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Dack

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MeckWB
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Eintrag · Mecklenburgisches Wb.

Dack Pl., Dat.

Bd. 2, Sp. 195
Wossidia Dack Pl. Däker n., m. Dach; tectum 'ein Dack' Chytr. 401; alter Dat.: up 'n Dak (hebben) s. u. 2. 1. man unterscheidet nach der Bestimmung: Hus-, Schündack, nach der Form: Gäwel-, Krœpel-, Walmdack, nach dem verwendeten Material: Block-, Pannen-, Papp-, Reit-, Ruhr-, Schacht-, Strohdack. Das Dachgerippe, der sog. Dachstuhl, besteht aus den Sparren und den Latten; als Verstrebung dienen die Koppbänn', die an der Innenseite der Sparren schräg aufwärts laufenden Swäpen (Windrick), die erst seit etwa 1850 verbreiteten Dacksträben oder Dackstütten, die über den Ständerreihen stehn und oben das Sparrenwerk abstützen, und dat Hahnenholt. Die Latten wurden mit widen Wäden (Weidenruten) an den Sparren fastwräudelt, späterhin mit Smäd'nagels upnagelt Endl.-Folk. 125; Land. Ann. 1837, S. 221. Beim Decken des Strohdaches, der beim alten Bauernhause üblichen Bedachung, beginnt der Decker mit dem Saum des Daches. Die Strohbünde (Schöw) werden, nachdem man die Ringe, die sie zusammenhalten, gelöst hat, parallel zu den Sparren nebeneinander ausgebreitet und die so entstandene Schicht mit dem Dackbrett glatt und gleichmäßig geklopft. Zeigt diese Lage die gewünschte Stärke, dann wird sie über der zweiten Lattenreihe mit Deckelschächt, daumendicken, zwei bis drei m langen Stangen aus Hasel-, Erlen-, Ebereschen- oder Tannenholz, belegt und diese in Abständen von etwa 20 cm mit Weidenruten (Wäden) an den Latten befestigt. Zu diesem Zweck wurden die Wäden zuweilen mit Hilfe einer ringförmig gebogenen Eisenstange (s. Dacknadel) herumgeführt, stellenweise auch nur, an einem Ende zugespitzt, unterhalb des Deckelschachts durch das Stroh gestoßen, unter der Latte durchgezogen, zurückgesteckt und mit dem anderen Ende zu einem festen Knoten gedreht. Die erste Lattenreihe wird nicht gebunden, dafür erhält die zweite zwei Schichten und wird zweimal gebunden. Dieser erste 'Gang' hat insofern eine besondere Bedeutung, als durch ihn der Oesel, der Überstand des Daches über die erste Lattenreihe hinaus, gebildet wird, dessen Stärke 30 cm betragen muß. Dann folgt das Decken des zweiten Ganges (der dritten Lattenreihe) und so fort bis zu dem First in der Weise, daß die Deckelschächt der vorhergehenden Strohschicht von der folgenden bedeckt werden, so daß außer bei dem First kein Deckelschacht frei liegt. Bei der Herstellung des Dachfirstes wird das Stroh an den beiden einander gegenüberliegenden letzten Lattenreihen mit dem oberen Ende (Koppenn') nach unten gedeckt (de verkihrt Gang, Kihr-, Kilgang), damit die nötige Stärke herauskommt, außerdem bürgt eine oben angebrachte Deck- oder Kipplatte für die genügende Dichtigkeit an dieser Stelle. Die an dem First freiliegenden Wäden und Deckelschächt wurden mit langgeformten Strohbündeln (Wipen) gegen Witterungseinflüsse geschützt, zur Erhöhung der Haltbarkeit waren diese Bündel zuweilen mit Lehm belegt. In einigen Gegenden unseres Landes wird der aus Stroh gefertigte First gegen Sturmschäden mit kreuzweise verbundenen Hölzern (Hängels, Hängen, Holsters, Dackhängels, -hœkels) geschützt GüGüstrow@BandowBand; RoRostock@ParkentinPark; Retsch; Meckl. Heim. 1, 48; Pries Ndsachs.