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Lager

mhd. bis spez. · 19 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
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27 in 19 Wb.
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Lager

Bd. 12, Sp. 44
Lager (lat. Campus), Unterbringung einer Truppe außerhalb bewohnter Orte. Man unterscheidet Biwaks (s. d.), Hütten-, Zelt- und Barackenlager. Eine Erweiterung der L. sind die stehenden oder Übungslager oder Truppenübungsplätze der neuesten Zeit. Über verschanzte L. s. Feste Stellungen. Die Zeltlager bedingen durch Mitführung der Zelte eine die Beweglichkeit der Truppe beschränkende Vermehrung des Trains. Ist es nötig, gegen Witterungseinflüsse einen Schutz zu schaffen, den das Biwak nicht gewährt, so werden Hüttenlager errichtet. Die Hütten (s. d.) werden je nach der Zeit, Zweck und Material in verschiedenen Größen und Formen gebaut. Bleibt die Truppe längere Zeit auf der Stelle, z. B. vor Festungen, so werden hier dauerhaftere Hütten erbaut. Je nachdem die Zelt- oder Hüttenreihen senkrecht zur Lagerfront stehen oder ihr parallel laufen, unterscheidet man Gassen- und Linienlager. Bei jenen werden zwei Zeltreihen immer von demselben Truppenteil belegt und stehen mit den Zeltöffnungen sich gegenüber; der Zwischenraum von etwa 20 m bildet die Lager- (Kompanie-) Gasse. Die Rücken der Zelte zweier benachbarter Lagergassen haben nur einen Abstand, die Brandgasse. Für die Pferde wird eskadron- und batterieweise in Verlängerung der Zeltreihe nach der Front zu mittels der Pikett- (Kampier-) Pfähle, die durch eine Stall- (Kampier-) Leine verbunden werden, der Stall aufgeschlagen. Die Pferde werden an der Stalleine angebunden. Übungslager haben den Zweck, größere Truppenabteilungen in der Stärke von Divisionen oder Armeekorps auf längere Zeit zu gemeinschaftlichen taktischen Übungen zu vereinigen. Bei den Griechen wurde der Lagerplatz in bezug auf natürliche Verteidigungsfähigkeit mit großem Verständnis im Gelände ausgesucht. Das spartanische L. war kreisrund. Bei den Römern hatten die Taktik wie die täglichen Märsche ein befestigtes L. zur Basis. Sie unterschieden Winterlager (castra hiberna) und Sommerlager (castra aestiva); letztere waren die beständigen Stützpunkte der Operationen und wurden am Abend jedes Marschtages nen errichtet. Nach Polybius bildete das L. (s. den Plan) ein Quadrat, die Front gegen den Feind, in derselben das Haupttor (porta praetoria), durch das eine Straße zum Feldherrnzelt (praetorium) u. zum Tor in der Rückfront (porta decumana) führte. Vor dem Prätorium führte die via principalis parallel der Front quer durch das L. nach den Seitentoren (porta principalis dextra und sinistra). Die Zelte, aus Leder, waren gewöhnlich für 10 Mann und ihren Dekanus berechnet. Die Verschanzung bestand aus Graben und dahinterliegendem Wall, der nicht Schutz, sondern erhöhte Stellung gewähren sollte; auf seiner Krone standen Kämpfer und Geschütze (Katapulten) hinter einer Palisadenbrustwehr (torica). In den Winter- oder Skandlagern wurden diese Brustwehren durch Erdvorlagen widerstandsfähiger gemacht und Türme, meist mit Geschützen armiert und durch Wachen besetzt, angelegt; statt der Zelte wurden Holz- oder Erdhütten gebaut. War es nötig, zur Sicherung der Herrschaft in dem besetzten Lande diesen Lagern größere Dauer zu geben, so wurden Steinbauten ausgeführt, und so entstanden die festen L., aus denen sich dann, wie namentlich die Limes-Forschung ergeben hat, viele jetzt blühende Städte am Rhein entwickelt haben. – Die Marschlager der Germanen waren Wagenburgen, aus den Karren des Trosses hergestellt, Rad an Rad nebeneinander mit aufgehobener Deichsel in konzentrischen Ringen aufgestellt; sie dienten als Schutzwall, der jedoch bei Standlagern durch Palisadierungen etc. verstärkt wurde. Ähnlich waren die L. zur Zeit der Kreuzzüge. Einen eigentümlichen Charakter erhielt das Lagerwesen durch die Hussiten (Anfang des 15. Jahrh.), die mit ihren ganzen Familien auf Wagen ins Feld zogen. Auf der Verwendung dieses großen Wagentrosses mit verhältnismäßig zahlreichen