Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schlampampen verb.
schlampampen , verb. , ein im reimspiel von schlamp, schlampen aus gebildetes wort ( vgl. als ähnliche bildungen runkunkel, rumpumpel); bei der gewöhnlichen anwendung von schlampampen liegt schlampen, gierig schlürfen wie ein hund oder schwein, zu grunde, zugleich klingt das verbum pampen, bampen, mit vollen backen kauen an (bampen th. 1, sp. 1796); daher bezeichnet schlampampen ' gierig, mit rohem behagen schlingen ', dann ' leckeres essen, schmausen, prassen, ein gelage halten, in saus und braus leben ', schlemmen: Sardanabalus der nerrische und untüchtige könig, ist die gurgel oder schlund …