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nehmen

nhd. bis spez. · 13 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
Anchors
14 in 13 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

nehmen

Bd. 6, Sp. 130
nehmen das Wort fehlt dem Rhfrk, Mosfrk bis ins SLRip hinein, wofür holen u. kriegen; s. Genaueres bei holen; doch Saarbr, Ottw (hier nur in Zs.), Wend (nur abn. ‘mager werden’), Kreuzn, Birkf (meist nur in Zs.), Simm, Goar, Kobl u. das SRip haben neben häufigerem h. auch n., wobei in der Anwendung oft Verwechslung vorkommt (s. bei holen) (im Hauptgeb. von n. wird kriegen häufiger gesetzt) [Trier-Stdt hat nur vern., Vernehmung; Saarl Benemmes dummes Benehmen; Bitb en as vu Nehmig er nimmt lieber]; Kreuzn nemə, dau nimšt, ər nimt, mər (sə) nemə, dīr nemt, Part. gənum; Simm, Goar, Kobl nęmə, ęiχ nęm, dǫu nęmst, nęmt usf., Part. gənum [Simm-Stdt, Goar-Weiler, Altk-Weitef Inf. numə; Birkf nemə u. nomə; Koch-Moselkern Imperat. num]; Neuw, Altk ne·m.ə(n), –i-, –E:-, ne·m.s, ne·m.t, Prät. n:m, Conj. -:-, Part. gəno·m.ə(n); Rip nę·m.ə [Köln-Stdt -e-], nę·m.ə u. nęm, ne·m.(p)s, ne·m.(p)t [Köln -i-; Aach-Breinig nę·m.s], nę·m.ə, nę·m.(p)t; SRip nęn [Monsch nn] neben jüngerm nę·m.ə, nis, nit, nęn, nęt (diese verkürzten Formen auch da, wo der Infinit. nęn nicht mehr vorkommt), Imperat. nęm u. SRip daneben häufiger nęf (nach jęf ‘gib’ gebildet), Prät. n:m, Conj. -:-, Part. gəno·m.ə [jənon]; OBerg nemən [Waldbr -ēə-], ek nem [nēəmən], nyms, nymt, nemən, nemt, Imperat. nym, Prät. nm, –:-, Conj. --, –:-, Part. jənomən; NBerg nę·m.ən, –E-, nø·m.(p)s, nø·m.(p)t īr nę·m.(p)t, Imperat. nøm, Prät. n:m, –ō:-, Conj. -:-, –:-, Part. gənǫ·m.ən, –-; Eup n:mə, ix n:m, n·m.s, n·m.t, n:mə, n·m.t; Imperat. nm, Prät. n·ə.m, Conj. -·ə., Part. γəno·m.ə; Selfk nø·m.ə (-y-) u. daneben -ę- (z. B. Heinsb-Lümb), nøm, nø·m.s, nø·m.t (u. am WRande -y-), Imperat. nøm (-y-), Prät. n·ə.m, Conj. -·ə.-, Part. jənǫ·m.ə; sonst SNfrk nEəmə, –ēə-, nEəm, –ēə- u. nęm, nø·m.s, nø·m.p(t), nEəmə, –ēə-, nę·m.(p)t, Imperat. nEəm, –ēə-, Prät. n·ə.m [NWErk auch daneben nām], Conj. -·ə.- [-E-], Part. jənəmə, –ōə-; Klevld nEmə(n) [in Klev auch, z. B. Calcar -ē-], ek nEm [-ē-], je nem(p)t (-ę-), hęj nem(p)t; Imperat. nem(p)t, Prät. nm, Conj. --, Part. γənmə(n); MülhRuhr nēmə, ek nē:m, nyms, nymp, nēmə, nē:mt, Imperat. nē:m, Prät. nō:m, Conj. -:-, Part. xənōmə st.: 1. von einer nahe gelegenen Stelle an sich nehmen (wo bei den Belegen Allg. angegeben ist, bezieht sich dies auf das rip., nfrk. Geb.; über die Verwechslung von n. u. holen s. bei letzterem). a. etwas n., im eigentl. Sinne; nemmt Üch noch jet greift zu beim Essen; loss mer noch ene n. (metn. Rees) einen Schnaps trinken; nett üch noch en Botterramm; für diese Belege u. ä. häufiger kriegen; aber stets nemm der den Stoff! beim Auswählen; ech han de Koh (udgl.) genonn die mir angebotene Kuh gekauft; Melezie (Medizin) n. einnehmen (die M. nit sech got); en huhen (jeden) Pris n.; an Zense n., wat mer (krige) kann; nemmt jet Plaz! Rip, Allg.; dat es et Neəhmes (net) wert lohnt sich (nicht) zu n. Erk-Elmpt; auch bei präpos. Verb. steht n. oder holen, nicht kr.; z. B. de Ben op de Puckel n. (holle) ausreissen; dat n. (h.) ich op ming Kapp ich trage die Verantwortung; jet op