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Rollen

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Adelung
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26 in 21 Wb.
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Rollen

Bd. 3, Sp. 1151
Rollen, verb. reg. neutr. et act. welches eine unmittelbare Nachahmung des hohlen, dumpfigen Schalles ist, den es bezeichnet. Es ist in doppelter Gestalt üblich. I. Als ein Neutrum, mit dem Hülfsworte seyn, diesen Schall von sich geben oder verursachen. 1. Von großen Schellen oder Glocken sagt man in einigen Gegenden, sie rollen; in welcher Bedeutung es doch im Hochdeutschen unbekannt ist. S. Rolle 5. 2. Am üblichsten und bestimmtesten ist es von demjenigen hohlen, dumpfigen Schalle, welchen ein runder Körper hervor bringt, wenn er sich in Bewegung um seine Achse zugleich schnell auf einer Fläche fortbewegt, besonders wenn diese Fläche hohl ist. 1) Eigentlich. Der Wagen rollt auf dem Pflaster, wenn er auf demselben schnell fährt, welches man in manchen Fällen auch rasseln nennt. Die Wagen rollen auf den Gassen und rasseln auf den Straßen, Nebem. 2, 5. Da wird man hören die Räder rasseln und die Wagen rollen, Kap. 3, 2. Dann rollt die rasselnde Kutsche glänzender Fremden in den Hof, Zachar. Da wo sein goldner Wagen durch gedrängte Reihen entzückter Augen rollt, Raml. Ein runder Körper rollt, wenn er sich in der Bewegung um seine Achse zugleich fortbewegt; Niedersächs. kullern, kurreln. Die Kugel rollt den Berg hinunter.[] Einen Stein den Berg hinunter rollen lassen. Ingleichen von dem hohlen, dumpfigen Getöse des Donners, welches dem Rollen einer Kugel auf einer hohlen Fläche gleicht; besonders in der dichterischen Schreibart. Ferne Donner rollen von weiten. Schon höre ich den Donner rollen. 2) In weiterer und figürlicher Bedeutung, wo der Begriff des mit dieser kreisförmigen Bewegung verbundenen Schalles mehr oder weniger verschwindet, und nur den Begriff dieser Bewegung übrig läßt. So gebraucht man dieses Wort (a) von kleinen, rundlichen, festen Körpern, wenn sie auf einer schiefen Fläche herunter fallen, wo die Onomatopöie doch nicht ganz verschwindet. Der Kalk, der Sand rollet von der Wand; besonders wenn es in Menge geschiehet, indem sonst die Wörter röhren und rieseln üblicher sind. Die Erde von dem Berge hinab rollen lassen. Das auf die Kornfege geworfene Getreide rollet daran herab; daher denn auch eine Kornfege selbst eine Rolle genannt wird. Kein Goldsand rollt hinein, in den Fluß, Raml. (b) Von flüssigen Körpern, wenn sie sich in rundlicher, wellenförmiger Gestalt fortbewegen, ohne Rücksicht auf die Menge, ob es gleich eine größere Menge und eine stärkere Bewegung voraussetzt, als rinnen. Eine glänzende Thräne rollt über die Wangen hinab. Zuweilen auch von einem Flusse, in der dichterischen Schreibart. Da wo die stolze Donau an Wiens Mauern vorüber rollt. (c) In der dichterischen Schreibart von jedem runden Körper, wenn er sich schnell fortbewegt, so fern damit die Bewegung um seine Achse verbunden ist; eine Figur der ersten eigentlichsten Bedeutung. Die Augen rollen ihm im Kopfe umher. Mein Auge rollt verwirrt und sieht ihn schüchtern an, Schleg. (d) Endlich bedeutet es im gemeinen Leben einiger Gegenden, besonders Oberdeutschlandes, auch sich in gerader Richtung schnell fortbewegen; laufen. Auf den Gassen herum rollen. Einem nachrollen, nachlaufen. In das Haus hinein rollen. Unser trollen ist daher entstanden, S. dasselbe. Nach einer noch weitern Figur ist rollen bey den Jägern von den vierfüßigen Raubthieren üblich, so wohl wenn sie sich begatten, als auch wenn sie nach der Begattung verlangen, welches in andern Fällen laufen, brunsten, ranzen, reppen u. s. f. heißt; lauter von der schnellen Bewegung oder dem Geschreye hergenommene Figuren. II. Als ein Activum. 1) Um seinen Mittelpunct drehend fortbewegen, rollen machen; Nieders. kullern, kurreln, und von kleinern Körpern, trundeln, von rund. Steine, Erde von dem Berge hinab rollen. Ein Faß auf- und abrollen. Ingleichen figürlich, in der dichterischen Schreibart. Dunkel glänzend rollt der Strom die ruhigen Wogen Durch das rauchende Land, Zachar. für wälzen. Die Augen im Kopfe herum rollen, wälzen. Den Teig zwischen den Händen rollen, um seine Achse bewegen; im gemeinen Leben wälgern. Auf ähnliche Art wird in den Pfeifen-Manufacturen der Thon mit dem Rollbrete gerollt. 2) Durch solches Rollen oder Wälzen zubereiten. So wird die Wäsche gerollt, wenn sie um eine hölzerne Welle gewickelt, und durch deren Fortwälzung, vermittelst einer darauf gelegten Last, geebnet wird, welches auch mangen, mangeln und mandeln heißt. 3) Ingleichen für sieben, doch nur so fern es vermittelst eines schräge stehenden Siebes geschiehet, an welchem die gröbern, schwerern Theile herab rollen, die kleinern und leichtern aber durchfallen. Getreide, Erde rollen. S. Rolle. 4) Um seinen Mittelpunct biegen, im Kreise zusammen wickeln. Die Haare rollen sich, wenn sie sich in Rollen, d. i. Locken, biegen. Ein Blatt Papier zusammen rollen. Ein Stück Taffet aufrollen, abrollen, zusammen rollen. So auch das Rollen.[] Anm. Im Niederdeutschen rullen, im Schwed. rulla, im Engl. to roll, im Franz. rouler, im Bretagnischen ruila, im Irländ. rolam, im mittlern Lat. grollare. Es ist eine unmittelbare Nachahmung des Schalles. Das Nieders. rüllen bedeutet auch prügeln; eben daselbst ist rallen auch ein lärmendes Getöse machen.
5144 Zeichen · 87 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    rollenswv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +1 Parallelbeleg

