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Leben

ahd. bis spez. · 23 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Campe
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49 in 23 Wb.
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Leben Das

Bd. 3, Sp. 56a
Das Leben, — s, Mz. gl. 1) Überhaupt Bewegung, besonders sofern sie lebhaft und mit Getöse verbunden ist; ohne Mehrzahl. So sagt man von einem Menschen, dessen Glieder immer in Bewegung sind, es sei lauter Leben an ihm. So sagt man ferner im gemeinen Leben mancher Gegenden, besonders N. D.: was ist das für ein Leben? was ist das für ein Lärm? I engerer und gewöhnlicher Bedeutung, der Zustand eines Dinges, eines Wesens, da er verschiedene thätige Kräfte, besonders die Kraft zu willkührlichen Bewegungen besitzt, den Grund seiner eigenen Veränderungen in sich enthält, und mit den nöthigen Werkzeugen dazu und zur Fortdauer dieses Zustandes versehen ist. I dieser weitern Bedeutung, mit Ausschluß der Kraft zu willkührlichen Bewegungen, wird auch den Pflanzen Leben zugeschrieben, und die Natur (das Pflanzen= und Thierreich) das Reich der Leben genannt. Doch gebraucht man es vorzüglich nur von Menschen und Thieren, wo noch der Begriff des Gefühls für angenehme und unangenehme Eindrücke und der Besitz von Sinnen hinzukömmt. Der Anfang, die Dauer, das Ende des Lebens. Was ist der Menschen Leben! Das Leben vergehet wie ein Traum. Noch am Leben sein, noch leben. Am Leben, beim Leben bleiben, fortfahren zu leben. Auf Leben und Tod, auf Gefahr des Lebens, auf den Fall des Todes. Ein Kampf auf Leben und Tod, wo das Leben auf dem Spiele stehet, wo man entweder den andern tödtet oder selbst getödtet wird. Auf Leben und Sterben, für das Leben und auf den Fall des Sterbens. Bei meinem Leben, während meines Lebens; auch, ein Schwur, eine Betheurung, wofür man auch sagt, so wahr ich lebe! Х Für mein Leben gern, fürs Leben gern, d. h. sehr gern. I meinem Leben, während ich lebe, so lange ich lebe. I meinem Leben ist mir so etwas noch nicht vorgekommen. I meinem ganzen Leben oder mein ganzes Leben werde ich dies nicht vergessen; wofür man auch im gemeinen Leben sagt, Zeit meines Lebens. Sein ihm im Leben lieb gewesener Sohn, in der Zeit, da er, der Sohn, noch lebte. Das Leben lieben. Das Leben verachten, es nicht für ein schätzenswerthes Gut halten. Einem das Leben oder einen bei Leben erhalten, für die Fortdauer desselben sorgen. Sein Leben schonen, Alles sorgfältig vermeiden, was dem Leben gefährlich werden kann. Sein Leben fristen, es noch länger erhalten. Einem das Leben retten, ihm das Leben erhalten, das zu verlieren er in Gefahr war. Einem das Leben lassen, ihn leben lassen, nicht tödten. Einem nach dem Leben stehen, trachten. Einem das Leben nehmen, oder einen des Lebens berauben, ihn ums Leben bringen, ihn tödten. Einem das Leben verkürzen, Ursache sein, daß es nicht so lange dauert, als es hätte dauern können. Das Leben verbittern, verkümmern, sauer machen, erheitern, beglücken. Einem das Leben schenken, es ihm nicht nehmen, da man es könnte; auch, von Gott gebraucht, so viel als das Leben geben, ins Leben rufen, und von den Ältern für erzeugen. Sein Leben in Gefahr oder aufs Spiel setzen, daran setzen, an etwas wagen, für jemand wagen, in die Schanze schlagen , etwas thun, unternehmen, wobei man in Gefahr ist das Leben zu verlieren. Mit dem Leben davon kommen, das Leben davontragen. Ums Leben kommen. Sein Leben lassen. Mit dem Leben bezahlen. Für jemand das Leben lassen. Einem Verbrecher, einem Kranken das Leben absprechen. Am Leben strafen, zur Strafe das Leben nehmen. Vom Leben zum Tode bringen, hinrichten. I diesem Leben, dem gegenwärtigen oder dem Leben auf Erden, wofür