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Art

ae. bis spez. · 33 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Wander
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Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Art

Bd. 1, Sp. 149
Art 1. Ard let nich von Ard, de Katte let dat Musen nich. – Schambach, 13. Holl.: De eerste aard blijft bij het paard. (Harrebomée, I, 5.) 2. Art lässt hart. Holl.: Aard is een vast kleed. (Harrebomée, I, 5.) 3. Art lässt nicht von Art. – Blum, 131; Bücking, 94; Siebenkees, 50; Luther, 121, 163; Eisenhart, II, 6, 2; Ramann, Unterr., V, 11; Eiselein, 41; Grimm, I, 570. Es fehlt aber keineswegs an Beispielen, dass es geschehen ist. n.: Art følger art. – Art vil ei af art, Kattene ville gjerne muse. Engl.: That which is bred in the bone, will never out of the flesh. Frz.: Bon chien chasse de race. – Bon sang ne peut mentir. – La caque sent toujours le hareng. – Qui naît poule, aime a gratter. It.: Chi di gallina nasce, convien che razzoli. Lat.: Ad inopes (mores) natura recurrit. – Lignum tortum haud umquam rectum. (Galen.) – Lupus pilum mutat, non animum. – Naturam expellas furca, tamen usque recurret. (Horaz.) – Natura sequitur semina quisque sua. (Prop.) – Nativos mores occultare difficile. 4. Art lässt nicht von Art, der Bock hat seinen Bart. – Eiselein, 41. 5. Art lässt nicht von Art, der Speck nicht von der Schwart, der Bock nicht seinen Bart. – Simrock, 533. Es ist nicht zu leugnen, dass gute und böse Eigenschaften der Aeltern durchs Geblüt fortgepflanzt werden können; aber es wäre durchaus falsch, von den Fehlern der Aeltern unbedingt auf die gleichen der Kinder schliessen zu wollen. Früher hat man allerdings in peinlichen Fällen von diesem Sprichworte eine solche unglückliche Anwendung gemacht, indem man aus dem Umstande, dass Vater oder Mutter eines in Verdacht Gerathenen ein gleiches Verbrechen begangen habe, den Schluss zog, dass der Verdächtige auch der Thäter sein müsse, was mehrere Sprichwörter, z.B.: Die Mutter eine Hexe, die Tochter auch eine Hexe, beweisen. 6. Art lasst von art nicht (nit), die Katze (katz) lasst yhres (jrs) mausens nicht. – Agricola, 131; Tappius, 7. 7. Art lasst von art nit. – Egenolff, 265b. 8. Art lätt nicht vun Bart. (Kiel.) 9. Art lätt van Art nit; de Katte lätt dat Musen nit; de Bock bliwt ut dem Goaren nit. (Westf.) 10. Art wil von arde nit, dat vnkrüyt will vyth dem garden nicht. – Tappius, 7a. 11. Bliyw bi diy Oart, dann werste nit verkoart. (Westf.) 12. Böse Art ablegen ist so schwer als rechte Art anfahen. Holl.: De aard gaat voor alle gewoonte. (Harrebomée, I, 5.) 13. Böse Art nie gut ward. – Grimm. I, 570. 14. Böse Art und Unkraut sterben nicht ab. 15. Böse Art verliert sich nicht. Holl.: Wie uit den aard heeft zotte kuren, dien zullen ze al zijn leven duren. (Harrebomée, I, 5.) It.: Taglia la coda al cane, e riman cane. Lat.: Non cito decrescit mala planta, sed usque virescit. 16. Das ist eine andere Art von Krebsen, sagt Hans, da hatte er einen Frosch gefangen. 