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Rolle

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Campe
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36 in 23 Wb.
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Rolle Die

Bd. 3, Sp. 857a
Die Rolle, — n; Vw. das Röllchen. 1) Ein Ding welches rollet, d. h. sich um seine Achse bewegt, sowol wenn es dabei an einer Stelle bleibt, als auch wenn es seine Stelle verändert. So nennt man eine runde Scheibe, welche sich um ihre Achse drehen läßt, eine Rolle, deren man sich bedient, vermittelst einer um den Umfang derselben gelegten Leine, andere Körper zu bewegen und zu heben, in welchem Falle sie Zugrolle, im N. D. Katrolle heißt, wie auch schwere Körper, an welchem dergleichen befindlich sind, leicht fortzuschaffen, indem man sie auf derselben hinschiebt. Ein Bett, ein Stuhl  mit Rollen, ein Rollbett, ein Rollstuhl. Die Jagdzeuge laufen in Rollen, wenn sie mit Schnüren, die über Rollen laufen, aufgezogen und gestellt werden. Eine Rolle in einem in der Mitte durchbrochenen Holze befestiget, heißt in Verbindung mit diesem Holze ein Kloben, und sind mehrere Rollen zur Verstärkung der Kraft daran befindlich, ein Flaschenzug. An der Spule eines Spinnrades ist die Rolle eine Scheibe, um welche die auch um das Rad laufende Schnur läuft. Bei den Repschlägern ist die Rolle eine Art Spule, auf welche die gesponnenen Kabelgarne gewickelt werden. Die Rolle der Loglien. S. Logrolle. Eine Walze, welche sich ebenfalls um ihre Achse drehet, und zur leichten Fortbewegung darauf gelegter Lasten dient, wird ebenfalls Rolle genannt. Eine Last, einen schweren Stein, ein Schiff , und in den Salzkothen, eine schwere Pfanne auf Rollen fortbewegen. So nennt man auch die kleinen in der Mitte längshin durchbohrten Walzen, auf welche man[] Draht, Saiten, Seide  wickelt, Rollen, häufiger Röllchen. Ein Röllchen Saiten, Seide  I N. D. zieht man die langen Handtücher über eine an der Wand befestigte und bewegliche Rolle, und nennt dann auch das darüber gezogene Handtuch selbst eine Rolle, Handrolle. Dasjenige Hausgeräth, auf und zwischen welchen die auf dazu gehörigen Walzen gewickelte Wäsche oder Zeuge hin und her gerollt und dadurch weich und glatt gemacht werden, heißt ebenfalls und am gewöhnlichsten die Rolle, besonders diejenige Art, da ein am Boden ebner und glatter mit Steinen beschwerter Kasten über den mit Wäsche  bewickelten Walzen hin und her gezogen wird; im gemeinen Leben mancher Gegenden die Mange, Mangel, Mandel. I weiterer Bedeutung nennt man in der gemeinen Sprechart Rolle auch eine Person, welche rollet, d. h. hin und her läuft. Besonders versteht man darunter in engerer Bedeutung eine liederliche weibliche Person, welche der Wollust fröhnet; auch Bubenrolle, und mit vorgesetztem T, Trolle. 2) Ein zusammengerolltes, d. h. um seine Achse zusammengebogenes Ding, so daß es sowol und gewöhnlich eine Walze, als auch zuweilen einen Kegel bildet. So wird rund zusammengebogenes Haar, eine Locke, zuweilen Rolle genannt, im N. D. Krulle. So werden allerlei Waaren zu Rollen über einander gewickelt. Eine Rolle Tabak. Eine Rolle Zeug, Atlaß , welcher gewöhnlich auch über eine kleine hölzerne Walze gewickelt ist. Eine Rolle Kupferstiche, Landkarten  I Stockfischfange ist eine Rolle Stock= oder Rundfisch eine Zahl von 180 Fischen, weil sie in Gestalt einer Walze zusammengebunden sind. Eine ähnliche Bedeutung hat es im Holsteinschen, wo man Massen von Fleisch, Grütze und Gewürz, wechselsweise über einander legt und preßt, und zu künftigem Gebrauche einpökelt. Schütze. I manchen Gegenden, z. B. des an die Neumark grenzenden Polens, sind die Röllchen eine Art dünner der Länge nach rund zusammengebogener und hart gebackener Pfefferkuchen. Eine Rolle Geld oder Geldrolle, Geld neben einander gestellt, so daß es eine Walze bildet, in ein Papier dessen Enden man umbiegt, gerollt. Besonders nennt man rund zusammengebogenes und über einander gewickeltes Papier und Schreibleder oder Pergament eine Rolle. So sind alle alte auf zusammengesetzte Stücke Schreibleder geschriebene Schriften, alle alten Urkunden , die zur Aufbewahrung zusammengewickelt werden, Rollen. Die Bücherrolle, Gesetzrolle  Daher werden noch im N. D. in vielen Städten, die Stadtordnungen, Stiftungsbriefe, Polizeigesetze  Rollen genannt, auch kündige