man auch das natürliche Leben sagt; in Gegensatz von jenem Leben, einem zukünftigen Leben, welches, da man es ohne Unterbrechung immer fortdauernd denkt, auch das ewige, und da man glaubt, daß es von allem Widerwärtigen und Unvollkommenem frei sein werde, auch das selige Leben, das Leben der Seligen, das Leben im Himmel, und von Klopstock dichterisch das Leben der Leben genannt wird, gleichsam was unter allem Leben nur allein Leben ist und so zu heißen verdient: — also erwacht zu dem Leben der Leben, nicht wieder Wegzuwelken, die Tochter Jephth'as. — — Häufig wird, besonders bei den Dichtern, auf die Bedingungen des Lebens, als das Athemholen, das Herz, die Blutmasse  Rücksicht genommen, und diese Bedingungen so wie die vereinte Wirksamkeit derselben, die als eine Kraft betrachtet Lebenskraft, Lebensgeister heißen, werden dann auch wol selbst Leben genannt. Bis zum letzten Hauche des Lebens. Das Leben aushauchen. Es ist kein Leben mehr in ihm. Sieh, wie sein Leben jetzt Aus dieser Wunde quillt. Weiße. Eben so gebraucht man in der höhern, besonders dichterischen Schreibart, die Mehrzahl sowol von dem Zustande da man lebt, und der Zeit die man lebt, als auch von der Wirksamkeit der Bedingungen des Lebens oder der Lebenskraft. »Tausendmahl will ich mein Leben für das deinige geben, und immer noch fragen, ob ich nicht noch zehn tausend Leben dir zu schenken habe.« Weiße. Ih aber will in nichtigen Versuchen Nicht solcher Männer theure Leben wagen. Schlegel. — — Er starb. Da verließen Mit der Seele die feinsten noch übrigen Leben die Leiche. Klopstock. 2) I sehr vielen Fällen hat das Grundwort Leben dieselben Nebenbegriffe, welche das Aussagewort hat, besonders den einer mehr oder weniger freien Wirksamkeit in dem Zustande und der Bestimmung der Art und Weise des Zustandes, welcher Leben heißt; ohne Mehrzahl. Besonders (1) I Ansehung des mehr thierischen Lebens und dessen Erhaltung. Ein gutes, vergnügtes, herrliches Leben führen, gut, vergnügt, herrlich leben. Ein Leben in Lust und Freuden. Ein Leben voller Wonne. Ein genußreiches Leben. Ein elendes, armseliges, trauriges Leben führen, in elenden, armseligen, traurigen Umständen leben. Für den Unterhalt seines Lebens sorgen. Ein Leben auf großem, vornehmem Fuße, ein Herrenleben. (2) I sittlicher Hinsicht. Ein ordentliches, unordentliches, ein frommes, tugendhaftes, sündliches, schändliches Leben führen. Ein unmäßiges, liederliches Leben. Das Leben des Tugendhaften, des Frommen, des Sünders  Sein Leben ändern, bessern, ein neues, besseres Leben anfangen. Wieder in sein voriges Leben verfallen. Das geistige Leben, das Leben des Menschen als eines vernünftigen Geistes, in Gegensatz des thierischen Lebens, welches er bloß als ein belebtes Wesen führt. I der Gotteslehre und in der biblischen Schreibart versteht man unter dem neuen Leben, geistlichen Leben, dem Leben aus Gott  ein neues sittliches durch den Geist Gottes gewirktes Leben. (3) I Ansehung der Verhältnisse mit Andern und der Beschäftigungen. Das bürgerliche Leben, das Leben in bürgerlichen Verhältnissen; das gemeine Leben, das Leben im Umgange mit Andern, und wie es von den Meisten gewöhnlich geführt wird. Die Sprache des gemeinen Lebens, die Sprache, wie sie im gemeinen oder bürgerlichen Leben gewöhnlich und paßlich ist. Das Leben des Geschäftsmannes, des Gelehrten, Handwerkers, Künstlers. Das geschäftige, thätige Leben. Das Leben auf dem Lande, das Landleben, nicht allein, da man auf dem Lande wohnt, sondern auch, da man sich mit dem Landbau beschäftiget. Das Leben in der Stadt, im Kloster, bei Hofe , oder das Stadtleben, Klosterleben, Hofleben  So auch das Hirtenleben, Soldatenleben  3) Uneigentlich wird Leben gebraucht (1) in