17. Diebische Art erbet ins Geschlecht. – Grimm, I, 570. 18. Diebische Art nie gut ward. 19. Eine gute Art lässt sich bei Zeiten sehen. Lat.: Protinus apparet, quem fructum planta datura est. 20. Es ist wider die Art, dass ein Bock ist ohne Bart. 21. Es muss 'ne Art haben, wenn's schreien soll. 22. Freche Art will lehren, eh' ihr wächst der Bart. Lat.: Ante barbam doces senes. 23. Je edler Art, je leichter Zorn. – Grimm, I, 570. 24. Nâ de Ort un Wîs, seggt Brookstedt. (Holst.) 25. Oart lett nich von Oart: de Katt lett dat Musen nich, de Schnirer lett dat Stälent nich un 't blivt all'ns as 't is. (Strelitz.) – Firmenich, III, 73, 114. 26. Ôrt lätt nich van Ôrt, säd' de Stêndörper Köster, as sîn Dochter drê Kinner up'n mal krêg; mi gungt' îerst just so. – Hoefer, 633. 27. Sparst, du mir 'ne Art, so spar' ich dir 'ne Fahrt, sagte der Acker zum Bauer. – Körte, 308. Wenn der Landmann sein Feld mit der rechten Fruchtart bestellt, so erspart er sich manche Mühe. 28. Uf die Oart no (nach) Geleigenheit d'r Imstände, sagen die Bauern. (Kreis Görlitz.) 29. Ungleiche Art trägt nicht gleichen Bart. Holl.: Verschieden aard dient niet gepaard. (Harrebomée, I, 8.) 30. Untreue Art hält Piderpart. – Alte Handschrift. 31. Von böser Art muss man auch kein Junges leben lassen. Das Böse muss bis auf den Grund vertilgt werden. Lat.: Ex genere malo ne catulus quidem relinquendus. – Ex pessimo genere et catulus tollendus. – Stultus, qui patre caeso liberis pepercerit. (Aristoteles.) (Tappius, 101b.) 32. Wie Art, so Schwart'. 33. Wie die Art, so trägt sie Frucht. Holl.: Hij moet van eenen kwaden aard zijn, die nooit vreugde zien mag. (Harrebomée, I, 5.) 34. Wilde Art nie recht zahm ward. Lat.: Saeva feris natura redit. 35. Zwei Arten von Menschen sind untröstlich; Reiche, wenn sie sterben sollen, und Weiber, wenn sie ihre Schönheit verlieren. 36. Aus der Art schlagen. Holl.: Hij is buiten den aard geslagen. (Harrebomée, I, 5.) Lat.: Haud canit paternas cantiones. 37. Das ist eine andere Art von Krebsen. (Schles.) 38. Er ist aus der Art geschlagen, wie jener Kracht. Von jemand, der das Mass nicht hat. Die Krachte sagten nämlich von jedem Familiengliede, das unter 6 Fuss mass, es sei aus der Art geschlagen. Ein Hildebrand von Kracht war Commandant von Küstrin. 39. Er ist nicht von der Art, viel und klug zu reden. Gegen die Schwätzerei; viel und gut ist nicht beisammen. 40. Er ist nit von Art geboren. – Eiselein, 47. Nicht von gutem Geschlecht. Lat.: Quisquis colit et amat, das ihn sin Art gelehret hat. (14. Jahrhundert.) 41. Es hat weder Art noch Geschick. 42. Es ist eine rare Art, sie hat immerfort Eier und Junge. Sprichwort der Taubenhändler und Liebhaber; auch von fruchtbaren Eheleuten. [Zusätze und Ergänzungen] Bei Tunnicius (1291): Art en wil van arde nicht. (Non ursus generat leporem neque cerva leonem.) Engl.: Kit after kind. (Bohn II, 167.) Frz.: La brebis bêlera toujours de même. Langbein behandelt dies Sprichwort in einem Gedicht. (Düsseldorf, II.) Mhd.: Wat van goeder art wirt gevoite dat blift barmheitzijch ind goit, want van goeder art geslichte ensijt neit gerner dan dat reichte. (Groote, 1287.) »Denn wie man sagt, je edler art, je leichter Zorn gefunden ward.