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überwerfen

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

überwerfen v.

Bd. 23, Sp. 645
überwerfen, v. II. die untrennb. verbindung. mhd. überwerfen; ahd. ubarwerfan; ags. oferwearpan. I@AA. trans. I@A@11) jem. oder etwas ü., herumwenden, sodann umstürzen, niederwerfen. mhd. ein pferd ü., es rasch wenden, als turnierausdruck bei Suchenwirt (mhd. wb. 3, 738a). niederwerfen, zum stürzen bringen: er ... überwarff ir ainen und nam im sein schwert U. Füeterer Lanzelot 65: er muste sehen, dasz das windspiel die hosen mit dem maul überwarffe, jedoch keinen fassen kundte Widmann Fausts leben 307 K.; Brehm thierleben4 1, 472; Pichler allerlei gesch. aus Tirol 1, 142; der herr ... stolperte ... zur engen thüre hinein, überwarf ein kind Jer. Gotthelf ges. schr. 10, 136; Lavater verm. schr. (1774 f.) 2, 15; der wind überwirft ein blatt weht es kollernd vor sich her: nachdem es (das papier) ... etliche mahl überworfen mitten auf der strassen liegend bliebe S. v. Birken forts. d. Pegnitzschäferey (1645) 73. in metaphorischem sinne 'irre machen': durch welchen nit allein wir irrende betrogen werden und überworffen werden, sunder ouch wyse und synnig werden umbkeret und verwendt Terenz (1499) 49b. I@A@22) aus 1) entwickelt: hin und her werfen, überlegen: je mehr ich die sache überwerffe ..., je weniger scheinet mir glaublich, dasz ... Lohenstein Arminius 2, 1109. I@A@33) in der geologie was verwerfen: gleichwie die gänge durch die kreuzklüfte überworfen werden, so wird das flötz durch die rücken überworfen Veith bergwb. 511. I@A@44) jem. ü., besser, weiter, höher werfen als er, zunächst wohl im speer- oder steinwurf, dann auch vom würfel- und kegelspiel, auch übertragen, s. mhd. wb. a. a. o.; vincere Diefenbach gloss. 619a; er kan mich nicht überwerffen (= im steinwerfen übertreffen) P. v. d. Aelst Heymonskinder (1604) 33; Simrock 2, 36; Hebbel w. 4, 26 W.; einen im kegelspiel ü. Hilpert 2, 649b. mit ellipse des objects, z. b. (im würfelspiel) mehr augen werfen: und erkennen magst du das gaukelspiel sterblichen lebens, wenn du bald überwirfst, bald der unterste bleibst E. M. Arndt w. 6, 120 M. I@A@55) jem. oder etwas werfend überdecken. I@A@5@aa) obruere Wiederhold (1669) 352a; (der könig befahl den knechten,) dasz sie alles gold in der geitzigen jungfrawen schosz werffen solten: wie sie nun ihren befehl auszrichteten, überworffen sie die Dominice mit solcher meng golds, dasz sie darvon ertruckt ... sturbe Lehmann floril. pol. (1662) 3, 377; Antonio ... wäre ... entdecket worden, wo er nicht geschwind mit einem tuche die laterne überworffen Chr. Fr. Hunold d. europ. höfe liebes- u. heldengesch. (1709) 249. I@A@5@bb) eine mauer mit kalk ü., to rough-cast a wall Ludwig teutsch-engl. lex. (1716) 2074; Gutzkow ritter vom geiste 7, 91; (die chaussee) war ... erst kürzlich gemacht ... und mit stücken kalkstein ... überworfen, daher die pferde schwer fortkommen konnten Nicolai reise 2, 333; bey dieser art (sc. des säens) musz der sämann die hand voll nehmen und ... das gantze beet überwerfen Chomel öcon.-phys. lex. 8, 556. I@A@5@cc) nachgehends haben die frässige meerwellen ... vil landes ... mit sande überworffen C. Danckwerth Schleswich u. Holstein (1652) 76b; die nahen berge überwirft er (der mond) mit undurchdringlichen schatten H. Federer berge u. menschen (1911) 372. I@A@5@dd) mit federbetten überworfen lag ich in einem bette schr. d. Götheges. 17, 284; mit erde überworfene kanäle Jer. Gotthelf ges. schr. 2, 230; eine ... mit ... felstrümmern überworfene fläche Barth Kalkalpen (1874) 315; von groszen steinblöcken überworfen 75. I@A@5@ee) bildlich: (sie) wurden von den berliner toleranzpredigern mit den gröbsten schimpfwörtern überworfen K. L. v. Haller restaur. d. staatswiss. 