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Leiden

ahd. bis spez. · 26 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
Anchors
56 in 26 Wb.
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Leiden

Bd. 12, Sp. 365
Leiden (Leyden), Stadt in der niederländ. Provinz Südholland, am Alten Rhein, der nicht weit von der Stadt durch einen Kanal in die Nordsee fließt, Knotenpunkt der Linie Rotterdam-Amsterdam der Holländischen Eisenbahn, der Linie L.-Woerden (Utrecht) und der Straßenbahn L.-Katwijk aan Zee, ist größtenteils regelmäßig gebaut; unter den Straßen ist die Breite Straße die größte und schönste. L. hat 17 Kirchen, darunter die Peterskirche (1315 in Kreuzform mit 5 Schiffen erbaut) mit den Denkmälern von Boerhaave, Scaliger, Camper, Meermann, Spanheim, van der Palm, Brugmans und Luzac, der bei der Pulverexplosion von 1807 hier umkam, und die Hooglandsche oder St. Pankraskirche (aus dem 15. Jahrh., 1885 restauriert) mit einem Denkmal des berühmten Bürgermeisters P. A. van der Werff, ferner ein schönes Rathaus (16. Jahrh.), ein öffentliches Schlachthaus, ein Waisen-, Kranken- und Zuchthaus (für Frauen). Vor dem neuen Krankenhaus steht eine schöne Statue Boerhaaves. Die Zahl der Einwohner beträgt (1906) 55,117 (im 17. Jahrh. über 100,000). L. war ehemals wegen seines ausgezeichneten Tuches berühmt; noch jetzt ist es ein Hauptmarkt Hollands für Wolle und Wollwaren, Kamelott, Serge und Flanelle. Außer seinen zahlreichen Tuchfabriken besitzt L. noch Fabriken für andre wollene Zeuge, Baumwollwaren (914 Arbeiter), Band, Garn, Decken, Leder, Pergament und Konserven, Zeugdruckereien, Färbereien, Seifensiedereien, Brennereien, Salzraffinerien sowie starken Handel mit Butter, Käse und den genannten Fabrikaten. Der Wohlstand und die Bevölkerung der Stadt sind jedoch gegen frühere Zeiten bedeutend gesunken. Unter den öffentlichen Anstalten nimmt den ersten Rang ein die Universität (8. Febr. 1575 von Wilhelm von Oranien gestiftet), 1903 von 1170 Studierenden besucht, mit fünf Fakultäten, einer Bibliothek von etwa 350,000 Bänden und 5–6000 Manuskripten (s. Tafel »Bibliothekgebäude II«, Fig. 1), Sternwarte, anatomischem Kabinett, Naturalienkabinett (besonders berühmt das zoologische Museum), botanischem Garten, Museum für Altertümer und ethnographischem Museum, das unter anderm Siebolds japanische Sammlung enthält. Ferner besitzt die Stadt ein Gemäldemuseum mit schönen Gemälden von Lucas van Leiden, Engelbrechtsen etc., ein Gymnasium, eine höhere Bürgerschule, ein Seminar für Lehrer und Lehrerinnen, eine Seefahrtsschule, ein Kantonsgericht etc. Auch ist L. der Sitz der Gesellschaft für niederländische Literatur. Die sogen. Burg ist eine schlecht restaurierte Befestigung auf einem Hügel. Mehrere der berühmtesten holländischen Maler haben in L. gelebt oder waren hier geboren, z. B. Rembrandt, Don, Mieris und Lucas van Leiden. L. ist auch der Geburtsort des Schwärmers Johann Bockold (»Johann von L.«). Ein Kanal führt nach Haarlem. – Daß L. das Lugdunum Batavorum der Römer war, ist so gut wie unannehmbar. Im Mittelalter hieß es Leithen (»An der Wasserleite«), woraus später Leyden, besser Leiden, wurde; es war im 11. Jahrh. eine ansehnliche Herrschaft und erhielt von den Grafen von Holland Burggrafen, die bis 1420 bestanden. Vom 25. Mai bis 3. Okt. 1574 wurde L. vergebens von den Spaniern belagert und zur Belohnung 1575 vom Prinzen von Oranien mit einer Universität beschenkt. Im 17. Jahrh. blühte es durch Tuchindustrie. Am 12. Jan. 1807 wurde durch das Ausfliegen eines Schiffes mit 40,000 Pfd. Pulver ein Teil der Stadt zerstört. Vgl. Blok, Eene hollandsche stad in de middeleeuwen (Haag 1883) und Eene holl. stad onder de bourgondische heerschappij (das. 1884).
3496 Zeichen · 62 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    leidênsw. v.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    leidên sw. v. , mhd. frühnhd. leiden. — Graff II,176. leid-: 3. sg. -et Gl 2,159,18; dass.? -& 1,179,21 ( R γ ; zur Deut…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    leidenswv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +12 Parallelbelege

    leiden swv. BMZ ahd. leidên : intr. mit dat. leid, zuwider, verhasst sein od. werden Tund. Nib. Kl. Ms. daʒ mir der orde…

