GWB
* abempfinden daß, was der Mensch von den Dingen aussagt, nicht ihre ganze Natur erschöpft .. man entdeckt täglich mehr Relationen der Dinge…
Campe
○ Anempfinden , v. ntr. mit haben, fremde Gefühle an sich gleichsam empfinden oder zu empfinden vorgeben, inniges Mitgefühl haben oder heuch…
DWB
auf·empfinden
aufempfinden , verstärktes empfinden: wenn er ihre fehler vermieden und gröszere schönheiten aufempfunden. Göthe 33, 269 . ähnlich dem anemp…
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aus·empfinden
ausempfinden , plene sentire, etwas in seiner ganzen bedeutung empfinden.
DWB2
deutsch·empfinden
deutschempfinden n. : 1954 dem schwärmenden deutschempfinden romantischer patrioten Ritter staatskunst 1,72.
DWB
durch·empfinden
durchempfinden , in aller hinsicht, durch und durch empfinden. was man uns gutes und freundliches erwiesen hat, das habe ich noch einmal in …
DWB2
ehr·empfinden
ehrempfinden n. : 1956 ehrempfinden Esser ehrenstrafe 65.
DWB
fort·empfinden
fortempfinden , pergere sentire.
DWB
glueck·empfinden
glückempfinden , n. : zum wahren glückempfinden ... erzogen Fr. L. Jahn 1, 281 Euler.
GWB
heraus·empfinden
herausempfinden Nur der Liebende fühlt und entdeckt was die Geliebte wünscht und bedarf, er weiß es ihr aus dem tiefsten Herzen heraus zu em…
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hinein·empfinden
* hineinempfinden [ üb den Tiermaler JHRoos ] erstaunenswürdig, wie er sich in die Seelen dieser Geschöpfe [ Schafe ] hat hineindenken und h…
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hin·empfinden
hinempfinden ‘sich in etw h.’: sich in etw affektiv hineinversetzen (u es nachempfinden) unsere [ bildenden ] Künstler .. bedürfen des Dicht…
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hinueber·empfinden
hinüberempfinden Getrenntschr ‘etw in sich h.’ iSv den Gehalt einer Schrift in sich aufnehmen, ihn sich (emotional) anverwandeln; iZshg mit …
Campe
miss·empfinden
○ Mißempfinden , v. ntr . unregelm. ( s. Campe Empfinden ) mit der Fügung eines trs .; Mittelw. d. verg. Z. mißempfunden . 1) Eine widrige u…
DWB
miszempfinden , verb. falsch empfinden; eine widrige unangenehme empfindung haben. Campe.
DWB
mit·empfinden
mitempfinden , verb. am empfinden theilnehmen: es kommt gar nicht auf unsern willen an, ob wir das leiden eines geschöpfs mit empfinden woll…
DWB
nach·empfinden
nachempfinden , verb. nachfühlen. 1 1) intransitiv mit dativ: der gute mann! wie ich ihm nachempfinden kann! Chr. Stolberg 1, 80 . 2 2) tran…
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selbst·empfinden
selbstempfinden , n. , selten für selbstgefühl: und das grobe selbstempfinden haben leute hart gescholten, die am wenigsten verwinden, wenn …
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unter·empfinden
unterempfinden , n. , unbewusztes empfinden E. Bernstein aus d. jahren meines exils 9 . —
DWB
voll·empfinden
vollempfinden , neuere bildung, trennbar: das tiefste vollempfinden der schönheit wird geweckt, wenn sie, urplötzlich nahend, uns fast das h…
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voraus·empfinden
-empfinden : ahnen (die zukunft dunkel vorausempfinden) Herder w. 16, 378 S.; insofern sie das entsetzliche vorausempfand O. Ludwig schr. (1…
DWB
vor·empfinden
vorempfinden , verb. , im voraus empfinden, ehe der wirkliche eindruck erfolgt: vorempfinden, sentire e odorare prima Hulsius (1618) 271 a ;…
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vorher·empfinden
-empfinden , verb. Campe ; ich wünsche, was ich einmal wünsche, mit so vieler vorempfindender freude, dasz meistentheils das glück der mühe …
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weg·empfinden
wegempfinden , empfindsam verbringen: jene heitre sommernacht, die ich in rosenlauben, da ich zum ersten mal am feurigen busen meines Damons…
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wert·empfinden
wertempfinden , n. , das empfinden eines bestimmten wert-seins: ich weisz, dasz hiermit nur einer der groszen richtungen des wertempfindens …
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wohl·empfinden
-empfinden , n. , wohlgefühl: sinnliches ... wohlempfinden Rich. Wagner ges. schr. u. dicht. (1897) 3, 72 . —