1, 132; mit dem netze meiner geheimen polizei hatte ich (Napo leon) sie (d. Deutschen) überworfen Görres ges. schr 1, 402. I@A@66) etwas auf ein anderes werfen, mit dat. u. acc. d. sache, wofür sonst meist trennb. verbindung (s. u.): sie überwirft ihrer fatalen laune den mantel des kummers Chr. Aug. Vulpius Rinaldo Rinaldini3 1, 133. I@A@77) etwas ü., darüberhin werfen: einen baum, einen flusz mit einem stein ü. Hilpert 2, 649b; Cl. Brentano ges. schr. 5, 45. I@BB. reflexiv. I@B@11) sich ü., sich nach vor- oder rückwärts überschlagen, stürzen (gewollt oder ungewollt): rivolgersi Rädlein (1711) 909b. meist sinnlich von thieren u. menschen gesagt, aber auch von speisen und kochendem wasser, z. b. allgem. haushalt.-lex. 1, 382. von sich überstürzenden worten, z. b. vernünft. tadl. 2, 249. I@B@1@aa) nachdem sich die fisch ans land gezogen gefangen befinden, springen und überwerffen sie sich hefftig Braun beschr. u. contrafactur 5, 6a; C. Scheit d. frölich heimfart B 1a; J. Gigas postilla (1595) 1, 115a; ich stosze dich, dasz du dich überwirfst als ein affe Schottel friedenssieg 5 ndr.; (da) fallen die bienen mit haufen unter die pferde, dasz sie darüber ... rasend werden, sich überwerfen und überstürzen v. Fleming d. vollk. teutsche soldat (1726) 277 § 16; übereile dich nicht; das laufende rosz überwirft sich und das geduldge kamel kommet im schritte zum ziel Herder 36, 430 S. I@B@1@bb) vom menschen, 'stürzen': ein klocz, an den weg gelegt, daran sich alle klugen leute überwerffen sollen Luther 34, 2, 542 W.; M. v. Seydlitz wallfart (1580) N 2b. sich krampfartig wälzen (im schmerz): C. Goltwurm wunderzeichen (1567) 124a; J. J. Bodmer samml. crit. poet. schr. 1, 6. (in todeszuckung): Besser schr. (1732) 1, 38. I@B@1@cc) sich mit jem. ü., (im spiel oder kampf) sich kollernd herumbalgen. α) und waren die zwen teuffel zusamengefahren und geschrien ho, ho, ho, mit einander sich im wasser uberworffen und gespielet und sind darnach ... verschwunden M. Christophorus Irenäus v. seltzamen wundergeburten (1584) m 2a; viehbüchlein (1667) 87; die bawren ... machten eine nachjagt und uberwurffen sich mit den reutern und schlugen ... acht reuter tod H. Bünting lüneburg. chr. (1585) 38b; Chemnitz schwed. krieg (1648) 1, 438; Zend a Zendoriis winternächte (1682) 577; A. Olearius persian. reisebeschr. (1696) 274. anthropomorph von streitenden winden gesagt; J. Rank cosmogr. (1597) 114. von wasserwogen Bodmer Karl v. Burgund 11. β) übertragen: ich wil mir derhalben auch ein bibliam kauffen und mich ... mit den geistlichen überwerffen wye eynn aff reformationsflugschr. 1, 41 Cl.; der gewissenh. priester (1694) 158; zorn, eyversucht und liebe überwerffen sich in seinem hertzen Lohenstein Arminius 2, 111a. I@B@1@dd) verengt sich mit jemandem ü., sich entzweien, zerstreiten, uneins werden, die heute herschende verwendung der reflex. fügung, s. Adelung 4, 784. altercari Stieler 2552; böse leute haben lust und freude daran, wenn man sich mit ihnen einlest und überwirfft J. Gigas post. (1595) 1, 97b; kunst über alle künste 84, 15; sich mit seinem nachbaren ü. A. G. Spangenberg apolog. schluszschr. (1752) 2, 467; Agamemnon ... überwarf sich mit Achill Ramler einl. in d. sch. wiss. (1758) 2, 134; Klinger w. 1, 173; man kann sich unmöglich mit den leuten überwerfen, um ihnen wohl zu thun Göthe IV 19, 150 W.; I 26, 70; Tieck schr. 3, 227; Dingelstedt ... hat sich ... mit der redaction überworfen, und ich will ... vermitteln Hebbel br. 4, 414 W. sodann mit dem leben, schicksal, glück sich ü., s. Lessing 2, 63 M.; Kotzebue s. dram. w. (1827) 2, 54; E. M. Arndt schr. f. u. an s. l. D. 2, 217. I@B@1@ee) sich mit etwas ü., sich abmühen (16. u. 17. jahrh.): nunmehr bin ich zu Liegnitz eine zeit blieben und (habe) mich mit den rechnungen überworfen Schweinichen denkw. 