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Wie

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Adelung
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Wie

Bd. 4, Sp. 1527
Wie, ein Partikel, welche auf gedoppelte Art gebraucht wird. I. Als ein Umstandswort, die Beschaffenheit, Art und Weise zu bezeichnen, und zwar. 1. Als ein Fragewort, nach der Art und Weise zu fragen, da es den theils mit Verbis verbunden wird. Wie ist das zugegangen? auf welche Art. Wie gehet es dir? Wie heißt die Stadt? Wie käme ich dazu? Wie hast du das angefangen? Wie bist du dazu gekommen? Da es denn auch als ein höfliches Fragewort für das härtere was gebraucht wird. Wie? Wie sagten sie? Theils mit Adverbiis und andern Umstandswörtern. Wie groß war es? Wie lange ist es her? Wie oft kam er? Wie bald wird es geschehen? Wie theuer ist es? Wie viel war es? Besonders mit Adverbiis, wenn ein Ausruf in eine Frage eingekleidet wird. Wie bald ist es um uns geschehen! Wie wohl hast du gethan! Wie sehr hast du geirret! Wie viel verbirgt eine Stunde vor den Augen der Menschen! Wie gern hätt' ich ihn noch Ein Mahl gesprochen! Wie ungeduldig ist nicht die Liebe! Wo auch das Verbum in manchen Fällen versetzt werden kann. Wie ungeduldig nicht die Liebe ist! Oft stehet es in solchen Ausrufen elliptisch für wie sehr. O, wie hab ich um dich geweint! wie sehr. Allein, wie erschrak er, als er mich sahe. Wie strahlt das Feuer schöner Augen! Wie blinkt der helle Rebensaft! Haged. Oft dienet es bloß, eine Frage einzuleiten oder anzukündigen. Wie? Hab ich es dir nicht gesagt? Wie? Sie hätten mich reden hören? Besonders, wenn ein möglicher Fall als ein Einwurf in eine Frage eingekleidet wird. Wie wenn ich niemahls glücklich würde? Aber wie, wenn ich es nun selbst gemacht hätte? Wie, wenn er es nun thäte? Wo wie so viel sagen will, als, was würde erfolgen? was würde geschehen?[]Wie so? Wie denn das? sind Formen der vertraulichen Sprechart, nach der Ursache, nach der nähern Art und Weise zu fragen. Wie anders? für, wie kann es anders seyn? ist viel zu dunkel und elliptisch, als daß es nachgeahmt zu werden verdiente. Hätten Engel die Sprache erfunden, wie anders, als daß ihr ganzer Bau ein Abdruck von ihrer Denkart seyn müßte? Wo die ganze Wendung des Gedankens gezwungen und ungewöhnlich ist. 2. Als ein relatives Umstandswort, eine gewisse Art und Weise zu bezeichnen. Sowohl vor Verbis. Ich weiß nicht, wie ich es anfange, auf welche Art. Sage ihm, wie er es machen soll. Ich begreife nicht, wie es geschehen ist. Wenn die Liebe nichts ist, als eine Pflicht, so wundert mich's, wie sie so viele Herzen an sich ziehen kann, Gell. Es ist mir, ich weiß nicht wie. Es geschahe, ich weiß nicht wie. Dem sey, wie ihm wolle. Als auch vor Adverbiis, diese Art und Weise näher zu bezeichnen. Siehe, wie fleißig ich bin. Du hast noch nicht erfahren, wie stark er ist. Ich weiß, wie viel es ist. Sehr überflüssig ist es, sowohl diesem als dem vorigen wie noch ein nach nachschleichen zu lassen, welches zur Bestimmung nichts beytragen kann. Wie nach soll denn Herr Simon an Jungfer Lorchen denken? Gell. Es ist unbegreiflich, wie nach man solches behaupten könne. II. Als eine Conjunction, da es denn wieder mancherley Arten der Verbindung bezeichnen kann. 1. Eine Ähnlichkeit, versteckte Vergleichung, als eine Conjunctio comparativa. Sowohl auf eine verstecktere Art, welche den Übergang des vorigen Umstandswortes in die Conjunction ausmacht. Wie ich sehe, so ist es sehr groß, nach dem zu urtheilen, was ich sehe. Wie ich höre, so können sie auch spotten. Als auch auf eine unmittelbarere Art, wie als, sowohl vor Nennwörtern. Er ist, wie du. Machs, wie ich. Ich habe nicht so viele Zeit wie dein Freund. Schön, wie ein Engel. So reitzend wie der Morgen. Ich thäte es, wenn ich wie du wäre, besser, wenn ich an deiner Stelle wäre. Als auch vor einigen Adverbiis. Wie gewöhnlich. Das ist ihm wie nichts. Er ist heute, wie gestern. Sie kommen wie gerufen, als wenn sie wären gerufen worden; eine in der vertraulichen Sprechart übliche Ellipse. Er ist wie todt, sie sahe wie tiefsinnig zur Erde, sind härtere Ellipsen, welche man