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    leidenst. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    leiden , st. V. Vw.: s. līden (2)

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Leiden

    Adelung (1793–1801) · +14 Parallelbelege

    Das Leiden , des -s, plur. ut nom. sing. welches statt des Hauptwortes Leid in der ersten Bedeutung des vorigen Verbi ge…

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    leiden

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    leiden 1./3.SgPrät ‘lidt(e)’ T1,116,16 u 37,57,8 ; über 1000 Belege, Schwerpunkt in A1b A intr 1 starken negativen Gefüh…

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Leiden

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Leiden , Leidenland, Marschland, das landwärts hinter den Deichen liegt.

  7. modern
    Dialekt
    Leiden

    Elsässisches Wb. · +8 Parallelbelege

    Leide n [Læitə K. Z. Betschd. ; Laitə Str. Lohr ; Lǽtə Brum. Wh. ; Látə Lobs. Bühl Lauterbg. ] m. Überdruss, Widerwillen…

  8. Spezial
    leiden

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +2 Parallelbelege

    lei|den (litt, gelitten) I vb.intr. (Leid erdulden) sofrí (-rësc), patí (patësc), doré (döra) II vb.tr. 1 (zulassen) tol…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit leiden

166 Bildungen · 85 Erstglied · 73 Zweitglied · 8 Ableitungen

Zerlegung von leiden 2 Komponenten

lei+den

leiden setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

leiden‑ als Erstglied (30 von 85)

leiden 10

KöblerAnfrk

leiden 10 , sw. V. (1) nhd. leiten, führen ne. lead (V.) ÜG.: lat. deducere MNPs, ducere LW, inducere MNPs, introducere LW Vw.: s. framgi-*,…

leiden I

SHW

Leiden I Band 4, Spalte 265-266

Leiden II

SHW

Leiden II Band 4, Spalte 267-268

Leidende

GWB

leid·ende

Leidende A als Personenbezeichnung 1 zu leiden A1b: iSv von Unglück, Schicksalsschlägen betroffener (verzweifelter) Mensch; einmal in allg A…

Leidendlich

Adelung

leidend·lich

Leidendlich , adj. et adv. 1) Was man leiden, d. i. nach dem Maße seiner Kräfte ohne Unlust empfunden kann; im gemeinen Leben, wofür doch le…

Leidener Flasche

Meyers

leiden·er·flasche

Leidener Flasche ( Kleistsche Flasche, Kondensationsflasche ), Apparat zur Ansammlung von Elektrizität, die 1745 von Kleist in Kammin und 17…

Leidenfänger

WWB

leiden·faenger

Leiden-fänger m. [ Lüb Min Hfd Bie Wbg] 1. Pferd, das die→ Leide mit dem Schwanz fängt. — 2. Pferd, dem die→ Leide Angst macht ( Lüb Ps).

leidenfrei

DWB

leiden·frei

leidenfrei , adj. frei von leiden: leidenfrei ward keiner noch geboren. Schiller Iphig. in Aul. ( ἄλυπος Euripid. ).

Leidenfrost

Meyers

leiden·frost

Leidenfrost , Johann Gottlob , Mediziner, geb, 24. Nov. 1715 zu Rosperwenda bei Kelbra, gest. 2. Dez. 1794 in Duisburg, war seit 1743 Profes…

Leidenfrostscher Tropfen

Meyers

Leidenfrostscher Tropfen . Bringt man etwas Wasser in eine glühende Metallschale, so bildet es einen abgerundeten Tropfen ( Sphäroidalzustan…

leidengeübt

DWB

leiden·geuebt

leidengeübt , part. : sollte mich wohl gar hinsetzen wie der leidengeübte Odysseus. Stolberg 10, 362 ; knieend hielt sie das haupt der leide…

leidenhaft

DWB

leiden·haft

leidenhaft , adj. und adv. leidend: leidenhaft und bekümberet sein, commerere. Maaler 270 c ; einen ganz trauwrig und leidenhaft machen, com…

leidenhaft

FWB

1. ›bekümmert, traurig; mit Schmerz, Krankheit oder Sorge behaftet; durch Not (im Beleg durch feindliche Belagerung) bedrängt‹; 2. ›leidensf…

leidenhaftic

KöblerMhd

leidenhaftic , Adj. nhd. leidbedrückt, leiderfüllt E.: s. leit, leiden, haftic W.: nhd. DW- L.: Lexer 124b (leidenhaftec), Hennig (leidenhaf…

