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Wie

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Campe
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Wie

Bd. 5, Sp. 704b
Wie, 1. Als Umstandwort, wo es zur Bezeichnung der Beschaffenheit, der Art und Weise gebraucht wird, entweder 1) als ein Fragewort, womit man nach der Art und Weise fragt. Wie heißt er? Wie ist sein Name. Wie ist dies gemacht? auf welche Art? Wie soll ich es anfangen? Wie sagten Sie? wo man oft auch nur fragt wie? anstatt des unhöflichern was? Wie viel soll es kosten? Wie lange wird es noch dauern. Oft geht die Frage in einen Ausruf über, oder es ist Frage und Ausruf zugleich. Wie bald ist es nicht ums Leben geschehen! Wie sehr bin ich getäuscht! Wie viel Gutes geschieht nicht im Verborgenen! Wie ungerecht sind nicht die Menschen gegen einander! Wie eigennützig man nicht denkt! Oft erhöht und verstärkt es zugleich den Begriff und steht für, wie sehr. Aber wie erschrak er, als er Alles entdeckt sah! Ach, wie freue ich mich! Wie strahlt das Feuer schöner Augen! Wie blinkt der helle Rebensaft! Hagedorn. Oft kündigt wie auch nur eine folgende Frage an oder kleidet einen möglichen Fall als einen Einwurf, einen Zweifel ein. Wie? hätte ich mich darin geirrt? Wie? haben Sie mir es denn nicht versprochen? Wie, wenn ich nun mein Wort zurücknähme? wie wäre es, was würden Sie sagen, was würde geschehen, wenn ich mein Wort zurücknähme? Wie, wenn er nun nicht kann? Wie, wenn es dennoch geschähe? Wie so? Wie denn? Wie denn das? sind Formeln, wenn man nach der Art und Weise, nach der Ursache weiter frägt, davon etwas Näheres wissen will. Wie anders? wird zuweilen als eine Bejahung gebraucht, für allerdings , ist aber keine gute Art sich auszudrucken. Fr. Werden Sie es auf die gedachte Art machen? Antw. Wie anders? Oder 2) ohne zu fragen und so, daß es sich gewisser Maßen auf eine gewisse Art und Weise, auf welche etwas geschieht oder geschehen ist, beziehet. Ih denke eben daran, wie die Sache zu machen ist, auf welche Art. Ih sehe wohl, wie die Sache kommen wird. Ih begreife noch nicht, wie es zugegangen ist. Mir geschah, ich weiß nicht wie. Dem sei wie ihm wolle. »Wenn die Liebe nichts ist, als eine Pflicht, so wundert mich's (so wundert's mich) wie sie so viele Herzen an sich ziehen kann.« Gellert. Du weißt es, wie gut ich dir bin. Siehe, wie gut es war, daß wir zu Hause blieben. I der Bedeutung als Umstandwort wird es auch nicht selten als Grundwort gebraucht. Auf das Wie kömmt es an, auf die Art und Weise  »Das Wie der Befremdung sprach aus Kleists Augen.« Benzel=Sternau. 2. Als ein Bindewort, wo es dient 1) eine Ähnlichkeit zu bezeichnen, einen Vergleich zu machen. Sie gleichen einander wie zwei Eier. Der Eine ist wie der Andere. Es ist heute wie gestern. Es bleibt wie gewöhnlich. Sie kommen wie gerufen, als wenn Sie gerufen wären, Sie kommen eben recht. Das ist ihm wie Nichts. Er trinkt den Wein wie Wasser, als wenn er Wasser wäre. Sie liegt wie todt da. »Doch du bist vielleicht, wie ich, vergänglich.« Rothe. (R.) Sich wie ein schlechter Mensch betragen. Er handelt, wie ein rechtschaffener Mann handeln muß. Dann fuhr's, wie Geistergrausen, Mir jach durch mein Gebein, Wie dumpfer Wetter Brausen, So rauscht' es durch den Hain. Justi. (R.) So fliehet wie ein Hauch, Ein Jahr zu andern Jahren. Tiedge. (R.) Also stammelt' er sanft, wie sich Wiederhalle verlieren. Klopstock. »Ih höre ein Plätschern, wie wenn die Wellen wider den Nachen schlagen,« wie dasjenige Plätschern, welches entsteht wenn  Geßner. Es ist jetzt nicht mehr wie es sonst war. »Ih sehe mich nicht im (in) Stande, meinen häuslichen Angelegenheiten länger, wie bisher, allein vorzustehen.« Rabener. »Unsere Nachkommen werden unsere Sitten, Gebräuche  eben so als Alterthümer betrachten, wie wir diejenigen unserer Vorfahren.