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Gang

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Campe
Anchors
38 in 27 Wb.
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11 von 16
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Gang Der

Bd. 2, Sp. 217b
Der Gang, des — es, Mz. die Gänge. 1) Die Handlung, da man gehet, die Bewegung von einem Orte, nach einem Orte, vermittelst der Füße; ohne Mehrzahl. Seinen Gang beschleunigen, aufhalten, unterbrechen  Mir ward die Pause selbst zu lang, Drum förderte ich meinen Gang. Michaelis. So auch der Abgang, Aufgang, Ausgang, Durchgang, Kirchgang, Übergang  Bei den Jägern thut der Hund Gänge, wenn er läuft; das Wildbret macht Gänge, wenn es oft hin= und herläuft. Uneigentlich, die Bewegung eines leblosen Körpers. Eine Uhr, eine Mühle ist im Gange, wenn sie in Bewegung gesetzt ist. Stockende Säfte im Körper wieder in Gang bringen. Die Sache ist im Gange, sie gehet vor sich, sie geschieht ohne Anstoß. Die Blattern sind im Gange, herrschen an einem Orte, sind verbreitet. Einer Sache ihren Gang lassen, sie geschehen, sich entwickeln lassen, wie es ihre Beschaffenheit mit sich bringt. Zuweilen heißt auch eine Mode, Waare in Gang bringen, sie einführen, ihr Abgang verschaffen. I Nürnbergischen heißt, den Gang auf den Wald verrichten, die Aufsicht darüber führen. I engerer Bedeutung ist Gang die Handlung des Gehens oder eine Bewegung, in Rücksicht auf die Art und Weise, wie sie geschieht; ohne Mehrzahl. Ein langsamer, schneller, bedächtiger, nachlässiger, hurtiger, leichter, leiser  Gang. Ih kenne ihn am Gange. Das Pferd hat einen sanften, harten, schweren Gang. »Der Gang zeiget den Mann an.« Sir. 19, 27. Ir, rief er, hinkt, ich aber nicht; Den Gang müßt ihr euch abgewöhnen. Gellert. Uneigentlich. Bis in entschiedenem Gang absteigt von Kronion ein Fahrwind, Voß, d. h. bis der Wind nicht mehr unbeständig ist, sondern anhaltend und günstig aus derselben Gegend wehet. Die Sache gewinnt einen andern Gang, der Gang derselben, die Art und Weise, wie sie geschieht, verändert sich, sie verspricht einen andern Ausgang, Erfolg. Zuweilen versteht man darunter die eigne Art zu denken und zu handeln. Er gehet seinen eignen Gang, handelt auf seine eigne Weise, ohne sich von Andern leiten und bestimmen zu lassen. Den Gang seiner Gedanken verfolgen. Man spüre dem gewöhnlichen Gange des menschlichen Geistes nach. »Die Dichtkunst ist eine Nachahmerinn der Natur, ein wenig Aufmerksamkeit auf den Gang dieser großen Lehrerinn würde uns zeigen, wie sie mit den Leidenschaften verfähret.« Dusch. I der Bibel wird es besonders von Handlungen in sittlicher Beziehung gebraucht. »Es ist kein Recht in ihren Gängen.« Es. 59, 8. 2) So viel als man auf Ein Mahl, in einem fort, bis zu einem Ruhepunkte oder bis zur Erreichung eines Zieles gehet. Einen Gang machen, ausgehen, ein Geschäft zu besorgen oder sich zu ergehen, zu erholen. Einen weiten, einen vergeblichen Gang machen oder thun. Einem Arzte seine Gänge bezahlen. Das wird mir ein saurer Gang sein. I dieser Bedeutung wird im gemeinen Leben auch das Verkleinerungswort gebraucht, ein Gängchen, und mehr verkleinert Gängelchen. I engerer ungewöhnlicher Bedeutung für Schritt. »Und da sie umhergegangen mit der Lade des Herrn sechs Gänge.« 2 Sam. 6, 13. »Denn du hast schon meine Gänge gezählet,« Hiob 14, 6; wofür Michaelis setzte: »denn du zählst jetzt meine Schritte.« Uneigentlich. (1) Von Speisen, so viel deren auf Einmahl aufgetragen werden. Ein Schmaus von drei Gängen. (2) I Fechten und Streiten jeder Art, das Fechten, Streiten bis zu einem Ruhepunkte, wo die Fechtenden oder Streitenden einhalten und neue Kräfte sammeln. Einen Gang mit jemand wagen, machen, thun. (3) I den Wissenschaften, ein Theil einer Wissenschaft, der für sich ein Ganzes ausmacht, und in einer gewissen bestimmten Zeit vorgetragen oder durchgeübt wird; der ◎ Lehrgang, Lerngang (Cursus). (4) Beim Tonspiel, ein kurzer, durch auf= und ablaufende Töne ausgedruckter Gedanke. Auf dem Flügel, auf der Harfe einige Gänge thun, machen. (5) I den Mühlen versteht man darunter die Handlung des Aufschüttens in den Rumpf. Die Spitzkleie kömmt vom ersten, das Griesmehl vom zweiten, das Mittelmehl vom dritten Gange. Zuweilen wird auch wol das Mehl selbst der Gang genannt, so daß man unter dem ersten Gange die Spitzkleie, unter dem zweiten das Griesmehl, und unter dem dritten das Mittelmehl versteht. 