368; Ronsardus, von deme gesaget wird, das er ... mit der Griechen schrifften gantzer zwölff jahr sich uberworffen habe Opitz buch v. d. d. poeterei 19 ndr.; Schupp schr. (1663) 865; er (hatte) sich ... eine guhte zeit mit disen gedanken überworfen Zesen adriat. Rosemund 36 ndr.; Lohenstein Arminius 2, 922b. I@B@1@ff) abgezogen aus 1 b) 'straucheln, sich irren': wann er (d. übersetzer) sich zum thayl auss unwissen der griechischen buchstaben in vil dingen überworffen hat Schwarzenberg Cicero (1535) 1b. veraltet. I@B@22) sich ü., erbrechen: vomere Dentzler (1716) 2, 299a; Aler (1727) 2, 1953a; etwan hebt der pfarrherr eim bawren den kopf, bisz er sich überwirfft und gespeiet S. Franck weltb. (1567) 134a. ähnlich vom kranken pferde: Walther pferde- u. viehzucht (1658) 108. in d. neueren sprache obsolet. I@B@33) sich ü. sich überheben: doctor Creutzenach, der ... sich mit seinen guten wercken überworffen Mathesius erkl. ... d. ep. an die Cor. (1591) 1, 87a. ähnlich E. Windecke denkw. 356. I@B@44) mit zurücktreten der bewegungsvorstellung: sich ü., (volutenartig) umgebogen sein, z. b. die obern zwey plättel überwerffent sich, das es schier ein ansehen hat wie käpel Toxites horn d. heils S 2b. s. auch u. D überworfen, resupinus. I@CC. intrans. nicht sprachüblich, ein spontaner beleg für überwerfen, sich erheben, aufschäumen bei Treuer: das weltmeer lasset toben, es rausche wie es woll, es überwerffe gar: die hülffe, die uns hilft, die kommet uns von oben deutscher Dädalus (1675) 1, 612. I@DD. part. überworfen. I@D@11) umgebogen, zurückgebogen: so du die zirden ... der blatten machen wild (am kapitell), die magst du herabrucken, das sie sich under der fasen des bechers überwerffen, ... zwischen dem überworffen laub magstu auch etwas von zirden machen A. Dürer underweysung d. messung (1525) H 1a; allgem. haushalt.-lex. 2, 31b. in der sprache d. schmiede für importiert: überworffen oder überschlagen (huf-)stollen machen Hörwart v. Hohenburg v. d. ritterl. kunst d. reiterei (1581) 68b; Chomel öcon. u. phys. lex 8, 721. aufgestülpt: überworffens maul, os repandum Schönsleder prompt. (1647) N n n 7b; (Margreta,) die vonwegen ires braiten überworffnen mauls die maultäsch genannt war J. A. v. Brandis in gesch. d. landeshauptleute v. Tirol (1850) 47. veraltet. I@D@22) zu überwerfen A 3: wenn der mensch im schuldvollen leben sich verschüttet sieht wie ein überworfenes gebirg Pestalozzi 7, 173. übereinander geworfen: zerspaltenes gemäuer, überworfenes blockwerck Barth Kalkalpen (1874) 466. I@D@33) als term. der meistersingermetrik 'gekreuzt, überschlagend' überworfen rîme Kolm. handschr. 405 Bartsch; Straszb. stud. 3, 200. I@D@44) überworfen, durchtrieben, erfahren (zu überwerfen A 1) Felician, den er für einen klug- und überworffenen kerlen hielt seltzame liebeshändel (1691) 59; überworfner schalck Gryphius poet. wälder 1, 510; ein ü. kopf, homo exercitatus Steinbach 2, 1037. veraltet. I@D@55) (zu überwerfen B 1 d) mit jemandem überworfen, veruneint, zerzankt: Aristides ..., vor dem er (Themistocles) sich scheute, da er vorher mit ihm überworfen ... gewesen br. d. n. lit. betr. 15 (1763), 158; einsam und ... überworfen mit seinen nachbarn Justi Winckelmann 1, 122. IIII. in trennb. verbindung. II@AA. etwas ü., es hinüberwerfen: trajicere Diefenbach gloss. 