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steppen

mhd. bis spez. · 15 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

steppen vb.

Bd. 18, Sp. 2377
steppen, vb. , stechen, nähen. as. steppōn 'notare', mhd. steppen 'stellenweise stechen, reihenweise nähen, durchnähen, sticken', wohl aus dem -pp-gebiet (nd., rhfrk. usw.) entlehnt; zur sippe mnd. nd. stip, stippe m. 'punkt, tupf', stippen 'punktieren, mit etwas spitzem berühren, sticken', nl. stippelen dass., daraus engl. stipple. idg. wurzel steib oder steip, wurzelvariante zu steig in sticken, vgl. Zupitza gutturale 45 und Wiszmann nom. postv. 1, 191; die vermutung, die Kluge11 591 aufnimmt, dasz steppen mit 2stopfen verwandt sei, ist lautlich unmöglich. vom 16. jh. an tritt eine form stepfen (vielleicht unter anlehnung an stopfen) auf, bleibt aber nur vereinzelt und meist lexikographisch und verschwindet im 18. jh. aus der schriftsprache, vgl. J. Heyden Plinius (1565) 250, Ryff spiegel u. reg. d. gesundth. (1544) 117b, beide formen nebeneinander bei Schottel (1663) 1422, Stieler (1691) 2135, Kramer t.-it. 2 (1702) 963a, Steinbach (1734) 2, 684, Chomels öcon. lex. (1750) 8, 1638; mit -pf- noch mundartlich Martin-Lienhart 2, 608; formen mit ö und o, die auf mischung mit 2stopfen beruhen können, finden sich vereinzelt, vgl. ain wisz gestoppet decklachen (v. j. 1424) württ. geschichtsqu. 3, 378; auf taffeten gestöpten kisselen (v. j. 1611) zs. d. hist. ver. f. Schwaben 8, 102; ein gestöppts gesicht (pockennarbiges) Brentano ges. schr. (1852) 7, 462, vgl. 1 c. 11) stechen, berühren, tupfen. 1@aa) in eigentlicher anwendung nur selten, vgl. steppen, stepfen 'wiederholt stechen, mancherley stiche machen, stupfen, tupfen' Höfer Österr. 3, 179: swen di scorpen hecken (stechen), der gewinnet grozen smerzen, in dunket sam man in mit nalden steppe, im ist etwenne heizze etwenne kalde (14. jh.) Hoffmann fundgr. 1, 323; hierher auch as. steppodun notant glosse d. 11. jhs. zu Vergils Äneis 12, 174 (tempora ferro summa notant pecudum) Wadstein 114, Steinmeyer-Sievers ahd. gl. 2, 718. 1@bb) übertragen steppen coitieren Martin-Lienhart elsäss. 2, 607, Fischer schwäb. 5, 1732, Wenisch nordwestböhm. (1926) 45. 1@cc) das partiz. perf. gesteppt bedeutet in einigen gegenden 'pockennarbig, blatternarbig', grundbedeutung wäre etwa 'punktiert, getupft, mit stippen versehen', vgl. auch stepper, steppig: gesteppt mit pünktchen, tupfen versehen Schöpf 707; pockennarbig, blatternarbig Fischer schwäb. 3, 556 und 5, 1732; ein gestöppts gesicht Cl. Brentano ges. schr. (1852) 7, 462, vgl.blattersteppen Anton 1, 8, pockensteppen ebda 13, 7; die herleitung aus der primären bedeutung ist jedoch nicht zwingend, es kann auch übertragung von steppen 2 aus vorliegen im sinne 'wie gesteppt aussehend'. 22) seit dem 13. jh. in der technischen hauptbedeutung belegt 'mit zurückgreifenden stichen entweder unter einseitig doppelter fadenführung nähen oder so, dasz auf der oberseite nur in abständen stehende kurze stiche sichtbar sind, dies namentlich bei verzierungen'; in den deutsch-lat. wbb. meist durch acu pingere wiedergegeben, vgl. voc. v. 1618 bei Schmeller-Fr. 2, 773, Schottel (1663) 1422, Dentzler clavis (1716) 275a, acu ornare Stieler (1691) 2135, acu praetexere Wachter (1737) 1600; unsicher ist die auffassung von gesteppt manicatus (voc. v. j. 1482) Diefenbach 347a, vermutlich 'mit schlingen versehen', vgl. aber gestepp erbelt (statt gesteppt erbel?) manicatus (voc. v. j. 1429) nov. gl. 245a. mundartlich im ganzen gebiet verbreitet, vgl. stepe Hunziker Aargau 253; steppen Schmeller-Fr. 2, 773; 'mit kurzen stichen nähen' Fischer schwäb. 5, 1732, Martin-Lienhart elsäss. 2, 607, 608, Follmann 496b, lux. ma. 424, Rovenhagen Aachen 140; schteppen Damköhler Nordharz. 