3) Was da gehet, was zusammen in Bewegung gesetzt wird. So nennt man bei den Mühlen das ganze Räderwerk und Getriebe welches nöthig ist zwei Mühlsteine in Bewegung zu setzen, einen Gang oder Mühlgang. Eine Mühle von oder mit zwei drei, vier  Gängen. So nennen die Weber eine gewisse Anzahl Fäden in der Kette oder im Aufzuge den Gang. Auch bei den Peruckenmachern heißen die Haare, welche auf Ein Mahl um die drei Faden herumgeschlagen werden, ein Gang. 4) Х Das Ziel des Gehens, der Ort, wohin man gehet. Ih kenne seine Gänge schon, ich weiß schon, wohin er zu gehen pflegt. Das ist sein Gang nicht, dahin pflegt er nicht zu gehen. 5) Der Ort, wo, auf welchem man gehet, oder gehen kann oder auf welchem gegangen ist. Alle Gänge und Schliche einer Gegend, in einem Walde, einem Gebirge kennen. »Sein Strick ist gelegt in die Erden, und seine Falle auf seinen Gang.« Hiob 18, 10. So auch in den Zusammensetzungen Ausgang, Durchgang, Eingang, Zugang  Besonders die Wege in einem Garten zwischen den Beeten, Baumstücken  Ein Sandgang. Ein eingefaßter Gang, zu dessen Seiten Sträuche oder andre Einfassungen fortlaufen. Ein mit Bäumen besetzter Gang oder ◎ Baumgang (Allée). S. Baumgang. Ein bedeckter Gang oder Laubengang. Ein Heckengang, Schattengang, Lustgang, Irgang  Bei den Jägern heißt die Spur eines Marders auch ein Gang. I engerer Bedeutung heißt derjenige Theil in einem Gebäude, der längs den Zimmern hingehet oder auf welchem man zu den verschiednen Zimmern und Gemächern eines Stockwerkes gelangt, der Gang, und wenn er an der Seite des Hauses mit einem Geländer an der äußern Seite hinläuft, der ◎ Geländergang (Galerie). Ein Säulengang, der auf Säulen ruhet oder zwischen Säulen sich hinziehet. Ein unterirdischer Gang, ein Gang unter der Erde, der unter der Erde fortführt. Ein Wallgang, der Gang, Weg auf einem Walle  Uneigentlich. (1) Die Gewinde einer Schraube oder die gewundenen Vertiefungen um die Spindel einer Schraube, worauf die Schraubenmutter gleichsam gehet. (2) Die Röhren und Leiter, in welchen sich eine Flüssigkeit beweget, besonders in den thierischen und Pflanzenkörpern. Der Gallengang, Saftgang, Milchgang, Wassergang  S. d. Matth. 15, 17 wird auch der Abführungsweg des Auswurfes aus dem thierischen Körper der natürliche Gang genannt. Der Fontanaische Gang (Canalis Fontanae) im Auge, zwischen dem Strahlenkörper und dem vordern Rande der weißen Haut, nach einem berühmten Zergliederer Fontana benannt. Der Petitsche Gang (Canalis Petiti) ebenfalls im Auge, zwischen dem Glaskörper, dem Strahlenkranze und dem äußern Rande der Kristalllinse, nach einem andern berühmten Zergliederer Petit benannt. Der Sylvische Gang (aquaeductus Sylvii), im Kopfe, der unter den Vierhügeln hin in die vierte Hirnhöhle führt. Außerdem werden in der Zergliederungskunst auch nach Verhältniß der Weite lange Löcher in den Knochen, Gänge (Canales, meatus) genannt. (3) I Bergbaue belegt man mit der Benennung Gänge solche Räume im Gebirge, die in die Länge und Tiefe fortdauern und an Minern oder Erzen reich sind; zum Unterschiede von den Flötzen, Stockwerken, Nestern  Auch heißen diese Gänge Adern. Ein streichender Gang, der nach einer gewissen Weltgegend fortläuft oder fortsetzt. Das Streichen des Ganges, die Richtung desselben nach einer gewissen Himmelsgegend. Der Gang bleibet in seinem ordentlichen Streichen, wenn er im Durchsetzen durchs Gebirge von seiner Richtung nicht oder doch nur wenig abweicht. Wenn das Gegentheil Statt findet, sagt man, der Gang fällt aus seinem Streichen. Der Gang blühet am Tage, wenn er zu Tage ausgehet. Der Gang wirft einen Haken, wenn er von seiner Richtung nach der Seite zu in einem Winkel abweicht. Der Gang wirft einen Bauch, wenn er in seiner Richtung eine Krümme macht. Das Fallen der Gänge, ihre Richtung gegen den Gesichtskreis. Ein fallender Gang, der sich einer wagerechten Richtung nähert, ein schräger Gang; ein donleger Gang, der sich zwischen dem 10ten und 80sten Grode unter den Gesichtskreis oder unter eine wagerechte Linie neiget; ein schwebender Gang, der eine wagerechte Richtung hat; ein stehender Gang, der senkrecht in die Tiefe gehet; ein gestürzter Gang, der bald auf= bald niedersteiget. Ein fauler Gang, ein tauber, dessen Gebirge mürbe und locker ist; ein fündiger Gang, wenn er Erze oder Metalle hält; ein offener Gang, in welchem Drusen der Höhlen liegen. I weiterer Bedeutung werden zuweilen auch die in solchen Gängen befindlichen Minern und Erze Gang und Gänge genannt. (4) Bei den Jägern, eine Reihe aufgestellter Klebgarne; auch eine Wand genannt.
8740 Zeichen · 106 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. * rekonstr.
    Indoeuropäisch
    gang