« (Froschmäuseler, V. iii.) »Nu, doas is freilich an andre Oart vû Krebsa.« (Schles. Provinzialblätter, 1871, S. 67.) D.h. das ist etwas ganz anderes. 43. Art gehet für alle gewonheit. – Henisch, 1608, 93. 44. Art gehet über Kunst. – Luther's Ms., S. 1. Es ist dies das erste Sprichwort der Luther'schen handschriftlichen Sammlung, welche die Schletter'sche Buchhandlung in ihrem Katalog Nr. 83 (Breslau 1863), S. 14 für 300 Thaler aufführt. 45. Art lett nich van Art, harr de Maler seggt, do harr'n sîn Kinder in 'n Dreck kleiet un an de Wand schrewen. – Schröder, 765. 46. Das ist eine schöne Art, die beim Essen schwitzt und beim Arbeiten friert. – Bautzener Nachrichten, 15. 47. Der ist knechtischer Art, der ohn Schleg nicht ehrbar ward. – Petri, II, 96. 48. Des Art gern einer nimmt an, mit dem er pfleget vmzugahn. – Henisch, 1433, 61; Richter, II, 373, 207. 49. Die weltlich Art – Gottes widerpart. – Keil, 20. 50. E n' Ard hed e n' Ard. – Tobler, 26. Recht ist recht. 51. Es muss guter art seyn, das Zucht lieb hat. – Petri, II, 273. 52. Et hät doch keinen Art, es mer nit gepaart; künt ich kriggen dich, dann schnupt ich mich. – Geschräppels, 29. 53. Jeder in seiner Art, sagte der Teufel, da er die Suppe mit der Heugabel ass. – Das Museum, Nr. 183; Frankfurt a. M. 1872, 7, August. 54. Jeder macht's auf seine Art. 55. Ôrt lett nit van Ôrt. (Waldeck.) – Curtze, 526, 144; für Altmark: Danneil, 8. 56. Unflätige Art speit in den eignen Bart. – Graf, 164, 132. 57. Uort vun Uort, Bâflîsch vun der Schwuort. (Siebenbürg.-sächs.) – Schuster, 194b. 58. Uort vun Uort, nichen Gîs ône Buort. – Schuster, 194a. 59. Vier gute art des gutten weins: lautere farb, süesser geschmach, kalte füllung, lieblicher geruch. – Rasch, 75. 60. Von art vnd that. – Theatrum Diabolorum, 38a. 61. Von böser art soll man nichts lassen aufkommen. – Lehmann, 168, 7. 62. Wer da ist von guter Art, zieht aus den Pelz um Himmelfahrt und um Johann (24. Juni) zieht er ihn wieder an. (Westpr.) – Boebel, 62. 63. Wer knechtischer art ist, der gibt keinen Amtmann oder Regenten. – Lehmann, 129, 11. 64. Das hat keine Art. 65. Er (es) ist von keiner guten Art. Holl.: Het ligt op geine goide moer. (Harrebomée, II, 93a.) 66. Es muss Alles eine Art haben. 67. Et helt kên Art und Schick. – Schütze, I, 49. 68. He drift ken Art darto. (Köln.) – Schütze, I, 49. Er wendet keinen Fleiss an. 69. Ist das eine Art und Weise? 70. Ke n' Ard ond ke Gattig ha. – Tobler, 26. Alle Form verloren haben. Gattig (Gattung): 1) Das Aussehen einer Sache oder Person, von letzterer auch die Manier, das Geberdenspiel. 2) Auch Vernehmen, Sage; ab der Gattig = dem Vernehmen nach. (Tobler, 215.) 71. So, dass es eine Art hat.
8746 Zeichen · 311 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    artanom. V. (2. Pers. Sg. Präs. Akt. Ind.)

