Geschiebe einmal -ü-, eigenh auf einem Mineralienetikett LA II 7,28 1
durch Wasser od Gletschereis von ihrem ursprüngl Standort an den jetzigen Fundort transportierte u dabei mehr od weniger abgeschliffene Gesteinstrümmer, mehrf ‘abgerundete G.’; häufig Pl, auch kollektiver Sg a
aus Verwitterungsprozessen stammendes Geröll(stück), einmal mBez auf Ruinenreste α
Fluß-, Ufergeröll, als Zeugnis der geol Beschaffenheit einer (Fluß-)Region, einmal hinsichtl seiner Brauchbarkeit als Straßenbaumaterial Hier [
in der Bucht von Mola di Gaeta] fand ich am Ufer .. merkwürdige G.: am häufigsten die gewöhnlichen Kalksteine, sodann aber auch Serpentin, Jaspis, Quarze, Kieselbreccien .. Marmorarten, Glas von grüner und blauer Farbe. Die zuletzt genannten Steinarten sind schwerlich in dieser Gegend erzeugt, sind wahrscheinlich Trümmern alter Gebäude GWB31,12,26 ItR daß man sich von einer gebirgigen Gegend nicht schneller einen Begriff machen kann, als wenn man die Gesteinarten untersucht, die in den Bächen herabgeschoben werden .. meine Ausbeute aus diesem Flusse [
Oreto] .. eine Gebirgsart, die man bald für Jaspis oder Hornstein, bald für Thonschiefer ansprechen konnte. Ich fand sie theils in abgerundeten, theils unförmigen G-n GWB31,95,16 ItR GWBN9,19,16 JMüllerSammlg GWBN6,196,26 VerstäubgVerdunstgVertropfg GWB6,157 Div Nur wenig ists 27
uö im Zitat einer (zu gesuchten) oriental Metapher das Herz des Liebenden als G. von Thränenbächen fortgerollt und abgerundet GWB7,105,21 DivNot Überg vTropen zu Gleichn β
loses od festlagerndes Geröll, meist als Zeugnis erdgeschichtl Vorgänge, auch als störendes Element beim Ackerbau Die Kieshügel [
zw Alcamo u Castel Vetrano] voll großer G., auf alte Meeresströmungen hindeutend GWB31,155,14 ItR [
Haltingen] Hier, so wie schon drüben über der Donau, viele abgerundete G., aber alles Kalk, wie die Felsen selbst. Man denkt sich, wie durch die ehemaligen Brandungen, Meerströme und Strudel die losgewordnen Theile der Gebirge an ihrem Fuße abgerundet worden GWB34
1,350,22 Reise Schweiz 1797 [G/Eckerm] Wir bewunderten .. den außerordentlichen Fleiß, mit dem man den Boden von den unendlichen G-n gereinigt, und sich die tragbarsten Äcker verschafft hatte GWBN10,109,4 AusTeplitz GWB34
1,368,10 Reise Schweiz 1797 [G/Eckerm] GWBN9,158,17 u 159,15 Harzreise 1784
uö ‘erprobte G.’: für bes harte Teile einer Gebirgsart, die den Mahlvorgang im Wasser überdauert haben [
gesteinskundl Gutachten steinzeitl Funde] Bei Verwitterung des Hauptgebirges bleiben solche festere Teile unzerstört, selbst von Flüssen und vom Meerufer gescheuert. Dergleichen erprobte G. mögen die alten rohen Völker sich ausgesucht und bearbeitet haben LA I 11,173, 17 MinGeol Plp b
einzelner Block kristallinen Gesteins, meist mBez auf Vorkommen in den Ostseegebieten, um Berlin u in Thüringen (dem Gebiet der nach späteren wiss Erkenntnissen eiszeitl Moränenablagerungen), mehrf in erdgeschichtl Betrachtungen üb Herkunft bzw Art u Weise des Transports; auch ‘preußisches, Berliner G.’ Zu Herrn von Hoffs Geschichte der Erdoberfläche .. 1. Aufmerksamkeit auf Granitblöcke in Thüringen .. 2. G. jenseits des Thüringer Waldgebirges .. a) Zwischen Dessau und Potsdam. b) bei Potsdam. c) um Berlin selbst. d) im Mecklenburgischen. e) Danziger. — Hypothese von Bergrat Voigt [
