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Stêllen

ahd. bis spez. · 24 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
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36 in 24 Wb.
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Stêllen

Bd. 4, Sp. 348
Stêllen, verb. regul. act. welches das Factitivum von stehen ist. Es bedeutet, 1. Im eigentlichsten Verstande, stehen machen, einen in der Bewegung begriffenen Körper zum Stehen bringen. Im Schwedischen sagt man, ein Pferd stellen, (stålla,) es zum Stehen bringen, und das Griech. σελλειν bedeutet gleichfalls sistere. Im Hochdeutschen ist diese Bedeutung nur noch in einigen Fällen und Gegenden üblich. Bey den Jägern stellet der Hund ein Wild, wenn er es zum Stehen bringet, und das Wild stellet sich, wenn es vor dem Hunde stehen bleibt. In einigen Gegenden stellet man die Milch, wenn man sie zum Gerinnen bringet. Im Oberdeutschen sagt man auch das Blut stellen, wofür wir stillen gebrauchen. Eben daselbst stellet man auch das Wasser, wenn man es stauet oder stauchet, d. i. dessen Abfluß hindert. Er zertheilete das Meer und stellete das Wasser wie eine Mauer, Ps. 78, 13. Im gemeinen Leben sagt man noch, einen Dieb stellen, durch abergläubige Künste machen, daß er auf der Flucht stehen muß. Vermuthlich gehöret dahin auch die in einigen Gegenden übliche R. A. das Bier stellen, der Würze die Häfen geben, und sie zur Gährung in Ruhe bringen, welches in dem Stellbottiche geschiehet, der einen beweglichen Boden (der Stellboden) hat. 2. In weiterer und gewöhnlicherer Bedeutung. (1) Ein Ding in diejenige Lage bringen, in welcher es stehet. (a) Eigentlich; wo es in manchen Fällen mit setzen gleich bedeutend ist, in manchen aber nicht mit demselben verwechselt werden darf, besonders wenn von Körpern die Rede ist, an welchen man die Zustände des Stehens, Sitzens und Liegens genau zu unterscheiden pflegt. Sich in das Fenster, in die Thür, an den Ofen, vor den Tisch, an den Weg, in den Weg stellen.[] Sich auf den Kopf stellen. Einen Verbrecher an den Pranger stellen. Den Stock in den Winkel, den Stuhl an die Wand, ein Ding an seinen Ort stellen. Etwas gerade stellen. Die Soldaten in Ordnung, eine Armee in Schlachtordnung stellen. Die Bücher in das Bücherbret stellen. Jemanden oben an, in die Mitte stellen. (b) Figürlich, in verschiedenen einzelnen Arten des Ausdruckes. Sich zur Wehre stellen, wofür man auch setzen sagt. Jemanden zur Rede stellen oder setzen. Jemanden etwas vor Augen stellen, S. auch Vorstellen. Einen Gefangenen auf freyen Fuß stellen oder setzen. Eine Sache dahin stellen, sie dahin gestellet seyn lassen, sie unentschieden lassen, sein Urtheil darüber zurück halten. Jemanden auf die Probe stellen oder setzen. Seine Hoffnung, sein Vertrauen auf etwas stellen, besser setzen. Etwas in Vergessenheit stellen, es vergessen, in Zweifel stellen, es bezweifeln, in Zweifel ziehen. Jemanden zufrieden stellen, machen, daß er sich zufrieden gebe. Stellen sie sich zufrieden, geben sie sich zufrieden. Und vielleicht noch andere mehr. (2) Oft deutet dieses Zeitwort anstatt des Begriffes des Stehens die gehörige und zu der Absicht dienliche Lage der Theile eines Dinges an. (a) Eigentlich. Die Jäger