lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

finden

mhd. bis spez. · 19 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
Anchors
19 in 19 Wb.
Sprachstufen
8 von 16
Verweise rein
189
Verweise raus
130

Eintrag · Rheinisches Wb.

finden

Bd. 2, Sp. 461
finden Rhfrk finə [innerh. Kreuzn-Boos OStreit Waldböckelh Hüffelsh Traisen -e-], Part. gəfun [-o-]; Mosfrk fe·n.ə, dou fe·n.ts, Prät. fo·n., Part. fo·n.(ən); doch WMosfrk n. Mos -u-, –a-, –ǫ-, –ę-, dou fe·n.ts (-ø-), Prät. fo·n., Conj. fe·n., Part. fo·n.ən [Bitb funt, –o-]; Westerw, Rip fe·n.ə, –ę-, –ø-, –-; im Mouillierungsgeb. fe·ŋ.ə, - ø- [Köln -i·ŋ.-], fe·n.ts, fe ŋ.s, –·ŋ.ks, Prät. fo·n., –·ŋ., Conj. fø·n., –·ŋ., Part. fo·n.ə, –·ŋ.-; Eup vęində (Kettenis -ē:nd-; Raeren -e·ŋ.d-), dou vę·n ts, Prät. vount, Part. voundə; NBerg fe·ŋ.ə (wie Rip); MülhRuhr feinə; SNfrk ve·ŋ.ə, –ę-, -ø- (wie Rip); im Selfk ve·n.ə, –ę-, Prät. fo·n., –u-, Part. jəfo·n.ə, –u-; Klevld fində, –ē-, fenə, –ē-, Part. γəfondə, –ō- (s. im einz. binden) st.: 1. etwas f., Gesuchtes oder Ungesuchtes; wie nhd. RA.: F. kammer net lihre Glück muss der Mensch haben MGladb-Giesenk. F. un verhellen es su got wie stelle (stehlen) Köln. a. Obj. eine konkrete Sache. RA.: Wer Glöck hat, fengt et Speck em Mus NBerg. De hät en Hor en der Zupp (dren) fonne Rip, Allg. En bleng Hohn föngt och all ens e Körke SNfrk, Allg.; en blönn Sau fönd och alt emol en Achel (Eichel) Trier. Mer fend net jeden Dag en Wurscht an (in) ner Hondskau Mos (o. O.). Dat es für den en gefonge Fresse Rip, Allg. We ene Hongk well werpe (schmite), fengk leit ene Sten (Klöppel) SNfrk, Klevld, Rip (mit Var.); wann me der H. schloəh well, dann hat me gau (schnell) ne Steck fonge Aach, Monsch. Dat kris dau, wann ich Geld op der Leder f. Mosfrk; mer ment, de deht et G. of der Leiderspross f. Bernk. Mer moss net hiher klommen, as mer Sprassen fend Daun-Neroth. De fingk e gemach Bett Mitgift, Existenz Sieg, Allg. Owends wellt se (die Jugend) hüppen un springen un Morgens könnt se de Bucks nich f. Ess. Jides Häs-chen fend och sei Wäsemchen Gottes Fürsorge Daun-Neroth. Et Hus verliert nicks, sät de Frau, do fungk se de Kengerschoh (Kinderschuhe) em Kappesfass MülhRh. De hät singem Vader sing Papiere funge kann alles, was der V. tut Sieg-ODollend. De fend kenen nasse Sten on (in) der Bach so dumm ist er Prüm. Nit Kopp noch Stert (Sterz) en jet f. konnen weder Anfang noch Ende NBerg Jedes Döppchen fengk si Deckelchen (s. d.) Rip, Allg. Hack fengk si Pack gleich und gleich gesellt sich gern Aach-Ld, Eup. Ech f. de We (Weg) ellein Rhfrk, Allg. — b. Obj. ein Abstr.; ken Rauh (Ruhe) f.; he kann et Eng (Ende) nit f. Rip, Allg. RA.: E got Wort fend e goden Ort Daun-Neroth, Verbr. Gude Rot as deier, schlechte fend hen iwerall Bitb. Gangk ens