Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fernen
fernen , mhd. vërren, s. ferren . 1 1) intransitiv, 1@a a) fern sein: herzen und fernen von herzen hat seine zeit, vulg. tempus amplexandi et tempus longe fieri ab amplexibus. pred. Sal. 3, 3; aus der sanftern und fernenden ( fernliegenden ) erinnerung mag er dichten. Schiller 1234 . 1@b b) in der ferne, aus der ferne erscheinen: ich habe nichts gelernet, das grosz von weiten steht und nur alleine fernet, bin lichtem scheine feind. Fleming 201 ; mein sinn steht an der stirn, ich habe nichts gelernet, das wol von weiten steht und nur alleine fernet, mein weg ist schlecht und recht und gleich ge…