lieber vermeidet. Am häufigsten mit Verbis und ganzen Sätzen. Du wirst behandelt werden, wie du es verdienest. Es ist geschehen, wie ich es gesagt habe. Ich will ihn ziehen, wie ich ihn mir wünsche. Er lebt, wie es einem rechtschaffenen Manne gebühret. Besonders nach einem vorhergegangenen so. Laß die Welt so, wie sie ist. So wie mein Herz ihn liebt. Ingleichen im Vordersatze, mit einem nachfolgenden so. Wie du gedienet hast, so sollst du belohnet werden. Überflüssig ist es, diesem vergleichenden wie noch ein gleich bedeutendes als vortreten zu lassen. Sie siehet einem Affen ähnlicher, als wie ihnen; wo eines von beyden hinlänglich ist. Aber das wenn nach dem wie und als hat seine Bedeutung. Ich höre ein Plätschern, wie wenn die Weilen wider den Nachen schlagen, Gesner. Aber eine beynahe unverzeihliche Härte ist es, dieses vergleichende wie oder als völlig zu verschweigen. Ein Tiger, dem man seine Brut geraubt, schäumt Pharao für Wuth; für als oder wie ein Tiger. 2. Eine Zeitfolge zu bezeichnen, consecutiv; für als oder da. Wie er gefragt ward, läugnete er es. Wie er mich reden hörte, schlich er sich weg. Und wie er vor Freuden weinte, da weintest du auch vor Freude, Gesn. Dieser Gebrauch ist keiner der besten, und man siehet leicht, warum; indem er[] Zweydeutigkeit mit dem Umstandsworte wie macht, wenigstens der ersten dunkeln Empfindung nach, und daher den Leser nur ohne Noth aufhält. 3. Eine Erläuterung des vorher gehenden zu begleiten, explanativ; mit dem denn. Von vielen nicht gekannt, von andern auch vernichtet, Wie denn sie schnöde Welt nur nach den Augen richtet, Opitz. Die Brust ist nicht so hell, wie denn auch der Rücken nicht so dunkel ist. 4. Eine Ursache anzudeuten, Causal, im Vordersatze, für da. Wie man den Verstand nicht immer anstrengen kann, so ist es auch erlaubt, zuweilen etwas seichtes zu lesen, Gell. Wie der Mensch das Meisterstück der Schöpfung ist, so ist er auch für den Menschen das lehrreichste Studium, eben ders. Auch diesem Gebrauch sollte man um der Zweydeutigkeit Willen veralten lassen, zumahl da da diesen Begriff weit bestimmter ausdruckt. 5. Circumscriptiv, in Verbindung mit dem daß; ein fehlerhafter Pleonasmus, der indessen im Opitz häufig vorkommt. Man hat Nachricht erhalten, wie daß die Feinde geschlagen worden. Sie haben gesehen, Wie daß auf eine Zeit sie alle mußten sterben, Opitz. Es ist ihm unentfallen, Wie daß wir nichts als Staub und Asche sind, Opitz. Eben derselbe gebraucht wie daß auch, aber eben so fehlerhaft, für damit. Er schlägt beherzt den Feind, wie daß er Lob gewinnt. Aber erlaubt ist es, wie für das circumscriptive daß allein zu gebrauchen, wenn keine Zweydeutigkeit zu besorgen ist, besonders, wenn mehrere circumscriptive daß auf einander folgen sollten. Ich hörte, daß er sagte, sein Bruder habe behauptet, wie er es nicht gesehen habe. Aber außer diesem Falle kann das wie für daß leicht Zweydeutigkeit machen. Man hat nunmehr Nachricht erhalten, wie der Feind geschlagen worden. 6. In Gesellschaft mit manchen Partikeln druckt es noch verschiedene andere Verbindungsarten aus. So wird es mit dem auch copulativ. Ich, dein Bruder, wie auch dessen Schwager. Ingleichen adversativ. Wie gelehrt er auch ist, so u. s. f. Mit wohl concessiv, S. Wiewohl an seinem Orte. Anm. 1. Wenn wie als ein bloßes Umstandswort vor Adverbiis stehet, so ist es irrig, es mit denselben zusammen zu ziehen, weil es hier eine bloße abgesonderte Bestimmung ist. Wie groß, wie sehr, wie viel u. s. f. nicht wiegroß, wiesehr, wieviel. Nur im Superlativ des letzten Wortes ist diese Zusammenziehung erlaubt, der wievielste, weil hier nicht allein ein gemeinschaftlicher Artikel, sondern auch eine gemeinschaftliche Biegung, Statt findet. S. meine Sprachlehre. Anm. 2. Diese alte Partikel erscheinet von den frühesten Zeiten an in mannigfaltigen Gestalten. Im Kero und Isidor lautet sie huueo, bey dem Ottfried, der sie auch für daß gebraucht, wio, im Tatian so, soso, im Willeram suie, bey dem Notker ziu, im Angels. hu, hwa, im Engl. how, im Nieders. wo, im Dänischen hvor.
7983 Zeichen · 125 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    wieAdv.