kicken, of du de Morgen fends! Aufforderung zum Schlafengehen Prüm-Ormont. De wiərd wahl e Loch derdurch f. sich harausreissen Rip. Küt mer hem, fingk mer och noch Schnüsse Vorwürfe Köln. — c. Obj. Pron. indefin. oder Zahladv.; dat es fonge derför (för et Geld) die Ware ist sehr billig; das fällt mir unverhofft zu Aach, Allg.; dot wär mer doch fonne, dich durchzewichse eine Kleinigkeit, dies zu tun Westerw; dat es su got als wie fonge Rip, Allg.; en lopenden Hond (en fliegende Kräih) fend ömmer wat Klevld; fends du ebbes derbei? etwas Unpassendes; esu ebbes fend mer net op der Stross Mosfrk, Allg.; de fend och en allem jet ist empfindsam, leicht gereizt Rip, Allg.; se hät ebbes fonnen sie ist schwanger Koch-Lutzerath; e werd seint f. seinen Lohn erhalten Bitb; de fend nüs (nichts), on wammer em et och für de Oge hält; do han ech nüs en fonge nichts Schlimmes bei beabsichtigt, bemerkt Rip, Allg.; wo nicks te f. es, es och nicks te breəke (brechen) MGladb-Rheind; jetz fingster en! eine Ohrfeige Bergh-Bedbg; den het e guden fonn eine Erbschaft udgl. Saarbg-Faha; he fong (erkannte), dat e Rech hatt Rip, Allg. — d. Obj. lebende Wesen. α. wie nhd. RA.: Esu fend mer kene mih en em Kuəbenescht (Rabennest) Merz-Bergen. Die köj (kannst du) ok op alle Kattekermesse f. Emmerich. Ma ment, se hätten dich um (im) Sefepolwer funnen zu einem kleinen Menschen Daun-Strohn. Den hätt sei Motter em Schosseegrawe gefonne May-Wassenach. He hät senge Mann fonge der ihm standhält Rip, Allg. Fonge! sät de Jong, duə fongk he si Vader (Muər) an de Galg Nfrk. Wu et ebbes Neies get, fend mer all Weiwer Wittl-GrLittgen. He fengt die Katz em Pott wenn er zu spät zum Essen kommt SNfrk, Rees, Rip. De gou Peərd fengt me e jen Stall, de schleəte (laufe Mädchere) överall Monsch, Aach. Do f. sebbe Katze ken Mus en im zerrissenen Kleide Rip, Allg. Et geiht nit so krus, of me fend doch noch en Lus Mörs. — β. Part. fonne (fonge) sen für jet listig, schlau, geschickt, wie geschaffen dazu sein (eigentl. gefunden dafür sein); de es für alles f. Altk, Neuw, Rip, MGladb. — e. mit präd. Adj. erkennen. RA.: Wenn de Mus satt es, fend se et Mehl better (bitter) Eup, Allg. (u. so ä. wie nhd.) — F. nimmt je nach Zusammenhang die Bed. bekommen, erhalten an (zu 1 a—d). RA.: He sök (sucht) Arbeit un bet Gott, dat e kein fingk Köln. Watste he söks, dat fengste do zum Unzufriedenen Rip, Allg.; wat mer op der ener Platz hasst, dat fend mer op der annerer Bitb; wat mer op der eng Platsch (bei enem löt, scheut, lett lässt), fengt mer op der anger (beim ander) Aach, Rip. We lang sökt, de fengk jet Rip, Allg.; wer sökt, de fend; we raspelt, de spennt Bo. Den neist wogt (wagt), den neist wennt; den neist sicht (sucht), den neist fend Bitb. Wohin gehst du? Antw.: Denne suche, wo ich