    rollen swv. rollen, rotulare. daʒ si daʒ himelgerüste niht nâch sîner gelüste sô rollende ( gedr. rolande) lâʒʒen umbe g…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    rollensw. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    rollen , sw. V. Vw.: s. rullen L.: MndHwb 2, 2208 (rollen), Lü 306a (rollen)

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Rollen

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Rollen , verb. reg. neutr. et act. welches eine unmittelbare Nachahmung des hohlen, dumpfigen Schalles ist, den es bezei…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    rollen

    Goethe-Wörterbuch

    rollen Zusammenschr ‘auf und abrollen’ B22,172,24 1 sich (um sich selbst drehend) (rasch) (fort)bewegen a konkr u im Bil…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Rollen

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +2 Parallelbelege

    Rollen , Wäsche mit der Drehrolle glätten, s. Mange .

  6. modern
    Dialekt
    rollen

    Elsässisches Wb. · +8 Parallelbelege

    rolle n [rùlə Hüss. ; rolə Su. Dü. M. Rapp. ; ròlə U. ] 1. rollen, in kugelnde Bewegung setzen; Syn. [røỳlə Z. , ryjlə L…

  7. Sprichwörter
    Rollen

    Wander (Sprichwörter)

    Rollen 1. Er rollte wie eine Kugel und fiel wie ein Stein. Holl. : Hij rolde als een kloot, en viel als een steen. ( Har…

  8. Spezial
    rollen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    rol|len I vb.tr. 1 rodé (roda), brodoré (-ra) 2 (Gerste) pesté (pësta) 3 (auswalzen, Teig) mené fora II vb.intr. (sich d…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit rollen

99 Bildungen · 62 Erstglied · 32 Zweitglied · 5 Ableitungen

Zerlegung von rollen 2 Komponenten

rol+len

rollen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

rollen‑ als Erstglied (30 von 62)

Rollenhebel

SHW

Rollen-hebel Band 4, Spalte 1449-1450

Rollenkopf

SHW

Rollen-kopf Band 4, Spalte 1449-1450

Rollenseil

SHW

Rollen-seil Band 4, Spalte 1449-1450

Rollenwagen

SHW

Rollen-wagen Band 4, Spalte 1449-1450

Rollenart

GWB

rollen·art

Rollenart darstellerische Sparte Wir statuiren..bey dem Weimarischen Theater keine Fächer, d.h. Niemand kann auf diese oder jene Rolle entsc…

rollenartig

DWB

rollen·artig

rollenartig , adj. wie eine rolle aussehend: er ( Beireis ) trug nämlich rollenartige locken, länglich, mit nadeln gesteckt. Göthe 31, 225 .

