Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
glum(m) adj.
glum(m) , adj. , trübe, unrein, vornehmlich vom getrübten unreinen wasser, ein heute vereinzelt in niederdeutschen und wenigen angrenzenden mitteldeutschen mundarten lebendes wort, das nach der literarischen bezeugung ( vgl. auch 1 glumen, vb., und glum, subst. ) ursprünglich auch dem hochdeutschen bekannt war: gluome trübe Schultze Nordthüringer ma. 35 ( vom südrand des Unterharzes, das benachbarte Stiege hat die erweiterte form jlûmelig, s. Liesenberg 146 ); glaum (gläumich) Block Eilsdorf 65 ; de oen ( augen ) seit sau glaum ut; glaum, glaumich ' von brunnen- und quellwasser, trübe, lehmig …