« Ungen. »Der Minister las den auf Tasso und Albano einzankenden Kraftprosaiker Alphonso so gut weg wie « I P. Richter. »Sie liebte nichts wie mich,« Wieland, d. h. nichts in so hohem Grade , wo es nicht heißen darf: nichts als mich, was bedeuten würde, sie liebte mich nur allein. »Mein Held, den nichts in der Welt wie ein Abenteuer ergetzte,« Ders., d. h. ebenfalls, nichts in solchem Grade, wo als ebenfalls nicht stehen darf, weil es sonst bedeuten würde, den nur ein Abenteuer ergetzte. Wo es dichterisch auch verschwiegen wird. Sie steht, ein Marmorbild, zu Stunden unverrückt, Lessing, für, wie ein Marmorbild. — — Ein Bild von Marmorstein, Steht er bewegungslos; — — Bürde. Unnöthig ist es aber in den meisten Fällen dem wie noch ein als vorzusetzen. Es geht Inen so, als wie mir, für wie mir. Sie konnten es so gut thun, als wie ich, für, als ich. »Es war nicht halb so schwer, als wie sie anfangs besorgte,« (als sie ) Wieland. Wahrscheinlich ist diese Verbindung beider Wörter daher entstanden, daß man als und wie nicht gehörig zu unterscheiden wußte, und lieber beide zugleich gebrauchte, um nicht durch unrichtigen einzelnen Gebrauch des einen oder des andern zu fehlen. Beide Wörter sind aber wohl von einander zu unterscheiden. Wie bezeichnet mehr eine Ähnlichkeit, als aber mehr eine Gleichheit und Selbstheit. Er behandelt mich wie ein Vater, heißt, er behandelt mich auf solche Art, auf welche ein Vater mich behandeln würde, als wenn er mein Vater wäre; aber, er behandelt mich als ein Vater, er behandelt mich so wie es ihm als einem Vater geziemt. So auch, er behandelt mich wie seinen Sohn, als wenn ich sein Sohn wäre, und er behandelt mich als seinen Sohn, als denjenigen, der sein Sohn ist. »Sokrates blühte als Jüngling wie eine Rose, lehrte als Mann wie ein Engel, starb als Greis wie ein Verbrecher durch den Giftbecher.« Seidenstücker. Falsch ist, was Ad. Anm. 1. zu als anführt. »Es hungert mich als einen Wolf,« für, wie einen Wolf, weil der Sprechende in jenem Falle ein Wolf sein müßte. Eben so falsch sind die von Ad. angeführten: Roth als eine Rose, kühl als der sanfte West, schön als die Göttinn der Liebe, für, wie eine Rose , weil sonst von der Rose, dem Weste, der Göttinn der Liebe die Rede sein würde, daß sie als Rose roth, daß er als West kühl, daß sie als Göttinn der Liebe schön sei, nicht aber von einem andern Dinge, welches man in Ansehung der Farbe mit einer Rose  vergleichen will. Die Regel, welche ein Sprachforscher (Seidenstücker, in den Bemerkungen über die deutsche Sprache) für den Gebrauch der Wörter als und wie giebt, nämlich: »Wird ein Adjectiv oder Adverb durch das Wörtchen So modificirt, so folgt Als, ohne diese Modification folgt Wie. Beispiele: Dieser Baum ist so groß, als jener Kirchthurm. Dieser Mann ist unerschütterlich, wie ein Fels im Meere« , ist zwar nach C's Urtheile gegründet, wird aber von unsern besten Schriftstellern selten befolgt. »Der würd' ihn ja wol so lieb haben, wie ich.« Göthe. »So geliebt, wie noch kein Sterblicher geliebt sich sah.« Wieland. — So weit wie erschallt volltönender Ausruf. Voß. Doch wird sie zuweilen anerkannt. Und man so weit vorschaut, als fliegt der geworfene Feldstein. Voß. Die Furcht stellt Wölfe groß, als Stiere, Geschwader groß wie (als) Heere vor, Lichtwer, Ganz unrichtig steht als für wie in folgender Stelle: So bindet der Magnet durch seine Kraft Das Eisen mit dem Eisen fest zusammen, Als (wie) gleiches Streben Held und Dichter bindet. Schiller. Hier bestimmt nämlich das So kein Beilege= oder Umstandwort. Allgemein angenommen aber ist es, daß in Vergleichungen nach einem Worte im ersten Vergleichungsgrade oder im Mittelgrade als folgen muß. Eins ist größer als das andere; höher als breit  Abweichungen von dieser Regel, wie folgende, sind nicht nachzuahmen: »Worte kosten den Weibern noch weniger wie (als) Seufzer, und Mienen weniger wie (als) Worte.