178 usw. 2@aa) in reiner anwendung mit betontem gegensatz zu nähen 'mit einer steppnaht versehen', oft schon mit dem beisinn 'zur verzierung mit steppstichen nähen': gesteppet unde niht genæt was dâ er ûfe lente, pfell von Nourîente Wolfr. v. Eschenbach Parzival 790, 14; daz gefluochet sî der hant, die gespan ie die vadem, mit den daz selbe miuchelgadem (scherzwort für ist gesteppet und genæt einen weiten ärmel) Seifrid Helbling 1, 195 Seemüller; ermel unde mueder sint gesteppet minnesinger 3, 191a v. d. Hagen; man tregt zuschnitten und zustochn gestept, vorbrembt, geritzt, zurissn Ringwaldt lauter warh. (1598) 95; 6 thaler ist der preisz von grosz und kleinen knöppen, 6 groschen gilt das loth von seide mit zu steppen Henrici ernst-, scherzh. u. sat. ged. (1727) 1, 481; einen ... wappenrock ... in dessen gesteppten faltenwurf die motten lange genistet zu haben schienen Alexis hosen (1900) 88; sie (die bluse) war rings am kragen, an den ärmeln ... einfach, aber sehr sorgfältig gesteppt Gutzkow ritter v. geiste (1850) 1, 172; mehr technisch eine naht steppen 'eine naht im steppstich ziehen': Ulenspiegel ... nimbt die nadel und gewant darmit und kreucht under ein bütten und stept ein nat uber ein knie und begund so darüber zuo neigen Eulenspiegel 76 ndr.; die vordere naht wird gesteppt Rosegger schr. 5, 91; sie ... prüfte die gesteppten säume in den bestandtheilen der feinern wäsche Gutzkow ges. w. 3, 16; ähnlich: das zeug dazu war von derselben art als das tahitische, aber, um solches dauerhafter zu machen, mit zwirn gesteppt G. Forster s. schr. (1843) 1, 440. entsprechend für das nähen von leder im steppstich: solchem nach nennet man die kleinste sorten der ahlen steppœrth, weil sie die schuhmacher zum steppen gebrauchen Abr. a s. Clara etwas für alle 2 (1711) 13; kann sohlen, steppen, nähen, den drath im takte drehen Schubart sämtl. ged. (1825) 3, 81; ja es finden sich (an statuen) füsze, wo das gestepte zwischen der oberen und der unteren sohle nach art der kleinsten perlen ausgearbeitet worden Winckelmann werke (1811) 4, 235. 2@bb) specieller 'eine steppnaht künstlerisch ausführen', d. h. figuren und anderen zierat steppen, vgl.steppen acu pingere voc. v. 1618 bei Schmeller-Fr. 2, 773, steppen im nähen oder stricken zierathen anbringen Schöpf tirol. 707, Lexer kärnt. 241, zierlich ausnähen Loritza vienn. 126: der (samt) ward auch wie das ander schön durchgoldfademet mit goldnähets und gantzen goldstrangen auff paragandisch, auch gesteppet in einer zwercheckigen geschrenckten diagonalischen figur Fischart geschichtklitt. 180 ndr.; under diesem rock oder kleid haben sie ein underhembd von baumwollen tuch, in blumenwerck gestept J. H. Widerhold beschr. d. sechs reisen (1681) 1, 274b; erstlich, seind ire hembder ... gantz und gar umbher herlich gestept H. Müller türck. histor. (1563) 2, 48b; (achselflecklein) seynd insgemein gesteppt oder mit andern zierrathen benehet Amaranthes frauenz.-lex. (1715) 30; ja er ists; er trug dasselbe fein gesteppte wamms wie heute Fr. W. Weber Dreizehnlinden (1907) 166; in verbindung mit 2 c a: 'steppen, röcke oder decken, ist eine neue art die frauenzimmerröcke, welche mit haaren oder wolle vorher dick unterleget worden, mit allerhand blumen und gängen, vermöge der an einander hengenden steppstiche zu übernehen, biszweilen werden auch die blumen und figuren aus allerhand bunten taffet zierlich ausgeschnitten und hernach darauf gesteppet' Amaranthes frauenzimmerlex. (1715) 1898 f. 2@cc) mhd. bereits als hauptbedeutung entwickelt 'mit steppstichen ein stoffstück und dgl. auf einer stoffunterlage befestigen'; mit auf: palmâts ein dicke matraz lac underm künege aldâ er saz, dar ûf gestept ein pfelle breit Wolfram v. Eschenbach Parzival 683, 15; tiwer pfell man drûf gesteppet sach, beidiu lanc unde breit ebda 760, 16; ohne präposition: ein schwarz glatt sametin ueberrockh mit