stellen den Zeug, die Garne, Tücher und Lappen, wenn sie selbige um eine Gegend ziehen und in der gehörigen Lage aufrichten. Eine Falle stellen, ihre Theile in diejenige Lage bringen, in welcher sich ein Thier darein fangen kann. So auch Schlingen stellen. Ein Netz stellen, Ps. 9, 16. Daher die figürliche R. A. jemanden nach dem Leben stellen, ihm nach dem Leben stehen oder trachten. Einem ein Bein stellen, es ihm unterschlagen. S. auch Aufstellen und Nachstellen. Das Geschütz stellen, wofür doch richten üblicher ist. Eine Uhr stellen. Siehe auch Bestellen und Anstellen. (b) Figürlich ά) Ehedem sagte man auch häufig, ein Buch, eine Schrift, einen Brief, ein Testament, eine Rede u. s. f. stellen, sie entwerfen, verfertigen; vermuthlich zunächst, die Theile, woraus sie bestehen soll, die Sätze und Worte, gehörig ordnen. Jemanden die Nativität stellen. Einen Kalender stellen. Stelle ihnen Rechte und Gesetze, 2 Mos. 18, 20. Ach, daß meine Reden in ein Buch gestellet würden! Hiob 9, 23. Derselbige Prediger stellete viel Sprüche, Pred. 12, 9. Sintemahlen sichs viele unterwunden haben, zu stellen die Rede von den Geschichten, Luc. 1, 1; zu entwerfen, aufzusetzen. Im Hochdeutschen ist es in dieser Bedeutung veraltet; welche doch noch in Briefsteller und Schriftsteller übrig ist. β) Sich stellen, den Theilen seines Körpers eine gewisse zu Erreichung einer Absicht dienliche Lage geben. Sich ungeberdig stellen. Er stellet sich, als wenn er zugreifen wollte. Besonders durch sein Äußeres einen Zustand annehmen, welchen man nicht wirklich hat. Sich krank stellen. Sich fremd, lustig, traurig stellen. Sich unwissend, unschuldig stellen. Er stellete sich, als wenn es ihm leid wäre, als wenn er nichts davon wüßte, als wenn er mich nicht gesehen hätte. Er stellet sich nur so, es ist nicht sein wahrer Ernst. S. Gestalt, Anstellen, Verstellen und Stellung. (3) Zuweilen bedeutet es nur, ohne Rücksicht auf die vorigen Nebenbegriffe, persönlich gegenwärtig machen. Jemanden stellen, ihn gleichsam zur Stelle bringen. Einen flüchtigen Missethäter aufhalten und stellen. Jedes Dorf muß fünf Mann Recruten stellen. Einen Bürgen stellen. Zeugen stellen. Einen andern Mann an seinen Platz stellen. Sich stellen, sich auf Befehl persönlich einfinden. S. auch Einstellen. Daher das Stellen und die Stellung, S. das letztere an seinem Orte besonders. Anm. Bey dem Notker stellen, im Nieders. gleichfalls stellen, im Schwed. ställa. Das Griech. σελλειν hat viele Bedeutungen mit unserm stellen gemein, z. B. υποσελλειν, verstellen. Stellen[] gründet sich entweder auf eine eigene Onomatopöie des Setzens mit Nachdruck, oder es ist auch vermittelst der Ableitungssylbe -len von stehen gebildet; stehelen, stehen machen, wovon, unser stellen wieder das Inetnsivum ist, aus welcher Form auch der Begriff der Ordnung und gehörigen Lage der Theile, welcher diesem Zeitworte in seinen meisten Bedeutungen anklebt, erkläret werden kann. In vielen Oberdeutschen Mundarten ging dieses Zeitwort ehedem irregulär; Imperf. ich stallte, Mittelw. gestallt. Daher rühren noch die Zusammensetzungen Anstalt, Gestalt, Gestaltet.
6078 Zeichen · 112 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    stellensw. V. (1a)