« Benzel=Sternau. — — der doch viel stärker, wie (als) du, ist. Voß. — — — trugvoller wie Glatteis, Ders., wo jedoch der Dichter wie absichtlich gesetzt haben kann, weil trugvoller als Glatteis auch einen andern und richtigen Sinn, den aber wol der Zusammenhang dort nicht zuließ, haben konnte. Wenn ich ihr Handwerk einst besser begreife wie (als) jetzt. Göthe. »Bei Lesern die nicht besser denken, wie (als) sie.« Adelung. »Einen geringern wie (als) Alcibiades.« Wieland. »Man traf hier nichts, wie (als) lauter gute Bücher an,« bei Heynatz. »Es war niemand da, wie (als) ein einziger alter Mann,« bei Dems. »Wir schweben jetzt in einem Sekulo (Jahrhunderte), da (wo) die Bücher nicht anders wie (als) die Kleider nach der Mode wollen gemacht sein.« Reimann. Oft bezeichnet wie eine Ähnlichkeit, einen Vergleich auch auf eine verstecktere Art, wo es sich dann dem vorigen Umstandworte wieder nähert und mehr beziehlich ist. Wie ich merke, so sind Sie noch gar nicht entschlossen. Sie bleiben noch hier, wie ich höre. Ehemahls setzte man wie auch wol * * für, wie wenn, als wenn. »swenne ich min frowen ane sihe, mir ist wies alles rosen trage.« Manessen Minnes. 2) Х Eine Zeit und eine Folge in der Zeit zu bezeichnen, für als oder da, wo es aber nicht nachzuahmen ist. »Und wie (als) er vor Freuden weinte, da weintest du auch vor Freude.« Gellert. Wie (Als) er es seinem Versprechen gemäß thun sollte, weigerte er sich. Besonders mit so. So wie er ankam, ging es weiter fort, sobald als er ankam. »Wie (Als) dies der König Hiskias hörte, zerriß er seine Kleider.« Koppe. »Wie (Als) er an den Eingang der Grotte kam.« Wieland. »Wie (Als) ich noch ein kleines Mädchen war.« Ders. 3) Х Eine Ursache zu bezeichnen, wo es im Vordersatze steht und wo man besser da anstatt desselben gebraucht. »Wie man den Verstand nicht immer anstrengen kann, so ist es auch erlaubt, zuweilen etwas Seichtes zu lesen.« Gellert. Zuweilen begleitet es auch eine Erläuterung des Vorhergehenden, in Verbindung mit denn. Von vielen nicht gekannt, von andern auch vernichtet, Wie denn die schnöde Welt nur nach den Augen richtet. Opiz. 4) I Verbindung mit andern Verhältnißwörtern und mit Umstandwörtern wird es noch in verschiedenen Fällen gebraucht. (1) Mit auch, einzelne Wörter und ganze Sätze mit einander zu verbinden. Ih mit meinen Ältern, wie auch meine Frau mit ihren Ältern. Oder, um eins zuzugeben und das andere zu bestreiten. Wie klug er auch sein mag, so hat er hier doch sehr gefehlt. (2) Mit wol, etwas zuzugeben. S. Wiewol. (3) Mit daß, wo es überflüßig steht. Es ist ihm unentfallen, Wie daß wir nichts als Staub und Asche sind. Opiz. Verwerflich ist es auch für daß, in welcher Bedeutung es Ad. gelten ließ. »Ih hörte, daß er sagte, sein Bruder habe behauptet, wie (daß) er es nicht gesehen habe.« Ad. »Da er gewiß glaubte, wie (daß) er von diesem Lager nicht wieder aufkommen werde.« Bünau. Wie daß wurde ehemahls auch für * * obgleich gebraucht. »wie das vil strit — ist gewesen — so wil ich doch hie sagen.« Königshoven. (4) Mit doch, für obgleich. »jedoch was es gesanges voll, wie es doch nit geviele wol den luiten.« Boners Fabeln, 82. (5) Wie gern ich auch wollte, wie groß er auch sein mag; besser so gern, so groß. »Wie gern ich auch Satyren lese, und wie eifrig ich auch die Spötter vertheidigt habe.« Liskow. Wo es aber doch zu vertheidigen ist, wenn so im Nachsatze wieder folgt, wie z. B. in folgender Stelle: Was sie baten, wie sehr mein Vortheil auch mir ihren Rath empfahl, so wenig konnte ich mein stolzes Herz bequemen.« Wieland. (6) Ehemahls auch für * * obgleich. »Wie sie außen in unsaubern Kleidern gehn, so sind sy doch inwendig vol gutes geschmakes und guter tugent,« bei Oberlin.
11261 Zeichen · 172 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    wieAdv.