    Köbler Ae. Wörterbuch

    art , anom. V. (2. Pers. Sg. Präs. Akt. Ind.) Vw.: s. n-, eart L.: Hh 7

  2. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    art

    Althochdeutsches Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    art oder ari Gl 3,571,56 s. arauuîz st. f.

  3. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    artstm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +12 Parallelbelege

    art ( gen. ardes) stm. ein plur. ist bei dem begriffe den das wort bezeichnet kaum zu erwarten. Die eigentliche bedeutun…

  4. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    art?

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    art , ? Vw.: s. ert

  5. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    1. Ārt

    Adelung (1793–1801) · +9 Parallelbelege

    1. Die Ārt , plur. die -en, von dem Verbo ären, pflügen. 1) Das Pflügen. Die erste Art, die zweyte Art thun, zum ersten,…

  6. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Art

    Goethe-Wörterbuch

    Art Vbdg ‘der A.’ in Zusammenschreibung ‘derart’ B33,161,12 Meyer 14.8.20 einmal Dat ‘A-e’ (im Reim auf ‘Barte’) Maskenz…

  7. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Art

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +2 Parallelbelege

    Art (lat. species ) heißt in der Logik ein Begriff, sofern er einem höhern Begriff untergeordnet ist, der dann sein Gatt…

  8. modern
    Dialekt
    Art

    Bayerisches Wörterbuch · +11 Parallelbelege

    Art Band 1, Spalte 1,607f.

  9. Sprichwörter
    Art

    Wander (Sprichwörter)

    Art 1. Ard let nich von Ard, de Katte let dat Musen nich. – Schambach, 13. Holl. : De eerste aard blijft bij het paard. …

  10. Spezial
    Art

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Art f. (-,-en) 1 (Weise) manira f. , moda f. fosa f. 2 (Sorte) sort (-s) f. , raza (razes) f. 3 stil (stii) m. 4 (Natur,…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit art

1.716 Bildungen · 497 Erstglied · 1.206 Zweitglied · 13 Ableitungen

art‑ als Erstglied (30 von 497)

Art(n)erziger

Idiotikon

Art(n)erziger Band 17, Spalte 424 Art(n)erziger 17,424

artaba

MLW

art·aba

artaba (-e) , -ae f. ( ἀρτάβη) mensura quaedam annonae — ein Getreidemaß ( cf. Gloss. III 718,11 St.-S. amphora vel -e artabe croch. IV 131,…

Artabad

Meyers

arta·bad

Artabad , das persische Trockenmaß von 50 Schenikas, = 65 1 / 2 Liter.

Artabân

Meyers

arta·ban

Artabân , Name mehrerer parthischer Könige aus dem Geschlechte der Arsakiden (s. Parthien ).

artabatus

MLW

* artabatus , -i m. ( cf. Artabatitae ?) monstrum fabulosum quoddam, ut vid. — viell. ein Fabelwesen : Benzo ad Heinr. 5,1 p. 647,46 mox in …

Artabâzos

Meyers

Artabâzos ( Artabazes ), 1) pers. Feldherr, begleitete nach der Schlacht bei Salamis Xerxes mit 60,000 Mann medischer Kerntruppen an den Hel…

Artabazus

Herder

Artabazus , Name mehrerer vornehmer Perser. — Ein Artabazus mißrieth dem Xerxes den Zug gegen Griechenland, kommandirte dann bei demselben e…

artac

Lexer

ar-tac stm. erntetag, tagwerk zur erntezeit Gr.w. 5,316.

артачиться

RDWB2

артачиться неодобр. , разг. sich sträuben; sich gegen etw. stemmen; sich verweigern; aufmucken umg. Ну не артачься ты! - Gib doch nach! Hab …

artagge

MLW

artagge v. attagen . Rudolph

artago

MLW

* artago (atra-, acra-, arto-, alta-, atti-) , -inis m. ( fort. cohaeret c. lomb. arzadega, venet. sarzegna) gen. pl. - genum : l. 36. querq…

Artal

Meyers

Artal , Mehrzahl von Rotal (s. d.).

artallerey

KöblerMnd

artallerey , F. Vw.: s. artolerīe

artamentum

MLW

art·amentum

* artamentum (arct-) , -i n. pessulus — Riegel : Agnell. lib. pont. 147 ianuae clausae sunt, omnia illarum arct-a arctamenta discurrerunt, u…

artans

MLW

art·ans

adi. 1. artans , -antis . coartans — verengend : v. p. 593,60. 2.

artanticus

Lexer

artanticus pôlus BMZ nordpol Parz.