    Idg. Etym. Wb. (Pokorny)

  2. 9.–12. Jh.
    Altsächsisch
    gangst. M. (a)

    Köbler Anfrk. Wörterbuch

    gang , st. M. (a) nhd. Gang (M.) (1), Schritt ne. way, step (N.) ÜG.: lat. gressus MNPs, ingressus MNPs Vw.: s. nither-,…

  3. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    gangst. M. (a), st. N. (a)

    Köbler Ae. Wörterbuch

    gang , st. M. (a), st. N. (a) nhd. Gang (M.) (1), Reise, Spur, Fluss, Weg, Pfad, Lauf, Ereignis, Abtritt, Bühne ÜG.: lat…

  4. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    gangst. m.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    gang st. m. , mhd. ganc, nhd. gang; as. gang, mnd. mnl. ganc; afries. gong, gung; ae. gang; an. gangr; got. gagg. — Graf…

  5. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    gang

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    gang part. s. gân;

  6. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gang

    Adelung (1793–1801) · +8 Parallelbelege

    Der Gang , des -es, plur. die Gänge, das Abstractum von dem Zeitworte gehen. I. Die Handlung des Gehens, oder der Veränd…

  7. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Gang

    Goethe-Wörterbuch

    Gang fast die Hälfte der rund 1100 Belege in Bed A 4; Kleinschr Tgb 12.10.79 B5,88,20 Lavater 18.3.[81] A als Bewegungsa…