592a. II@A@11) er hat den stein übergeworfen, nähmlich über den zaun Zesen vermehrter Helikon (1656), 1, 41; Hilpert 2, 649b. eine brücke ü., schlagen: im überwerffen dieser brucken waren einige zu kurtz und andere zu schwach zu übersetzung so vieler soldaten französ. Simpl. (1683) 2, 502. hierzu als term. der alten belagerungstechnik: überwerfende brücken (a. 1534), s. Gottsched beytr. (1732) 1, 492. (eisspalten passieren) vermittelst etlicher übergeworffenen bretter Chemnitz schwed. krieg 2 (1653), 644. bildlich: noch immer ... ist ... aus diesen wegarbeiten (= textkritischen arbeiten) zu sehen ..., dasz nur sträuche übergeworfen werden, die jedem starken tritt ersinken Herder w. 5, 445 S. II@A@22) in übertragenem sinne: ein volck kennen zu lernen, welches ... aus dem drucke der schlechtesten aller regierungsformen plötzlich zu den grundsätzen ... der demokratischen regierung nicht übergegangen, sondern übergeworfen ... worden sei G. Fr. Rebmann zeichnungen (1798) 1, 4. II@A@33) part. übergeworffner oder hinübergeworffner, traiectus voc. theut. (1482) h h 7a. II@A@44) in der handwerkerspr. (der bäcker:) den teig überwerfen, ihn nach dem kneten vom einen ende des troges an das andere ende schleudern, um die in ihm befindliche luft in bewegung zu setzen, s. Jacobsson 4, 470b; Adelung a. a. o.; (bei strumpfwirkern:) die maschenreihe über die biegung der nadeln in die früher gebildete maschenreihe übergleiten lassen, s. Jacobsson a. a. o. II@BB. darüber, darauf werfen: superinjicere Steinbach a. a. o. jemandem ein kleidungsstück u. ä. ü., es ihm umhängen, anziehen: Sem und Japhet warffen ihrem entblösten vatter eine decke über Kramer (1702) 2, 1330a; man entschlieszt sich, ihm die kleidung eines alten weibes ... überzuwerfen Gerstenberg schlesw. lit.-br. 147 ndr.; einen mantel Laube ges. schr. 8, 149; den schleyer Shakespeare 2, 185; zauberkappen E. Th. A. Hoffmann 6, 250 Gr.; ketten, ein joch, eine schlinge, ein netz u. ä. jemandem ü., in eigentlichem u. bildlichem verstande: bisz die jeger zuspringen, ihm (d. elefanten) ketten und stricken überwerffen Gabr. Rollenhagen indian. reysen (1603) 222; R. Köhler kl. schr. 1, 220; (sie) verspotteten mich als einen armseligen, der sich das joch der ehe ... so geduldig hatte überwerfen lassen Tieck schr. 18, 232; Lenz sizil. vesper 11 W.; Gutzkow ritter vom geiste 6, 252; Fontane I 6, 313; wenn euer blick ... auch durch den schleier dringen könnte, den uns alter oder krankheit überwirft Göthe 10, 146 (Tasso 1043) W. reflexiv: sich ein kleid ü., vestem induere Steinbach a. a. o., häufiger ohne reflexiv pron.: (es) ward uns kaum die zeit gegönnet, unsere kleider überzuwerfen A. U. v. Braunschweig Octavia (1677) 2, 29; Bode Thomas Jones 4, 84; Göthe 17, 167 W., geh ins kloster, wirf den schleier über Hebbel w. 3, 143 W.; den schlafrock Schiller 13, 130 G.; ein nachtgewand Immermann 1, 173 B.; ein felleisen Holtei erzähl. schr. 18, 103; er ... war mit übergeworfener flinte ... hinausgeschritten Gutzkow zauberer von Rom 6, 100. II@CC. in bedeutung I A II@C@11) umwerfen: (der mit der woge ringende sturm) wirft sie rücklings über Eichendorf w. (1864) 4, 382; übergeworfene meerflut (= aufgewühlte stürmische m.) J. H. Vosz Horaz (1806) 1, 7. II@C@22) aufstülpen, aufwerfen, z. b. (zum zeichen der verachtung) die lippen überwerfen, s. Wieland 4, 224. übergeworfen, wulstig: übergeworffene lefftzen theatrum amoris 2, 249 (s. o. I D part. überworfen). II@DD. reflexiv in bedeutung I B 3: sich ü., sich übergriffe zu schulden kommen lassen, s. chr. d. stadt Zürich 174. —
14560 Zeichen · 544 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    überwërfenstv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +4 Parallelbelege