Geschützen als Wagenburg (Tabor, daher Taboriten) beruhte die von Ziska ausgebildete Kampfweise der Hussiten. Die Wagen fuhren in vier Reihen hintereinander; die über die innern Reihen übergreifenden Flügel der äußern (ersten und vierten) Reihe wurden, um das L. oder den Tabor zu bilden, zusammengezogen. Diese Kampfweise wurde auch von den Deutschen im 15. Jahrh. angenommen. Die L. der Landsknechte waren ähnlich den römischen eingerichtet; innerhalb derselben waren die Nationen, wie Reiter und Fußvolk voneinander getrennt; letzteres zunächst dem Feinde, dahinter der Feldherr. Die Geschütze standen am Lärmplatz, die Troßwagen mit Fuhrleuten in besondern Quartieren oder außerhalb. Die Wagenburgen hielten sich noch bis Mitte des 17. Jahrh. Der Lineartaktik (18. Jahrh.) waren die Zeltlager in Verbindung mit der Magazinverpflegung eigentümlich, welche die Bewegungen ungemein erschwerte. Die schnellen Operationen der französischen Revolutionsheere schafften die Zelte ab und führten das Biwakieren und Kantonieren ein. Das erste Übungslager wurde von Napoleon I. 1804 bei Boulogne für etwa 100,000 Mann errichtet. Das nächste ist das L. von Châlons, das zuerst 1857 bezogen wurde, und für das Napoleon III. sich besonders interessierte. Für alle Staaten, mit Ausnahme Preußens, diente das L. von Châlons mit seinen Einrichtungen als Muster. Hatte man indessen Offiziere und Truppen damit an das Feldleben gewöhnen wollen, so erkannte man bald die Täuschung. Das Lagerleben entsittlichte. Die stets in gleichem bekannten Gelände stattfindenden Übungen zogen eine schematische Ausbildung groß. Man erkannte in französischen Offizierkreisen diese Schäden offen an. Wenn heute noch L. ähnlicher Art bei St.-Maur, Satory, Sathonay, Lannemegan, St.-Medard, Calais etc. errichtet worden sind, sprechen dabei wohl mehr politische als militärische Gründe mit. In großartigerer Weise finden, veranlaßt durch die Zersplitterung der Truppenteile auf viele Garnisonen, Zusammenziehungen von Truppenmassen in Übungslagern in Rußland statt. Das bedeutendste L. ist das bei Krasnoje Seló, 25 km südwestlich von Petersburg. Alle Fußtruppen lagern in viereckigen Zelten, die Kavallerie und reitende Artillerie kantonieren auf den umliegenden Ortschaften, weil das Klima für das Lagern der Pferde im Freien nicht günstig ist. Die L. bei Warschau, Moskau, Wilna, Kowno, Grodno, Kiew, Luzk, Beuder, Tschugujew und Ielissawetgrad sind von ganz ähnlicher Einrichtung. Österreich hat ein Übungslager bei Bruck a. d. Leitha errichtet, in dem ein Teil der Mannschaften in Holzbaracken, der andre Teil in Zelten von so außerordentlicher Größe untergebracht ist, daß 35 Mann in einem Zelt liegen und jede Kompanie nur vier Zelte hat. Die Pferde stehen im Freien an hölzernen Barrieren befestigt. Außerdem bestehen L. für die Ausbildung von Landwehrformationen in Pilis-Csaba etc., Artillerie-Schießplätze in Steinfeld, Hajmáskér bei Veßprém etc. In England sindÜbungslager nach französischem Muster bei Aldershot (s. d.) und Curragh angelegt. In Preußen, wo man dem Prinzip der fortschreitenden Manöver treu blieb, fanden deshalb die vorgenannten Übungslager keine Nachahmung. Indessen machen ökonomische Gründe bei Zusammenziehung der Artillerie zu den jährlichen Schießübungen und die gesteigerte Schießausbildung der Infanterie die Anlage von Barackenlagern auf Truppenübunsplätzen nötig. Auch das Exerzieren der Infanterie bis zum Brigadeverbande, größere Exerzitien andrer Waffengattungen, niemals aber Manövrierübungen mit gemischten Waffen finden hier statt. Mit wenigen Ausnahmen haben (1905) alle Armeekorps diese Truppenübungsplätze. Für die Fußartillerie ist schon seit längerer Zeit der Schießplatz in Wahn bei Köln (8.) und Thorn (17. Armeekorps) eingerichtet worden. Die Lagerkommandanturen verwalten den staatlichen Besitz und regeln die Lagerordnung, Verteilung des Übungsplatzes nach Zeit und Raum. Die Kommandanten sind Obersten oder Generalmajors. Vgl. Jähns, Geschichte des Kriegswesens (Leipz. 1880).
7859 Zeichen · 107 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    lagerst. N.