    Köbler Ahd. Wörterbuch

    wie , Adv. nhd. wie ne. how ÜG.: lat. aliquotiens (= wie ofto) Gl, circiter (= sō wie) Gl, fere (= sō wie) Gl, ferme (= …

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    wieadv. conj.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +11 Parallelbelege

    wie adv. und conj. wie, auf welche weise, in welchem grade. goth. hvaiva aus goth. hvê aiva , ahd. hwiêo, hwio, hweo, wi…

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    wieInterrog.-Pron.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    wie , Interrog.-Pron. Vw.: s. wē* (5) L.: Lü 580b (wie)

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Wie

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Wie , ein Partikel, welche auf gedoppelte Art gebraucht wird. I. Als ein Umstandswort, die Beschaffenheit, Art und Weise…

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    wie

    Goethe-Wörterbuch

    wie [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  6. modern
    Dialekt
    wie

    Elsässisches Wb. · +7 Parallelbelege

    wie [wìə O.; we unbetont M. ; wìə u. wè Gereuth; wi, bei energischer Betonung wí U.; wí u. wý ziemlich unterschiedslos n…

  7. Sprichwörter
    Wie

    Wander (Sprichwörter)

    Wie 1. Wä dir, esi mir. – Schuster, 754. 2. Wer das Wie nicht weise, findet das Juchhei nicht. 3. Wie dir um mich, ist m…

  8. Spezial
    wie

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    wie I adv. 1 (interrogativ) co, co mai: wie geht es dir? co te vára pa? 2 (in welchem Maße, in welchem Grade) tan: wie h…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit wie

2.379 Bildungen · 2.348 Erstglied · 31 Zweitglied · 0 Ableitungen

wie‑ als Erstglied (30 von 2.348)

wieso

SHW

wie-so Band 6, Spalte 545-546

wieviel

SHW

wie-viel Band 6, Spalte 545-546

wiewohl

SHW

wie-wohl Band 6, Spalte 545-546

wieans

MeckWB

wie·ans

wieans Interr.-Adv. wie: wieans sall ick dat verstahn? Ro Ribn ; Sta Leuss . Syn. wie 2 1.

wiebald

DWB

wie·bald

wiebald , konj. , ' als ', ' sobald ' ; temporal, bezogen auf ein bestimmtes ereignis der vergangenheit: ( Odysseus ) erwürgte seiner hauszf…

Wiebeking

Herder

Wiebeking , Karl Friedr. von, sehr verdienter Baumeister und Ingenieur, geb. 1762 zu Wollin in Pommern, begleitete nacheinander mehre Stelle…

wiebeläßig

PfWB

wiebel·aessig

 wiebel-äßig Adj. : ' vom Wiebel 1 a angefressen '. a. 1506: Der Keller h. Jacob Ungerer soll die Frucht zu Jholingen besichtigen, da der d…

Wiebel I

RhWB

Wiebel I -īw- = Käfer s. Wibbel.