-Haus 344. Bei manchen Häusern, deren Mehrzahl ein Storchennest zu besitzen pflegte, lief früher über dem First eine waagerechte Stange, auf der die jungen Störche ihre ersten Stolzierversuche machten ebda. An den Enden des Firstes über dem Eulenloch (Ulenlock) befindet sich die Hauszier, die kunstvoll als Pferdeköpfe ausgeschnittenen Bordlatten (Windbräd', -laschen, -scheiden), von dem Volksmund Mulapen, Hahnenköpp, Kreigenstauhl genannt. Diese häufig auch mit Zaumzeug versehenen Pferdeköpfe blicken in Schö@ und in der Gegend von HaHagenow@BoizenburgBoiz vorwiegend nach innen (sehen sich an), in den übrigen Teilen des Landes sind sie meist voneinander abgekehrt, vgl. Endl.-Folk. 123. Auf dem Fischlande findet sich an ihrer Stelle ein stilisierter Anker Pries Ndsachs.-Haus 344; Endl.Folk. 123; Ratz. Mitt. 1, 30; Meckl. 20, 127; 22, 76; Mantz. Ruh. 21, 32; Fromm Meckl. 66. Über den Giebelenden ist das Dach häufig mit Maschendraht versichert, um bei Bränden das Verschütten der Ausgänge durch das herabstürzende Stroh zu verhindern. Ein Loch, das der Sturm gerissen, wird mit Strohwipen verstopft, bei größeren Wetterschäden legt man Eggen auf das Dach, bis die schadhafte Stelle ausgebessert werden kann. Der Decker steht zu Beginn seiner Arbeit auf einem Gerüst, das an den Längsseiten des Hauses errichtet ist, beim Verfertigen der höheren Lagen auf einem Bäs'bom, der an beiden Enden mit einem Strang an den Latten befestigt wird, und den er je nach Bedarf, auf dem Dachgerüst stehend, höher binden kann. Ein gutes ledernes Schurzfell sowie aus alten Stiefelschächten verfertigte Knie- und Armleder gehören zu seiner Ausrüstung, ferner das Dackbrett und ein gebogenes Messer (s. Dackmetz) zum Abputzen hervorstehender Strohhalme. Ein Gehilfe (Taupläger, Deckerpläger), auf Bauernhöfen meist der Lüttknecht, reicht ihm das Arbeitsmaterial zu und steht beim Nähen mit der geraden Nadel (s. Dacknadel) auf dem Dachboden, um die durchgestoßene Nadel wieder zurückzustecken. Das Decken wurde lattenwis' bezahlt, von einer Sparre zur anderen, der Arbeitslohn hierfür betrug 2 ßl. Land. Ann. 1849, S. 16; Ratz. Mitt. 6, 3 ff. Da die den Dreschflegel ablösende Dreschmaschine das Stroh zermürbt und daher zum Decken untauglich machte, ging man allgemein zum Decken mit Rohr (Reit) über, das sonst nur in den Gegenden des Landes, in denen von den Seen Rohr geworben werden konnte, üblich war. Das Rohr wird im Winter geschnitten, es wird nach Fimm (hundert Handvoll Rohr) berechnet Endl.-Folk. 125. Statt der Wäden band man späterhin mit geteerten Hanffäden oder mit Draht (Wir). Der Arbeitsvorgang ist der gleiche wie beim Verfertigen des Strohdaches. In den Städten waren Strohund Rohrdächer wegen der damit verbundenen Feuersgefahr schon frühzeitig verboten: 'dat henvör kein Börger in keiner Stadt sin Hus, Stelle edder Gebuwete nicht anders den mit Tegelen edder Leme, und nicht mit schlechtem Stro edder Rede de Dack decken schölen' (1516) Bär. Ges. 4, 1, 34. 