artâri

AWB

art·ari

artâri st. m. — Graff I, 405. artarum: dat. pl. Gl 1,273,62 ( Jb-Rd ). Ackerbauer, Pflüger: [ terra ... quae spatiosa et lata ] cultoribus […

artata

MLW

art·ata

subst. artata , -ae f. mulier cohabitationi inhabilis (propter artitudinem) — Frau, die nicht kohabitationsfähig ist (wegen Stenose ) : Albe…

artatio

MLW

arta·tio

artatio (-cio) , -onis f. 1 proprie: a anat. i. q. angustia — Verengung : Albert. M. animal. 10,44 est etiam causa (sc. conceptionis impedit…

artatura

MLW

arta·tura

* artatura , -ae f. angustia — Enge : Wilh. Apul. gest. 4,400 miseranda locorum omnia mutari sic -a artatura coegit. Rudolph

artatus

MLW

arta·tus

artatus , -a artata , -um artatum . 1 coartatus, constrictus — verengt, zusammengezogen : Albert. M. sacram. 257 p. 168,55 potest ... aliqua…

Artaunon

KöblerGerm

Artaunon , ON nhd. Taunus? Q.: ON (2. Jh.) E.: kelt.-gr. Herkunft

Artaxăta

Meyers

Artaxăta (armen. Artaschat ), Hauptstadt von Armenien, auf einer Insel des Araxes, ward vom König Artaxias 1. nach einem Plane Hannibals um …

Artaxerxes

Meyers

arta·xerxes

Artaxerxes (altpers. Artachschatra , hebr. Artachschasta , neupers. Ardaschîr ), pers. Königsname, soviel wie großer König. Bemerkenswert si…

Artaxĭas

Meyers

Artaxĭas ( Artashēs ), erster König von Großarmenien (189–159 v. Chr.), s. Armenien , Geschichte .

artbar

DWB

art·bar

artbar , tragbar, urbar: einen acker artbar machen.

art als Zweitglied (30 von 1.206)

bart

KöblerAhd

*bart , Adj. Vw.: s. gi-

beschart

KöblerMhd

*beschart , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. bescharet

borahart?

KöblerAhd

*borahart? , Adj. Vw.: s. boraharto*

ebanhart?

KöblerAhd

*ebanhart? , Adj. Vw.: s. ebanharto*

erbiwart?

KöblerAhd

*erbiwart? , st. M. (a) Hw.: vgl. as. erviward*

filuhart?

KöblerAhd

*filuhart? , Adj. Vw.: s. *filuharto Hw.: vgl. anfrk. *filohard?

fiurgart?

KöblerAhd

*fiurgart? , st. M. (a)? Hw.: vgl. as. fiurgard*

fordwart?

KöblerAhd

*fordwart? , Adv. Hw.: vgl. as. forthward*

gart?

KöblerMhd

*gart? , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. en- E.: s. gerwen W.: nhd. DW-

geschart

KöblerMhd

*ge·schart

*geschart , Part. Prät.=Adj. Vw.: s. *gescharet? Son.: (Part. Prät.=Adj.)

gewart?

KöblerMhd

*ge·wart

*gewart? , Adv. nhd. gewirkt Vw.: s. un- E.: s. gewart (1) W.: nhd. DW-

gramhart?

KöblerAhd

*gramhart? , Adj. Hw.: vgl. as. gramhard*

hart?

KöblerMhd

*hart? , Suff. Vw.: s. rusch-, selp-, slint-, slunt-, slurc-, smeich-, smiel-, smier-, stampf-, surt-, tol-, trügen-, vrī-, wider- E.: s. ha…

hebanwart?

KöblerAhd

*hebanwart? , st. M. (a) Hw.: vgl. as. hevanward*

irwart?

KöblerAhd

*irwart? , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. irwertit*

meginfart

KöblerAhd

*meginfart , st. F. (i) Hw.: vgl. as. megingfard

obanwart?

KöblerAhd

*obanwart? , Adj. Hw.: vgl. as. ovanward*

part?

KöblerMhd

*part? , st. F., st. M. Vw.: s. wider- E.: s. part, parte W.: nhd. (ält.) Part, M., N., Part, Teil, Mitgeteiltes, Zugeteiltes, Anteil, Abtei…

rart?

