DWB
gienäffig , adj. , zu gienaffe: sol doch der schriber, so er darzuo berfft wirdt, nit ginAeffig sin Riederer rhetor. (1493) c 6 a .
WWB
gien·aer
giᵉn-ǟr Adv. [Hellweg, verstr. Kr. Wiedenbrück Wie Pad] 1. vorhin, eben, soeben. Ieck sin gnär nao daowiäsen ( Kr. Soest Sos Kr. Soest@Ampen…
DWB
gien·affe
gienaffe , m.; schelte, soviel wie gähnaffe teil 4, 1, 1, 1148. zu gienen B als einer, der gähnend oder dumm schauend, müszig den mund offen…
DWB
gien·affen
gienaffen , vb. , dumm oder müszig gaffen; aus dem vorigen: das etzlich still stehen und gynaffen Carlstadt von bepstl. heylickeit (1520) c …
PfWB
Gienanth FN.: 'bekannte pfälzische Unternehmer-Familie', in RA.: Er is so reich wie de Ginand (in Eisenberg) [ KU-Schmittw/O ]. So alt hot d…
DWB
gienen , subst. , was gienmuschel ( s. d. ), zu gienen B 1 a: gienende oder gienen sind eine art seehOerngen auf der molluccischen insel Amb…
FWB
1. ›bersten, aufspringen, sich auftun‹; auch vom Aufblühen der Blumen gesagt; am ehesten hier anschließbar: ›aus etw. (einer klaffenden Wund…
WWB
gienen·mal
giᵉnen-mal Adv. jientmol manchmal (Frbg.) ( Kr. Olpe Olp At).
DWB
giener , m.; zu gienen B 1 d, einer der viel gähnt, oscitator: hiletus ( quasi hians ) giner (15. jh. ) Diefenbach 277 b ; gAener ... oscita…
WWB
gien·ere
Giᵉnerē Jenseits ( Kr. Meschede Mes Br).
WWB
giᵉne-wǟrdend Adj. [Lippe] jennewährn Tüit vergangene Zeit, die man nicht miterlebt hat, sondern nur aus Erzählungen kennt ( Kr. Detmold Det…
WWB
giᵉne-wǟrdens Adv. allmählich. Et wött ginnewǟrns duister ( Kr. Höxter Höx Sb ).
Idiotikon
gieneⁿ Band 2, Spalte 330 gieneⁿ 2,330
DWB
gien·fisch
gienfisch , m. , auch gähnfisch, ' eine art ... lippfische, auch gähnfisch, gienmaul ( labrus hiatula L. )' Campe 2, 374 a : channus vel cha…
AWB
gi . engemes Mayer, Glossen S. 14,24 s. gi- hengen.
AWB
gien·gen
gi- engen sw. v. ; ae. geengan; vgl. got. gaaggwjan. — Graff I, 341. gi-enge: 3. sg. conj. O 5,23,249; -angti: 3. sg. conj. prt. 3,15,51 ( P…
KöblerAe
gien·gra
giengra , sw. M. (n) Vw.: s. geongra
WWB
giᵉn-heªr Adv. ginther von dort her (Lippe OESTERH).
WWB
gien·hiene
giᵉn-hiᵉne Adv. [verstr. Lippe Hal] gïenthen ( Kr. Halle Hal Kr. Halle@Brockhagen Bh ) dorthin.
WWB
-giᵉnig in Vbdg. mit dem Artikel: Pron.Dem. der-, die-, dasjenige. Daigīnige „derjenige“ ( Kr. Iserlohn Isl Is ). Dat gefoll deämjïenegen de…
Campe
gien·itz
† Der Gienitz , des — es , o. Mz . ein Name des Gensters.
WWB
gien·kant
giᵉn-kant Adv. gennekant(e), gönne-, günnekant(e) jenseits (WMWB).
WWB
gien·kante
Giᵉn-kante f. Gennkant(e) Jenseits (WMWB).
DWB
gien·laeufer
gienläufer , m. , tau des giens Röding 1, 654; v . Alten 4, 254 . —
DWB
gien·loch
gienloch , n. , fachausdruck der anatomie, von Hyrtl kunstw. d. anat. (1884) 63 als äuszerer gehörgang ( meatus auditorius externus ) erklär…
DWB
gien·loeffel
gienlöffel , m. , scheltwort wie maulaffe; mit 1 löffel, narr, tor ( teil 6, 1120), von gienen B 1 c gebildet, vgl. DWB gienaffe , DWB gienö…
Herder
gien·maschine
Gienmaschine , dient zum Reinigen der Baumwolle von den Samen.
DWB
gien·maul
gienmaul , n. , auch m., zu gienen. 1 1) das aufgesperrte maul, sperrmaul; als schelte ' maulaffe '. 1@a a) zu gienen B 1 a, als offenes mau…
DWB
gien·muschel
gienmuschel , f. , name einer muschelart, chama, tridacna gigas, riesen-gienmuschel Brehm tierl. (1890) 10, 458 ; zu gienen B 1 a nach dem k…
Herder
gien·muscheln
Gienmuscheln (Chamaceae) , Familie der kopflosen Schalthiere mit mehren Arten; der Mantel ist geschlossen u. hat 3 Oeffnungen: für Fuß, Athe…