    Köbler Ahd. Wörterbuch

    wie , Adv. nhd. wie ne. how ÜG.: lat. aliquotiens (= wie ofto) Gl, circiter (= sō wie) Gl, fere (= sō wie) Gl, ferme (= …

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    wieadv. conj.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +11 Parallelbelege

    wie adv. und conj. wie, auf welche weise, in welchem grade. goth. hvaiva aus goth. hvê aiva , ahd. hwiêo, hwio, hweo, wi…

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    wieInterrog.-Pron.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    wie , Interrog.-Pron. Vw.: s. wē* (5) L.: Lü 580b (wie)

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Wie

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Wie , ein Partikel, welche auf gedoppelte Art gebraucht wird. I. Als ein Umstandswort, die Beschaffenheit, Art und Weise…

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    wie

    Goethe-Wörterbuch

    wie [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  6. modern
    Dialekt
    wie

    Elsässisches Wb. · +7 Parallelbelege

    wie [wìə O.; we unbetont M. ; wìə u. wè Gereuth; wi, bei energischer Betonung wí U.; wí u. wý ziemlich unterschiedslos n…

  7. Sprichwörter
    Wie

    Wander (Sprichwörter)

    Wie 1. Wä dir, esi mir. – Schuster, 754. 2. Wer das Wie nicht weise, findet das Juchhei nicht. 3. Wie dir um mich, ist m…

  8. Spezial
    wie

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    wie I adv. 1 (interrogativ) co, co mai: wie geht es dir? co te vára pa? 2 (in welchem Maße, in welchem Grade) tan: wie h…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit wie

2.379 Bildungen · 2.348 Erstglied · 31 Zweitglied · 0 Ableitungen

wie‑ als Erstglied (30 von 2.348)

wieso

SHW

wie-so Band 6, Spalte 545-546

wieviel

SHW

wie-viel Band 6, Spalte 545-546

wiewohl

SHW

wie-wohl Band 6, Spalte 545-546

wieans

MeckWB

wie·ans

wieans Interr.-Adv. wie: wieans sall ick dat verstahn? Ro Ribn ; Sta Leuss . Syn. wie 2 1.

wiebald

DWB

wie·bald

wiebald , konj. , ' als ', ' sobald ' ; temporal, bezogen auf ein bestimmtes ereignis der vergangenheit: ( Odysseus ) erwürgte seiner hauszf…

Wiebeking

Herder

Wiebeking , Karl Friedr. von, sehr verdienter Baumeister und Ingenieur, geb. 1762 zu Wollin in Pommern, begleitete nacheinander mehre Stelle…

wiebeläßig

PfWB

wiebel·aessig

 wiebel-äßig Adj. : ' vom Wiebel 1 a angefressen '. a. 1506: Der Keller h. Jacob Ungerer soll die Frucht zu Jholingen besichtigen, da der d…

Wiebel I

RhWB

Wiebel I -īw- = Käfer s. Wibbel.