Wiebel II

RhWB

Wiebel II das Wort, mit dem Hiepel zu vergleichen ist, ist als wībəl, Pl. -ələ, –əlts rrhn. Klevld in Rees-Dornick KlNetterden Praest Vehlin…

wiebeln

DWB

wiebeln , vb. , nähen, stopfen, s. 2 wiefeln.

Wiebelskirchen

Meyers

wiebel·s·kirchen

Wiebelskirchen , Dorf im preuß. Regbez. Trier, Kreis Ottweiler, an der Blies, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, elektrische Straß…

wiebelstichig

PfWB

wiebel·stichig

wiebel-stichig Adj. 'vom Wiebel 1 a angefressen'. a. 1527: Der Pfleger zu Eßlingen erhält Befehl, die Frucht 'Getreide', da sie wibestichig …

Wiebelsucht

PfWB

wiebel·sucht

Wiebel-sucht f. : ' Nesselsucht, Hautausschlag ', Wiwwelsucht (wiwəlsuxd) [KU-Bedb Föckbg RO-Als O'mosch Rehbn Pirmas ( Kieffer 82) LA-Impfl…

Wieblingen

Meyers

Wieblingen , Dorf im bad. Kreis und Amt Heidelberg, am Neckar, Knotenpunkt der badischen, bez. preußisch-hessischen Staatsbahnlinie Mannheim…

Wīebō²te

WWB

wie·bote

Wīe-bō²te [ Pad Lst Bür] Beifuß (Artemisia vulgaris). ¶ Vgl.→ Bī-fō¹t und die Anmerkung dort.

Wīebund

WWB

wie·bund

Wīe-bund n. [ Dor Unn Hellweg Bür Arn Bri] Weihbund, Krautbund. Hei (der Alant (Inula helenium)) kümmet in’t Wuibund ( Sos Hö).

wiech

DWB

wiech , adj. , üppig, fett, dicht, s. wüch teil 14, 2, sp. 1689.

Wieche

Pfeifer_etym

wickeln Vb. ‘etw. windend zusammenrollen, um etw. herumwinden, einhüllen’, mhd. wickeln ‘windeln’; in fester Wendung jmdn. um den kleinen Fi…

Wiechel

MeckWB

Wiechel Wichel ( i kurz), Wigel, Pl. -n ( -n stumm), gekürzt Wiechen E. Krüg. 73 f. Weide, Weidenbaum, salix: 'virgulta salicum, videlicet w…

Wiechelbast

MeckWB

Wiechelbast Wichel- m. wie Widenbast; Rda.: wat is 't för Not för Strümpelband, Wichelbasten pellt jo noch Ha Red .

Wiechelbom

MeckWB

Wiechelbom m. wie Widenbom: Midden in dei Heid weigt sick ... Ein stäwig, uroll Wiechelbom Puls Licht 53; 65. Kü. 3, 741; Me. 5, 615.

Wiechelbusch

MeckWB

Wiechelbusch m. wie Widenbusch: salix alba Wîchelbusch E. Krüg. 73; magischer Brauch, um sich von Flöhen zu befreien: am Abend des ersten Ma…

Wiechelfläut

MeckWB

Wiechelfläut f. wie Widenfläut: dei Kinner ihr Gepiep Up frische Wiechelfläuten Puls Leiw 21. Me. 5, 615.

Wiechelolm

MeckWB

Wiechelolm m. wie Widenolm; damit wurden Fische geräuchert Ha Bes ; Belsch.