den schönen Künsten, wo ein Gemählde, ein Werk der Bildhauerkunst  Leben hat, wenn die darauf oder dadurch vorgestellten Wesen zu leben und in der Handlung, in welcher sie dargestellt sind, wirklich begriffen zu sein scheinen. Auf andere Art wird einer Rede, Erzählung, Darstellung auf der Bühne, einem Gedichte Leben beigelegt, wenn sie die Empfindung rege machen und den beabsichtigten Eindruck bewirken, in welchen Fällen man auch vollständiger sagt, Geist und Leben haben oder zeigen, weil hier auf den Geist gewirkt wird und dazu auch Geist in den Werken und Darstellungen der Kunst vorhanden sein muß. (2) Für, die Veränderungen und Begebenheiten während der ganzen Dauer des Zustandes, welchen man Leben nennt. Betrachtungen über das Leben anstellen. Das äußere Leben, die äußern Veränderungen und Begebenheiten, die sich sowol an und mit einem Menschen, als auch an andern um ihn her ereignen und die äußern Verhältnisse des Lebens. »Nachdem auf diese Weise die Sphäre (der Kreis) des äußern Lebens bestimmt worden ist, worin sich das Kind — bewegen soll«  Allgem. Lit. Zeitung. Besonders die Erzählung oder Beschreibung dieser Veränderungen und Begebenheiten, wie auch der damit verbundenen Handlungen und Thaten, wo man, wenn die Thaten im Leben von den Veränderungen und Begebenheiten desselben unterschieden und besonders betrachtet werden, auch Leben und Thaten sagt. Sein Leben erzählen. Jemandes Leben beschreiben. Leben merkwürdiger Menschen. Das Leben Jesu von Matthäus, Marcus , das Evangelium des Matthäus  (3) ◬ Bei den Dichtern, für etwas Lebendes, ein lebendes Wesen, es sei Mensch oder Thier. Alles Leben sank auf's Antlitz. — Sonnenberg. So wird es in folgender Stelle für Thier gebraucht. Und da in Staub vorwärts die anderen Leben hinabschauen, Gab er dem Menschen erhabenen Blick. — Voß. I weiterer Bedeutung wird auch der gesunde, frische und empfindliche Theil an thierischen, wie auch, an Pflanzenkörpern in einzelnen Fällen das Leben genannt; zum Unterschiede von den unempfindlichen und verdorrten oder abgestorbenen Theilen. So heißt der empfindliche fleischige Theil des Pferdefußes, welcher vom Hufe umgeben ist, das Leben. Den Huf bis auf das Leben auswirken. Einem Pferde tritt das Leben aus, wenn dieser Theil unter der Sohle des Hufes hervortritt. Einen dürren Ast bis auf das Leben abschneiden. So nennt man noch in weiterer Bedeutung selbst den innern festen Theil eines Steines das Leben, in Gegensatz der äußern verwitterten und mürben Rinde, und im gemeinen Leben sagt man, das geht bis auf's Leben, dringt bis auf's Leben, für, das geht, dringt bis ins Inerste, dringt durch Mark und Bein. (4) Х Für etwas, was man vorzüglich liebt, worin gleichsam das Leben bestehet. Diese Speise ist mein Leben. Das Spiel, das Tanzen ist sein Leben. I seinem rechten oder wahren Leben (Element) sein. »Schauspiele und Romane waren ihr Leben.« Göthe. Auch Personen, die man aufs innigste liebt, wie sein Leben, für die man nur lebt und ohne die man nicht leben könnte oder möchte, nennt man sein Leben, wo es dann als Ausdruck der Zärtlichkeit, sowol in der traulichen, als auch in der ernsten und höhern Schreibart gebraucht wird. Einen Blick, geliebtes Leben, Und ich bin belohnt genug. Göthe. — O meines Lebens Leben. Collin. (5) Noch sind mit Leben gewisse Eigennamen von Städten und Dörfern zusammengesetzt, wo es einen Ort, wo Menschen leben, bezeichnet, z. B. Eisleben, Wartensleben  Auch Geschlechtsnamen sind mit Leben zusammengesetzt, die aber vielleicht von Örtern gleiches Namens hergekommen sind.
10711 Zeichen · 119 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    lebênst. n.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +11 Parallelbelege

