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Campe
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Bringen v., trs.

Bd. 1, Sp. 621b
Bringen, v. trs. unregelm. unlängst verg. Z. ich brachte; Mittelw. der verg. Z. gebracht; Befehlsw. bringe; überhaupt ein Ding von dem einen Orte zu einem andern bewegen, eigentlich und uneigentlich. 1) Einen Körper von dem einen Orte nach einem andern schaffen, ohne die Art und Weise dabei zu bestimmen. Der Kasten war zu schwer, um ihn von der Stelle zu bringen. Er steht so fest, daß man ihn nicht von der Stelle bringen kann. Er hat einen ansehnlichen Gewinn nach Hause gebracht. Sein Geld, sein Vermögen in Sicherheit bringen. Dann, bloß wegschaffen. Das Unkraut ist nicht aus dem Garten zu bringen, läßt sich nicht ganz ausrotten. Rostflecke sind schwer aus der Wäsche zu bringen. Pech ist schwer von der Hand zu bringen. Uneigentlich, den Begriff der Verursachung oder Hervorbringung einer Wirkung überhaupt auszudrucken, womit oft der Nebenbegriff einer Anstrengung von der einen und [] eines Widerstandes von der andern Seite verbunden ist. Es kömmt vor in Verbindung mit allerlei Umstandswörtern, die einen Ort anzeigen. Er ließ sich nicht dahin bringen, dazu bewegen, vermögen. Wie weit hat man es in dieser Sache gebracht? wie weit ist man in oder mit derselben gekommen? Er kann es noch weit, noch hoch bringen, kann zu großem Ansehen, Ehren, Vermögen gelangen, ein hohes Alter erreichen. Er wird sein Leben nicht hoch bringen. Er wird es mit der Zeit noch höher bringen. Besonders in Berbindung mit Verhältnißwörtern. (1) Mit an. Etwas an sich bringen, an seinen Körper bringen, durch Anstoßen, Anstreifen an etwas  Schmuz an sich bringen. Dann, zu seinem Eigenthum machen, erwerben, ohne Angabe der Art und Weise. Er hat es an mich gebracht, mich dazu gebracht, gereizt. Personen an einander bringen, sie gegen einander hetzen. Seine Töchter hat er alle gut an Mann gebracht, verheirathet. Eine Waare an den Mann bringen, sie absetzen, verkaufen. Etwas an den Tag, an das Licht, an das Tageslicht bringen, es zum Vorschein bringen, entdecken, bekannt machen. (2) Mit auf. Eine Sache auf die Seite bringen, sie verbergen, heimlich fortschaffen. Etwas auf die Bahn bringen, in Gang bringen, machen, daß etwas besprochen, verhandelt wird. Mannschaft auf die Beine bringen, anwerben, zusammenbringen. Man konnte nichts auf ihn bringen, ihm nichts Böses nachsagen und dessen überführen. Wenn er so fort lebt, bringt er sein Leben nicht auf vierzig Jahre, wird er nicht 40 Jahre alt. Er kann bei solchem Glück sein Vermögen noch auf eine Million bringen, noch bis zu einer Million vermehren. Segen oder Fluch auf jemand bringen, daran Schuld sein. So bringt ein Bösewicht, den Erd' und Himmel scheuen, Der Götter schweren Grimm zugleich aufs ganze Land. Schlegel. (3) Mit aus. Ein Paar Zänker, Schläger aus einander bringen, sie von einander bringen, entfernen. Das läßt sich nicht aus einander bringen, von einander trennen, absondern. Man wird ihm seinen Vorsatz schwerlich aus dem Kopfe bringen, machen, daß er seinen Vorsatz fahren läßt, vergißt. So auch, einem etwas aus den Gedanken bringen. (4) Mit in. Soll das auch in Rechnung gebracht werden? berechnet werden? Er hat Alles in kurzer Zeit in Ordnung gebracht. Dieses Gerücht hat Alle in Bewegung gebracht. Etwas ins Andenken, ins Gedächtniß, in Erinnerung, in Vergessenheit bringen. Es ist nichts in ihn zu bringen, man kann ihm nichts beibringen, er kann nichts begreifen. Eine Sache in Erfahrung bringen, sie erfahren. Sein gegebenes Wort, Versprechen in Erfüllung bringen, es halten, ausführen. (5) Mit über. Ih kann es nicht über das Herz bringen, ich kann mich nicht dazu entschließen, weil es mir zu weh thut, zu schwer fällt. Unglück über jemand bringen, ihn unglücklich machen. »Soll ich nicht schon damit zufrieden sein, Armuth und Verachtung über ihn gebracht zu haben?« Weiße. (6) Mit um. Er hat mich um Alles das Meinige gebracht, mich desselben auf irgend eine Art beraubt. Dein Leichtsinn hat dich um deine Gesundheit gebracht. »Verwünscht sei der Groschen, um welchen sie mich bringt.