Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gütchen n.
gütchen , n. , deminutiv zu gut, n. 1 1) seit dem jüngeren mhd. für ein kleines ländliches besitztum, vgl. gut , n., B 3 b ( sp. 1364): umme ansprache, die sie zuo sprechenne hatte zuo dem commentuore und den bruodern des Duoczhin huosis by Marthpurg umme daz guotdchin zuo Damme ( v. j. 1347) hess. urkundenb. 2, 551 Reimer; die ( beute ) nahm ich und kauffte ein wüst gütgen Chr. Weise erznarren 42 ndr.; mein güthgen trägt mir jährlich mein leidlich auskommen noch zu Ettner v. Eiteritz mediz. maulaffe (1719) 103 ; er hat ein hübsches gütchen hier mit einer hufe feld Böhme volksth. lieder d. Dts…