Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gienaffe m.;
gienaffe , m.; schelte, soviel wie gähnaffe teil 4, 1, 1, 1148. zu gienen B als einer, der gähnend oder dumm schauend, müszig den mund offen hat; vgl. maulaffe , schlur-, schlaraffe, mhd. mundaffe; dazu gienöffel, gienlöffel, gienmaul; bei Keisersberg speciell als ' weltsüchtiger narr ': ter tüffel isset gern affen, das seind narren und weltliche menschen ... wir habent: lobaffen, sorgaffen ... mundaffen, ginaffen, schluraffen brösaml. (1517) 1, 59 a ; es sind gienaffen, fürwitzig menschen, faul am gotzdienst. darumb kerend si sich usz vf weltliche ding hell. löw (1514) 23 a ; ' narr, tor ' al…