  8. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Gang

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Gang , in der Geologie mit jüngerem Gestein ausgefüllte Spalte in älterem Gesteine; enthält sie Kalk, Granit und dergl. …

  9. modern
    Dialekt
    Gang

    Elsässisches Wb. · +12 Parallelbelege

    Gang [Kà Liebsd. Hi. Mü. Su. Gebw. Dü. Molsh. Bf. Geisp. Hf. ; Kàk M. K. Z. ; Kòk Wh. ; Pl. Kak M. ; Ka Dü. ; Ke R…

  10. Sprichwörter
    Gang

    Wander (Sprichwörter)

    Gang 1. Den letzten Gang müssen wir alle gehen. Lat. : Calcanda semel via leti. ( Horaz. ) ( Binder II, 395; Philippi, I…

  11. Spezial
    Gang, der Dingem

    Dt.-Russ. phil. Termini · +2 Parallelbelege

    Gang , m der Dinge ход , м событий

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gang

570 Bildungen · 272 Erstglied · 284 Zweitglied · 14 Ableitungen

gang‑ als Erstglied (30 von 272)

gang 46

KöblerAfries

gang 46 , st. M. (a) nhd. Gang (M.) (1) ne. pass (N.) Vw.: s. del-, evel-, fior-*, forth-*, here-, hladder-, in-, kū-, land-, nither-, of-, …

Gang(s)tür(eⁿ)

Idiotikon

Gang(s)tür(eⁿ) Band 13, Spalte 1391 Gang(s)tür(eⁿ) 13,1391

Gangader

SHW

Gang-ader Band 2, Spalte 1073-1074

Gangart

SHW

Gang-art Band 2, Spalte 1073-1074

Gangbord

SHW

Gang-bord Band 2, Spalte 1073-1074

gangeln

SHW

gang-eln Band 2, Spalte 1075-1076

Gangfenster

SHW

Gang-fenster Band 2, Spalte 1075-1076

Ganglicht

SHW

Gang-licht Band 2, Spalte 1075-1076

Gangstege

SHW

Gang-stege Band 2, Spalte 1075-1076

Gangtür

SHW

Gang-tür Band 2, Spalte 1075-1076

Gangwerk

SHW

Gang-werk Band 2, Spalte 1075-1076

gangan

AWB

gan·gan

gangan red. v. , gân , gên an. v. , mhd. gân, gên, gangen, nhd. gehen; as. gangan, mnd. gân, gên ( Praet. genc), mnl. gaen, gangen; afries. …

Ganganelli

Meyers

ganga·nelli

Ganganelli , Franz Lorenz , als Papst Clemens XIV. (s. Clemens 17).

ganganti

KöblerAhd

gang·anti

ganganti , (Part. Präs.=)Adj. Vw.: s. unzi-, zi-

gangar

EWA

gan·gar

gangarariAWB m. ja-St., nur in B, GB: ‚(wandernder) Pilger; peregrinus‘ (vgl. mhd. gengære). S. gangan, -ari. – Ahd. Wb. 4, 96; Splett, Ahd.…

gangarâri

AWB

gangarâri st. m. ; vgl. mhd. gengære. — Graff IV,105. kankararum: dat. pl. S 262,12 ( B ); gangararo: gen. pl. 257,28/258,1 ( B ). ( wandern…

gangâri

AWB

gang·ari

-gangâri st. m. vgl. ingangâri, vgl. auch bigengeri.

gangarôn

AWB

gang·aron

gangarôn sw. v. — Graff IV, 105. kangerota: 3. sg. prt. Thoma, Glossen S. 5,28; gangaron: inf. Gl 2,727,55 ( M, 3 Hss. ). 731,47. — gangrota…

gangart

DWB

gang·art

gangart , f. 1 1) bergm., bei Adelung theils jede steinart die in einem gange angetroffen wird, theils das gestein das sich zwischen der erz…

gangartig

DWB

gang·artig

gangartig , bergm., in gangform auftretend: diese ( erze ) finden sich bald als schmale gangartige trümer ( so ) bald u. s. w. Veith 215 ; b…

gangarunga

AWB

ganga·runga

gangarunga st. f. gangerunga: nom. sg. Gl 1,651,39 ( clm 22 201, 12. Jh. ). Gang, Flur: gangerunga [( im Tempel ) ante gazophylacia ] deambu…