sech n. dass.; du nis mir et Woərt us dem Mong (Munde) den Gedanken wollte ich eben aussprechen; de Ben en de Häng (Hände) n. schnell laufen; de Ogen en de Hangk n. scharf zusehen; ken Blatt för de Mul n. nicht schweigen; de Sterz tösche (zwischen) de Ben n. ausreissen; sech et ze Hetzen (Herz) n. Rip, Allg.; sich ebbes ze Notze n. eine Lehre aus etwas ziehen Goar, Allg.; dat kas du dir ze Kopp n. Sol-Leichl; ebenso de Mul (Backe) arg voll n. prahlen; jet derzo-, herusn. (usf.) Rip, Allg. — Mit deutlicher Unterscheidung von n. u. kr., de nimmp, wat e krit; de nümmt et, wo he et krieən kann Allg.; halt fas, wat de häs, un nemm, wat do krige kanns! Köln, MGladb. — RA.: Me moss et n., wie et könnt man kann es nicht anders machen Aach, Allg. Köm jet, ich nöhm jet Köln-Stdt. We et ürsch kömmt, de et ürsch nömmt Kemp-SHubert. Woher n. on net stelle! ich kann es dir nicht geben Rip, Allg. Do kannste Gef drop n., dat dat su ös! Bekräftigung der Wahrheit Allg. Wer nemmt et Höndche, n. de Flih bei Geldheirat nimmt man auch die üblen Eigenschaften in Kauf Neuw-Datzeroth. De nemmt auk dat Perd üm den Stall er heiratet die hässliche Frau um des Geldes willen Ess (u. so viele a. RA.). — Im Gegens. zu geben. Gecke geəve, Luəse (Schlaue) n. Aach, MGladb, Erk. De wess (net) ze g. on (net) ze n. er weiss (nicht) sein Verhalten u. Handeln durch vernünftigen Willen zu bestimmen Köln, Aach. G. es seliger dann n. Jül-Linnich. Mäncher küt för luter N. gar nit zum G. Köln-Stdt. De nimmp et met Scheffele un git et met Leffele ebd. Riche git mer, Ärme nit mer ebd. — In diesem Gegens. liegt schon der Nebensinn von n. = an sich reissen, einem etwas wegnehmen, stehlen; deutlicher jet an sech n.; enem jet fort-, weg-, dervann. [mer hon en Bam losse numme einen Baum gestohlen Simm (bei Rottm)]. RA.: In Lähme (Kobl-Lehmen) es neist ze n., in Kowere (Kobl-Kobern) es neist ze erowere Neckspr. Goar-OFell. Van't N. tehem sin habsüchtig sein Erk-Elmpt. He nemmt et wie enne Advokat Mörs-Xanten. Nemm der jet, dann häste jet (ävver loss jedem et Sengk ‘Seine’)! abschl. Antw. Rip. De nemmt et hoch her ist reich Mettm-Langenbg. He nemmt vör sech der Schmand das Beste Siegld. Den lött sech der Käs niet n. lässt sich nicht übervorteilen Geld, Kemp; du mosst dech de Botter net van't Bruət n. loəte SNfrk, Allg. Mer kann enem et Brut n., ävver net gen Sieg, De nemmt alles, wat rond es Siegld, Schleid. Neuss; ik nehm alles, wat rund es, ik n. a., wat bunt es, ik gef a., wat Schund es Rees; de nemmt, bat sich net wehrt Kobl-Bend, Allg.; den nömmp alles, on wenn Blut dran sett Mörs-Neuk; ich n. a., bloss ken Klöpp (Hiebe) Mü-Eif. De nit et van de Levvige, van de Dude krit e necks mih er lässt sich ordentlich bezahlen Rip, Allg.; de nemmp et von Sack on Bängel (Bändel) Eusk. En as vum Stam Nimm (in dieser nhd. Form) Mos, Verbr. Gangk fort, odder ech nenn dech met! sagt der Dieb Sieg. He nömmpt et net möt en et Graf der Geizige muss doch alles zurücklassen MGladb, Allg. Der Bezechte nemmt (torkelnd) Böm on Pös (Pfosten) met Dinsl-Hiesf; der ins Fenster Hineinschauende noəhm de Rahm bald met Geld-Straelen (usf.). — Auch mit sachl. Subj., z. B. die schwer Arbet nit enem der Odem (Atem); sun lang Krankhet kann enem ganz on gar de Los (Lust) n.; der