    Köbler Ahd. Wörterbuch

    stellen , sw. V. (1a) nhd. stellen, errichten, setzen, anordnen, aufstellen, ansiedeln, hinführen, hinstellen, unterbrin…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    stellenstn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +6 Parallelbelege

    stellen stn. das vogelstellen. Pf. Germ. 7,296.

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    stellensw. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +9 Parallelbelege

    stellen , sw. V. nhd. stellen, hinstellen, zur Stelle schaffen, anstellen, betreiben, machen, jagen, nachstellen, sich e…

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Stêllen

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Stêllen , verb. regul. act. welches das Factitivum von stehen ist. Es bedeutet, 1. Im eigentlichsten Verstande, stehen m…

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    stellen

    Goethe-Wörterbuch

    stellen [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

  6. modern
    Dialekt
    stellen

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    stelle n [tèlə fast allg.; tælə Olti. Felleri. Su. ] 1. stellen allg. Më n weisst s nit ze s. un d nit ze lege n Su. S…

  7. Sprichwörter
    Stellen

    Wander (Sprichwörter)

    Stellen 1. Bi me sich stellt, so wöred me gekrellt. ( Henneberg. ) – Frommann, II, 408, 25. Krellen, sich krellen, wird …

  8. Spezial
    stellen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    stel|len I vb.tr. 1 (an einen bestimmten Platz) mëte (mët, metü) 2 (legen) mëte (mët, metü) 3 (bringen, führen) mëte (më…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit stellen

180 Bildungen · 53 Erstglied · 121 Zweitglied · 6 Ableitungen

Zerlegung von stellen 2 Komponenten

stel+len

stellen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

stellen‑ als Erstglied (30 von 53)

stellenbesetzung

DWB

stellen·besetzung

-besetzung und stellbesetzung, f. besetzung von amtsstellen: unter den niederländischen groszen, welche der könig bei dieser st. vorzüglich …

stellenbesitzer

DWB

stellen·besitzer

-besitzer , m. a) inhaber einer amtsstelle: der diensteifer ergriff ... alle st. und stellensucher Gervinus gesch. d. 19 . jh. (1855 ff. ) 1…

stellenbettel

DWB

stellen·bettel

-bettel , m. das betteln um ein amt, eine anstellung: ich lege mich in hundert vorzimmern auf den st. Dingelstedt s. w. 1, 363 . —

Stellenbosch

Meyers

stellen·bosch

Stellenbosch , Bezirk östlich von Kapstadt, zwischen der Falschen Bai und den Drakensbergen, reich an Wein, 823 qkm mit (1891) 12,780 Einw. …

stellende

KöblerMnd

stell·ende

stellende , F. Vw.: s. stelēnde* L.: Lü 377b (stellende)

stelleneⁿ

Idiotikon

stelleneⁿ Band 11, Spalte 76 stelleneⁿ 11,76

stellengesuch

DWB

stellen·gesuch

-gesuch , n. gesuch um einen amtsposten, um anstellung: ( d. begründer d. franz. zeitung machte ) in besonderen zeitungsblättern ... stellen…

stellengier

DWB

stellen·gier

-gier , f. gier nach ( einträglichen ) amtsposten: mit dieser anstalt hatten es die royalisten in der hand, in ihrer gemeinen st. den kreis …

stellenhandel

DWB

stellen·handel

-handel , m. kauf und verkauf von amtsstellen oder hofstellen: ein böser st. war eingerissen Bernhardt gesch. d. waldeigentums (1872) 2, 52 …

stellenholz

DWB

stellen·holz

-holz , n. ( im bergbau ) grubenholz ( für stollenholz?): stellenhölzer sind holzstücke von etwa 6 fusz länge und bis an 15 zoll dicke Behle…

stellen II

RhWB

stellen II das Wort ist allg., u. zwar Rhfrk -ęlə, Part. gəšdęlt, im Hunsr veralt. -šdalt; Mosfrk -ę:l.(nə), Part. gəšdalt [ WBitb -ā:-, Tri…

stelleninhaber

DWB

stellen·inhaber

-inhaber , m. inhaber einer amtsstelle, einer amtlichen function: v . Alten handb. f. heer u. flotte (1909 f. ) 2, 217.

