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Tūn

mhd. bis spez. · 17 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

WWB
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Eintrag · Westfälisches Wb.

Tūn m.

Bd. 5, Sp. 1016
Tūn m. [allg.] 1. Umfriedung eines Grundstücks, mit Latten, Brettern, Flechtwerk, Hecken, in neuerer Zeit auch durch (Stachel-)Draht, Eisengitter u.Ä. De Tun (Hecke) is schön greun (Kr. MindenMin Kr. Minden@KleinenbremenKb). ’n Tiun eß ’n lebennigen Hagen (Hecke) (Kr. MindenMin Kr. Minden@RehmeRe). Use Kamp hätt nen Tiun (Kr. PaderbornPad Kr. Paderborn@LippspringeLi). Tun maken einzäunen (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@BoyerBo). En Tūn dichte māken (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). En Tūn setten (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). En Tūn trecken (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Ümmer en Tūn lank! (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Nber am Tūn der nächste Nachbar am Zaun (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@ElseyEl). ’n Hittken (Ziegenlamm) ann’en Tiun binnen (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@GesekeGe). Twärs dür’n Tiun (Gebüsch) (Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@AltenbergenAb). De äole Kärl hüpket üawer Hagen un Tuine über Hecken und Zäune (Kr. HalleHal Kr. Halle@BorgholzhausenBo). He springt öwwer’n Tuhn (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@RamsdorfRd). De Kohne fräät’t under’n Tuun hen fressen das Gras jenseits des Zaunes (WmWb). De Iäxters sitt’t up de Tüne un gapt (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). — Phras.Vbdg.: Kuik düör’n Tiun Gundelrebe (Glechoma hederacea) (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr). — Ra.: So schrao es ’n Tun sehr mager (von Menschen) (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@BillerbeckBk || mehrf.): Dat Miaken is sou schroä as en Tūn (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@AttendornAt). Mager as ’n Tūn sehr mager (bei Menschen) (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@SuderwickRs || mehrf.). Sine Frau es en Tun ümme dian Huaf, boa kein Biarler (Bettler) drüewer kann ist besser als ein Wachhund (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). He häff den Tuun nich satt hat keine Grenzen gesetzt, hat nicht aufgepasst (WmWb). Dai hiät kainen Töün ümme’t Möül spricht unflätig (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr || mehrf.). He häölt daomit achter’n Tuun verschweigt etwas Wesentliches (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). Hä es ächter’m Tūn junk wōan’n ist unehelich geboren (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl); eän het se ächter’m Tūn funn’n dass. (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). De hett näo wat achta’n Tiune ist nicht so arm, wie er aussieht (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@GohfeldGo). Sich biuten Tiune wānen sich von einer Gefahr fern halten (z.B. einer Prügelei aus dem Weg gehen) (Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@SandebeckSb). Heu söcht büi’n Tiune jümmer de süijesten (flachste) Stie sucht sich immer die leichteste Arbeit (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs). Se is achteräs döur Tun kroopen hat unordentliches Haar (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@DattelnDa || mehrf.). Dä kann de Hippe düa den Tuhn küssen hat ein schmales Gesicht, ist sehr mager (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@PolsumPo || mehrf.). He grast däör’n Tun hat außerehelichen sexuellen Umgang (Kr. LüdinghausenLhs Kr. Lüdinghausen@DrensteinfurtDr); unner’n Tun hiär griäsen außerehelichen sexuellen Umgang mit anderen Frauen haben; ein Mädchen schwängern (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl || mehrf.). En Strīt vam Tūn breäken einen Streit heraufbeschwören, plötzlich damit beginnen (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Et Berre op’m Tūn hangen alles offenkundig machen (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl || mehrf.): Hei well olls wïeten, aber hei well sümms nix upp’n Tun hangen (Kr. MindenMin Oh). Annere Löö öwwer’n Tuun haalen über jmdn. herziehen (WmWb). Labben öwwer’n Tuun über andere Leute sprechen (WmWb). He geït ūewer Hīegen un Tǖne ist sehr wild, nicht zu halten (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe || mehrf.). Ik sett em ’t Gatt vöör’n Tuun weigere mich, streike, gebe auf, mache nicht mehr mit (WmWb). He sett mi ’n Gatt vöör’n Tuun weicht aus, ist feige, macht einen Rückzieher, z.B. beim Handel (WmWb || mehrf.). He tröck dat Gatt vöör den Tuun gibt auf, will damit nichts mehr zu tun haben (WmWb). — Sprichw.: Wär eune Sake bät an den Tiun bringet, mott seu auk haröwwerbürn wer den leichten Teil der Arbeit macht, muss auch den schweren machen (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs). Bat me lährt hiat, springet met em üewer’n Tun kann einem niemand abnehmen (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). Wao de Tun am siegsten iß, dao kann ’m am lichsten drüäwer stiegen Weg des geringsten Widerstandes (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa || (ähnl.) mehrf.). Ne goldenen Tuen maket dat Piärd nit biätter (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). Häbbe Leuwde teo düinen Nowers, öbber rüit den Tiun nich in sei hilfsbereit, aber gib dir keine Blöße (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs || mehrf.). En schäbbich Wīf es en Tūn ümm’m Hoaf (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Man söch kinen annern achter’n Tun, wenn ’m der nich söwwes achter siätten hät vermutet von anderen nur, wenn man es selbst so gemacht hat (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl || mehrf.). Me kann lange ächter’n ollen Tūn liggen, bit hä ümfällt (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor WWB-Source:252:SchleefSchleef). Löcker in den Tune locket Deiwe an (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi). Kösten (Krusten) springet oawer dän Tun, Kreammen (Krumen) bliewet dovörre liggen wer sich verweichlicht, kann nicht viel leisten (Kr. MindenMin Kr. Minden@StemmerSt || mehrf.). Bätter in’n olt Bedde as up nen nieen Tuun (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). — Sagw.: Et Geld kann me nit van’en Tuinen briäken, segget de Awekote, me matt et van’en Luien niähmen (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). — 2.1. Schranke (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@BoyerBo). — 2.2. senkrechtes, etwa armdickes Holz zwischen Kuhstall und Tenne (Frbg.) (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@GevelsbergGb). — 3. Laufställchen für kleine Kinder (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Ba). ¶ WWB-Source:238:RhWbRhWb 9,723: Zaun; HnVwb 4,776: Zaun¹, Zaum. Zus.:→ Appel~, Breªder~, Breªke-duᵉr-den~, Būten~, Dōrn~, Drad~, Feªrken~, Gārden~, Hiᵉgen~, Holt~, Hunde~, Imme~, Īser~, Kamp~, Kīk-duᵉr-den~, Kīk-oªwer-den~, Kodden~, Krūp-duᵉr-de~, Latten~, Lō²p~, Niᵉtel~, Planken~, Planketten~, Puggen~, Riᵉgel~, Rikken~, Rüᵉden~, Schacht~, Slē¹te~, Slē¹t-stāken~, Slīen~, Sprǖgel~, Stachel-drat~, Stāken~, Staketten~, Steªke-duᵉr-den~, Swīne~, Weide~.
4779 Zeichen · 91 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    TUN