Wiebel II

RhWB

Wiebel II das Wort, mit dem Hiepel zu vergleichen ist, ist als wībəl, Pl. -ələ, –əlts rrhn. Klevld in Rees-Dornick KlNetterden Praest Vehlin…

wiebeln

DWB

wiebeln , vb. , nähen, stopfen, s. 2 wiefeln.

Wiebelskirchen

Meyers

wiebel·s·kirchen

Wiebelskirchen , Dorf im preuß. Regbez. Trier, Kreis Ottweiler, an der Blies, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, elektrische Straß…

wiebelstichig

PfWB

wiebel·stichig

wiebel-stichig Adj. 'vom Wiebel 1 a angefressen'. a. 1527: Der Pfleger zu Eßlingen erhält Befehl, die Frucht 'Getreide', da sie wibestichig …

Wiebelsucht

PfWB

wiebel·sucht

Wiebel-sucht f. : ' Nesselsucht, Hautausschlag ', Wiwwelsucht (wiwəlsuxd) [KU-Bedb Föckbg RO-Als O'mosch Rehbn Pirmas ( Kieffer 82) LA-Impfl…

Wieblingen

Meyers

Wieblingen , Dorf im bad. Kreis und Amt Heidelberg, am Neckar, Knotenpunkt der badischen, bez. preußisch-hessischen Staatsbahnlinie Mannheim…

Wīebō²te

WWB

wie·bote

Wīe-bō²te [ Pad Lst Bür] Beifuß (Artemisia vulgaris). ¶ Vgl.→ Bī-fō¹t und die Anmerkung dort.

Wīebund

WWB

wie·bund

Wīe-bund n. [ Dor Unn Hellweg Bür Arn Bri] Weihbund, Krautbund. Hei (der Alant (Inula helenium)) kümmet in’t Wuibund ( Sos Hö).

wiech

DWB

wiech , adj. , üppig, fett, dicht, s. wüch teil 14, 2, sp. 1689.

Wieche

Pfeifer_etym

wickeln Vb. ‘etw. windend zusammenrollen, um etw. herumwinden, einhüllen’, mhd. wickeln ‘windeln’; in fester Wendung jmdn. um den kleinen Fi…

Wiechel

MeckWB

Wiechel Wichel ( i kurz), Wigel, Pl. -n ( -n stumm), gekürzt Wiechen E. Krüg. 73 f. Weide, Weidenbaum, salix: 'virgulta salicum, videlicet w…

Wiechelbast

MeckWB

Wiechelbast Wichel- m. wie Widenbast; Rda.: wat is 't för Not för Strümpelband, Wichelbasten pellt jo noch Ha Red .

Wiechelbom

MeckWB

Wiechelbom m. wie Widenbom: Midden in dei Heid weigt sick ... Ein stäwig, uroll Wiechelbom Puls Licht 53; 65. Kü. 3, 741; Me. 5, 615.

Wiechelbusch

MeckWB

Wiechelbusch m. wie Widenbusch: salix alba Wîchelbusch E. Krüg. 73; magischer Brauch, um sich von Flöhen zu befreien: am Abend des ersten Ma…

Wiechelfläut

MeckWB

Wiechelfläut f. wie Widenfläut: dei Kinner ihr Gepiep Up frische Wiechelfläuten Puls Leiw 21. Me. 5, 615.

Wiechelolm

MeckWB

Wiechelolm m. wie Widenolm; damit wurden Fische geräuchert Ha Bes ; Belsch.