gischter nit funn hon Saarbr-Dudw. We sich freit e Nobbeschkengk (Nachbarskind), deə wess auch, wat heə fengkt Aach, Rees. Et es ken Brot, dat me fend, mar dat me wennt Mörs. Der Dieb fengk alles, wo et net verloren es Schleid-Reifferschd, Birkf-Idar. Gefongen es gestohlen Sol. Wat de Mad em Kehrdreck fengt, hürt ihr Sol. — Spruch der Kinder beim Finden: F., f., wiregen; schenke, sch., nit meh gen! Simm; f., f., wedergeven; geven. g., haulen (halten)! Sol, Allg.; g., g., halden; f., f., weərgeve! Kref-Osterath, — afgenoəhme es gestoəhle! Grevbr-Otzenr; fonge, f., half meng; f., f., weddergeve; schenke, sch., behale! Dür. Opgestande, Plaz vergange; widdergekumme, nicks gefunge! Köln. — 2. sich f. a. gefunden werden. RA.: Dat fengk sech em Kehrdreck das wird sich schon am Schlusse herausstellen, ist am Schl. geregelt; es zeigt sich noch, wie sich die Sache entwickelt NBerg, — beim Uskerre Köln, — beim Verbotze Rip, Allg., — bim Neərsetzen (Nieder-) Gummb-Nümbrecht. Et fend sech die Zukunft wird es lehren; överall fengk sich jet hat man etwas zu vermissen, ist es nicht so, wie man es wünscht Rip, Allg.; dat fingk sich nit em Handömdrihe Köln; dat fend sech net an (in) engem Perdstrapp Bitb. Dat wed sech f., sag Lenz, on do hatt et sech gefonde Duisb. Et fend sich alles im letzte Birkf, — Engk des Marts Rip; em hönnerschten Töttchen find sich alles Neuw-Rodenb. — Do moss sich en Geck va (för) f. ein Liebhaber Sieg, Allg.; er losst sich net henne f. wenn es gilt, einen Mann zu stellen, eine freiwillige Spende zu geben, lässt sich nicht in die Ecke drücken Saar, Trier; ist nicht nachlässig Hunsr; sich f. losse sich revanchieren Aach. — b. sich gesellen; die hant sich fonge zur Ehe, zur Freundschaft Rip, Allg. RA.: Sack on Bängel han sech fonge gleich u. gleich gesellt sich gern Rip; glich on gl. sök sech; gl. on gl. fengk sich Dür, Sol, Meiderich; Hock fengt sich bi Pock Heinsb-Karken; Pelz on Lus fingk sech Sieg-ODollend; Plack on L. fengk sech Elbf. — c. sich zurecht f., sich schicken, auch sech zerech f.; ich kann mich nit in die Sach f. Rhfrk, Allg.; sech schlech en jet f. könne; ech könnt mech net dodren herenf.; ech fong mech en dem Hus net mih widder kannte mich nicht mehr aus; he wess sech net widder ze f. zu fassen; he kann sech net en seng Onglöck f. Rip, Allg.; den find sich och net mih erum (zurück) er weiss sich nicht aus der Klemme zu ziehen Bitb-Badem, Rip, Allg. — d. sich befinden, mit präd. Adj.; sech got debei f.; sech got zerech f. Rip, Allg. — Wer ein vierblätteriges Kleeblatt findet, hat Glück Allg. Wenn man Kupfergeld oder sonst Kleingeld findet, muss man bald zum ‘Opfer’ beim Begräbnis gehen MGladb-Korschenbr.
8039 Zeichen · 230 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    findensw. M.

