Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
glum(m) n.
glum(m) , n. ( m. ), trübes wasser, schlamm; vgl. glum(m), adj. niederfränkisch: sedimen van der seyken dat gloem of grontsop v . d. Schueren Teuthonista 129 V.; nordfriesisch: glum trübes wasser, überhaupt das trübe Chr. Johansen Föhringer u. Amrumer ma. 8 ; glumm ( n. ) trübung, bodensatz Schmidt-Petersen Föhr u. Amrum 52 ; glöm ' trübe im wasser ' Bauer Moringer ma. 58 . hierher auch: in den gluum fören ' ein heimtückisches ansehen haben, aussehen als einer, der einen bösen streich ausüben will ' brem.-niedersächs. wb. 2, 520, wie in den drek fören ( so Doornkaat-K. 1, 643 ) oder zu 2 glume…