Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Drehorgel
Drehorgel
Orgel f. größtes Musikinstrument, bei dem durch Tasten sowie Pedal und Luftzuführung Pfeifen in verschiedenen Klangfarben zum Tönen gebracht werden. Ahd. organa (9. Jh.), Plur. (mit Dissimilation) orgalūn (Hs. 12. Jh.), mhd. organā, organe, orgene, orgel(e) ist entlehnt aus lat. organa, dem häufig gebrauchten Plural von lat. organum ‘Musikinstrument, Pfeifen-, Orgelwerk’, auch ‘Werkzeug’, griech. órganon (ὄργανον) ‘Werkzeug, Gerät, Instrument, Sinneswerkzeug, Organ’ (s. Organ). – Drehorgel f. ‘Leierkasten’ (Mitte 18. Jh.). orgeln Vb. ‘Orgel spielen’, spätmhd. orgelen; auch ‘tiefe, brausende, orgelähnliche Töne hervorbringen’ (18. Jh.), vom Hirsch ‘röhren’. Organist m. ‘Orgelspieler’, mhd. organiste, mlat. organista. Orgelpfeife f. (15. Jh.); vgl. wie die Orgelpfeifen ‘der Größe nach’ (2. Hälfte 16. Jh.).