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Art

ae. bis spez. · 33 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
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51 in 33 Wb.
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Art

Bd. 1, Sp. 820
Art (lat. species) heißt in der Logik ein Begriff, sofern er einem höhern Begriff untergeordnet ist, der dann sein Gattungsbegriff (genus) heißt. So sind Tugend, Farbe, Tier Gattungsbegriffe für die Arten Tapferkeit, Rot, Vogel. Ein Artbegriff kann natürlich im Verhältnis zu einem noch niederern selbst wieder Gattungsbegriff sein: so ist dem Begriff Vogel der des Raubvogels als Artbegriff untergeordnet. Im naturgeschichtlichen Sinne hat der Begriff der A. wesentliche Umwandlung im Laufe der Zeiten erfahren. Im allgemeinen betrachtete man ursprünglich die durch Ähnlichkeit ihrer äußern Erscheinung und Übereinstimmung in allen Hauptkennzeichen ausgezeichneten Individuen als zu derselben A. (species) gehörig und vereinigte dann die einzelnen Arten, z. B. der Veilchen ôder der pferdeartigen Tiere zu einer Gattung (genus). Der Begriff wurde erst durch die schon früher angewendeten, aber von Linné durchgeführten Doppelnamen (binäre Nomenklatur) einigermaßen festgelegt, sofern man nun mit einem unsern Taufnamen entsprechenden Beinamen die A., mit dem unsern Eigennamen entsprechenden und voranzustellenden Hauptnamen aber die Gattung bezeichnete (Viola odorata, das wohlriechende Veilchen, Viola tricolor, das dreifarbige Veilchen oder Stiefmütterchen). Im übrigen blieb der Begriff der A. sowohl wie der Gattung ein konventioneller, da der eine Forscher denselben Formenkreis vielleicht in fünf und der andre in zehn Arten teilte, obwohl sich öfter eine gewisse gesunde Reaktion gegen zu weit getriebene Artzersplitterung geltend machte. Die Begrenzung des Artbegriffs ist in manchen Fällen sehr schwierig, und feste Regeln dafür sind kaum aufzustellen. Linné sagte, daß es so viele Arten gebe, als ursprünglich erschaffen worden seien. Cuvier definierte die A. als »die Vereinigung derjenigen organisierten Körper, die voneinander oder von gleichen Eltern abstammen, sowie derjenigen, die diesen ebenso wie einander ähnlich sind«. Es wurde also als Merkmal die Blutsverwandtschaft oder gleichartige Abstammung herbeigezogen, und man behauptete, nur männliche und weibliche Individuen einer und derselben A. könnten miteinander fruchtbare Nachkommen erzeugen. Selbstverständlich schließt diese Auffassung jede weitergehende Veränderung oder Umwandlung der Arten aus und fordert die Annahme des Lehrbegriffs der Beständigkeit oder Konstanz der Arten. Allein man hat nicht nur aus der Vereinigung für durchaus verschieden angesehener Arten fruchtbare Bastarde hervorgehen sehen, die neue Arten darstellten, sondern es treten auch ab und zu an den Nachkommen legitimer Verbindungen Abänderungen auf, die teils als aus innern Ursachen entstanden, teils als Folge äußerer Einflüsse, wie Klima, Licht, Nahrung etc., erscheinen. Treten solche an Merkmalen auf, die man aus Erfahrung für schwankend und variabel erkannt hat, wie Farbe und Größe, und erreichen sie keinen solchen Grad, daß sie die charakteristischen Merkmale der A. in Frage stellen, so faßt man die dieselben darbietenden Individuen unter dem Namen einer Varietät, Abart, Unterart oder Spielart zusammen, von welchen Ausdrücken man den letzten meist auf die Abänderungen bezieht, die plötzlich und scheinbar launenhaft an unwesentlichen Merkmalen erscheinen. Diesen Varietäten