Sturm hät den Böm all de Äppel genonn (usf.). RA.: Dem ene es et gegevven, dem anderen genonn dem einen ist es vergönnt, so zu handeln, dem andern nicht Sieg, Jül. — b. einen n., in eigentl. Bed., aus mehreren auswählen u. für sich beanspruchen; dat Kend n. ech in Pflege, zur Adoption; enen zo sech n.; ech well dat Mädche (zor Frau) n.; se nit den (zom Mann); den n. ech op mech ihn zu bewältigen; nemm (u. holl) mech op de Scholder; enen op Sit n. (u. h.) unter vier Augen mit ihm verhandeln; ech well dech metn. zum Spaziergange, zur Reise; wart, der Bömann (Schreckgestalt) nit dech met! zu Kindern Rip, Allg.; Nimmichmit (in nhd. Lautung) m. Damenhandtäschchen (ursprüngl. von feilen Dirnen getragen, die zuerst diese Mode aufbrachten) Eup. RA.: Sort sückt (sucht) S., säj den Düwel, du nahm e de Schorstenfeger Klev-Calcar. Wann sek dat so köm, dat ek dek nöhm, nöhms de mek dann ok? Antrag des schüchternen Freiers Gummb-Berghsn. De häst gesot, de wollst mech n. (zur Frau), hättst de et Hei (Heu) on et Koər (Roggen) dehäm; nau es der der Hawer alt (schon) angekomme, on de host mich noch emmer net genomme! Mädchens Klage Neuw-Dierd. Nemmst de meich net, su n. eich deich! sagt der Acker; bebaut der Bauer das Land nicht, so nimmt das L. den B., macht ihn bankerott Prüm-Mützenich. — 2. mehr übertr. a. etwas n. α. etwas so auffassen, begreifen; do kanns de der ene Begreff (Beld) van n. Rip, Allg., — en Ress (Riss) von n. Kobl-Bend; dat es grad, wie mer et nit wie man es auffasst, so sieht die Sache aus Rip, Allg.; de nimmp alles vun der lechte (leichten) Sick (Seite) er fasst die Dinge leicht(sinnig) auf Köln, Rip. — β. in folg. Wend.: Jet dubbel n. falten; eine Wegebiegung ze kurt (scharp) n. Rip, Allg.; mer kann et (dat) su genau (nau) (spetz) net n. nicht jede Kleinigkeit beachten, jegliche Rücksicht n.; dat kann mer dir net üvvel (u. für ü.) n. nach dem Nhd.; de nit necks kromm fühlt sich nicht beleidigt Rip, Allg. — γ. Röcksech n. nach dem Nhd. Allg. — δ. dat nömmpt ke got Eng (Ende) MGladb, Allg. — ε. sech jet (vill) herusn. anmassen Rip, Allg. — b. einen n. α. einen einladen zur Gesellschaft; de ha mer lang net genomme Siegld. — β. in folg. Wend.: Enen hoch (meist in nhd. Lautung) n. ihn drängen, antreiben Rip, Allg.; enen lief n. liebkosen Rees, Mörs, Kemp, Neuss; dat nit mech Wonger (Wunder) Rip, Allg.; enen en't Gebet n., en Schotz n. nach dem Nhd.; sech en Ach n. Allg. — γ. in der Wend.: Mer mott de Mensche n., wie se send sie nach ihren einmal angeborenen Wesen hinnehmen, beurteilen MGladb, Allg. — δ. enen (auch jet) op et Korn n. nach dem Nhd. — ε. dat (die Krankheit, das Leid) hät en arg metgenonn; die han en arg m. beim Prügeln; de sieht arg m. us verelendet, zerprügelt Rip; loss dech van dem net mötn.! nicht aufhetzen Grevbr-Hemmerden; de hätt en at widder bal metgenonn ihm etwas weisgemacht, aufgebunden Neuw-Kurtschd; ech han en ens tösche (zwischen) genoəhmen zurechtgewiesen MGladb, Allg. — ζ. den nemmt so sachjes (sacht) sich in den Huck schleicht langsam in die Ecke Emmerich; sech zesamme n. sich aufraffen, sich auf ein Ziel einstellen, sich in Zucht halten Allg. — Abl.: die Nehmerei, dat Genehms.
9611 Zeichen · 323 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Nêhmen