Leiden II

RhWB

Leiden II lek Sieg Sg. t. n.: in der Wend.: Ene got em L. han ihn gut leiden mögen; he hatt Lecks genog Leid, Sorge.

leiden III

RhWB

leiden III -e·i.- = löten (s. d.).

leidenlich

DWB

leiden·lich

leidenlich , leidentlich , adj. und adv. patiabilis, tolerabilis; vom inf. leiden gebildet, das t erst später eingeschoben, wie in hoffentli…

leidenlichen

DWB

leiden·lichen

leidenlichen , adv. toleranter, tolerabiliter. Maaler 270 c ; mhd. lîdenlîchen: grôʒ êre er lîdenlîchen leit. Parz. 13, 7 .

leidenlichkeit

DWB

leidenlich·keit

leidenlichkeit , f. fähigkeit zu ertragen, sich zu verhalten: wie teglich noch hüt einer mit dem andern redt und alweg us lydenlichheit des …

leidenlos

DWB

leiden·los

leidenlos , adj. frei von leiden: ohne fleisch und blut geborne, leidenlose erdentochter. Göthe 2, 114 ( an die Cicade ). anders das getrenn…

leiden (lêden)

LW

leiden (lêden), sw. v. 1. leiten, führen. 2. bes. das sichere Geleit, den salvum conductum, geben. 3. führen (ein Leben etc.; im gerichtl. S…

leiden als Zweitglied (30 von 73)

anakleiden?

KöblerAhd

*anakleiden? , sw. V. (1a) Hw.: vgl. anfrk. *anakleiden

irleiden?

KöblerAhd

*irleiden? , sw. V. (1a) Hw.: vgl. as. ālēthian

kleiden?

KöblerAhd

*kleiden? , sw. V. (1a) Vw.: s. *ana- Hw.: vgl. anfrk. *kleiden

abkleiden

DWB

abkleiden , devestire, entkleiden, gegensalz von ankleiden, bekleiden. sich abkleiden, ausziehen, das gewand ablegen. ein zimmer abkleiden, …

afklêⁱden

MNWB

afklêⁱden , swv. , durch eine Zwischenwand abteilen.

anakleiden

KöblerAnfrk

ana·kleiden

anakleiden , sw. V. (1) nhd. anziehen, sich kleiden ne. clothe ÜG.: lat. induere MNPs Hw.: vgl. ahd. *anakleiden? Q.: MNPs (9. Jh.) I.: Lüs.…

ane kleiden

MWB

ane kleiden swV. ‘jmdn. bekleiden’ do zvgen si im [Christus] vz den purpura. vnd si anchleiten in mit sinen chleidern EvAug 119,10. 119,6 MW…

anekleiden

KöblerMhd

ane·kleiden

anekleiden , sw. V. nhd. „ankleiden“, bekleiden Hw.: vgl. mnl. aenclēden Q.: EvA (vor 1350) (FB ane kleiden) E.: s. ane, kleiden W.: nhd. an…

ankleiden

DWB

ank·leiden

ankleiden , induere, nnl. aankleeden, ein vornehmer ausdruck für anziehen, doch nur das anlegen des gewandes überhaupt, nicht der einzelnen …

anleiden

DWB

anleiden , vexare, taedere: waren lustig und trunken gute räusche und muste mich wegen der jungfrau ( der braut ) wol anleiden ( hatte viel …

auskleiden

DWB

aus·kleiden

auskleiden , nnl. uitkleeden, 1 1) entkleiden, vestes exuere: ich will mich auskleiden; kleide mich aus; kleide das kind schnell aus; die rä…

ausleiden

DWB

aus·leiden

ausleiden , perpeti, nnl. uitleiden: das ist gar ein grosz ding, im leiden nicht hülfe suchen von irgend einen menschen oder creaturen, sond…

bekleiden

DWB

bek·leiden

bekleiden , vestire, mhd. bekleiden ( aber nur im passional ), nnl. bekleeden, goth. gavasjan, ahd. pidecchan, giwâtan: ich bin nacket gewes…

beleiden

DWB

bel·eiden

beleiden , laedere, injuria afficere, aversari, ahd. leidôn ( Graff 2, 176 ): die ain schelm thut gar belaiden. Murner schelmenz. 87, 10 ; v…

bemitleiden

DWB

bemitleiden , misereri, bedauern, beklagen: der bemitleidete gegenstand.