« Gellert. Einen ums Leben bringen, ihm das Leben nehmen, ihn tödten. (7) Mit unter. Etwas unter sich, unter seine Gewalt, Herrschaft, Botmäßigkeit  bringen. Etwas unter die Leute bringen, bekannt machen, verbreiten. Einen Todten unter die Erde bringen, ihn begraben. Du wirst mich noch unter die Erde bringen, meinen Tod verursachen. (8) Mit von. Er läßt sich durchaus nicht von ihr bringen, von ihr trennen. Einen Verbrecher vom Leben zum Tode bringen, ihn hinrichten. (9) Mit vor, in Verbindung des vierten Falles. Etwas vor sich bringen, etwas erwerben, Vermögen sammeln. Dabei kann man nichts vor sich bringen. (10) Mit zu. Zu Wege, zu Stande bringen, wirklich machen, ausführen, bewerkstelligen. Er bringt es auf diesem Wege zu nichts, auf diesem[] Wege erwirbt er nichts. Seine Gedanken zu Papier bringen, niederschreiben. Eine Sache zu Ende bringen, beendigen. »Ih will die Abschrift als einen Beleg zu Rechnung bringen,« der Rechnung beilegen. Gellert. 2) I engerer Bedeutung, in eines Nähe, zu einem bewegen, schaffen, tragen. Einem etwas bringen. Einem ein Geschenk bringen. Etwas zum Geschenke bringen. Ein Opfer bringen, eigentlich und uneigentlich. Der Bothe hat einen Brief gebracht. Etwas zu Markte bringen, zum Verkauf auf den Markt bringen; uneigentlich und verächtlich, etwas vorbringen, vortragen. Seine Frau hat keinen Heller zu ihm gebracht, seine Frau hat keinen Heller zur Mitgift gehabt. Uneigentlich. Eine Nachricht bringen. Einen Gruß von jemand bringen. Was bringen Sie Neues? Etwas vor einen bringen, einem etwas bekannt machen oder bekannt werden lassen. Ein Kind zur Welt bringen, gebären. Bei den Jägern, von kleinen Raubthieren, für werfen. Der Biber, die Fischotter hat Junge gebracht. Schlecht bringen, verwerfen. Die Zeit bringt Rosen, mit der Zeit wachsen Rosen. Früchte bringen, tragen. Er bringt uns nichts als Schimpf und Schande, verursacht sie uns. Das wird Reue, Kummer, Thränen bringen, verursachen. Das wird ihm wenig Ehre, Vortheil, Gewinn bringen, verschaffen. Wahrheit bringt Haß, Glück bringt Neid. »Gewalt bringt dir Gefahr.« Schlegel. 3) Auf gewisse Art an, bei sich haben. Das Kind hat ein Muttermahl am Halse mit auf die Welt gebracht. Wir haben nichts mit auf die Welt gebracht, und werden auch nichts mit davon nehmen. Um die Wahrheit zu erforschen, muß man keine Vorurtheile mit sich bringen. Uneigentlich (1) für erfodern, nöthig machen. Die Zeit bringt es so mit sich, die Zeitumstände machen es nothwendig. Er kleidet sich, wie es die Mode mit sich bringt, wie es Mode ist. Sein Amt bringt diese Strenge mit sich. Allein weil es ihr Alter mit sich brachte, Daß sie um Mitternacht erwachte. Gellert. (2) † Für erwerben, erlangen, behalten, in welcher Bedeutung tragen gewöhnlicher ist. Den Sieg davon bringen. Schimpf und Schande davon bringen. Wir müssen aus der Welt, und bringen nichts davon, können nichts mitnehmen. 4) Führen, begleiten, leiten. Einen Missethäter ins Gefängniß bringen. Einen Ertrunkenen nach Hause bringen. Einen zur Ruhe, zu Bette bringen. Einen Verirrten auf den rechten Weg bringen; eigentlich und uneigentlich. Uneigentlich, zu etwas bewegen. »Der Himmel hat mir eine Wohlthat erwiesen, die mich vor Erkenntlichkeit zu Thränen bringt.« Gellert. Wohin oder wozu bringt nicht die Liebe, der Haß, die Rachsucht? was alles zu thun, veranlaßt sie nicht den Menschen? Das bringt mich zur Verzweiflung. Er ist nicht aus dem Hause zu bringen, man kann ihn nicht bewegen, aus dem Hause zu gehen. Jemand auf seine Seite bringen, ihn bewegen, seine Partei zu ergreifen. Man kann nichts aus ihm bringen, man kann ihn zu keinem Geständnisse bewegen. Jemand in Zorn, in Harnisch bringen. Einen zu etwas bringen, zu etwas bewegen. Einen zur Arbeit bringen, zur Arbeit bewegen. Einen zu sich selbst bringen, ihn zur Besonnenheit bringen, ihn sich seiner bewußt machen. Einen zum Geständniß, zum Gehorsam, zur Vernunft, zur Erkenntniß bringen. Ferner, für veranlassen, Ursache sein an dem Zustande einer Person. Wer hat ihn denn auf den glücklichen Einfall gebracht? Einen auf böse Gedanken bringen. Einen in Ansehen, Achtung, zu Ehren, zu Gnaden bringen. Einen aufs Äußerste bringen, in die größte Verlegenheit, auch, in den größten Zorn versetzen. Jemand an den Bettelstab bringen, ihn bettelarm machen. Jemand in die Rede, in anderer Leute Mäuler bringen, von ihm überall reden und machen, daß von ihm geredet werde. Eine Person zu Falle bringen, sie entehren. Das Bringen. Die Bringung, nur in Zusammensetzungen gewöhnlich, als: die Aufbringung, Fortbringung, Unterbringung, Überbringung  []
8529 Zeichen · 147 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    bringenstn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +6 Parallelbelege