KöblerAhd

*rart? , Adj. Vw.: s. eli- Hw.: s. rerten

rumhart?

KöblerAhd

*rumhart? , st. M. (a)? nhd. Römer ne. Roman (M.) Q.: PN

skart

KöblerAhd

*skart , Adj. Vw.: s. lidi- Hw.: vgl. as. skard* Q.: ON E.: germ. *skarda-, *skardaz, Adj., zerhauen (Adj.), beschädigt, schartig, zerschnit…

swart

KöblerAhd

*swart , st. F. (i)?, st. F. (ō) nhd. Schwarte, behaarte Haut ne. rind Vw.: s. hār- E.: germ. <b>*</b>swardō, *swarþō, st. F. (ō), Schwarte,…

ubarwart?

KöblerAhd

*ubarwart? , st. M. (a) Hw.: vgl. as. ovarward*

unhart

KöblerMhd

*unhart , Adj. nhd. „unhart“, sanft Hw.: s. unharte E.: s. un, hart W.: nhd. unhart, Adj., unhart, nicht hart, DW 24, 1048

untarfart?

KöblerAhd

*untarfart? , st. F. (i) Hw.: vgl. as. undarfard

vart?

KöblerMhd

*vart? , (Part. Prät.=)Adj. nhd. „gefärbt“ Vw.: s. ge- E.: s. verwen (1)

wart

KöblerAhd

*wart , st. F. (i) Vw.: s. ant- E.: s. wart (2)

wunderhart

KöblerMhd

*wunderhart , Adj. nhd. „heftig“ E.: s. wunder, hart W.: nhd. DW-

wīnfart?

KöblerAhd

*wīnfart? , st. F. (i) Hw.: vgl. as. wīnfard*

Ableitungen von art (13 von 13)

arte

BMZ

arte swv. 1. bebaue das land, wohne. Frl. FL. 3,9. KL. 9,14. 2. habe eine angestammte beschaffenheit. an dir artet blüendiu bluot unt tugent…

bearten

DWB

bearten , arare, laborare: ein feld bearten, den acker zu wiese bearten.

entarten

DWB

entarten , degenerare, ausarten, aus der art schlagen, Stieler 59 , nnl. ontaarden, vgl. unarten : 1 1) der stamm entartet, verdirbt; eine e…

Entartung

Meyers

Entartung ( Degeneration ), in der Biologie die Veränderung im Sinn einer rückschreitenden Metamorphose , die zu einem unvollkommnern Zustan…

gearte

BMZ

gearte , garte swv. schlage in gute art ein. eʒ hât diu werlt für ein lüge daʒ immer unart garten müge Trist. 11642.

gearten

Lexer

ge-arten , garten swv. BMZ in gute art einschlagen Trist.

Mḯßarten

Adelung

Mḯßarten , verb. reg. neutr. mit dem Hülfsworte seyn, welches nur zuweilen in der edlern Schreibart der Hochdeutschen für ausarten vorkommt.…

unart

DWB

unart , f. m. n. I I. herkunft und grundanschauung. die geschichte des wortes ist von der seines stammwortes art nicht zu trennen, der ansch…

unarte

BMZ

unarte swv. schlage aus der art. daʒ edel muot unarte, dast gar ein ungehœret dinc Maßm. denkm. 139. a.

unarten

DWB

unarten , schw. verb. zu unart, gegensatz zu arten; mhd. unarten mhd. wb. 1, 52 a ; Lexer 2, 1751 ; Schmeller 1, 149 ; seit dem 18. jh. vera…

unartlich

DWB

unartlich , unärtlich , adj. adv. , gegentheil von artlich, zugunsten der form unartig im 18. jh. völlig veraltet. Adelung und Campe verzeic…

urart

DWB

urart , f. , ursprüngliche art, gs. abart Campe 1, 3 b , unterart: urarten von jagdhunden Krünitz 227, 111 ; diese pflanze ( wundklee ) gehö…

verarten

DWB

verarten , verb. aus der art heraustreten, in eine neue art übergehen, mhd. nicht nachgewiesen, jedoch mnd. Schiller-Lübben 5, 309 . meist n…