einkleiden

DWB

ein·kleiden

einkleiden , investire, nnl. inkleeden, dän. indkläde, in neues gewand, zum erstenmal, kleiden. 1 1) die braut wird ins hochzeitliche gewand…

enkleiden

Lexer

enk·leiden

en-kleiden swv. entkleiden Ath. B 37. 41. entkleiden Pass. K. 325,87 ; refl. Msh. 1, 45 a . 2,303 a . Amis 2102. 2328. Karlm. 15,15.

entkleiden

DWB

ent·kleiden

entkleiden , exuere veste, nudare, nnl. ontkleeden. 1 1) sinnlich, sintemal wir wolten lieber nicht entkleidet, sondern uberkleidet werden (…

entleiden

DWB

ent·leiden

entleiden , 1 1) transitiv dolore, maerore liberare: ach schatz, kom mich zu entleiden! Weckherlin 469 . 2 2) molestum, invisum reddere alic…

erleiden

DWB

erl·eiden

erleiden , ganz verschieden von dem vorigen, und zu leid invisus, odiosus, ags. lâð, engl. loath, alts. lêth, altn. leiðr, schw. dän. led ge…

gekleiden

KöblerMhd

gek·leiden

gekleiden , sw. V. nhd. bekleiden, kleiden Hw.: vgl. mnl. gecleden Q.: Tauler (vor 1350) (FB gekleiden) E.: s. gekleide, ge, kleiden W.: nhd…

geleiden

DWB

gel·eiden

geleiden , verstärktes leiden, mhd. gelîden. 1 1) transitativ: es ist denn, so eines nit mag geleiden einen flecken, stöublin oder ander sol…

gileiden

KöblerAnfrk

gil·eiden

gileiden , sw. V. (1) nhd. geleiten ne. conduct (V.) ÜG.: lat. inducere LW Vw.: s. fram-* Hw.: vgl. ahd. gileiten* Q.: LW (1100) I.: Lüt. la…

hërzeleiden

MWB

hërzeleiden swV. ‘kränken’ owê, herzelieber man, / wie dû mich herzeleides, / daz dû nû von mir scheides UvTürhTr 815 MWB 2 1461,10; Bearbe…

Hungerleiden

Wander

hunger·leiden

Hungerleiden 1. Bei denen ist Hungerleiden Broatis (Gebratenes). ( Alpheim bei Riedlingen. ) 2. Bei denen ist Hungerleiden Trumpf. ( Alpheim…

inlêⁱden

MNWB

inlêⁱden , swv. , hineinleiten, hineinführen in; feierlich eingeleiten, kindelbettische vrûwen i. die Wöchnerinnen bei ihrem ersten Kirchgan…

mitleiden

DWB

mit·leiden

mitleiden , verb. 1 1) gemeinschaftlich leiden: mitleiden, compati. voc. inc. theut. o 1 a ; ist under ainr ganzen hert oder in dem stall ai…

Ableitungen von leiden (8 von 8)

beleiden

DWB

beleiden , laedere, injuria afficere, aversari, ahd. leidôn ( Graff 2, 176 ): die ain schelm thut gar belaiden. Murner schelmenz. 87, 10 ; v…

entleiden

DWB

entleiden , 1 1) transitiv dolore, maerore liberare: ach schatz, kom mich zu entleiden! Weckherlin 469 . 2 2) molestum, invisum reddere alic…

erleiden

DWB

erleiden , ganz verschieden von dem vorigen, und zu leid invisus, odiosus, ags. lâð, engl. loath, alts. lêth, altn. leiðr, schw. dän. led ge…

erleidenlich

DWB

erleidenlich , tolerabilis, erträglich, leidlich, von erleiden = mhd. erlîden gebildet: item so man ein besatzung eins schlosz je nicht leng…

geleiden

DWB

geleiden , verstärktes leiden, mhd. gelîden. 1 1) transitativ: es ist denn, so eines nit mag geleiden einen flecken, stöublin oder ander sol…

unleiden

DWB

unleiden , verb. , nicht leiden mögen, überdrusz empfinden an: da unleideten sie ( die Griechen ) meinen jammer! die hartherzigen, klagt Phi…

urleiden

DWB

urleiden , n. (ur- C 4 c): in einem gewissen sinne rettet uns doch das mitleiden vor dem u. der welt Nietzsche 1, 150 . urleidend, part. adv…

verleiden

DWB

verleiden , verb. bis zum ende ertragen, aushalten. zum starken leiden, dessen bedeutung ver verstärkt ( s. th. 6, 663): wo viele leute in e…