Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
H
H D er achte buchstabe des lateinischen, sowie des gothischen alphabets ( in letzterem auch mit dem zahlwerte 8), der siebente des altnordischen runenalphabets; in dem erweiterten ags. runenalphabete nimmt er die neunte stelle ein. das h ist der jetzigen hochdeutschen sprache theils der reine hauchlaut (das h ist ein scharpffer athem, wie man in die hende haucht Ickelsamer gramm. B 1 a ), theils hat es gar keinen phonetischen wert mehr, insofern es ( z. b. in sehen, wehen, ziehen, blühen, hoher, floh) stumm geworden ist, theils steht es oft nur als zeichen der dehnung eines vocals, nicht einma…