gegenüber, denen oft ein dritter lateinischer Beiname beigelegt wird, ist der Willkür des Systematikers ein weiter Spielraum geschaffen, und man hilft sich wohl damit, daß man sogen. gute und schlechte Arten, d. h. wohlumgrenzte und schwankende, zu Abänderungen (Abarten-Bildung und Ausartungen) geneigte Arten unterscheidet. Von den eigentlichen Abarten sind aber die Nebenformen zu trennen, die immer in derselben Weise durch bestimmte äußere Verhältnisse, wie ungewöhnliche Hitze, Kälte, Feuchtigkeit, klimatische Einwirkungen, Jahreszeitenwechsel etc. hervorgerufen werden und im Artbegriff aufzunehmen sind, wie z. B. die klimatischen Abweichungen und die Formen des Saisondimorphismus (s. d.), die den Alpenpflanzen ähnlichen Bergformen der Niederungspflanzen etc. Da mit dem Dogma von der Unveränderlichkeit der Arten jede Untersuchung über das Zustandekommen des pflanzlichen und tierischen Formenreichtums ausgeschlossen wurde, so begann die durch bestimmte Beobachtungstatsachen stutzig gemachte Forschung einerseits die Gültigkeit desselben zu bezweifeln und anderseits Belege für die Veränderlichkeit der A. zu sammeln, wobei sich die Wahrscheinlichkeit herausstellte, daß die Varietäten oft als beginnende neue Arten anzusehen sind, deren Trennung von der Mutterform durch Isolierung begünstigt wird, aber auch ohne dieselbe eintritt, wenn durch weitergehende Divergenz der Charaktere das Keimplasma sich so verändert, daß eine fruchtbare Kreuzung mit der Mutterform sehr erschwert wird (s. Darwinismus). Nicht selten sieht man auch plötzlich durch Heterogenesis oder Mutation ganz neue Arten auftreten, die sich erhalten und zur Vermehrung des Formenkreises beitragen (vgl. Mutationstheorie), ein Vorgang, der sich erklären würde, wenn man die A. mit de Vries als Mischung bestimmter Gestaltungseinheiten (Pangene) betrachten dürfte, von denen einige plötzlich ausscheiden können. Falsch ist übrigens die Ansicht, als ob nach den neuen Anschauungen von Arten im naturhistorischen Sinne, d. h. von einer wohl trennbaren Gruppe in bestimmten wesentlichen Charakteren übereinstimmender Individuen, nicht mehr die Rede sein könne; die Systematik kann ohne eine solche Klassifikationsstufe gar nicht auskommen. Nur der Begriff der naturwissenschaftlichen A. hat gewechselt. Vgl. Nägeli, Entstehung und Begriff der naturhistorischen A. (2. Aufl., Münch. 1865); H. de Vries, Die Mutationstheorie (Leipz. 1901). In der Mineralogie rechnet man alle diejenigen festen und tropfbar flüssigen anorganischen Naturkörper zu einer A., die in den wesentlichsten Eigenschaften, wie Kristallform mit der zugehörigen Molekularstruktur, Dichte, Härte etc. und chemischer Zusammensetzung, miteinander übereinstimmen; weil aber Kristallform und chemische Zusammensetzung nicht unlösbar miteinander verbunden erscheinen, wird jeder dieser Eigenschaften eine zur Abgrenzung der A. genügende Selbständigkeit zuerkannt. Als übereinstimmend in der Kristallform werden alle diejenigen Mineralien angesehen, die in ihren Kristallen die gleiche geometrische und physikalische Symmetrie besitzen und eine Kristallreihe bilden, d. h. auf die gleiche Grundform zurückgeführt werden können. Polymorphe Körper (s. Polymorphismus), wie Kalkspat und Aragonit, Rutil, Anatas und Brookit, sind also ebenso viele selbständige Arten. Auch sind die amorphen Verbindungen von den kristallisierten als besondere Arten abzuscheiden.
6667 Zeichen · 64 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    artanom. V. (2. Pers. Sg. Präs. Akt. Ind.)