    bringen stn. ir deheines bringen er verbarc; er leitʒ et gar an sînen lîp W. Wh. 357,4.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    bringensw. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    bringen , sw. V. nhd. bringen, bewirken, veranlassen, zu Stande bringen, hervorbringen, erzeugen, zur Welt bringen, vorb…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Bringen

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Bringen , verb. irreg. act. Imperf. ich bráchte; Mittelwort gebrácht; Imperat. bring oder bringe. Dieses Zeitwort bedeut…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    bringen

    Goethe-Wörterbuch

    bringen in frühen Br PartPrät auch ‘bracht’; vereinzelt (PartPräs/Prät) subst A 1 etw (jdn) einem Empfänger, Adressaten …

  5. modern
    Dialekt
    bringen

    Bayerisches Wörterbuch · +7 Parallelbelege

    bringen Band 3, Spalte 3,370–373

  6. Sprichwörter
    Bringen

    Wander (Sprichwörter)

    Bringen 1. Brenget se nit Säcke, brenget se doch Päcke. ( Westf. ) Trostwort der Müller. 2. Bringen findet überall eine …

  7. Spezial
    bringen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    brin|gen (brachte, gebracht) vb.tr. 1 (tragen, schaffen) porté (-ta), condüje (-üj, condüt) 2 (befördern) trasporté (-ta…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit bringen

302 Bildungen · 6 Erstglied · 289 Zweitglied · 7 Ableitungen

Zerlegung von bringen 2 Komponenten

bri+n+gen

bringen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

bringen‑ als Erstglied (6 von 6)

bringende

KöblerMhd

bringende , Adj. nhd. „bringend“ Vw.: s. tōt-, wider-, wünne- Q.: Krone (um 1230) E.: s. bringen W.: nhd. bringend, Adj., bringend, DW- L.: …

bringen II

RhWB

bringen II RhWBN Rhfrk bręŋə dou bręŋgšt ; sonst -ę·ŋ.-, brę·ŋ.ks(t) [Rip -e- ]; Praet. Rhfrk broŋ (-u-), Part. gəbroŋ (-u-) ; OMosfrk von S…

bringenîe

MWB

bringenîe stF. ‘das Gebrachte; Gabe’ den tûren schaz [den Leichnam] er brâhte / zu lande froun Elizabeth. / [...] die hôhen bringenîe nam / …

bringenīe

KöblerMhd

bringenīe , st. F. nhd. Gebrachtes (N.), Gabe Q.: RqvI, Kreuzf (1301) (FB bringenīe) E.: s. bringen W.: nhd. DW- L.: Lexer 26b (bringenīe), …

bringen als Zweitglied (30 von 289)

*hinderbringen?