    lebên st. n. ( vgl. dazu Wilm., Gr. 2 2 § 303,4 ), mhd. nhd. leben; mnd. mnl. leven; vgl. ae. lifen f., got. libains f. …

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    lëbenstn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +12 Parallelbelege

    lëben stn. leben. der leben glaube 1186. 1729. 1745 u. m. L. Alex. 2301. 3670. 4128 W. — leben unde lîp Iw. 96. Otto 21 …

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Leben

    Adelung (1793–1801) · +8 Parallelbelege

    Leben , verb. reg. neutr. welches das Hülfswort haben erfordert. 1. * Im eigentlichsten Verstande, schreyen, lärmen, ein…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Leben

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    Leben mehrfach Kleinschr (besonders in frühen Br), zB B2,33,8 u 34,13 u B5,342,6 , Zusammenschr ‘Lebenlang’ zB B2,190,14…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Leben

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Leben , der Gegensatz zu Leblosigkeit und Tod. Wir unterscheiden geistiges (s. Geist) und physisches L. Letzteres kommt …

  6. modern
    Dialekt
    lëben

    Elsässisches Wb. · +7 Parallelbelege

    lëbe n [láwa, láwə fast allg.; lǽwə Str. Kindw. W.; Ind. Präs. láp, bezw. lǽp, –s t , –t, Pl. láwə, lǽwə; Part. klápt O.…

  7. Spezial
    Leben

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +2 Parallelbelege

    Le|ben n. (-s) 1 (Lebendigsein) vita f. 2 (Dasein) vita f. 3 (Lebensweise) vire m. , manira de vire f. 4 (Lebhaftigkeit)…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit leben

822 Bildungen · 695 Erstglied · 119 Zweitglied · 8 Ableitungen

leben‑ als Erstglied (30 von 695)

lebenmüde

SHW

leben-müde Band 4, Spalte 215-216

lebenähnlich

DWB

leben·aehnlich

lebenähnlich , adj. : welche mit täuschender kunst, lebenähnlich wohl erhalten sind. Stolberg 8, 386 .

lebend

FWB

1. ›physisch existent (von Lebewesen); körperlich unversehrt; bei lebendigem Leibe‹; 2. ›unversehrt; vorhanden, bestehend, tatsächlich, exis…

lëbende

Lexer

leb·ende

lëbende part. adj. BMZ act. lebend Hartm. ( Büchl. 2,51. Greg. 3208 ). Helmbr. Nib. 640,7. 2029,2. 2245,1. 2304,4. Wig. 124. 20. 141,25. 191…

Lebende Bilder

Meyers

lebende·bilder

Lebende Bilder (franz. Tableaux vivants ), Darstellungen von Werken der Malerei und Plastik durch lebende Personen, die schon im römischen A…

lëbendec

Lexer

leb·endec

lëbendec , lëbendic adj. BMZ lebendig, lebend Mar. Parz. Trist. Nib. 1985,3. Gudr. 29,1. Virg. 262,3. 288,13. Otn. A. 374. Wolfd. A. 178. 20…

lebendege

KöblerMhd

leben·dege

lebendege , sw. M., sw. F. nhd. Lebendige Q.: DvAPat (FB lebendege), Urk (1258) E.: s. leben? W.: nhd. DW- L.: DRW

Lebender

Wander

leben·der

Lebender 1. Besser dem Lebenden einen Bissen, als dem Todten ein weiches Kissen. Die Russen: Lieber den Lebenden ein Lächeln als den Todten …

Lebend-Erhabene

GWB

lebender·habene

Lebend-Erhabene für den auferstandenen Christus [ Chor der Jünger: ] Hat der Begrabene | Schon sich nach oben, | Lebend Erhabene, | Herrlich…

Lebendes Inventar

Meyers

lebende·s·inventar

Lebendes Inventar , die zu dem landwirtschaftlichen Betriebe gehörigen Bestände an Vieh und zwar Zug- und Nutzvieh. In Verbindung mit dem to…

Lebendes Werk

Meyers

lebende·swerk

Lebendes Werk ( Unterschiff ), der Schiffskörper unter der Wasserlinie, im Gegensatz zum Oberschiff (Schiff über Wasser), dem toten Werk . D…

lebendic

KöblerMhd

leben·dic

lebendic , Adj. nhd. lebendig, lebend, am Leben seiend, lebensspendend ÜG.: lat. vivens STheol, vivus PsM Vw.: s. halp-*, lezzist-*, über- H…

lebendich

LothWB

leben·dich

lebendich [lebèndiχ fast allg.; lebèndeχ D. Si. ] adj. wie hd. lebendig: lebendeches Leifs bei lebendigem Leibe D. Si. — lux. 262.