    Köbler Mhd. Wörterbuch

    finden , sw. M. Vw.: s. vende (1)

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    findenst. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    finden , st. V. Vw.: s. vinden

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Finden

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Finden , verb. irreg. act. Imperf. ich fand; Conj. ich fände; Mittelw. gefunden; Imperat. finde. I. In eigentlicher und …

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    finden

    Goethe-Wörterbuch

    finden finite Formen auch synkopiert bzw apokopiert: 2.SgPräs ‘findst’ 4,203 Gehab’ dich wohl 6 39,142,25 Götz 1 V uö, 3…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Finden

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Finden , William und Edward , Kupfer- und Stahlstecher, Brüder, der erstere geb. 1787 in London, gest. daselbst 1852, de…

  6. modern
    Dialekt
    finden

    Elsässisches Wb. · +5 Parallelbelege

    finde n [fentə Str. Wörth Betschd. ; feə K. Z. Prinzh. Wh. Rauw. ] ; Part. gfunde n , gfunge n , gfung, fùng W. finden.…

  7. Sprichwörter
    Finden

    Wander (Sprichwörter)

    Finden 1. Dos fingt (findet) sich, sagt der Bauer. ( Görlitz. ) 2. Du findest nirgend cin'n, der nicht wollte klüger als…

  8. Spezial
    findenv

    Dt.-Russ. phil. Termini · +2 Parallelbelege

    finden , v находить/найти , гл

Verweisungsnetz

271 Knoten, 276 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 6 Hub 6 Kompositum 252 Sackgasse 7

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit finden

33 Bildungen · 2 Erstglied · 25 Zweitglied · 6 Ableitungen

Zerlegung von finden 2 Komponenten

fin+den

finden setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

finden‑ als Erstglied (2 von 2)

findenisse

KöblerAfries

finde·nisse

findenisse , st. F. (jō) nhd. Erfindung ne. invention Vw.: s. in- Hw.: s. fundenisse; vgl. mhd. vintnisse Q.: W, AA 118 E.: s. finda, *-niss…

Findenswerth

Campe

finden·s·werth

Findenswerth , — er, — este , adj . u. adv . werth, daß man es finde. »Leibnitz findet es sogar findenswerth , daß Christus (Kristus) im Zei…

finden als Zweitglied (25 von 25)

pfinden

KöblerMhd

*pfinden , sw. V. Vw.: s. en- E.: s. vinden W.: nhd. DW-

abfinden

DWB

abfinden , pacisci cum aliquo, einen befriedigen, zufrieden stellen: seine gläubiger abfinden; einen mit hundert thalern abfinden; doch gabs…

Affinden

Wander

affin·den

Affinden Ik hebb mi mit em affunden. – Dähnert, 4 b . Ich hab' mich mit ihm abgefunden, ich habe ihm seine Forderung bezahlt, auch: ich hab'…

aufbefinden

DWB

auf·befinden

aufbefinden , n. habitus, status, valetudo: ich habe B. gebeten, dasz er von meinem aufbefinden ihnen mündlich nachricht geben möchte. Raben…

auffinden

DWB

auf·finden

auffinden , adinvenire: wo sichs versteckte, wust ers aufzufinden. Göthe; er zerarbeitete sich den kopf, um etwas aufzufinden, das er lernen…

ausfinden

DWB

aus·finden

ausfinden , invenire, reperire, herausfinden, nnl. uitvinden: bis ich deines worts geheimnus recht ausfind. Weckherlin 261 ; und so entdeck …

befinden

DWB

befinden , n. conditio, status: wie ist dein befinden? mein befinden ist gut, schlecht; nach befinden der sache, der umstände; nach meinem b…

einfinden

DWB

ein·finden

einfinden , sich, praesto esse, convenire in unum, sich einstellen, an den bestimmten ort, zur gesetzten stunde, ein gefüges, der ältern spr…

empfinden

DWB

empfinden , sentire, percipere, ahd. infindan, mhd. enphinden ( wb. 3, 319 b ), alts. antfindan, ags. onfindan; kein goth. andfinþan, kein n…

enpfinden

KöblerMhd

enpfinden , st. N. nhd. „Empfinden“, Empfindung, Wahrnehmung, Wahrnehmungsvermögen Q.: HvNst, EckhV, Gnadenl (FB enphinden), Berth (um 1275)…

entfinden

DWB

ent·finden

entfinden , was empfinden: das ist ungewonlich speis essen, so man etwan speis macht alein dasz sie seltsam seind, als oliven, da nichts guo…

erfinden

DWB

erfinden , invenire, reperire, ahd. arfindan, irfindan, mhd. ervinden, ags. âfindan. 1 1) unterschied zwischen entdecken und erfinden sp. 50…

gutbefinden

DWB

gut·befinden

gutbefinden , vb. , gelegentliche zusammenrückung aus der formel etw. für gut befinden ( vgl. sp. 1240), wohl unter einflusz des subst. gutb…

gutfinden

DWB

gut·finden

gutfinden , n. , substantivierung des vorigen, im 17. jh. aufkommend, vgl. gutbefinden , n.; als ' das, was geziemend, rätlich, passend ersc…

hinausfinden

RDWB1

hinaus·finden

hinausfinden ich finde schon allein hinaus - я сам найду дорогу, я сам найду выход, не трудитесь меня провожать