KöblerMnd

*hind·erbringen

*hinderbringen? , sw. V. nhd. behindern, Einspruch erheben Hw.: s. hinderbringen (2) E.: s. hinder (1), bringen W.: s. nhd. hinterbringen, s…

*hēmbringen

KöblerMnd

*hēmbringen , sw. V. nhd. „heimbringen“, die Braut in das Haus des Mannes einbringen Hw.: s. hēmbringinge E.: s. hēm (1), bringen

Überbringen

Campe

Überbringen , v. trs . unregelm. ( s. Campe Bringen). D. Überbringen. D. — ung. 1. \Uumlacute;berbringen, ich bringe über, übergebracht, übe…

Úmbringen

Campe

Úmbringen , v. trs . unregelm. ( s. Bringen), ich bringe um, umgebracht, umzubringen . 1) Х Um ein Ding bringen, um ein Ding weggehen machen…

abbringen

DWB

abbringen , abducere, nnl. afbrengen, von etwas bringen, entfernen. das heu abbringen, abmähen. ich kann ihn von der sache nicht abbringen, …

abe bringen

MWB

abe bringen V. 1 herunter, zu Boden bringen; im Kampf: ‘jmdn. niederringen’ 2 ‘etw. / jmdn. (mit Mühe, gegen einen Widerstand) wegbringen, e…

afbringen

KöblerMnd

afbringen , sw. V. nhd. abbringen, wegnehmen, fortbringen, verbringen, verschwenden, abstellen Hw.: vgl. mhd. abebringen E.: s. af, bringen …

anbringen

DWB

anbringen , inferre, afferre, deferre, nnl. aanbrengen, gegensatz von abbringen, an einen ort oder eine person bringen, es an einen bringen,…

ane bringen

MWB

ane bringen V. mit Akk.d.S. (und Akk.d.P.) ‘etw. (an jmdn.) heranbringen’ 1 konkret 1.1 ‘heranbringen’ 1.2 ‘überlassen’ 1.3 ‘etw. in jmds. B…

ane bringen

Lexer

ane·bringen

ane bringen BMZ mit doppelt. acc. einem etw. beibringen, ihm etw. vererben; einen anbr. ihn anstiften, verleiten Dür. chr. 659. 681 ; denunc…

anheimbringen

DRW

anheim·bringen

anheimbringen der innhaber des guts ist schuldig, die dienst dem grundherrn selbst anheim zu bringen 1550 Walther,Tract. VIII Kap. 9

anherbringen

GWB

anher·bringen

anherbringen Sollten Sie etwas .. [ von Jena nach Weimar ] herüber zu schaffen haben, so können es die Botenfrauen anher bringen GWB B36,424…

ansichbringen

DRW

ansichbringen dorffer jn kurtzen jaren an sich bracht 1485 MittOsterland 11 (1907) 188 erblich zue lehn bekommen und an sich gebracht 1538 L…

an- und aufbringen

PfWB

an- und auf-bringen st., schw. , an- und auf-treiben st. : in Wend. wie: 's es net aan un uf se bringe 'Es ist nicht aufzubringen' [ KB-Bisc…

aufbringen

DWB

auf·bringen

aufbringen , elevare, sursum levare, excitare, proferre, nnl. opbrengen, in die höhe bringen, vorbringen, davon bringen. 1 1) kinder, thiere…

ausbringen

DWB

aus·bringen

ausbringen , efferre, promere, emittere, palam facere, nnl. uitbrengen, ahd. ûʒpringan ( Graff 3, 197 ). 1 1) ausbringen, aus dem haus, ins …

Auseinanderbringen

Campe

auseinander·bringen

Auseinanderbringen , v. trs. unregelm. ( s. Bringen), was zusammen verbunden ist von einander trennen. Bei den Kartenmachern, die geleimten …

Aus sich bringen

Wander

Aus sich bringen Er bringt's aus sich wie die Spinne. Z.B. ein Lügenerfinder. Lat. : E se finxit velut aranea. ( Erasm., 436. )

bebringen

KöblerMnd

beb·ringen

bebringen , sw. V. nhd. beibringen, Geld einnehmen E.: s. be, bringen L.: MndHwb 1, 155 (bebringen)

Ableitungen von bringen (7 von 7)

bebringen

KöblerMnd

bebringen , sw. V. nhd. beibringen, Geld einnehmen E.: s. be, bringen L.: MndHwb 1, 155 (bebringen)

entbringen

DWB

entbringen , afferre, beibringen, aufbringen

erbringen

DWB

erbringen , perficere: einen beweis erbringen, vollführen.

gebringen

DWB

gebringen , gesteigertes bringen, alem. 16. jahrh.: und so uns gott glych zuo im gebringt durch glouben und liebe, so embleckend wir die zen…

urbringen

Lexer

urbringen , urbring s. urbarigen.

verbringen

DWB

verbringen , verb. fortbringen, zu ende bringen. mhd. verbringen, mitteld. verbrengen, niederd. vorbringen, verbringen Schiller-Lübben 5, 32…

zerbringen

DWB

zerbringen , verb. , verthun, verschwenden, vergeuden: consumere tobringhen, vordon Diefenbach n. gl. 110 b ; din vederlike erve dat hestu s…