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +2 Parallelbelege

    TUN franz. ton . Trist. 2396.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    TunDer

    Campe (1807–1813) · +3 Parallelbelege

    † Der Tun , s. Zaun .

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    tun

    Goethe-Wörterbuch

    tun [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Tun

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +2 Parallelbelege

    Tun (tönn), engl., Tonne.

  5. modern
    Dialekt
    tun

    Lothringisches Wb. · +6 Parallelbelege

    tun [tûn Av. ; dûn Fo. Falk. Lix. Sgd. Bi. u. s.; dùn Ri. Hom. Ha. ; doun Bo. D. Si. — Flexion: Präs.: tû(n), tûšt (tiəš…

  6. Spezial
    Tun

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +2 Parallelbelege

    Tun n. (-s) 1 (Handeln) fá m. 2 (Tätigkeit) ativité (-s) f. 3 (Handlungsweise) manira da fá f. 4 (Verhalten) comportamën…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit tun

625 Bildungen · 537 Erstglied · 78 Zweitglied · 10 Ableitungen

tun‑ als Erstglied (30 von 537)

tunachtig

RhWB

tun·achtig

tun-achtig dō:nətiχ Aach-Walh Adj.: diensteifrig, bereitwillig, zuvorkommend.

Tunader

MeckWB

tun·ader

Tunader f. wie Ader 2 : 'daß die Zaun-Adern möglichst dicht zusammen geschlagen werden, damit die Schweine ... sich ... keine Gänge durchboh…

Tunägel

MeckWB

Tunägel m. wie Swinägel: ick pruste Di wat, säd de Tunegel taum Hund, dunn würd hei sick uprollen Derb. 2, 171.