Wiechelraud'

MeckWB

Wiechelraud' f. wie Widenraud'; Rda. über einen Menschen mit biegsamem Charakter: hei is so eigen as ne Wiechelraud' Ha Boiz .

wie als Zweitglied (30 von 31)

Gewusstwie

RDWB1

Gewusst-wie n (Lakune) знания, навыки

alswie

Idiotikon

alswie Band 1, Spalte 199 alswie 1,199 M.

alswie

DWB

als·wie

alswie , nicht verbunden zu schreiben; die häufung als wie ist bei der partikel als verhandelt worden. ganz etwas anders waren ahd. alles wi…

andereswie

KöblerMhd

andere·swie

andereswie , Adv. nhd. „anderswie“, auf andere Weise Q.: Vät (1275-1300) (FB anderswie), PassIII E.: s. anderes, andere, s. wie W.: nhd. (äl…

anders|wie

MWB

anders|wie Adv. ‘auf andere Weise’ die vrowe duchte gar zu vil / der worte, die er ir gewuc, / wand si sie anderswie versluc [auffasste] / u…

Billewie

Wander

bille·wie

Billewie Er ist ein Billewie. ( Ermland. ) – Frischbier, I, 363. Ein Mensch, der nicht viel taugt. Er versteht seine Sache billewie, d.i. ob…

eswie

Idiotikon

eswie Band 1, Spalte 593 eswie 1,593

ëteswie

Lexer

ete·swie

ëte-wie , ët-wie , ëtes-wie adv. BMZ irgend wie, ungewiss wie Iw. Trist. Troj. ettewie Alex. 135,1233. er gehulfe im ettewie dar von Kchr. 1…

etewie

KöblerMhd

ete·wie

etewie , Adv. nhd. irgendwie, auf irgendeine Weise, ungewiss wie, ziemlich, sehr Hw.: s. eteswie Q.: LvReg, Lilie, Secr, EckhII, EvSPaul, Ta…

etswie

DWB

etswie , quodam modo. ëtswie ernert ich den lîp. Iw. 2835 ; si dâhten sâ, daʒ Marke ëtswie wære komen dar. Trist. 443, 15 ; in etswie vil ta…

etwie

DWB

etwie , der ahd. instrumental ëtawiu, quodammodo, einigermaszen, mit dem unbestimmten sinn von ziemlich, vgl. ze etewiu ( Graff 4, 1192 ), n…

gleichwie

DWB

gleich·wie

gleichwie , adv.; konj., zusammengerücktes gleich wie, seit dem 16. jh., in späterer zeit häufiger als in der getrennten schreibung, wenn au…

heleⁿwie

Idiotikon

heleⁿwie Band 7, Spalte 6 heleⁿwie 7,6

irgendwie

DWB

irgend·wie

irgendwie , adv. auf irgend welche weise: im falle des irgendwie verschuldeten krieges. Dahlmann gesch. d. franz. revol. 311 .

neiʒwie

BMZ

nei·zwie

neiʒwie s. v. a. ich enweiʒ wie. neiʒwie der munt, ir herze sanc Er. 9688. neiʒwie manegen samît gwan im diu vrowe Lanz. 2774. Diut. 1,37.

nämwie

Idiotikon

nämwie Band 4, Spalte 810 nämwie 4,810 u.

râdelwîe

MNWB

radel·wie

râdelwîe ( -wye ), -wîge ( -wyge, -wyghe, -wiige ), rôdelwîe, -wîge, f. : Turmfalke, Falco tinnunculus , „ Radelwye efte radelwyghe is en va…

seleⁿwie

Idiotikon

seleⁿwie Band 7, Spalte 6 seleⁿwie 7,6

sēwie

Idiotikon

sēwie Band 7, Spalte 6 sēwie 7,6

we* 9 wie

KöblerAnfrk

we* 9 wie , Pron. nhd. wer ne. who ÜG.: lat. quis MNPs, MNPsA Hw.: vgl. as. hwē*, ahd. wer (4) E.: germ. *hwe, Pron., wer; s. idg. *kᵘ̯o-, *…

ëtewie, ëteswie

MWB

ëtewie, ëteswie Adv. auch ettewie, etswie, etwê. 1 ‘auf irgendeine Weise, irgendwie’ 2 vor Adj. und Adv. ‘ziemlich, sehr’    1 ‘auf irgendei…

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APA
Cotta, M. (2026). „wie". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/wie/adelung
MLA
Cotta, Marcel. „wie". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/wie/adelung. Abgerufen 12. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „wie". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/wie/adelung.
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