gangarāri

KöblerAhd

gangarāri , st. M. (ja) nhd. „Gänger“, Pilger, Wanderer ne. walker, pilgrim, wanderer ÜG.: lat. (peregrinus) B Vw.: s. in- Q.: B (800), GB I…

gangarōn

KöblerAhd

gangarōn , sw. V. (2) nhd. gehen, ziehen, wandern, wandeln, umhergehen, spazierengehen, umherziehen, sich aufhalten ne. go (V.), travel (V.)…

gang als Zweitglied (30 von 284)

bigang

KöblerAe

*bigang , st. M. (a) nhd. Begehen Vw.: s. land- Hw.: s. bīgėnga E.: s. bi, gang L.: Gneuss Lb Nr. 237

bluotgang?

KöblerAhd

*bluotgang? , st. M. (a?, i?) Vw.: vgl. mnd. blōtganc

firgang?

KöblerAhd

*firgang? , st. M. (a?, i?) Hw.: vgl. as. fargang*

nidargang?

KöblerAhd

*nidargang? , st. M. (a?, i?) Hw.: vgl. anfrk. nithergang*

swāsgang?

KöblerAhd

*swāsgang? , st. M. (a?, i?) Vw.: s. gi-

Alleingang

RDWB1

Alleingang m im Alleingang - в одиночку, самостоятельно, проявить частную инициативу

Fortgang

RDWB1

Fortgang m seinen Fortgang nehmen fest. продолжаться, идти свои чередом идиом. Das Gemetzel nahm seinen Fortgang. - Резня продолжалась.

Ɉahrgang

Campe

Der Ɉahrgang , des — es, Mz. die — gänge , der Gang durch ein ganzes Jahr hindurch, d. h. das Ganze derjenigen einzelnen oder zusammengehöre…

Müßiggang

RDWB1

Müßiggang m праздность, праздное времяпрепровождение (не имеет отношения к слову "ходить") Die Muße des vornehmen Mannes im alten Griechenla…

Úmgang

Campe

Der Úmgang , — es, Mz. — gänge . 1. Der Zustand und die Handlung des Umgehens. 1) Der Zustand, da etwas umgehet, sich umdrehet. Der Umgang e…

Vorgang

RDWB1

Vorgang m процесс, происходящее, происходить Wir wissen nichts über die Vorgänge in dieser Stadt. - Мы не знаем, что происходит в этом город…

Werdegang

RDWB1

Werdegang m становление биография, карьера beruflicher ~ - профессиональная карьера

A(n)gang

Idiotikon

A(n)gang Band 2, Spalte 343 A(n)gang 2,343

A(n)lätschgang

Idiotikon

A(n)lätschgang Band 2, Spalte 352 A(n)lätschgang 2,352

abendgang

DWB

abend·gang

abendgang , m. gang zur abendzeit. im bergbau ein gegen abend streichender gang. sie tet einen abentgang, sie gieng gar trauriklichen. Uhlan…

abgang

DWB

abgang , m. abitus, discessus, nnl. afgang, in allen bedeutungen des wortes abgehn. der abgang des boten erfolgt dreimal in der woche; man h…

Ablätschgang

Idiotikon

Ablätschgang Band 2, Spalte 352 Ablätschgang 2,352

Ablāssūsgang

Idiotikon

Ablāssūsgang Band 2, Spalte 345 Ablāssūsgang 2,345

ackargang

AWB

ackar·gang

ackargang st. m. , mhd. ackerganc, nhd. ackergang; mnd. ackerganc. — Graff IV, 103. ach-ar-ganch: acc. sg. Gl 1,567,39 ( M, 5 Hss. ); -ir-: …

Ackergang

DRW

acker·gang

Ackergang Ackerbau 1392 FriedbergUB. I 425 Faksimile acharganch rusticitas oJ. AhdGl. I 567 Faksimile Diefenb.-Wülcker 29 Faksimile SchwäbWB…

affengang

DWB

affen·gang

affengang , m. thörichter, eitler gang: der ein lieben bulen hat, der tut gar manchen affengang. Uhland volksl. 72 .