erblen und gesteppten seidenprämb (v. j. 1581) bei Birlinger schwäb. augsburg. wb. 410; bildlich mit um: sus wart gesteppet im sîn troum mit swertslegen umbe den soum, dervor mit maneger tjoste rîch Wolfram v. Eschenbach Parzival 245, 9; ebenso auch mit in 'einsetzen in etw., aufheften, anheften': Lanze eine treien (wams) treit ... dar in er gesteppet hât ein guot îsenhemde Neidhart v. Reuental 55 Wieszner; der gürtel ist wohlbeschlagen mit glänzendem metall, ein eisenhemd ist in das kleid gesteppt, die spitze des schwertes klingt im gehen an die ferse G. Freytag ges. w. (1886) 18, 52; bildlich: ir sît ein wol bekleidet wîp sin unde sælde sint gesteppet wol dar in Walther v. d. Vogelweide 63, 2; ebenso mit zwischen: an Heinrich dem alten was von samît ein casagân (reitrock) ein pfellel drunde was getân, îser unde palmât dâ zwischen gesteppet und genât Wolfram v. Eschenbach Willehalm 406, 10; im sinne 'besetzen, verzieren' mit etw.: die deck ist vorn gestept an der stirn mit hundert diamanten, mit hundert saffirn fastnachtssp. 762 Keller; sie ... fürstlich in die lämlins felle seiner unschuld mit seiner rothen blutseide gestept, von fusz auff kleidet V. Herberger geistl. trawrbinden (1618) 5, 87; zu 2 c: dieser ware mit courtesyen, höflichkeit, ceremonien und ehrbeweisungen gantz gefüttert, gantz überzogen, gantz gebrämt, gesteppt und ausgemacht Abr. a s. Clara Judas 3, 142; ähnlich angewendet: gurtel och und butel suln sie han von leder ane alle siden gesteppet franziskanerregel d. 13. jhs. in: Germania 18, 188. 2@dd) in der speciellen anwendung 'eine füllung (wolle, haare u. ä.) zwischen zwei stofflagen durch quadrate oder andere figuren feststeppen' erst im frühnhd. erkennbar, vgl. 'steppen heiszt, in die quere zweyer, baumwolle enthaltende leinwande, nähte mit dem vorderstiche machen, indem man mustern folgt, die gemeiniglich mit kleinen würfeln sind, welches geschieht, die baumwolle in sich zu fassen, damit sie nicht in unordnung komme' Jacobsson 7, 446b: für das hauptwehe ... mache ausz einem ... tüchlin oder zendel ein gestürtze hauben, ... uberstrewe die mit dem pulver, feuchts mit rosenwasser, damit es nicht zusamen falle auff ein hauffen, unnd stepps O. Gäbelkover artzneybuch (1595) 1, 12; daz (pulver) strewe aufs haupt oder lasz dirs mit baumwoll in ein seidin heublin steppfen W. H. Ryff spiegel u. reg. d. gesundth. (1544) 117b; so auch von gefüllten und dann gesteppten decken, vgl. steppdecke: ihre linke hielt die gesteppte decke fest Fontane ges. w. I 2, 451; zu derselben stunde wickelte sich sein reisegefährte im patricierhause in die gesteppte decke seines lagers G. Freytag ges. w. (1886) 4, 56; ähnlich: zwei grosze gesteppte sofas standen an den seitenwänden einander gegenüber Th. Mann königl. hoheit (1930) 188; hierzu wohl auch: hier stehen 4 schwartze raisztruhen ... darin ligt auf taffeten gestöpten kisselen ain hauffen gulden ertz (v. j. 1611) zs. d. hist. ver. f. Schwaben 8, 102. 33) steppen in der bedeutung 'stopfen, flicken' bleibt selten, ist aber auch mundartlich gesichert; mischung mit stopfen ist weniger wahrscheinlich als herleitung aus 2 c 'als flicken ein zeugstück aufsetzen', vgl.steppen opilor voc. v. 1429 bei Schmeller-Fr. 2, 773, in Wien steppen 'flicken' Hügel 156b, Loritza 126; steppen 'stopfen z. b. strümpfe' Follmann lothr. 496; strümpfe steppen Frischbier preusz. wb. 2, 369; der stept sin alten golter noch cgm. 270 bl. 101 nach Schmeller-Fr. 2, 773; dann an alle syropel und rezept, damit man die kranken flickt und stept Herder werke 15, 21 S.; und trifft auch euch das arge los der strümpfe, so wird euch eine junge hausfrau steppen Uhland ged. (1898) 1, 451.
11316 Zeichen · 253 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    stëppenswv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +1 Parallelbeleg