    Köbler Ae. Wörterbuch

    art , anom. V. (2. Pers. Sg. Präs. Akt. Ind.) Vw.: s. n-, eart L.: Hh 7

  2. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    artst. f.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    art st. f. ( vgl. Wilm. Gr. 2 2 § 255,2 e ), mhd. art f. ( m. ), dial. art f. ( vgl. Schweiz. Id. 1,473, Fischer 1,330, …

  3. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    artstm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +12 Parallelbelege

    art ( gen. ardes) stm. ein plur. ist bei dem begriffe den das wort bezeichnet kaum zu erwarten. Die eigentliche bedeutun…

  4. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    art?

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    art , ? Vw.: s. ert

  5. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    1. Ārt

    Adelung (1793–1801) · +9 Parallelbelege

    1. Die Ārt , plur. die -en, von dem Verbo ären, pflügen. 1) Das Pflügen. Die erste Art, die zweyte Art thun, zum ersten,…

  6. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Art

    Goethe-Wörterbuch

    Art Vbdg ‘der A.’ in Zusammenschreibung ‘derart’ GWB B33,161,12 Meyer 14.8.20 einmal Dat ‘A-e’ (im Reim auf ‘Barte’) GWB…

  7. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Art

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +2 Parallelbelege

    Art (lat. species ) heißt in der Logik ein Begriff, sofern er einem höhern Begriff untergeordnet ist, der dann sein Gatt…

  8. modern
    Dialekt
    Art

    Bayerisches Wörterbuch · +11 Parallelbelege

    Art Band 1, Spalte 1,607f.

  9. Sprichwörter
    Art

    Wander (Sprichwörter)

    Art 1. Ard let nich von Ard, de Katte let dat Musen nich. – Schambach, 13. Holl. : De eerste aard blijft bij het paard. …

  10. Spezial
    Art

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Art f. (-,-en) 1 (Weise) manira f. , moda f. fosa f. 2 (Sorte) sort (-s) f. , raza (razes) f. 3 stil (stii) m. 4 (Natur,…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit art

3.172 Bildungen · 498 Erstglied · 2.661 Zweitglied · 13 Ableitungen

art‑ als Erstglied (30 von 498)

Art(n)erziger

Idiotikon

Art(n)erziger Band 17, Spalte 424 Art(n)erziger 17,424

artaba

MLW

art·aba

artaba (-e) , -ae f. ( ἀρτάβη) mensura quaedam annonae — ein Getreidemaß ( cf. MLW Gloss. III 718,11 St.-S. amphora vel -e artabe croch. IV …

Artabad

Herder

arta·bad

Artabad , ägypt. und pers. Getreidemaß, in Aegypten = 2880, in Persien 3286 Par. Kubikzoll.

Artabân

Meyers

arta·ban

Artabân , Name mehrerer parthischer Könige aus dem Geschlechte der Arsakiden (s. Parthien ).

artabatus

MLW

* artabatus , -i m. ( cf. Artabatitae ?) monstrum fabulosum quoddam, ut vid. — viell. ein Fabelwesen : MLW Benzo ad Heinr. 5,1 p. 647,46 mox…

Artabâzos

Meyers

Artabâzos ( Artabazes ), 1) pers. Feldherr, begleitete nach der Schlacht bei Salamis Xerxes mit 60,000 Mann medischer Kerntruppen an den Hel…

Artabazus

Herder

Artabazus , Name mehrerer vornehmer Perser. — Ein Artabazus mißrieth dem Xerxes den Zug gegen Griechenland, kommandirte dann bei demselben e…

artac

Lexer

ar-tac stm. erntetag, tagwerk zur erntezeit Gr.w. 5,316.

artacker

DWB

artac·ker

artacker , m. ager arabilis, vgl. DWB artfeld , artland.

артачиться

RDWB2

артачиться неодобр. , разг. sich sträuben; sich gegen etw. stemmen; sich verweigern; aufmucken umg. Ну не артачься ты! - Gib doch nach! Hab …

artagge

MLW

artagge v. MLW attagen . Rudolph

artago

MLW

* artago (atra-, acra-, arto-, alta-, atti-) , -inis m. ( MLW fort. cohaeret MLW c. lomb. arzadega, venet. sarzegna) gen. MLW pl. - genum : …

Artal

Meyers

Artal , Mehrzahl von Rotal (s. d.).

artallerey

KöblerMnd

artallerey , F. Vw.: s. artolerīe

artamentum

MLW

art·amentum

* artamentum (arct-) , -i n. pessulus — Riegel : MLW Agnell. lib. pont. 147 ianuae clausae sunt, omnia illarum arct-a arctamenta discurrerun…

artans

MLW

art·ans

adi. 1. artans , -antis . coartans — verengend : v. p. 593,60. 2.

artanticus

Lexer

artanticus pôlus BMZ nordpol Parz.