    Köbler Mhd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    lager , st. N. Vw.: s. ab- E.: Herkunft ungeklärt?

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    lāger

    Mittelniederdeutsches Wb. · +3 Parallelbelege

    ~lāger Holzlagerplatz. —

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Lager

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Lager , adv. welches nur im Feldbaue üblich ist. Das Getreide wird lager, wenn es sich niederlegt, welches auch sich lag…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Lager

    Goethe-Wörterbuch

    Lager pl ‘Läger’ GWB B51,100 1 Ruhe-, Liegeplatz a Schlafstätte, (behelfsmäßiges) Bett; gelegentlich als Schlafplatz für…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Lager

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Lager , in der Mineralogie die Anhäufung fremdartiger Mineralien in einer Formation (Erze, Steinkohlen etc.). Im Kriegsw…

  6. modern
    Dialekt
    Lager

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    Lager [Lâkər S. O. bis sü. v. Co. ; Lâjər Co. Rapp. Bf. ; Láùər Str. ; Ljər K. Z. Betschd. ; Lyjər Hf. ; Láwər Lützels…

  7. Sprichwörter
    Lager

    Wander (Sprichwörter)

    Lager 1. An lung Lêger, an wassen Duas. ( Amrum. ) – Haupt, VIII, 363. Ein langes (Kranken-)Lager, ein gewisser Tod. 2. …

  8. Spezial
    Lager

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    La|ger n. (-s,-/Läger) 1 magazin (-s) m. 2 partida (-des) f. 3 (Gefangenenlager) ciamp de prijonia m. 4 (Konzentrationsl…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit lager

487 Bildungen · 160 Erstglied · 321 Zweitglied · 6 Ableitungen

lager‑ als Erstglied (30 von 160)

Lagerbier

SHW

Lager-bier Band 4, Spalte 91-92

Lagerbock

SHW

Lager-bock Band 4, Spalte 91-92

Lagerfaß

SHW

Lager-faß Band 4, Spalte 91-92

Lagerfeld

SHW

Lager-feld Band 4, Spalte 91-92

Lagerholz

SHW

Lager-holz Band 4, Spalte 91-92

lagerreif

SHW

lager-reif Band 4, Spalte 91-92

Lagerwein

SHW

Lager-wein Band 4, Spalte 91-92

lagerapfel

DWB

lager·apfel

lagerapfel , m. apfelart die einen winter hindurch aufbewahrt werden kann.