2. sprachlicher Niederschlag: Ledder reckt œwer de Dack Wo. V. 2, 1629; din arm Kinner sitten up de Dack 1428 b; unner de Dack Lu; œwer de Dack WaWaren@EldenburgEld; he is von de Dack follen RoRostock@WarnemündeWarn; se hebben de Dack rupkäken Sta Stargard@NeubrandenburgNBrand; Rdaa.: dor is glik Füer unner 't Dack er gerät leicht in Zorn PaParchim@DobbertinDobb; min Vadder müsst unner anner Lüd' ehr Däker wahnen er hatte kein eigenes Haus MaMalchin@RemplinRempl; wenn he so lang wir, as he dumm is, künn he œwer 't Dack kiken Heim. 4, 101; der Geizhals schitt för 'n Schilling œwer 't Husdack Sta Stargard@GrammertinGramm; lett sick för 'n Sössling dreemal œwer 't Dack trecken Ro; StaStrel; der mit Hypotheken Belastete hett sin Hus vull bet ant Dack WaWaren@Groß GievitzGGiev; mit sehr schlechten Karten kann 'n Katten von 't Dack jagen Wa; der Besserwisser hett all drei Dag' vörher up 't Dack säten, ihre he geburen is Ha Hagenow@ZahrenstorfZahr; übertr.: dee is nich richtig unner 't Dack er ist wirr im Kopf allg.; öft. im Volksreim: Gistern abend set de Katt up 'n Dack, Hadd' ick ehr nich runner räten, Hadd' se mi dat Dack vullschäten WiWismar@NeuklosterNKlost; Stunn 'n Jung' vör de Dör, Hadd' 'n Appel in de Hand, Fel 'n Metz von de Dack, Fel den Jung' den Arm af Abzählreim StaStargard@DewitzDew; De Wind dee weiht, de Hahn dee kreiht, De Schauster sitt up 't Dack un neiht Wo. V. 2, 1745. Die feste Verbindung einen up 't Dack stigen jem. bestrafen, schelten, schlagen hat ihren Ursprung in dem alten Rechtsbrauch, daß die Nachbarn dem Mann, der sich von seiner Frau schelten oder schlagen ließ, zur Strafe für sein unmännliches Verhalten das Dach abdeckten D. RWb. 2, 683; ebenso: einen tau Dack stigen WaWaren@JabelJab; ... sitten Wa; ... gahn StaStargard@WulkenzinWulk; WaWaren@PenzlinPenzl; Mütt se nich glieck to Dack äm stigen Un upsternatsch dat Kullern krigen Bahrdt 1, 165; auch: eenen dat Dack utwaschen StaStargard@NeucanowNeucan; ... tau Dack willn: Hack. Papp. 62; anscheinend in diesen Zusammenhang gehörig: ick heff em up 'n Dak ich habe meine Last mit ihm (1887) SchöSchönberg@SchlagsdorfSchlagsd; einen von 't Dack halen enterben HaHagenow@BesitzBes; aus der baulichen Fachsprache stammen die Wendungen: 'die Gebäud unter Dach und Schwell erhalten' Edikt von 1621; 'soll ein jeder Haußmann seine Hoffzimmer und Wohnung besonders unterm guten Dach und Fach erhalten' Verord. von 1767; mod. unner Dack un Fack in Sicherheit, geschützt: is doch got, wenn een unner Dack un Fack is, säd' de Voss, dor hadd' he sick in 'n Gos'stall släken Wo. V. 2, 154; ..., dor set he unner ne Äg' RoRostock@MüritzMür; Züh, dor kaamt s' all her, Mit Pulwer un Gewehr, Ach loopt doch rasch ünner Dack un Fack Wo. V. 4, 622; för den Seemann gifft 't kein Dack un Fack keine Sicherheit RoRostock@DierhagenDierh; wer weit, wo lang' uns de Mähl noch Dack un Fack giwwt (Schutz gewährt) Reut. 3, 431; im Schwank von den drei lispelnden Schwestern sagt die Mutter zu dem Freier von ihren fleißig spinnenden Töchtern: ick kann gor nich so väl ranschaffen, se spinnen dat Dack noch von 't Hus Wo. Reut. 98. 