artâri

AWB

art·ari

artâri st. m. — Graff I, 405. artarum: dat. pl. Gl 1,273,62 ( Jb-Rd ). Ackerbauer, Pflüger: [ terra ... quae spatiosa et lata ] cultoribus […

artata

MLW

art·ata

subst. artata , -ae f. mulier cohabitationi inhabilis (propter artitudinem) — Frau, die nicht kohabitationsfähig ist (wegen Stenose ) : MLW …

artatio

MLW

arta·tio

artatio (-cio) , -onis f. 1 proprie: a anat. MLW i. q. angustia — Verengung : MLW Albert. M. animal. 10,44 est etiam causa (sc. conceptionis…

artatura

MLW

arta·tura

* artatura , -ae f. angustia — Enge : MLW Wilh. Apul. gest. 4,400 miseranda locorum omnia mutari sic -a artatura coegit. Rudolph

artatus

MLW

arta·tus

artatus , -a artata , -um artatum . 1 coartatus, constrictus — verengt, zusammengezogen : MLW Albert. M. sacram. 257 p. 168,55 potest ... al…

Artaunon

KöblerGerm

Artaunon , ON nhd. Taunus? Q.: ON (2. Jh.) E.: kelt.-gr. Herkunft

Artaxăta

Meyers

Artaxăta (armen. Artaschat ), Hauptstadt von Armenien, auf einer Insel des Araxes, ward vom König Artaxias 1. nach einem Plane Hannibals um …

Artaxerxes

Herder

arta·xerxes

Artaxerxes , auf den Keilinschriften Artakhsathra, d.h. der ruhmvoll Herrschende, Name mehrerer persisch. Könige. A. I., Makrocheir, Langhan…

Artaxĭas

Meyers

Artaxĭas ( Artashēs ), erster König von Großarmenien (189–159 v. Chr.), s. Armenien , Geschichte .

artbar

DWB

art·bar

artbar , tragbar, urbar: einen acker artbar machen.

art als Zweitglied (30 von 2.661)

bart

KöblerAhd

*bart , Adj. Vw.: s. gi-

beschart

KöblerMhd

*beschart , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. bescharet

borahart?

KöblerAhd

*borahart? , Adj. Vw.: s. boraharto*

ebanhart?

KöblerAhd

*ebanhart? , Adj. Vw.: s. ebanharto*

erbiwart?

KöblerAhd

*erbiwart? , st. M. (a) Hw.: vgl. as. erviward*

filuhart?

KöblerAhd

*filuhart? , Adj. Vw.: s. *filuharto Hw.: vgl. anfrk. *filohard?

fiurgart?

KöblerAhd

*fiurgart? , st. M. (a)? Hw.: vgl. as. fiurgard*

fordwart?

KöblerAhd

*fordwart? , Adv. Hw.: vgl. as. forthward*

gart

KöblerGot

*gart , st. M. (i) nhd. Rebe ne. vine Vw.: s. win- Hw.: s. weinagards, gards

geschart

KöblerMhd

*ge·schart

*geschart , Part. Prät.=Adj. Vw.: s. *gescharet? Son.: (Part. Prät.=Adj.)

gewart?

KöblerMhd

*ge·wart

*gewart? , Adv. nhd. gewirkt Vw.: s. un- E.: s. gewart (1) W.: nhd. DW-

gramhart?

KöblerAhd

*gramhart? , Adj. Hw.: vgl. as. gramhard*

hart?

KöblerMhd

*hart? , Suff. Vw.: s. rusch-, selp-, slint-, slunt-, slurc-, smeich-, smiel-, smier-, stampf-, surt-, tol-, trügen-, vrī-, wider- E.: s. ha…

hebanwart?

KöblerAhd

*hebanwart? , st. M. (a) Hw.: vgl. as. hevanward*

irwart?

KöblerAhd

*irwart? , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. irwertit*

meginfart

KöblerAhd

*meginfart , st. F. (i) Hw.: vgl. as. megingfard

obanwart?

KöblerAhd

*obanwart? , Adj. Hw.: vgl. as. ovanward*

part?

KöblerMhd

*part? , st. F., st. M. Vw.: s. wider- E.: s. part, parte W.: nhd. (ält.) Part, M., N., Part, Teil, Mitgeteiltes, Zugeteiltes, Anteil, Abtei…

rart?