Mitfinden

Wander

mit·finden

Mitfinden Mitgefunden, mitgebunden; mitgefangen, mitgehangen. – Gartenlaube, 1860, 179 a .

nachempfinden

DWB

nach·empfinden

nachempfinden , verb. nachfühlen. 1 1) intransitiv mit dativ: der gute mann! wie ich ihm nachempfinden kann! Chr. Stolberg 1, 80 . 2 2) tran…

nacherfinden

DWB

nacher·finden

nacherfinden , verb. dieselbe erfindung nach einem andern machen: der wissenschaftslehrer sei der künstler, der das kunstwerk des bewusztsei…

Schatzfinden

DRW

schatz·finden

Schatzfinden, n. Aufspüren eines Schatzes (IV) vgl. Schatzgraben des landes fürsten regalia bei der stadt L. sind collaturen, fundationes un…

stattfinden

Pfeifer_etym

statt·finden

Statt f. ‘Ort, Platz, Stelle’. Die mit dem Suffix ie. -ti- gebildeten i-Stämme ahd. stat f. (8. Jh., in den flektierten Kasus steti), mhd. s…

vorfinden

DWB

vor·finden

vorfinden , verb. , erst dem nhd. angehörig: vorfinden et fürfinden, offendere, deprehendere, reperire, praesentem et adstantem videre Stiel…

wi(e)derfinden

DWB

wieder·finden

wi(e)derfinden , vb. , unfeste zss. zu finden teil 3, 1641. einen verlorenen gegenstand finden, zurückerlangen; etwas an anderer stelle, in …

wohlbefinden

DWB

wohl·befinden

wohlbefinden , n. , substantivierter inf., seit dem 18. jh. viel gebraucht, besonders in mündlichen und brieflichen höflichkeitsformeln. la …

zurechtfinden

DWB

zurecht·finden

zurechtfinden , v. , regelmäszig als refl. vom finden des rechten wegs bis zu dem des rechten thuns, verhaltens, denkens: so kan er sich dur…

zurückfinden

DWB

zurueck·finden

-finden , v. : warte, warte, ob ob ich den faden z. kann Lessing 3, 381 M.; so wird er sich bald auf den rechten weg z. Göthe 25, 30 W.; das…

Ableitungen von finden (6 von 6)

befinden

DWB

befinden , n. conditio, status: wie ist dein befinden? mein befinden ist gut, schlecht; nach befinden der sache, der umstände; nach meinem b…

empfinden

DWB

empfinden , sentire, percipere, ahd. infindan, mhd. enphinden ( wb. 3, 319 b ), alts. antfindan, ags. onfindan; kein goth. andfinþan, kein n…

entfinden

DWB

entfinden , was empfinden: das ist ungewonlich speis essen, so man etwan speis macht alein dasz sie seltsam seind, als oliven, da nichts guo…

erfinden

DWB

erfinden , invenire, reperire, ahd. arfindan, irfindan, mhd. ervinden, ags. âfindan. 1 1) unterschied zwischen entdecken und erfinden sp. 50…

gefinden

DWB

gefinden , verstärktes finden: thu fleisz, ob du mögest gefinden, das er sei mein bruder. A. v. Eybe Menächmi 105 b ; s. sp. 1614.

verfinden

ElsWB

verfinde n [fərfentə Su. Str. Ingenh. ; fərfntə Dunzenh. ; fərfintə Gimbr. ] verfeinden; refl. Feinde bekommen durch irgend etwas. I ch ver…