Lāgerbalke

WWB

lager·balke

Lāger-balke m. Gebälk des Daches ( Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid Alt Db).

lagerbalken

DWB

lager·balken

lagerbalken , m. beim wasserbau der ins gevierte gehauene balken, der beim rost einer schleuse, eines wasserwehrs u. dgl. nach der länge gel…

Lagerband

RhWB

lager·band

Lager-band -baŋkt Gummb n.: Eisenband, mit dem das Lager im Eisenhammer festgemacht wird.

lagerbaum

DWB

lager·baum

lagerbaum , m. beim brückenbau der lagerbalken; die fuszunterlage in einem keller (lager 14).

Lagerbauten

Meyers

lager·bauten

Lagerbauten , Gesamtbezeichnung für die Bauten (Baracken, Hütten, Zelte, Kochgräben, Latrinen etc.) im Lager oder Biwak.

lagerbett

DWB

lager·bett

lagerbett , n. : ( musz ich nicht ) mir, der sonst so sanft im arm der treue lag, ein lagerbett auf dorn ersparen? Gökingk 2, 17 .

lagerbier

DWB

lager·bier

lagerbier , n. bier das aufs lager gebraut wird: zu einem guten lagerbier musz man zween scheffel hopfen mehr nehmen als zu andern biere. öc…

lagerbirne

DWB

lager·birne

lagerbirne , f. birnenart die einen winter hindurch aufbewahrt werden kann.

Lāgerbō²m

WWB

lager·bom

Lāger-bō²m m. Balken, der Vorder- und Hinterteil des Ackerwagens verbindet (Frbg.) ( Ennepe-Ruhr-Kreis Enr Vh).

lager als Zweitglied (30 von 321)

plager

BWB

-plager Band 2, Spalte 2,977

Ɉagdlager

Campe

Das Ɉagdlager , des — s , d. Mz . w. d. Ez. ein Lager, d. h. der Aufenthalt an einem Orte der Jagd wegen. Frisch.

Krankenlager

RDWB1

Krankenlager n (kein Bezug zu "лагерь") ложе

Überwinterungslager

Campe

Das Überwinterungslager , — s, Mz . gl. ein Lager, in welchem Truppen überwintern. Moerbeek.

Übungslager

Campe

Das Übungslager , besser Übelager, — s, Mz . gl. ein Lager, in welchem die Soldaten versammelt sind, um Kriegsübungen vorzunehmen.

abelager

KöblerMhd

abel·ager

abelager , st. N. nhd. Lager, Stätte E.: s. abe, lager W.: nhd. (ält.) Ablager, N., Ablager, unentgeltliche Beherbergung des Landesherrn und…

ablager

DWB

ablager , n. diversorium, die einkehr auf der reise, der ort wo man ablagert, gilt von vornehmen herrn und ihrem gefolge. könige und landesh…

aflager

KöblerMnd

aflager , N. Vw.: s. aflēger

afleger (lager)

LW

af-leger (-lager), Absteigequartier, Einkehr; Recht der Einkehr und freien Zehrung.

Andelager

DRW

ande·lager

Andelager Gehilfe vgl. Handlanger eyn andelager und diner des rechten oJ. Rau,BeitrFrkf. 215

Ankerslager

MeckWB

anker·s·lager

Wossidia Ankerslager m. ä. Spr. Ankerschläger, Ankerschmied: 'Sifridus ankerslaghere' ( Ro @ 1270) Brockm. 123; gleich dem Folg.

anlager

LW

an-lager, Widersacher, hinterlistiger Feind, insidiator.

