Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gütchen n.
gütchen , n. , auch gutchen, name eines kobolds, hausgeistes, wichtelmännchens; ursprünglich vielleicht von gott abgeleitet im sinne ' götze ', aber früh als freundlicher, hilfreicher geist auf gut IV A 1 c α ββ ( vgl. sp. 1286) bezogen, s. Bächtold-Stäubli hdwb. d. aberglaubens 3 , 1233 f. und unten 1 gütel, vgl. güttgen cobalus (' kobold ') gemma gemmarum (1508) nach Schmeller-Fr. 1, 963 ; literarisch erst seit dem 17. jh. bezeugt: in Deutschland hat man sie ( die hausgeister ) gehaiszen gutichen, wichtlichen Prätorius anthrop. Plut. (1666) 1, 360 ; man nennet sie sonsten erdmännlein, gütche…