Tūnǟrs

WWB

Tūn-ǟrs Zaunkönig (Frbg.) ( Olp So).

Tunāles

Meyers

Tunāles , von großen baumartigen Cereus Arten gebildete waldartige Dickichte in den Llanos von Venezuela.

Tūnbiljet

WWB

Tūn-biljet n. Teilnahme an einer Veranstaltung o.Ä., ohne Eintrittsgeld gezahlt zu haben ( Dor Wl).

Tunbillet

MeckWB

tun·billet

Tunbillet n. Zaunbillett in scherzh. Rdaa. 'n Tunbillet nähmen, hebben vom Zaun aus oder auch einfach, ohne zu zahlen, zuschauen Ma Rempl ; …

Tunbridge Wells

Meyers

tunbridge·wells

Tunbridge Wells (spr. tönnbriddsch), Stadt ( municipal borough ) in der engl. Grafschaft Kent, 8 km südlich von Tonbridge, nächst Bath der ä…

Tunbusch

MeckWB

tun·busch

Tunbusch m. Strauchwerk zum Zaungeflecht Schw Pamp .

Tunbutu

Meyers

Tunbutu , s. Timbuktu .

tunc

KöblerAhd

tunc... , . Vw.: s. tunk...

tuncal

KöblerAhd

tuncal , Adj. Vw.: s. tunkal* (1)

tuncalēn

KöblerAhd

tuncalēn , sw. V. (3) Vw.: s. tunkalēn*

tuncalī

KöblerAhd

tuncalī , st. F. (ī) Vw.: s. tunkalī*

tuncalīn

KöblerAhd

tuncalīn , st. F. (ī) Vw.: s. tunkalī*

tunch

DWB

tunch , m. , vereinzelt statt des üblicheren thun bzw. thunfisch ( s. teil 11, 1, 1, sp. 456): der tunch ... lat. thunnus vnnd thynnus, fran…

tunchel

DWB

tunc·hel

tunchel , tünkel , m. , wohl formvarianten von tüchel ( s. oben sp. 1473), teuchel, deuchel ( s. teil 2, 1036); vereinzelt im frühen nhd. le…

tuncherlī

KöblerMhd

tuncherlī , st. N. nhd. Taucher (ein Wasservogel) ÜG.: lat. mergulus VocOpt Q.: VocOpt (1328/1329) E.: s. tünchen? W.: nhd. DW- L.: Benecke/…

tuncherære

KöblerMhd

tunc·herære

tuncherære , st. M. nhd. Tüncher Q.: Tuch (1464-1475) E.: s. tünchen W.: nhd. DW- L.: LexerHW 2, 1569 (tuncherer)

tunchæregeselle

KöblerMhd

tunchæregeselle , sw. M. nhd. Tünchergeselle Q.: Tuch (1464-1475) E.: s. tünchen, geselle (1) W.: nhd. Tünchergeselle, M., Tünchergeselle, D…

tunco

LDWB1

tunco [tụn·co] m.sg. (moscedoz cun zigher y smalz da mangé pro la polënta) Käse m., Gemisch von Zieger und Butter.

tun als Zweitglied (30 von 78)

stun

KöblerAe

*stun , st. N. (a) nhd. Lärm, Geräusch (N.) (1) Vw.: s. ge- E.: germ. *stuna, Sb., Stöhnen, Geräusch (N.) (1); s. idg. *sten- (1), *ten- (2)…

Nichtstun

RDWB1

Nichtstun n безделье, праздность, лень im Nichtstun versinken fest. - лежать на печке идиом. , сидеть на печи идиом. , предаваться праздност…

abgetun

DRW

abgetun veräußern wen daz [denn was] di muter mit den kindern zu ome brachte, do en mag her [der Witwer] von der vormundeschaft nicht abeget…

abtun

Pfeifer_etym

tun Vb. ‘eine Tätigkeit verrichten’, reflexiv (unpersönlich) ‘sich ereignen’. Das Verb (mit ehemals reduplizierenden Präteritalformen) ahd. …

abwegtun

DRW

abweg·tun

abwegtun reflexiv: flüchten die so bey [einem Verbrechen] und mit gewest ..., sich abwegsgethan und dardurch argwönisch gemacht 16. Jh. FrkZ…

antun

Pfeifer_etym

tun Vb. ‘eine Tätigkeit verrichten’, reflexiv (unpersönlich) ‘sich ereignen’. Das Verb (mit ehemals reduplizierenden Präteritalformen) ahd. …