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Nêhmen , verb. irreg. ich nehme, du nimmst, er nimmt, Conj. ich nehme; Imperf. ich nahm, Conj. ich nähme; Mittelw. genom…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    nehmen

    Goethe-Wörterbuch

    nehmen vereinzelt Imperativ ‘nehm'’ (zB 15 1 ,279 Faust II 10800 ) u 3.Pers Sg Präs ‘nimt’; 1.Pers Sg Prät einmal in der…

  3. modern
    Dialekt
    nëhmen

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    në h me n , në hmen [ná Liebsd. bis Lutterb. ; nê ob. S. Landsman Lied. 132; namə Ensish. u. nö. davon fast allg.; námə …

  4. Sprichwörter
    Nehmen

    Wander (Sprichwörter)

    Nehmen 1. Ans Nehmen ist so viel Freude gehängt, als wenn vom Mann das Weib empfängt; doch Wiedergeben thut beschweren, …

  5. Spezial
    nehmen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    neh|men (nimmt, nahm, genommen) I vb.tr. 1 (mit der Hand greifen) tó (tol, tut) 2 (in Bezug auf Verkehrsmittel: Auto, Bu…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit nehmen

56 Bildungen · 4 Erstglied · 47 Zweitglied · 5 Ableitungen

nehmen‑ als Erstglied (4 von 4)

nehmendung

DWB

nehmen·dung

nehmendung , f. für ablativendung, s. unter gebendung ( th. 4 1 , 1728) und Schottel 299 .

Nehmenich

RhWB

nehmen·ich

Nehmenich nęmənĭχ Schleid , Dür ; nēmiχ Bitb-NWeis : fingierter ON, in der Wend.: De es net van Gevvenich, de es van N. er gibt nicht gern, …

Nëhmenkutt

ElsWB

nehmen·kutt

Në h me n kutt f. Loch beim Knöpflisspiel: wer seine Spielkugel hineinwirft, darf einen Knopf nehmen; Gegensatz Setzküttel: wer hierher trif…

nehmen als Zweitglied (30 von 47)

Benehmen

RDWB1

Benehmen n sich mit j-m ins ~ setzen idiom. - договориться с кем-л. о чём-л.; прийти к взаимному соглашению устойч.

abgenehmen

DRW

abgenehmen widerlegen dy burger lassen verczelen H.W., darumbe das er H.B. ... drowet, er wolde syn son yn dy bach treten unde das konde ym …

abnehmen

DWB

abnehmen , auferre, tollere, nnl. afnemen, sinnlich: die äpfel, früchte vom baum, den hut vom kopf, mantel von der schulter, den rahm von de…

annehmen

DWB

annehmen , accipere, recipere, sumere, assumere, ahd. ana neman, nnl. aannemen: 1 1) die dargereichte hand annehmen; das mädchen willigte ei…

ansichnehmen

DRW

ansichnehmen dat erfgodt an sick nehmen 16. Jh. Schwerin/ZRG. 9 (1870) 284 Faksimile

aufnehmen

DWB

auf·nehmen

aufnehmen , n. prosperitas, das gedeihen, aufblühen, nach der zuletzt entfalteten intransitivbedeutung des aufnehmens: dasz wir des heiligen…

Auf sich nehmen

Wander

Auf sich nehmen Wer auf sich nimmt, was er nicht mag (kann), der steckt sich selber in den Sack.

ausbenehmen

DRW

aus·benehmen

ausbenehmen ausnehmen mit aller nud unde rechticheit nichts utbenomet 1462 Schiller-Lübben V 142 Faksimile

ausgenehmen

DRW

aus·genehmen

ausgenehmen ein versetztes Gut freigeben als die das vorgenant gut uzgenement, den wir es geseczet haben 1296 FreibergUB. II 4 Faksimile

ausnehmen

DWB

aus·nehmen

ausnehmen , eximere, excipere, nnl. uitnemen. 1 1) eier, junge, vögel ausnehmen, ausheben; nester ausnehmen: da weisz ich ein hetzennäst auf…

benehmen

DWB

benehmen , n. 1) ademtio, das benehmen des athems. 2) gerendi ratio, das betragen, verfahren: ich kenne dein würdevolles benehmen mit grosze…

einnehmen

DWB

ein·nehmen

einnehmen , capere, occupare, accipere, recipere, sumere, nnl. innemen, schw. dän. mit anderm wort intaga, indtage. 1 1) speise und trank ei…

entgegennehmen

DWB

entgegen·nehmen

entgegennehmen , accipere, goth. einfach andniman ( s. entnehmen ), entgegennehmen ist uns feierlicher als annehmen oder empfangen, der vorn…

entnehmen

DWB

ent·nehmen

entnehmen , goth. andniman, ahd. intnëman ( Graff 2, 1063 ), mhd. entnëmen ( wb. 2, 374), nnl. ontnemen. 1 1) goth. andniman bedeutete recip…

fürliebnehmen

Pfeifer_etym

fuerlieb·nehmen

vor-, fürliebnehmen Vb. ‘etw. für gut halten, sich damit begnügen, zufrieden geben’, Zusammenrückung der Präposition vor (16. Jh.), für (17.…