lebendig

DWB

leben·dig

lebendig , adj. vivus. 1 1) das ahd. lebentig ( Graff 2, 43 ), altniederfr. levindig (getimberd mit then levindigon stênon. Werdener psalmen…

lebendigaufmerksam

GWB

lebendig·aufmerksam

lebendig-aufmerksam zu lebendig 2b einem lebendig aufmerksamen, geistreichen Blick B42,108,24 Leopoldine Grustner 30.3.27 Nikolaus Lohse N.L…

lebendigbeweglich

GWB

lebendig·beweglich

lebendig-beweglich zu lebendig 1a Das Höchste was wir von Gott und der Natur erhalten haben, ist das Leben, die rotirende Bewegung der Monas…

Lebendigdahinfließende

GWB

Lebendigdahinfließende der Musiker, wenn er sonst sinnlich und sinnig, sittlich und sittig begabt ist, genießt im Lebensgange große Vortheil…

Lebendige

Wander

leben·dige

Lebendige 1. Den Lebendigen Fried, den Verstorbenen (Todten) die Ruhe. – Petri, II, 78; Lehmann, II, 60, 69. 2. Den lebendigen helt man lieb…

lebendigen

DWB

leben·digen

lebendigen , verb. lebendig machen: umbe namen dînen herre lebindigetistu mich ( propter nomen tuum, domine, vivificabis me, vulg. ) Trierer…

Lebendigerhaltung

GWB

lebendig·erhaltung

Lebendigerhaltung das Aufrechterhalten einer gefährdeten Existenz; im bildhaften Zshg B19,137,4 Voigt 17.6.06 Syn Aufrechterhaltung Aufrecht…

lebendigerheit

PfWB

lebendig·er·heit

 lebendigerheit Adv. : = lebendig II 1, lewendicherheit [ Krämer Gal 139]. Dät Euch nore die Zung lewwendicherheit in Eurem Maul verfaule! …

Lebendiges

Wander

Lebendiges 1. Das Lebendige legen auf'n Todten. ( Jüd.-deutsch. Warschau. ) Das Lebendige für das Todte wagen, Gewisses für Ungewisses geben…

lebendigfarbig

GWB

lebendig·farbig

lebendig-farbig subst; eigenh Kleinschr, WA emendiert zu Großschr zu lebendig 2h, bezogen auf Blumenschmuck B46,249,20 Henriette Pogwisch 23…

lebendigfertig

GWB

lebendig·fertig

lebendig-fertig zu lebendig 2c Sähe man Kunst und Wissenschaft nicht als ein Ewiges, in sich selbst Lebendig-Fertiges verehrend an .. so wür…

leben als Zweitglied (30 von 119)

aleben

KöblerMhd

*aleben , Adj. nhd. ganz, eben (Adj.) Hw.: s. alebenst E.: s. al, eben W.: nhd. DW2-

harteleben?

KöblerMhd

*harteleben? , V. nhd. „in Buße leben“ Hw.: s. harteleben (2) E.: s. harte, leben W.: nhd. DW-

hōchleben

KöblerMhd

*hōchleben , sw. V. nhd. „hochleben“ E.: s. hōch (1), leben W.: nhd. DW-

miteleben?

KöblerMhd

*miteleben? , V. nhd. „mitleben“ Hw.: s. miteleben (2); vgl. mnl. medeleven E.: s. mite, leben W.: nhd. (ält.) mitleben, V., mitleben, verei…

vrideleben?

KöblerMhd

*vrideleben? , V. nhd. „friedlich leben“ Hw.: s. vrideleben (2) E.: s. vride, leben

vröudeleben?

KöblerMhd

*vröudeleben? , V. nhd. „freudig leben“ Hw.: s. vröudeleben (2) E.: s. vröude, leben

wolleben?

KöblerMhd

*wolleben? , V. nhd. „wohlleben“ Hw.: s. wolleben (2) E.: s. wol (2), leben (2) W.: nhd. (ält.) wohlleben, V., „wohlleben“, glücklich leben,…

Ableben

RDWB1

Ableben n кончина (а не "отживание")

Lotterleben

RDWB1

Lotterleben n распутная жизнь, беспутная жизнь ein ~ führen - вести беспутную жизнь, прожигать жизнь идиом.

ableben

DWB

ableben , n. exitus e vita. nach meines vaters ableben; dieses zeichen seines ablebens. J. Paul flegelj. 1, 4 .