KöblerAhd

*rart? , Adj. Vw.: s. eli- Hw.: s. rerten

rumhart?

KöblerAhd

*rumhart? , st. M. (a)? nhd. Römer ne. Roman (M.) Q.: PN

skart

KöblerAhd

*skart , Adj. Vw.: s. lidi- Hw.: vgl. as. skard* Q.: ON E.: germ. *skarda-, *skardaz, Adj., zerhauen (Adj.), beschädigt, schartig, zerschnit…

swart

KöblerAhd

*swart , st. F. (i)?, st. F. (ō) nhd. Schwarte, behaarte Haut ne. rind Vw.: s. hār- E.: germ. <b>*</b>swardō, *swarþō, st. F. (ō), Schwarte,…

ubarwart?

KöblerAhd

*ubarwart? , st. M. (a) Hw.: vgl. as. ovarward*

unhart

KöblerMhd

*unhart , Adj. nhd. „unhart“, sanft Hw.: s. unharte E.: s. un, hart W.: nhd. unhart, Adj., unhart, nicht hart, DW 24, 1048

untarfart?

KöblerAhd

*untarfart? , st. F. (i) Hw.: vgl. as. undarfard

vart?

KöblerMhd

*vart? , Adv. Vw.: s. alle-, ein- E.: s. vart (1)

wart

KöblerAhd

*wart , Adj. Vw.: s. ab-, aba-, after-, ana-, ant-, *ford-, gagan-, in-, oban-, widar-, zuo- Hw.: vgl. as. *ward (2)? E.: germ. *werda-, *we…

wunderhart

KöblerMhd

*wunderhart , Adj. nhd. „heftig“ E.: s. wunder, hart W.: nhd. DW-

wīnfart?

KöblerAhd

*wīnfart? , st. F. (i) Hw.: vgl. as. wīnfard*

Ableitungen von art (13 von 13)

arte

BMZ

arte swv. 1. bebaue das land, wohne. Frl. FL. 3,9. KL. 9,14. 2. habe eine angestammte beschaffenheit. an dir artet blüendiu bluot unt tugent…

bearten

DWB

bearten , arare, laborare: ein feld bearten, den acker zu wiese bearten.

entarten

DWB

entarten , degenerare, ausarten, aus der art schlagen, Stieler 59 , nnl. ontaarden, vgl. DWB unarten : 1 1) der stamm entartet, verdirbt; ei…

ENTARTUNG

DWB2

DWB2 ENTARTUNG f. DWB2 abl. von entarten vb. DWB2 DWB2 1 der vorgang des entartens; der zustand des entartetseins: 1791 in den städten der h…

gearte

BMZ

gearte , garte swv. schlage in gute art ein. eʒ hât diu werlt für ein lüge daʒ immer unart garten müge Trist. 11642.

gearten

Lexer

ge-arten , garten swv. BMZ in gute art einschlagen Trist.

Mḯßarten

Adelung

Mḯßarten , verb. reg. neutr. mit dem Hülfsworte seyn, welches nur zuweilen in der edlern Schreibart der Hochdeutschen für ausarten vorkommt.…

unart

DWB

unart , f. m. n. I I. herkunft und grundanschauung. die geschichte des wortes ist von der seines stammwortes art nicht zu trennen, der ansch…

unarte

BMZ

unarte swv. schlage aus der art. daʒ edel muot unarte, dast gar ein ungehœret dinc Maßm. denkm. 139. a.

unarten

DWB

unarten , schw. verb. zu unart, gegensatz zu arten; mhd. unarten mhd. wb. 1, 52 a ; Lexer 2, 1751 ; Schmeller 1, 149 ; seit dem 18. jh. vera…

unartlich

DWB

unartlich , unärtlich , adj. adv. , gegentheil von artlich, zugunsten der form unartig im 18. jh. völlig veraltet. Adelung und Campe verzeic…

urart

DWB

urart , f. , ursprüngliche art, gs. abart Campe 1, 3 b , unterart: urarten von jagdhunden Krünitz 227, 111 ; diese pflanze ( wundklee ) gehö…

verarten

DWB

verarten , verb. aus der art heraustreten, in eine neue art übergehen, mhd. nicht nachgewiesen, jedoch mnd. Schiller-Lübben 5, 309 . meist n…