aftergang

AWB

after·gang

aftergang st. m. ; mnd. mnl. achterganc ( doch vgl. Bedeutung ). — Graff IV, 101. after-canc: acc. sg. Gl 1,586,17 ( Ja ). der ( gute ) Fort…

ahagang

AWB

aha·gang

ahagang st. m. , mhd. ahganc; ae. éagang. ah-ganch: nom. sg. Gl 1,649,34 ( M, clm 22 201, 12. Jh. ). Wasserlauf, Flußbett: alveus [ zu: faci…

akkargang

KöblerAhd

akkar·gang

akkargang , st. M. (a?, i?) nhd. Ackerbau, Feldarbeit, Landarbeit ne. agriculture ÜG.: lat. ager colendus N, rusticatio Gl, rusticitas Gl Q.…

anagang

AWB

ana·gang

anagang st. m. , mhd. aneganc, nhd. angang; mnd. anganc, mnl. aenganc; ae. ongang; an. ágangr. — Graff IV, 101. ana-gangen: dat. pl. Ni 515,…

andgang

KöblerAfries

and·gang

andgang , st. M. (a) Vw.: s. ondgang

angang

DWB

ang·ang

angang , m. occursus, aditus, initium, nnl. aangang. der erste vorbedeutsame angang wilder thiere und vögel am frühen morgen ( mythol. 1072—…

Aprilgang

Wander

april·gang

Aprilgang Einen Aprilgang thun. »Solchen Aprilengang hätt' ich gethon.« ( Simplic., 176. )

aufgang

DWB

auf·gang

aufgang , m. ascensus, nnl. opgang. 1 1) ortus, ἀνατολή , aufsteigen, sich erheben, zumal der sonne, des monds, der gestirne, des tags und d…

Ableitungen von gang (14 von 14)

Begang

Campe

Der Begang , des — s, d. Mz. ungew. für das Begehen, Herumgehen, in der gerichtlichen Schreibart und in der Zusammensetzung. Einen Grenz beg…

begange

MNWB

begange , beganc , gewöhnlicher begenge , adj. , adv. , gangbar, landesüblich.

begangen

DWB

begangen , part. praet. von begehen, in dessen verschiednen bedeutungen.

entgang

DWB

entgang , m. evitatio: ihr, entgangen aller diensttrübsal habt auch mit diesem entgang die rückerinnerung aller dienstleiden vergessen. Hipp…

ergang

DWB

ergang , m. status causae, ergang, verlauf der sache. Stieler 626 .

.. gang

AWB

.. gangE Beitr. 85,104,143 ( Würzb. Mp. th. f. 65, 9./10. Jh.; -e undeutlich ) Teil einer Randgl. zu: [ cum videritis nubem ] orientem ab oc…

gegangen

KöblerMhd

gegangen , (Part. Prät.=)Adj. nhd. gegangen Vw.: s. abe-, vore-* Q.: Ot (FB gegangen), Bit, EvS, Kudr, Nib, Trist, VMos (1130/1140) E.: s. g…

Mißgang

Campe

○ Der Mißgang , — es, Mz. — gänge . 1) Ein das Ziel verfehlender, unrichtiger, irriger Gang. »Dies war der gewöhnliche so nachtheilige Mißga…

urgang

DWB

urgang , m.; mhd. urganc. a) mit ur- C 1 ( sp. 2357), gang II 1 g α entsprechend, aus- oder abflusz, abzucht, kloake; Staub-Tobler 2, 345 ; …

vergang

DWB

vergang , m. das vergehen; mhd. nicht nachgewiesen, mnd. vorgank, nachtheil Schiller - Lübben 5, 352 . in einigen nhd. mundarten, z. b. brem…

vergangen

DWB

vergangen , partic. , s. vergehen.

zergang

DWB

zergang , m. , untergang, vergehen; ahd. zurganc, m. ( Graff 4, 102 ): Israhelis defectio (zúrganch) werde gentium introductio (tiêto inleit…

zergangen

KöblerMhd

zergangen , (Part. Prät.=)Adj. nhd. „zergangen“, vergangen ÜG.: lat. corruptus STheol Vw.: s. un- Q.: SGPr, Seuse (FB zergangen), Had, Kudr,…