Anschlager

ElsWB

Anschlager : ‘Durnes, Anschlaauers, Orängels’ drei Spiele mit G e stunze n Schk. 197.

ARBEITSLAGER

DWB2

arbeits·lager

DWB2 ARBEITSLAGER n. DWB2 zu arbeit B 2 . zunächst in der jugendbewegung der Weimarer Republik u. im nationalsozialismus im rahmen des arbei…

Armelütplager

ElsWB

Armelütplager m. 1. Geizhals, Wucherer. 2. Gerichtsvollzieher Liebsd.

AUFFANGLAGER

DWB2

DWB2 AUFFANGLAGER n. DWB2 lager, in dem vorrübergehend menschen (gefangene, flüchtlinge) konzentriert werden, zu auffangen 1 b, vgl. auch 2 …

Balkenlāger

WWB

balken·lager

Balken-lāger. -lāger n. Pl. -s. Kr. Grafschaft Diepholz Die Gesamtheit der Balken (am Haus) ( Kr. Lingen Lin Kr. Lingen@Plantlünne Pl = WWB-…

Ballastlager

MeckWB

ballast·lager

Wossidia Ballastlager n. gleich Ballaststäd' ( s. d. ), Lager für Ballastsand: (1804) Sa. Land.-Ges. 6, 135.

Basaltlager

GWB

basalt·lager

Basaltlager mBez auf die Basaltvorkommen des Kobeshügels bei Karlsbad 1) Die Basalt-Lager des Kobeshügels mögen auf Steinkohlen geruht haben…

bauernlager

DWB

bauern·lager

bauernlager , n. castra rusticorum: das ist nichts dann armadei (armutei, sp. 562) im baurenläger Fischart bienenk. 39 a .

Bedd'lager

MeckWB

Wossidia Bedd'lager n. Bett Sta Stargard@Strelitz Strel .

beilager

DWB

beil·ager

beilager , n. eigentlich concubitus, dann nuptiae, von vornehmen leuten: das fürstliche beilager halten; als Krates (aus eifer die cynische …

bettlager

DWB

bett·lager

bettlager , bettläger , n. cubile aegroti, krankenbett: musz also der arme patient erst in seiner krankheit und bettläger dasjenige nieszen.…

Beylager

Adelung

bey·lager

Das Beylager , des -s, plur. ut nom. sing. die Vollziehung der Vermählung vornehmer Personen. Das Beylager halten. S. Adelung Beyliegen .

Bienenlager

Campe

bienen·lager

† Das Bienenlager , des — s, d. Mz. w. d. Ez. die Anzahl Bienenstöcke, welche man hält. Ein starkes Bienenlager haben.

blikslāger

MNWB

blik·s·lager

blikslāger , m. , (rotwelsch) Bettler, der nackt vor der Kirchentür sitzend, jammernd das Mitleid erregt (Liber vagatorum 1510.)

Ableitungen von lager (6 von 6)

Belageren

Adelung

Belageren , zusammen gezogen Belagern, verb. reg. act. 1) Den Boden mit Schafen belagern lassen, in der Landwirthschaft einiger Gegenden, di…

belagerung

DWB

belagerung , f. obsidio: die belagerung Wiens; eine belagerung anfangen, unternehmen, aushalten, aufheben. man bildet nun weiter: belagerung…

gelager

DWB

gelager , n. verstärktes lager, eig. lagerstätte oder lagerung von mehreren zusammen: ein bett, ein gelager. Thurneisser alch. 2, 121 ; denn…

verlager

DWB

verlager , m. der einen verlag hat, gewöhnlich verleger: werffe es ( das buch ) zu diesen höllenkindern in das feuer, dessen will ich nicht …

verlageren

ElsWB

verlagere n [fərlâkrə Gebw. ] auf etwas liegen, so dass es zusammengedrückt wird; Part. verlagert: d Kinder sin d uf d em grüene n Fueter um…