Rollenausteilung

GWB

rollen·austeilung

Rollenausteilung -th-, Getrenntschr T6,14,13 Rollenverteilung unter Schauspieler; Besetzung Bei R-en wählte er [ Lelio ] sich die zärtlichen…

rollenaustheilung

DWB

rollen·austheilung

rollenaustheilung , f. die austheilung der rollen eines schauspiels: der anblick des stücks und der rollenaustheilung hat mich sehr vergnügt…

rollenbesetzung

DWB

rollen·besetzung

rollenbesetzung , f. im schauspiel: meine idee wegen der rollenbesetzung lege ich bei. sie ersehen daraus, wie schwer es sein würde, Zimmerm…

Rollenbett

PfWB

rollen·bett

Rollen-bett n. : 'bewegliches Bett mit Rollen 1 e α , Rollebett [ FR-Albsh ]. Südhess. IV 1447 , Rhein. VII 487/88 Rollbett. —

rollenblech

DWB

rollen·blech

rollenblech , n. das dünnste messingblech, welches zu platten auf den köpfen der kleinen nägel gebraucht wird. Jacobsson 3, 443 b .

rollenblei

DWB

rollen·blei

rollenblei , n. 1) reines, kupferfreies blei. 2) in platten gegossenes blei, aus welchem röhren hergestellt werden. Jacobsson 3, 443 b .

rollenbock

DWB

rollen·bock

rollenbock , m. ein schimpfwort: was gelts wa jr schlingel und rollenböck hinder den mauren so lange habt. Fischart Garg. 146 a , s. oben ro…

rollenbüchlein

DWB

rollen·buechlein

rollenbüchlein , n. ein buch, welches die rolle eines schauspielers enthält: nun nahm er ( Falterle ) jedes mal sein rollenbüchlein aufs dor…

rollenfach

DWB

rollen·fach

rollenfach , n. : das personal der schauspieler und schauspielerinnen, ihre geschichte, rollenfach, debuts, und die individuelle kritik über…

rollenfähig

DWB

rollen·faehig

rollenfähig , adj. aushebungsfähig, in die rollen der dienstfähigen eingetragen: ihre dortige kriegesmacht beschlossen sie zu wasser und zu …

rollenförmig

DWB

rollen·foermig

rollenförmig , adj. in gestalt einer rolle; in der naturwissenschaft heiszt so ein zusammengeschnürter körper, dessen beide enden kugelig ge…

Rollenhagen

Meyers

rollen·hagen

Rollenhagen , 1) Georg , Dichter, geb. 22. April 1542 zu Bernau in der Mark Brandenburg, gest. 20. Mai 1609 in Magdeburg, studierte seit 156…

Rollenhagen, Gabr

DWBQVZ

--- ( übers. ) vier bücher wunderbarlicher biß daher vnerhörter, vnd vngleublicher indianischer reysen, durch die lufft, wasser, land ... be…

rollen als Zweitglied (30 von 32)

drollen

KöblerMhd

*drollen , (Part. Prät.=)Adj. nhd. gedreht Vw.: s. zer- E.: s. drillen

abrollen

DWB

abrollen , devolvi, rollend fallen, nnl. afrollen: steine rollen von dem berge, tropfen von der stirne, thränen von den wangen ab. transitiv…

abtrollen

DWB

abt·rollen

abtrollen , discedere, verächtlich: du kannst abtrollen, dich verlieren.