Herausnehmen

Campe

heraus·nehmen

Herausnehmen , v. trs . unregelm. ( s. Nehmen ), aus einem Orte oder eingeschlossenen Raume  an sich, zu sich nehmen. Geld herausnehmen , a…

hernehmen

DWB

her·nehmen

hernehmen , verb. sumere alicunde. 1 1) mit sächlichem object: aus dem schatze her nehmen, ex thesauro promere. Steinbach 2, 135 ; wo sollen…

hinnehmen

DWB

hin·nehmen

hinnehmen , verb. 1 1) hinwärts nehmen, nehmen in bezug auf einen dritten im gegensatz zu einem sprechenden: da sprach Pharao tochter zu ir,…

hochnehmen

RDWB1

hoch·nehmen

hochnehmen übertr. высмеивать кого-л.; подтрунивать над кем-л.; подшучивать / подшутить над кем-л.; подсмеиваться над кем-л.; дурачить кого-…

Mietnehmen

DRW

miet·nehmen

Mietnehmen, n. wie Mietnahme miet- und gabennehmen 16. Jh. BaselZGesch. 53 (1954) 85

mitnehmen

DWB

mit·nehmen

mitnehmen , verb. secum auferre. Hederich 1625 . 1 1) in gewöhnlichem sinne, von dingen: geld, brot, vorrat mitnehmen; und mit nemest silber…

niedernehmen

DRW

nieder·nehmen

niedernehmen, v. von den Fingern oder der Hand: herunternehmen, sinken lassen vgl. niederhaben, niederlassen (IV), niederziehen (I) so sal d…

Selbsteinnehmen

DRW

selbst·einnehmen

Selbsteinnehmen, n. eigene Inbesitznahme das ... innen [Jesuiten] umb des spolii und selbst-innemens die kirch zu s. Achacii geschlossen war…

teilnehmen

Pfeifer_etym

teil·nehmen

Teil m. n. ‘Stück eines Ganzen, Einzelheit, Anteil’, ahd. (8. Jh.), mhd. teil m. n., asächs. dēl m., mnd. dēl m. n., mnl. nl. deel n., aengl…

terminnehmen

DRW

termin·nehmen

terminnehmen, v. geltend machen, beantragen eines Gerichtstermins so er libellum mit den acten einbracht, wolt er terminnemen 1520 Harpprech…

übelnehmen

RDWB1

uebel·nehmen

übelnehmen (kein Bezug zu "плохо" и к "брать") j-m etw. übelnehmen - сердиться / рассердиться; обижаться / обидеться на кого-л.; дуться / на…

Ableitungen von nehmen (5 von 5)

benehmen

DWB

benehmen , n. 1) ademtio, das benehmen des athems. 2) gerendi ratio, das betragen, verfahren: ich kenne dein würdevolles benehmen mit grosze…

entnehmen

DWB

entnehmen , goth. andniman, ahd. intnëman ( Graff 2, 1063 ), mhd. entnëmen ( wb. 2, 374), nnl. ontnemen. 1 1) goth. andniman bedeutete recip…

genehmen

DWB

genehmen , verstärktes nehmen, mhd. genemen sehr geläufig, besonders mit dem begriff vollendeter handlung ( s. ge- II, 4, c ff. ), wie auch …

vernehmen

DWB

vernehmen , n. subst. infin. das subst. zeigt sich nur 1 1) das vernehmen, hörensagen, mündliche erfahrung. beliebte zusammensetzung dem ver…

zernehmen

DWB

zernehmen , verb. , auseinandernehmen, zerlegen: ein zelt Rudolf v. Ems weltchron. 13 047 ; das her das glasefenster zunomen hot (1399) cod.…

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APA
Cotta, M. (2026). „nehmen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/nehmen/rhwb
MLA
Cotta, Marcel. „nehmen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/nehmen/rhwb. Abgerufen 9. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „nehmen". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/nehmen/rhwb.
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