stellenjäger

DWB

stellen·jaeger

stellenjäger , m. 1) der sich bemüht, mit erlaubten oder unerlaubten mitteln ein amt und damit eine bestallung zu erjagen, verächtlich, wofü…

stellenjägerei

DWB

stellen·jaegerei

-jägerei , f. das streben nach einem amt, einer besoldung: die geistliche st. im würtembergischen Tholuck vorgesch. d. rationalismus II 1, 7…

stellenkauf

DWB

stellen·kauf

-kauf , m. kauf eines ( einträglichen ) amtspostens: sein herz wurde bedrückt von der unleugbaren thatsache, dasz ... die kirche Christi ver…

stellenlos

DWB

stellen·los

-los , adj. ohne anstellung, besoldung, wofür heute meist arbeitslos oder stellungslos: stellenlos geworden, nichts zu beiszen und zu breche…

Stellenlösung

DRW

Stellenlösung, f. Geldsumme, die bei der Neuvergabe eines Dienstpostens zu zahlen ist [der kirchen-vater soll] bey vergebung der stellen ...…

stellenofferte

DWB

stellen·offerte

-offerte , f. anbot einer arbeitsstelle: W. Sombart hat ... aus stellenofferten ... lohnermittelungen angestellt hwb. d. staatswiss. 2 7, 14…

stellen als Zweitglied (30 von 121)

bērstellen

KöblerMnd

*bērstellen , sw. V. nhd. Bier stellen, Bier hinstellen Hw.: s. bērstellinge E.: s. bēr (1), stellen

dālestellen

KöblerMnd

*dālestellen , sw. V. nhd. abstellen Hw.: s. dālestellinge E.: s. dāle, stellen

henstellen

KöblerMnd

*henstellen , sw. V. nhd. anstellen, beantragen Hw.: s. henstellinge E.: s. hen, stellen

kuntschopstellen

KöblerMnd

*kuntschopstellen , sw. V. nhd. Gerichtszeugen oder Entlastungszeugen stellen Hw.: s. kuntschopstellinge E.: s. kuntschop, stellen

rechtstellen

KöblerMnd

*rechtstellen , sw. V. nhd. rechtliche Entscheidung treffen Hw.: s. rechtstellinge E.: s. recht (2), stellen

vȫrbestellen

KöblerMnd

*vȫrbestellen , sw. V. nhd. voraus bestallen, vorher einsetzen Hw.: s. vȫrbestellinge E.: s. vȫr (4), bestellen (1) Son.: langes ö

abbestellen

DWB

abbes·tellen

abbestellen , was abbefehlen, nur minder vornehm: ein kleid, den taglöhner abbestellen. in Kursachsen, wo ein gesetz sogar eine vieljährige …

abe stellen

MWB

abe stellen swV. ‘etw. einstellen, beenden’ des ich uch flelich bitt [...] uwern zorn und unwillen gegen mir abstellen LancII 195,28. – ‘jmd…

abe stellen

Lexer

abe·stellen

abe stellen absetzen, entfernen, Mone. 7, 310 ein gebäude abst. abbrechen Np. 293 ;

abezuostellen

KöblerMhd

abe·zuostellen

abezuostellen , sw. V. nhd. „abzustellen“ Q.: Lanc (1240-1250) E.: s. abe, zuo, stellen W.: nhd. DW- L.: MHDBDB (abzustellen)

abstellen

DWB

abs·tellen

abstellen , e loco movere, abrogare, nnl. afstellen: den stuhl, das bett von der wand abstellen; vom wagen einen sack abstellen; eine last, …

abzustellen

KöblerMhd

abzustellen , sw. V. Vw.: s. abezuostellen*

afstellen

MNWB

afstellen , swv. , abschaffen, aufheben, abstellen , unterlassen, verweigern, abschlagen; aufhören, verzichten auf, aufgeben. de vêide a. di…