auftun

DRW

auf·tun

auftun mnd. up(pe)don, mnl. opdaen, md. Nebenform offdun I öffnen I 1 wörtlich soll niemandt [die Haustür] aufthun 1354 KitzbühelStR. 77 hab…

ausgetun

DRW

ausgetun verleihen usz gethun zcu czinsze 1400 MagdebFr. II 1, 1 Faksimile

austun

DRW

aus·tun

austun nd., nl. utdon I mit Akkusativ der Sache I 1 die Hand öffnen schlägt er ... mit außgethoner hant 1584 ÖW. IX 450 Faksimile I 2 ausgeb…

bartûn

MNWB

bar·tun

bartûn , bartûner , bertûn (s. d.), m. , auch adj. , 1. Bretone, Bewohner der Bretagne. 2. bretonisch, bretonisches, Schiff, Karavelle , bri…

Bërtûn

BMZ

ber·tun

Bërtûn plur. die Bertûne. stm. der Bretannier, le Breton, eine andere form für Berteneise. Parz. 56. 65. 85. 195. 206. 221. 284. 314. 335. 3…

birtun

AWB

bir·tun

birtun st. f. — Graff III, 169 s. v. pirtunna. pirtunna: gen. sg. Gl 2,100,54 ( 3 Hss., darunter clm 19 417, 9. Jh. ). 4,322,72 ( mus. Salzb…

cottun

Lexer

cot·tun

cottun stm. cattun W. v. Rh. 31,30. — aus nld. kattoen, fz. coton s. Dwb. 5,278. 1900.

Drahttun

MeckWBN

draht·tun

Wossidia Drahttun m. Drahtzaun Pa Parchim@Dobbin Dobbin .

erftûn

MNWB

erf·tun

° erftûn , m. , Erbzaun, Einhegung des Erbes; vgl. erfhēge.

fantûn

MNWB

fan·tun

fantûn (fanthun) = fansûn (Reval 1495).

friuntun

AWB

friuntun extimplo Gl 1,137,19 ( R; sniumo sareo Pa, sniumo sareo rado K extimplo continuo ). 315,53 ( Re ), ungedeutet. Graff III, 656 erwäg…

Gaus'tun

MeckWBN

gaus·tun

Wossidia Gaus'tun m. niedriger Zaun, den die Gänse nicht überfliegen können Gü Güstrow@Groß Wokern GWok .

gestun

KöblerAe

ges·tun

gestun , st. N. (a) nhd. Lärm, Geräusch (N.) (1), Wirbelwind, Sturm E.: s. ge-, *stun L.: Hh 327

Grenztun

MeckWBN

grenz·tun

Wossidia Grenztun m. Grenzzaun Müll. Reut. 48 a .

großtun

RDWB1

gross·tun

großtun важничать / заважничать разг. ; задаваться разг. ; задирать / задрать нос идиом. , разг. ; заноситься / занестись разг. ; выпендрива…

Ableitungen von tun (10 von 10)

betun

RhWB

be-tun: 1. sich b. a. verwundert tun, viel Aufhebens machen, entweder prahlend od. jammernd; aus einer Kleinigkeit grosse Geschichten machen…

betunen

LW

be-tunen, bezäunen, mit einem Zaun, einer Hecke versehen.

enttun

FWB

1. s. ent- 1a.; 2. s. ent- 6.

getun

RhWB

ge-tun: etwas g., wirkl. imstande sein, es zu t. Siegld .

misstun

RhWB

miss-tun (s. S.) Monsch , Eup , Heinsb , Erk-Elmpt , Geld-Leuth st.: anstossen durch übles Handeln, beleidigen [Part. -jəd·ə.n fehl, übel g…

tune

GWB

tune [bisher nicht publizierter Wortartikel]

untun

GWB

untun [bisher nicht publizierter Wortartikel]

untunlich

GWB

untunlich [bisher nicht publizierter Wortartikel]

vertun

Pfeifer_etym

tun Vb. ‘eine Tätigkeit verrichten’, reflexiv (unpersönlich) ‘sich ereignen’. Das Verb (mit ehemals reduplizierenden Präteritalformen) ahd. …

zertun

RhWB

zer-tun: sich z. 1. sich wichtig machen, Aufhebens m., sich aufgeregt benehmen Mosfrk, Rip, Nfrk. — 2. sich irren Köln-Stdt .