    über-wërfen stv. BMZ absol. das ross im schwunge umwenden Such. 8,103 ; tr. überworfen ( gekreuzte ) rîme Kolm. 82,42 ; …

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Überwerfen

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Überwerfen , verb. irreg. act. S. Adelung Werfen . 1. Überwerfen, ich werfe über, übergeworfen, über zu werfen. (1) Eine…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    überwerfen

    Goethe-Wörterbuch

    überwerfen [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  4. modern
    Dialekt
    überwërfen

    Elsässisches Wb. · +2 Parallelbelege

    überwërfe n [ìwərwarfə Bf. Z. ] mit Mörtel leicht überziehen, z. B. eine Mauer, so dass man die einzelnen Steine nicht m…

  5. Spezial
    überwerfen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    über|wer|fen vb.tr. trá ados, trá surajö, sciuré surajö. ▬ sich eine Decke überwerfen se trá ados na cutra.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit ueberwerfen

1 Bildungen · 1 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von ueberwerfen 2 Komponenten

ueber+werfen

ueberwerfen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

ueberwerfen‑ als Erstglied (1 von 1)

überwerfen [sich ~]

LDWB2

ueberwerfen·sich

über|wer|fen [sich ~] vb.refl. gní a strit, se strité, gní a romú, gní a s’les dí. ▬ sich mit jdm. überwerfen gní a strité (gní a romú) cun …

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „ueberwerfen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 18. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/ueberwerfen/dwb
MLA
Cotta, Marcel. „ueberwerfen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/ueberwerfen/dwb. Abgerufen 18. May 2026.
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Cotta, Marcel. „ueberwerfen". lautwandel.de. Zugegriffen 18. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/ueberwerfen/dwb.
BibTeX
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