    stëppen swv. BMZ stellenweise stechen, reihenweise nähen, durchnähen, sticken Er. Wolfr. Neidh. (36,13). Mel. Helbl. man…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Stêppen

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Stêppen , verb. regul. act. welches nur in der Nähterey üblich ist, eine Art des Nähens zu bezeichnen, da nach Abzählung…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    steppen

    Goethe-Wörterbuch

    steppen [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

  4. modern
    Dialekt
    stëppen

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    stëppe n [tapə Hi. Steinbr. Obbruck Geberschw. Ingersh. Barr Illk. ; tæpə Str. Wh. ] 1. mit kurzen kleinen Stichen näh…

  5. Sprichwörter
    Steppen

    Wander (Sprichwörter)

    Steppen Durch Steppen muss einer den andern schleppen.

  6. Spezial
    steppen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    step|pen vb.tr. (eine Decke) strapunje (-nj, strapunt). ▬ eine gesteppte Decke na cutra strapunta.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit steppen

167 Bildungen · 163 Erstglied · 2 Zweitglied · 2 Ableitungen

Zerlegung von steppen 2 Komponenten

step+pen

steppen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

steppen‑ als Erstglied (30 von 163)

Steppenhund

SHW

Steppen-hund Band 5, Spalte 1393-1394

steppenablagerung

DWB

steppen·ablagerung

steppenablagerung , f. , lagerung der verschiedenen steppenerd- und gesteinsschichten: solche thierischen reste, seien es nun knochen von wi…

steppenähnlich

DWB

steppen·aehnlich

steppenähnlich , adj. : während der glacialperiode ( hat es ) ... einerseits arktische steppen oder tundren, andrerseits subarktische steppe…

steppenantilope

DWB

steppen·antilope

steppenantilope , f. , colus tartaricus Brehm tierl. 3, 414 ; herden zu tausenden jener steppenantilopen Ritter erdk. (1822) 2, 543 . —

steppenartig

DWB

steppen·artig

steppenartig , adj. : die steppenartige vegetation Ratzel völkerkde (1885) 2, 8 ; zu den waldfreien strichen Deutschlands gehörten damals vo…

steppenbach

DWB

steppen·bach

steppenbach , m. , ' bach, welcher sich ... in sand oder sumpf verliert ' Mothes baulex. (1882) 1, 213 : nachdem der steppenbach ... überset…

steppenbauer

DWB

steppen·bauer

steppenbauer , m. , in der steppe angesiedelter bauer: der Deutsche ( ist ) ... weiszbäcker durch Ruszland, steppenbauer am Don und an der W…

steppenbaum

DWB

steppen·baum

steppenbaum , m. : Middendorf hebt besonders die kiefer und die birke als steppenbäume hervor Nehring 56 . —