Rollen, Stadtrollen, Amtsrollen  Eben so werden häufig Verzeichnisse, Listen , sie mögen aus einzelnen Blättern und Bogen bestehen, oder gebundene Bücher sein, häufig Rollen genannt, z. B. die Bürgerrolle, Musterrolle  Auf der Rolle stehen, auf der Liste, in dem Verzeichnisse. I engerer Bedeutung ist die Rolle dasjenige Papier, auf welches das, was ein jeder Schauspieler auf der Bühne zu sagen hat, aufgeschrieben ist, weil die Schauspieler dieses Papier ehemahls zusammengerollt in der Hand hielten; wie auch dasjenige selbst, was auf einem solchen Papiere stehet und ein Schauspieler zu sagen und vorzustellen hat. Die Rollen schreiben, die Rollen vertheilen. Seine Rolle auswendig lernen. I weiterer und uneigentlicher Bedeutung überhaupt alles das zusammengenommen, was ein Schauspieler in einem Stücke zu sagen und vorzustellen hat, auch wenn es nicht besonders zusammengeschrieben ist, wo es dann auch von der ganzen Person und deren Handlungen, die ein Schauspieler vorzustellen hat, gebraucht wird. Die ersten Rollen spielen. Eine schwere, leichte Rolle. Eine Hauptrolle, Nebenrolle, Liebhaberrolle  Seine Rolle gut, schlecht spielen, geben. Die Rolle der Thekla in Schillers Wallenstein spielen. Aus der Rolle fallen, nicht in dem Geiste der Person, die man vorstellt, so wie es derselben angemessen ist, sprechen und handeln. I weiterer uneigentlicher Bedeutung sagt man, eine große Rolle spielen, auch nur, eine Rolle spielen, für, die Rolle eines großen wichtigen [] Mannes gleichsam spielen, so leben, sich so betragen, daß man dafür von Andern angesehen werde. So auch überhaupt von dem Betragen eines Menschen in einzelnen Fällen, besonders wenn es vorher überlegt ist. Sie haben Ire Rolle dabei am besten gespielt, Sie haben sich dem gemäß, wie Sie dabei verfahren mußten und wollten, am besten benommen. Ih spielte dabei eine erbärmliche Rolle, nahm mich dabei erbärmlich, schlecht. Eine solche Rolle kleidet sie nicht. Die Rolle eines Verliebten  spielen. »Eine Person, welche ohne Reue empfindet, daß sie strafbar ist, und sich doch fürchtet zu trotzen, spielt eine Rolle, die unmöglich demüthigender sein kann.« Hermes. I der Baukunst nennt man eine Art Kragund Schlußsteine, die an den Seiten mit Schnörkeln versehen sind, der Ähnlichkeit dieser Schnörkel wegen mit einem zusammengerollten Papiere, Rollen, wohin die Bogenrolle und Seitenrolle gehören. S. d. I O. D. endlich nennt man eine Düte eine Rolle, anderwärts eine Rogel; daher auch eine Art gewundener einfachiger Schnecken, der Ähnlichkeit mit einer solchen Düte wegen, Rollen, Rollenschnecken genannt werden (Voluta L.); bei Andern Kegelschnecke, Tutenschnecke, Wellenschnecke  Eine andere Art einfachiger gewundener Schnecken, Walzen oder Walzenschnecken führen ebenfalls den Namen Rollen. 3) Ein Ding, Werkzeug, über oder durch welches man andere Körper rollen, oder sich um seinen Mittelpunkt bewegend laufen läßt. So wird im Bergbaue ein aus Brettern zusammengeschlagenes oder auf andere Art verfertigtes Gerinne, Steine, Erz, Erde  von einer Höhe in die Tiefe rollen zu lassen, eine Rolle genannt. Wird eine ähnliche Vorrichtung gebraucht, Holz von Anhöhen darauf hinabgleiten zu lassen, so wird sie eine Rutsche, Holzrutsche, im O. D. eine Riese genannt. Ein stehendes Sieb, Getreide, Erde  darüber rollen oder laufen zu lassen, damit vom ersten der kleinere Same des Unkrautes  und von der andern das Feinere durchfalle, führt ebenfalls den Namen einer Rolle. 4) † Eine lange Höhle unter der Erde, welche Bedeutung es in den Quecksilberbergwerken zu Iria hat, wo man wahrscheinlich eine Art Rollen oder Gesenke darunter verstehet, wenn man z. B. sagt: S. Theresiä Schacht mit drei Gesenken und zwo Rollen; die Graf Artemisische Roll mit vier Absätzen und 282 steinernen Stufen  I N. D. nennt man kleine fehlerhafte Öffnungen in einem Deiche, welche aus den Gängen der Fischottern, Maulwürfe  entstehen, Rullen, d. h. Rollen. 5) † I manchen Gegenden, besonders O. D. eine Glocke oder große Schelle, welche man den Mauleseln und Fuhrmannspferden an den Hals hängt; Klingrolle. S. Rollen I) 2).
8201 Zeichen · 93 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    rolleswf.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +1 Parallelbeleg

    rolle , rulle swf. rotulus Dfg. 501 a , n. gl. 320 b . eine rolle stockfisch Mone z. 7,296 ( 1466 ). vgl. rodel;