anrollen

DWB

anrollen , heranrollen, nnl. aanrollen: der anrollende donner; die anrollende kugel; da kommt ein muschelwagen auf leichten rädern angerollt…

aufrollen

DWB

auf·rollen

aufrollen , convolvere, nnl. oprollen. 1 1) in die höhe winden, drehen: braune locken schnell getrocknet rollten sich schon wieder auf Göthe…

ausrollen

DWB

aus·rollen

ausrollen , evolvere, 1 1) sich ausrollen, evolvi, hast du die welle gesehn, die über das ufer einher schlug? siehe die zweite, sie kommt, r…

dahërtrollen

Idiotikon

dahërtrollen Band 14, Spalte 937 dahërtrollen 14,937

dāhintrollen

Idiotikon

dāhintrollen Band 14, Spalte 937 dāhintrollen 14,937

e(n)wëgtrollen

Idiotikon

e(n)wëgtrollen Band 14, Spalte 938 e(n)wëgtrollen 14,938

entrollen

DWB

ent·rollen

entrollen , nnl. ontrollen, 1 1) intr. volvendo elabi, aufugere, hinabrollen, sich aufrollen: hurtig hinab mit gepolter entrollte der tückis…

fortrollen

DWB

fort·rollen

fortrollen , n. volutatio: zerstreut war ich genug durch das fortrollen der zeit und dringender geschäfte. Göthe 26, 82 .

Forttrollen

Adelung

fort·trollen

Forttrollen , verb. reg. recipr. Sich forttrollen, sich trollend wegbegeben, im gemeinen Leben und der komischen Sprechart.

hintrollen

DWB

hint·rollen

hintrollen , verb. eripere se, excedere ex loco, cursitare Stieler 333 : alter thor! troll immer trotzig hin; ich will dich schon zahmer mac…

Klötzerrollen

Wander

kloetzer·rollen

Klötzerrollen Das Klötzerrollen beginnt. So sagt man in den Vereinisten Staaten Nordamerikas, wenn die erkauften Agenten ihre geheime Thätig…

überrollen

DWB

ueber·rollen

überrollen , v. I I. in untrennbarer verbindung. I@1 1) als term. in der agricultur: leviter planare Stieler 1500 ; auf diesen raseplätzen p…

Wégrollen

Adelung

weg·rollen

Wégrollen , verb. regul. act. von einem Orte rollen. Große Steine wegrollen.

wëgtrollen

Idiotikon

wëgtrollen Band 14, Spalte 938 wëgtrollen 14,938

zerdrollen

KöblerMhd

zer·drollen

zerdrollen , (Part. Prät.=)Adj. nhd. zerquält Q.: Minneb (um 1340) (FB zerdrollen) E.: s. zer, drillen W.: nhd. DW- L.: Lexer 498a (zerdroll…

zurollen

DWB

zur·ollen

zurollen , v. 1 1) intr. auf ein ziel zu rollen: nicht lange, so rollte das wägelchen mit dem paare der heimat zu Melch. Meyr erz. aus dem R…

īnhërtrollen

Idiotikon

īnhërtrollen Band 14, Spalte 937 īnhërtrollen 14,937

ūfgedrollen

KöblerMhd

ūfgedrollen , Adj. nhd. gerundet, rundlich E.: s. ūf, gedrollen W.: nhd. DW- L.: Lexer 461b (ūfgedrollen)

Ableitungen von rollen (5 von 5)

berollen

DWB

berollen , ein schifbauwort. Garg. 79 a .

entrollen

DWB

entrollen , nnl. ontrollen, 1 1) intr. volvendo elabi, aufugere, hinabrollen, sich aufrollen: hurtig hinab mit gepolter entrollte der tückis…

errollen

DWB

errollen , evolvere, aufrollen, ausrollen, fr. dérouler: Flaccus, welcher sagt, dasz etliche ding sind, je mehr man sie widerholet und errol…

verrollen

DWB

verrollen , verb. unter rollen zu ende kommen: die donner sind verrollt. Bettina tageb. 15 ; wenn nun das ganze leben verrollt ist, wie ein …

zerrollen

DWB

zerrollen , verb. , 1) intrans. auseinanderrollen: (den) z-den geldhaufen Jean Paul 1, 65 H.; 2) trans. über etwas hinwegrollen und zerquets…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „rollen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/rollen/adelung
MLA
Cotta, Marcel. „rollen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/rollen/adelung. Abgerufen 9. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „rollen". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/rollen/adelung.
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