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rogel

mhd. bis nhd. · 8 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
Anchors
10 in 8 Wb.
Sprachstufen
3 von 16
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6
Verweise raus
7

Eintrag · Adelung (1793–1801)

Rogel

Bd. 3, Sp. 1141
* Rogel, -er, -ste, adj. et adv. welches nur im Oberdeutschen üblich ist, wo es locker bedeutet. Der Zahn ist rogel, locker. Rogeles Erdrach, lockeres. Eben daselbst hat man auch das Zeitwort rogeln für wackeln. Es rogelt dem Pferde ein Eisen. Es stammet von regen ab, S. dasselbe.
282 Zeichen · 9 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    rogelstm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +4 Parallelbelege

    rogel stm. mîne pfaffen die suln rogel eʒʒen gegen der slahte masten (?) bei Lachm. zu Walth. 34,12. Wackernagel schlägt…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    rogelN.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    rogel , N. Vw.: s. rōgen (1)

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Rogel

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    * Rogel , -er, -ste, adj. et adv. welches nur im Oberdeutschen üblich ist, wo es locker bedeutet. Der Zahn ist rogel, lo…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit rogel

11 Bildungen · 8 Erstglied · 3 Zweitglied · 0 Ableitungen

rogel‑ als Erstglied (8 von 8)

rogelen

KöblerMhd

roge·len

rogelen , sw. V. nhd. locker legen, aufschichten, schichten auf Q.: Berth (um 1275) E.: s. rogel W.: nhd. (ält.) rogeln, V., rogeln, wackeln…

Rogel, Hanns

DWBQVZ

Rogel, Hanns meistersinger in Augsburg.

rogelich

KöblerMhd

roge·lich

rogelich , Adj. nhd. locker E.: s. rogel W.: nhd. DW- L.: Hennig (rogelich)

rogelīchen

KöblerMhd

roge·līchen

rogelīchen , Adv. nhd. locker Q.: OvW (2. Viertel 15. Jh.) E.: s. rogelich W.: nhd. DW- L.: Hennig (rogelīchen)

rogel als Zweitglied (3 von 3)

G(e)trogel

Idiotikon

G(e)trogel Band 14, Spalte 658 G(e)trogel 14,658

gesprogel

Lexer

ge-sprogel stn. das gesprogel und die stein am Mein heissen abe tuon Frankf. brgmstb. 1442 vig. III. p. exaudi. vgl. Schm. 3,590.