ane stellen

MWB

ane stellen swV. 1 ‘entgegen wirken’ 2 clage ~ ‘Klage erheben’    1 ‘entgegen wirken’ die pfaffen / die [...] groz unvuge stellen / mit unze…

ane stellen

Lexer

anes·tellen

ane stellen einstellen, aufschieben die sach ( Cp. 293 ), irrung ( Mgr. 190 ), schatzung ( Mh. 3,296 ), den process ( Mh. 2,661 ) anstellen;

angestellen

DRW

angest·ellen

angestellen anstrengen keine clage mit gerufte angestellen 14. Jh. GlWeichb. 343 Faksimile

anheimstellen

Pfeifer_etym

anheims·tellen

anheim- verdeutlichende Form des Akkusativs heim ‘nach Hause’, die in frühnhd. Zeit zur Unterscheidung vom gleichlautenden Dativ heim ‘zu Ha…

anstellen

DWB

anst·ellen

anstellen , n. appositio, institutio, simulatio: es bewegte solch kläglich anstellen die räuber nicht. pers. rosenth. 2, 15.

aufstellen

DWB

auf·stellen

aufstellen , apponere, imponere, nnl. opstellen. 1 1) tische aufstellen; teller, schüsseln, gläser aufstellen; schränke, waaren, bücher, bil…

ausstellen

DWB

aus·stellen

ausstellen , proponere, disponere, exponere, nnl. uitstellen. 1 1) eine preisfrage ausstellen, aussetzen: die frage war eine der ausgestellt…

bestellen

DWB

best·ellen

bestellen , curare, parare, instruere, disponere, ahd. pistellan pistalta, mhd. bestellen bestalte, aber unhäufig und bei vielen gar nicht v…

bloßstellen

Pfeifer_etym

bloss·stellen

bloß Adj. ‘nackt, unbedeckt, rein, ausschließlich’. Die westgerm. Formen ahd. blōʒ (8. Jh.; wohl versehentliche Wiedergabe von lat. superbus…

Dahínstellen

Campe

dahin·stellen

Х Dahínstellen , v. trs. an einen Ort stellen; uneigentlich, auf sich beruhen lassen, unentschieden lassen. Ih stelle es dahin, ob sich die …

dara(n)stellen

Idiotikon

dara(n)stellen Band 11, Spalte 157 dara(n)stellen 11,157

darstellen

DWB

dar·stellen

darstellen , vor die augen bringen, hinstellen oder hinsetzen in vielfacher bedeutung, ponere ante oculos, repraesentare, und ginge die fraw…

durchstellen

DWB

durch·stellen

durchstellen , bei den jägern tücher und garne auf einem ausgeräumten stellflügel von einem ort zum andern stellen. zwischen getrieben und d…

Ableitungen von stellen (6 von 6)

bestellen

DWB

bestellen , curare, parare, instruere, disponere, ahd. pistellan pistalta, mhd. bestellen bestalte, aber unhäufig und bei vielen gar nicht v…

entstellen

DWB

entstellen , deformare, entstalten, verunstalten, aus der rechten stelle, fuge oder gestalt bringen, denn stellen = stehn machen ist mit ges…

erstellen

DWB

erstellen , collocare, stellen, aufstellen. in der geschäftssprache: es wurde der antrag eingebracht, die sache der regierung zu ernster erw…

gestellen

DWB

gestellen , verb. verstärktes stellen ( s. d. ), ahd. gistellan, statuere, locare, sistere, mhd. gestellen. I I. transitiv. I@1 1) an einen …

Mißstellen

Campe

Mißstellen , v. trs . Mittelw. d. verg. Z. mißgestellet , unrecht, fehlerhaft stellen, entstellen, bei Schottel. R. Uneigentlich, in ein fal…

verstellen

DWB

verstellen , verb. form. seit der mhd. periode: verstellen mhd. wb. 2, 2, 565 b ; Lexer 3, 250 ; Diefenbach gloss. 138 c , 220 a , 495 b ; n…