Wiechelraud'

MeckWB

Wiechelraud' f. wie Widenraud'; Rda. über einen Menschen mit biegsamem Charakter: hei is so eigen as ne Wiechelraud' Ha Boiz .

wie als Zweitglied (30 von 31)

Gewusstwie

RDWB1

Gewusst-wie n (Lakune) знания, навыки

alswie

Idiotikon

alswie Band 1, Spalte 199 alswie 1,199 M.

alswie

DWB

als·wie

alswie , nicht verbunden zu schreiben; die häufung als wie ist bei der partikel als verhandelt worden. ganz etwas anders waren ahd. alles wi…

andereswie

KöblerMhd

andere·swie

andereswie , Adv. nhd. „anderswie“, auf andere Weise Q.: Vät (1275-1300) (FB anderswie), PassIII E.: s. anderes, andere, s. wie W.: nhd. (äl…

anders|wie

MWB

anders|wie Adv. ‘auf andere Weise’ die vrowe duchte gar zu vil / der worte, die er ir gewuc, / wand si sie anderswie versluc [auffasste] / u…

Billewie

Wander

bille·wie

Billewie Er ist ein Billewie. ( Ermland. ) – Frischbier, I, 363. Ein Mensch, der nicht viel taugt. Er versteht seine Sache billewie, d.i. ob…

eswie

Idiotikon

eswie Band 1, Spalte 593 eswie 1,593

ëteswie

Lexer

ete·swie

ëte-wie , ët-wie , ëtes-wie adv. BMZ irgend wie, ungewiss wie Iw. Trist. Troj. ettewie Alex. 135,1233. er gehulfe im ettewie dar von Kchr. 1…

etewie

KöblerMhd

ete·wie

etewie , Adv. nhd. irgendwie, auf irgendeine Weise, ungewiss wie, ziemlich, sehr Hw.: s. eteswie Q.: LvReg, Lilie, Secr, EckhII, EvSPaul, Ta…

etswie

DWB

etswie , quodam modo. ëtswie ernert ich den lîp. Iw. 2835 ; si dâhten sâ, daʒ Marke ëtswie wære komen dar. Trist. 443, 15 ; in etswie vil ta…

etwie

DWB

etwie , der ahd. instrumental ëtawiu, quodammodo, einigermaszen, mit dem unbestimmten sinn von ziemlich, vgl. ze etewiu ( Graff 4, 1192 ), n…

gleichwie

DWB

gleich·wie

gleichwie , adv.; konj., zusammengerücktes gleich wie, seit dem 16. jh., in späterer zeit häufiger als in der getrennten schreibung, wenn au…

heleⁿwie

Idiotikon

heleⁿwie Band 7, Spalte 6 heleⁿwie 7,6

irgendwie

DWB

irgend·wie

irgendwie , adv. auf irgend welche weise: im falle des irgendwie verschuldeten krieges. Dahlmann gesch. d. franz. revol. 311 .

neiʒwie

BMZ

nei·zwie

neiʒwie s. v. a. ich enweiʒ wie. neiʒwie der munt, ir herze sanc Er. 9688. neiʒwie manegen samît gwan im diu vrowe Lanz. 2774. Diut. 1,37.

nämwie

Idiotikon

nämwie Band 4, Spalte 810 nämwie 4,810 u.

râdelwîe

MNWB

radel·wie

râdelwîe ( -wye ), -wîge ( -wyge, -wyghe, -wiige ), rôdelwîe, -wîge, f. : Turmfalke, Falco tinnunculus , „ Radelwye efte radelwyghe is en va…

seleⁿwie

Idiotikon

seleⁿwie Band 7, Spalte 6 seleⁿwie 7,6

sēwie

Idiotikon

sēwie Band 7, Spalte 6 sēwie 7,6

we* 9 wie

KöblerAnfrk

we* 9 wie , Pron. nhd. wer ne. who ÜG.: lat. quis MNPs, MNPsA Hw.: vgl. as. hwē*, ahd. wer (4) E.: germ. *hwe, Pron., wer; s. idg. *kᵘ̯o-, *…

ëtewie, ëteswie

MWB

ëtewie, ëteswie Adv. auch ettewie, etswie, etwê. 1 ‘auf irgendeine Weise, irgendwie’ 2 vor Adj. und Adv. ‘ziemlich, sehr’    1 ‘auf irgendei…

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APA
Cotta, M. (2026). „wie". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/wie/campe
MLA
Cotta, Marcel. „wie". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/wie/campe. Abgerufen 12. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „wie". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/wie/campe.
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