Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
raubbau m.
raubbau , m. bau blosz auf schnelle beute hin, ohne rücksicht auf spätere ertragsfähigkeit. 1 1) bergmännisch: raubbau, derjenige abbau, bei welchem auf eine rationelle und vollständige gewinnung sowie auf späteren betrieb keine rücksicht genommen, sondern blosz der augenblicklich und mit geringem kostenaufwande zu erzielende gewinn ins auge gefaszt und daher nur das beste genommen wird. Veith 373 ; eisenstein und gebirgsart sind so vermischt, dasz gewissermaszen nur ein raubbau stattfindet. Göthe 51, 64 ; die lagen ( eines feinen thones ) sind ungleich und ungewisz, daher der unvermeidliche r…