‘Drei Briefe üb die Gebirgslehre’ 1786] .. als Eistransport GWBN9,281,5 Üb:Hoff 1827 GWBN9,285,16 ebd GWBB32,247,22 Preen 18.4.20
uö im Bild find ich [
in der genannten Schr des Adr] .. von meiner Farbenlehre .. nicht die mindeste Notiz .. wenn Sie, der Sie auf eben demselben Wege wandeln, einen solchen Merkstein vorbeygehen, als wär es ein zufällig hingewälztes G., was soll man von andern erwarten .. ? GWBB33,144,3 Wilbrand 5.8.20 c
für einen einzelnen (bruchstückhaften od versinterten) Mineralienfund verschieden gefärbte Bergcrystalle .. Sollten Sie mir dergleichen, nach ihrem natürlichen Vorkommen, in unverletzter Crystallisation oder auch nur in G-n, gefällig mittheilen GWBB32,310 Giesecke [22.11.19] K-Var erhielt ich aus Polen G., unter der Rubrik Grès Chalcedonique, welches einzelne abgerundete, außen mit einem chalcedonartigen Überzug versehene Sandsteingeschiebe waren GWBB47,181,3 Wackenroder 14.8.30 LA II 7,28 MinGeol Etikett GWBB39,320 Grüner 8.3.25 K d
als Bestandteil von Konglomeraten Er [
der Steinschneider Facius] hatte in einem Tuffsteinconglomerat, welches mancherlei abgerundete G. enthielt, auch einen geschnittenen Chalcedon gefunden GWB36,158,25 TuJ vom Weißliegenden .. Mühlsteine .. von der feinkörnigsten Art bis zu der grobkörnigsten, in welcher letzteren große G. mit eingebacken sind GWBN10,156,15 Üb:Keferstein GWBN9,156,20 Harzreise 1784 GWBB27,40,18 Preen 2.6.16
uö in (polem) Wendung gegen die nach G-s Auffassung fälschl Bezeichnung für durch ‘Solideszenz’ entstandene Einschlüsse Gar manches sogenannte Todtliegende ist wirklich porphyrartig, das heißt, die in der Grundmasse enthaltenen, fremdartig scheinenden Theile haben sich vor oder bey der Solidescenz chemisch abgesondert, und eine .. Kugel-, Ei- oder Splitterform angenommen, deswegen der atomistische Sinn so gern darin G. oder Bruchstücke sehen mag GWBB24,188,26 Leonhard 9.3.14 [
zu einer Hornblendekugel] In der Masse mehrerer Ur- und Übergangsgebirge zeigen sich Kugeln aus der eignen Gebirgsart oder aus einem Theile derselben, die, wenn man sie lose antrifft, nicht für G. angesprochen werden dürfen GWBN13,361,25 MinGeol Plp GWB30,172,19 ItR
uö 2
Flöz od flözartige Gesteinsschicht, meist iUz ‘Gang’ [
Katalog von Gesteinsvorkommen] 37) Granitischer Gang in schwarzem, schwer zu bestimmenden Gestein .. 38) Dasselbe als G. GWBN9,59,19 Marienbad GWBN13,285,10 MinGeol Plp
uö → GWB
Basaltgeschiebe GWB
Berggeschiebe GWB
Flußgeschiebe GWB
Gerillgeschiebe Geröll- GWB
Gneisgeschiebe GWB
Granatgeschiebe GWB
Granitgeschiebe GWB
Griesgeschiebe GWB
Grusgeschiebe GWB
Hornsteingeschiebe GWB
Kalkgeschiebe GWB
Kalkspatgeschiebe GWB
Kieselgeschiebe GWB
Kiesgeschiebe GWB
Kugelgeschiebe GWB
Lavageschiebe GWB
Lavengeschiebe GWB
Quarz- GWB
Saal- GWB
Sand- GWB
Sandstein- GWB
Trümmer- Ur- Urgebirgs- GWB
Jaspisgeschiebchen Syn zu 1a
GWB
Gerill GWB
Geröll zu 1b
GWB
Block GWB
Klumpen(en) zu 1d
GWB
Einlagerung zu 2
GWB
FlözCaroline VollmannC.
V.