3. Brauch und Glaube: das Dach ist Ein- und Ausgang der Geister, z. B. der Hexen, die zum Dach heraus auf den Blocksberg reiten Wi; sieht man in der Mainacht durch einen Jackenärmel, dann kann man Hexen am Dach hängen sehen MaMalchin@DargunDarg; dem Dach wohnen schützende, heilende und stärkende Kräfte inne; wirft man das erste Ei eines Huhns auf das Dach, dann legt es reichlicher Bartsch 2, 159; um das Korn vor Vogelfraß zu schützen, umgeht man das Feld vor Sonnenaufgang, das Gesicht gen Osten gewendet, bricht von jeder Ecke eine Ähre ab und verbirgt sie unter dem Dach, daß sie weder Sonne noch Mond bescheinen kann 162; fieberkranke Kinder soll man auf das Dach setzen LuLudwigslust@Groß LaaschGLaasch; Bartsch 2, 449; am Heiligen Abend zieht man auf jeder Ecke des Hauses drei Strohhalme aus dem Dach, schneidet sie mit dem Brotmesser zu Häcksel und gibt sie dem Vieh unter das Futter LuLudwigslust@WarlowWarl; Fang'water, welches das Vieh vor dem Verfangen schützen soll, wird gewonnen, indem man Wasser dreimal über das Strohdach gießt und auffängt Ro Rostock@Nienhagen bei DoberanNHagD; im Segen gegen die Kolik der Pferde: Stück von 'n Dack, Stück von 'n Latt, Stück von 'n ollen Sack, Stück von 'n bösen Wif, Dormit still ick di dat Lif Arch. Landesk. 14, 523; die junge Mutter soll vor ihrem Kirchgang nich ut 'n Dack rutgahn (das Haus nicht verlassen) RoRostock@DoberanDob; so oft sie vor ihrem Kirchgang unner anner Lüd' ehr Däker geiht, so oft geiht dat Kind ut 't Füer, d. h. so oft brennt das eigene Haus ab Wa; püüstern kann man von einer Person, mit der man unter einem Dach wohnt, nicht erlernen LuLudwigslust@GrabowGrab; ebensowenig kann ein Kranker von einem Menschen, mit dem er unter einem Dach wohnt, gestillt werden Ha Hagenow@Groß BengerstorfGBeng; die Zukunft und andere unbekannte Ereignisse werden auf dem Dach erforscht: will man erfahren, was sich im kommenden Jahr im Hause zutragen wird, dann hängt man sich in der Neujahrsnacht zwischen zwölf und ein Uhr ein weißes Laken um, geht rücklings aus der Haustür, indem man das Vaterunser rückwärts betet, und sieht auf den First des Daches; steht dort ein Sarg, so bedeutet das einen Todesfall, sieht man dort eine Wiege, dann wird ein Kind geboren, erblickt man eine Krone, dann wird eine Hochzeit stattfinden Bartsch 2, 236; Olljohrsabend pflegen die jungen Mädchen einen Gegenstand auf das Dach zu werfen, dann kommt der Bräutigam œwer 't Dack antaurullen, un wenn he von Amerika kamen möt Ma; wenn man wissen will, ob ein Verwandter, von dem man lange keine Kunde hatte, noch am Leben ist, nimmt man knolliges Heilallewunden (sedum telephium) und legt es unter das Dach des Hauses, wobei man unverwandt an den Betreffenden denken muß; wächst die Pflanze fort, dann lebt er noch Arch. Landesk. 14, 545. — Mnd. dak n., m. — Br. Wb. 1, 192; Dä. 71b; Kü. 1, 290; Me. 1, 644; Schu. 20; Teu. 1, 68.
11673 Zeichen · 130 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. modern
    Dialekt
    dack

    Lothringisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    dack , dacks oft s. deck.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit dack

93 Bildungen · 87 Erstglied · 5 Zweitglied · 1 Ableitungen

dack‑ als Erstglied (30 von 87)

Dackap

MeckWB

Dackap m. Neckname für den Dachdecker Wa Penzl .

Dackball

MeckWB

Dackball m. Abart des Abo-Bibo- Ballspiels, wobei der Ball auf ein Dach geworfen wird Lu Bliev .

Dackbett

Idiotikon

Dackbett Band 4, Spalte 1815 Dackbett 4,1815

Dackbrett

MeckWB

Dackbrett n. Gerät des Dachdeckers zum Schlichten der einzelnen Strohlagen; es ist ein Brett von der Größe eines Ziegelsteins, an dem einen …

Dackdecker

MeckWB

Dackdecker Pl. -s m. Dachdecker Chytr. 250; de Dackdeckers hebben 'n Kreigenbrägen, süs künnen se nich so hoch kläben Schö Parb ; ihrer du v…

Dackel

Pfeifer_etym

Dackel m. Der kleine Hund mit kurzen krummen Beinen wird wegen seiner Eignung zur Dachsjagd zunächst Dachshund (s. d.) genannt, daneben komm…

Dackel I

SHW

Dackel I Band 1, Spalte 1295-1296

Dackel II

SHW

Dackel II Band 1, Spalte 1297-1298

Dackelbein

SHW

Dackel-bein Band 1, Spalte 1297-1298

DACKELBEIN

DWB2

dackel·bein

DACKELBEIN n. kurzes und krummes bein: 1948 übergroße und unterkleine formen treten auf, dackelbeine, hängebäuche, mopsgesichter Weizsäcker …

Dackelbeine

PfWB

dackel·beine

Dackel-beine Pl. : ' krumme Beine ', Dackelbaaⁿ [ KU-Hefw ], -been [ZW-Stamb]. Südhess. I 1297 ; Rhein. I 1224 .

dackeln

BWB

dackeln Band 3, Spalte 3,956f.

dackeln I

SHW

dackeln I Band/Spalte unbekannt

dackeln II

SHW

dackeln II Band 1, Spalte 1297-1298

dackeln I

RhWB

dackeln I s. daggeln, täggeln.

dackeln II

RhWB

dackeln II -ak- schw.: 1. dachteln (s. d.) Siegld . — 2. einen Klicker d., treffen Sieg-Honnef . — 3. et dackelt es regnet stark Siegld-Krom…

dacken

LothWB

dacke n [dàgə Ri. Rom. ] tr. v. 1. einen Stoß mit der Hand, einen Klaps mit dem Mittelfinger versetzen. — 2. anstoßen: Eier d. — 3. jd. zure…

Dackenheim

SHW

Dacken-heim Band 1, Spalte 1297-1298

Dackenheim

PfWB

dacke·n·heim

Dacken-heim ON .: Dorf im Kr. NW, Dackerem, Dackerum; vgl. Bartschisser . RA.: vun hie bis nooch Dackerum 'sehr weit', zeitlich 'lang währen…

Dackenkladderer

MeckWB

dacke·n·kladderer

Dackenkladderer m. Dachkletterer, Mondsüchtiger; die bösen Paten beraten, ob das Kind ein Dackenkladderer werden soll Schw GMed.

Dacker

LothWB

Dacker [dàgər Ri. Rom. ] m. Stoß mit der Hand; übertr. Vergeltung, Zurechtweisung.

DACKERL

DWB2

DACKERL m. vereinzelt bezeugte abl. zu dachs ( s. d. 2) mit bair. -erl- suffix, älter als dackel: 1879 ( das erste bild ) zeigt .. eine hund…

dack als Zweitglied (5 von 5)

drüppendack

KöblerMnd

drüppendack , N. Vw.: s. drüppendak*

Gudack

Wander

Gudack Er ist ein Gudack. Soviel wie Sonderling. Nach Pisanski's Nachträgen hat Gudak eine doppelte Bedeutung; es bezeichnet erstens: Ein Ac…

Karkendack

MeckWBN

Wossidia Karkendack n. Kirchendach: Kirchendack Müll. Reut. 68 b .

Laidack

Wander

Laidack Er ist ein rechter Laidack. ( Friedland in Preussen. ) – Frischbier 2 , 2282. Ein nichtsnutziger Meusch.

Leidack

Wander

leid·ack

Leidack Er ist ein Leidack. – Frischbier 2 , 2394. D.i. ein liederlicher Mensch.

Ableitungen von dack (1 von 1)

dacke

DWB

dacke , f. aus baumzweigen, bast, binsen oder stroh geflochtene grobe decke, matta, ahd. tacha Graff 5, 364 . dake, storea, matta, cannea te…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „dack". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 10. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/dack/meckwb
MLA
Cotta, Marcel. „dack". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/dack/meckwb. Abgerufen 10. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „dack". lautwandel.de. Zugegriffen 10. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/dack/meckwb.
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