steppenbecken

DWB

steppen·becken

steppenbecken , n. : der Sudan ( sei ) ein centrales steppenbecken Mittelafrikas Ritter erdk. 1, 490 . —

steppenbewohnend

DWB

steppenbewohnend , adj. , von menschen, tieren und pflanzen: ( Araber ), welche den steppenbewohnenden, viehzüchtenden, unsteten teil der be…

steppenbewohner

DWB

steppen·bewohner

steppenbewohner , m. , von menschen, tieren und pflanzen: dann nach der wüste hinaus, wo Arabias steppenbewohner, frei in dem freien gefild,…

steppenbezirk

DWB

steppen·bezirk

steppenbezirk , m. : innerhalb der steppenbezirke haben jedenfalls manche striche mit natürlichem wasserreichthum ... wälder getragen Hoops …

steppenbildung

DWB

steppen·bildung

steppenbildung , f. : gebirgssysteme wie Schwarzwald ... Karpathen usw. ( sind ) ihrer höhe und ihrer ganzen formation nach zur steppenbildu…

steppenblume

DWB

steppen·blume

steppenblume , f. , im bilde: ja klagen musz ich auch die steppenblume, die der kosake an der Theisz gebrochen Max Waldau o diese zeit (1850…

steppenboden

DWB

steppen·boden

steppenboden , m. : der steppenboden ist durchgängig oder abwechselnd dürre, sandig, morastig, auch wohl mit seen und waldungen angefüllt Kr…

steppenbrand

DWB

steppen·brand

steppenbrand , m. : steppenbrände, deren furchtbar verheerende wirkungen wir aus den schilderungen der nordamerikanischen präriebrände genüg…

steppencharakter

DWB

steppen·charakter

steppencharakter , m. : der angränzende theil des festlandes hat in seiner vegetation auch entschiedenen steppencharakter K. E. v. Baer red.…

steppendürr

DWB

steppen·duerr

steppendürr , adj. : wie steppendürre, wie öde es im geist und herzen solcher menschen aussehn musz Tieck schr. (1853) 23, 194 . —

steppenebene

DWB

steppen·ebene

steppenebene , f. : in den breiten continentalen steppenebenen Fr. Th. Vischer ästhetik (1846) 2, 179 . —

steppenerde

DWB

steppe·nerde

steppenerde , f. : will man erproben, wieviel liter blut die braune steppenerde trinken kann E. E. Dwinger zwischen weisz u. rot (1930) 220 …

steppenerdteil

DWB

steppen·erdteil

steppenerdteil , m. : rechnet man Ruszland als eignen steppenerdteil ab Fr. L. Jahn w. (1884) 1, 172 E. —

steppenesel

DWB

steppen·esel

steppenesel , m. , equus asinus africanus Brehm tierl. 3, 68 : den wilden steppenesel traf man hier an Ritter erdk. 2, 543 . —

steppenfalke

DWB

steppen·falke

steppenfalke , m. , falco candicans I. A. Naumann naturgesch. d. vögel (1822) 1, 269 . —

steppenfarbe

DWB

steppen·farbe

steppenfarbe , f. : isabellgelb ist die wüstenfarbe, dunkelgelb die steppenfarbe Brehm tierl. 1, 25 . —

steppenfauna

DWB

steppen·fauna

steppenfauna , f. : eine rein arktische fauna, zeitweise eine subarktische steppenfauna ( hat ) die vorherrschaft in Mitteleuropa gehabt Neh…

steppenfeger

DWB

steppen·feger

steppenfeger , m. , bildlich vom samum: kennst du den samum, den totbeschwingten jäger? oft hab ich ihn ereilt im tollsten jagen und ihn bei…

steppen als Zweitglied (2 von 2)

absteppen

DWB

abs·teppen

absteppen , consuere, cuspidatim exornare: ein kleid, einen rock absteppen.

Ableitungen von steppen (2 von 2)

besteppen

DWB

besteppen , acu praetexere: handschuhe mit seide besteppt und bequastet. Göthe 24, 35 .

versteppen

DWB

versteppen , verb. , zu steppen ' nähen '. 1) ' festnähen, einnähen ' (faur-): da machte ich .. ein .. schulterkleid .. und versteppte manch…