anekleben

KöblerMhd

ane·kleben

anekleben , sw. V. nhd. „ankleben“, anhaften, kleben bleiben Hw.: s. anekleiben, aneklīben; vgl. mnl. anklēven, mnd. aneklēven Q.: ErzIII, T…

ankleben

DWB

ank·leben

ankleben , adhaerere, ahd. anachlepên, nnl. aankleven, wie ein leim anhängen, anhaften: der vogel klebt schon an der ruthe an; die klette kl…

aufkleben

DWB

auf·kleben

aufkleben , nnl. opkleven, s. aufkleiben, 1 1) intransitiv adhaerere, ankleben: das pflaster klebt fest auf; der mensch klebt auf, weicht ni…

auseinanderleben

RDWB1

auseinander·leben

auseinanderleben, sich (Lakune) Mein Mann und ich haben uns auseinandergelebt. - Мой муж и я перестали друг друга понимать.

ausleben

DWB

aus·leben

ausleben , vitam finire, complere, nnl. uitleven ( das engl. outlive aber überleben ): doch eh ich sie erlangt, hab ich fast ausgelebt. Cani…

bekleben

DWB

bek·leben

bekleben , beklebte, 1 1) intransitiv, adhaerere, fest kleben: ist etwas in meinen henden beklebt. Hiob 31, 7 ; mein gebein sind beklebet an…

beleben

DWB

bele·ben

beleben , in verschiednem sinn, 1 1) früher bedeutete es was das heutige erleben: es ist nicht mehr um die zeit, die wir zu Soest belebten. …

Bredleben

Wander

bred·leben

Bredleben Sie ist von Bredleben. ( Niederösterr. ) Von einer weiblichen Person mit flacher Brust. (S. Glattau: Glatt wie ein Bret.)

bubenleben

DWB

buben·leben

bubenleben , n. vita scelerata. Melanchth. im corp. doctr. chr. 188 ; dasz sie komb aus dem bubenleben. H. Sachs IV. 3, 61 b ; ich hab nun g…

buobenlëben

Lexer

buoben·leben

buoben-lëben stn. buobenleben und gumpelwîs, swer des iezuo vil kan, der ist ein rehter hoveman Teichn. 273.

burschenleben

DWB

burschen·leben

burschenleben , n. vita civium academicorum: du freies bursenleben, ich lob dich für den gral. Uhland 684 ; die studenten waren gar verschie…

durchleben

DWB

durch·leben

durchleben , eine zeit im leben hinbringen, zurücklegen, verleben. 1 1. untrennbar. er hat die jugend in saus und braus durchlebt. er hat zw…

dörpelleben

KöblerMhd

dörpel·leben

dörpelleben , st. N. nhd. bäuerisches Leben Q.: Ring (1408/1410) E.: s. dörpel, leben W.: nhd. DW2- L.: Hennig (törpelleben), MHDBDB (dörper…

einleben

DWB

ein·leben

einleben , sich, tempus et otium ponere in aliqua re, sich hinein leben, einwohnen, wol erst im 18 jh. gebildet und nach uns das dän. indlev…

erleben

DWB

erle·ben

erleben , 1 1) diem videre. leben ist zwar eigentlich ein intransitives wort, zu dem aber auch der acc. treten kann: ein leben leben, vitam …

Ableitungen von leben (8 von 8)

beleben

DWB

beleben , in verschiednem sinn, 1 1) früher bedeutete es was das heutige erleben: es ist nicht mehr um die zeit, die wir zu Soest belebten. …

entleben

DWB

entleben , vita privare, tödten, das nnl. ontleven ist aber intransitiv sterben, wie auch bei uns vorkommt, z. b. in Weises lustredner 329 :…

erleben

DWB

erleben , 1 1) diem videre. leben ist zwar eigentlich ein intransitives wort, zu dem aber auch der acc. treten kann: ein leben leben, vitam …

geleben

DWB

geleben , verstärktes leben, mhd. geleben, mnd. geleven, ahd. gilebên ( selten ), nhd. noch lange geläufig. 1 1) vom leiblichen leben. 1@a a…

unleben

DWB

unleben , n. , fast nur individuelle bildung geblieben. nichtdasein: nachdem sy ( die creatur ) ausm u. lebendig gemacht B. v. Chiemsee 188 …

urleben

DWB

urleben , n. (ur- C 4 c): Silen, das bild des urlebens Herder 6, 404 S.; u. der menschheit 6, 474 S.; das alterthümliche, das rheinische kat…

verleben

DWB

verleben , verb. lebend aufbrauchen, lebend sich verbrauchen. mhd. verleben, mnd. vorleven, jedoch meist in der nhd. nicht nachgewiesenen be…

zerleben

DWB

zerleben , verb. , durch das leben entstellen: zum volkscheuen bastard zerlebt Fr. L. Jahn w. 2, 755 E.; A. Kerr ges. schr. 3, 235 ; neuarti…