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    rolleF., M.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    rolle , F., M. Vw.: s. rulle L.: MndHwb 2, 2208 (rolle), Lü 306a (rolle) Son.: M. örtlich beschränkt

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Rolle

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Die Rolle , plur. die -n, Dimin. das Röllchen, von dem folgenden Zeitworte. 1. Eine Person, welche rollet, d. i. lärmend…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Rolle

    Goethe-Wörterbuch

    Rolle von etwa 800 Belegen knapp drei Viertel in Bed B u insgesamt etwa zehn Prozent in den ‘Lehrjahren’ A Rad, Walze, R…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Rolle

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +7 Parallelbelege

    Rolle , in der Mechanik eine der 6 einfachen Maschinen, eine um ihre Achse zwischen einer Gabel (Kloben) sich drehende S…

  6. modern
    Dialekt
    Roll(e)

    Elsässisches Wb. · +5 Parallelbelege

    PfWB LothWB RhWB Roll(e) [Ròlə Roppenzw. Obsteinbr. ; Ròl Su. Co. M. U. ] f. 1. Rolle, etwas Aufgerolltes. Wenn Schnee l…

  7. Sprichwörter
    Rolle

    Wander (Sprichwörter)

    Rolle 1. Ich habe heut' eine tragische Rolle, sagte der Statist, und er hatte einige Stühle in die Scene zu tragen. 2. M…

  8. Spezial
    Rollef

    Dt.-Russ. phil. Termini · +7 Parallelbelege

    Rolle , f роль , ж

Verweisungsnetz

180 Knoten, 183 Kanten

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Anchor 12 Hub 2 Wurzel 1 Kompositum 143 Sackgasse 22

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit rolle

449 Bildungen · 142 Erstglied · 307 Zweitglied · 0 Ableitungen

rolle‑ als Erstglied (30 von 142)

Rolle(n)batzen

Idiotikon

Rolle(n)batzen Band 4, Spalte 1972 Rolle(n)batzen 4,1972

Rolle(n)bir(eⁿ)

Idiotikon

Rolle(n)bir(eⁿ) Band 4, Spalte 1494 Rolle(n)bir(eⁿ) 4,1494

Rolle(n)butz

Idiotikon

Rolle(n)butz Band 4, Spalte 2009 Rolle(n)butz 4,2009

Rolle(n)chlē

Idiotikon

Rolle(n)chlē Band 3, Spalte 609 Rolle(n)chlē 3,609

Rolle(n)chopf

Idiotikon

Rolle(n)chopf Band 3, Spalte 415 Rolle(n)chopf 3,415

Rolle(n)godi

Idiotikon

Rolle(n)godi Band 2, Spalte 123 Rolle(n)godi 2,123

Rolle(n)hegel

Idiotikon

Rolle(n)hegel Band 2, Spalte 1082 Rolle(n)hegel 2,1082

Rolle(n)heglistand

Idiotikon

Rolle(n)heglistand Band 11, Spalte 1009 Rolle(n)heglistand 11,1009

Rolle(n)hār

Idiotikon

Rolle(n)hār Band 2, Spalte 1508 Rolle(n)hār 2,1508

Rolle(n)ma(nn)

Idiotikon

Rolle(n)ma(nn) Band 4, Spalte 276 Rolle(n)ma(nn) 4,276

Rolle(n)macher

Idiotikon

Rolle(n)macher Band 6, Spalte 873 Rolle(n)macher 6,873 A

Rolle(n)narr

Idiotikon

Rolle(n)narr Band 4, Spalte 782 Rolle(n)narr 4,782

Rolle(n)rutzger

Idiotikon

Rolle(n)rutzger Band 6, Spalte 1938 Rolle(n)rutzger 6,1938

Rolle(n)schaleⁿ

Idiotikon

Rolle(n)schaleⁿ Band 8, Spalte 547 Rolle(n)schaleⁿ 8,547

Rolle(n)schiffli

Idiotikon

Rolle(n)schiffli Band 8, Spalte 369 Rolle(n)schiffli 8,369

Rolle(n)schlang(en)

Idiotikon

Rolle(n)schlang(en) Band 9, Spalte 583 Rolle(n)schlang(en) 9,583

Rolle(n)schlitz

Idiotikon

Rolle(n)schlitz Band 9, Spalte 814 Rolle(n)schlitz 9,814

Rolle(n)schmitteⁿ N

Idiotikon

Rolle(n)schmitteⁿ N. Band 9, Spalte 1033 Rolle(n)schmitteⁿ N. 9,1033

Rolle(n)strumpf

Idiotikon

Rolle(n)strumpf Band 11, Spalte 2280 Rolle(n)strumpf 11,2280

Rolle(n)sāmeⁿ

Idiotikon

Rolle(n)sāmeⁿ Band 7, Spalte 937 Rolle(n)sāmeⁿ 7,937

Rolle(n)wërch

Idiotikon

Rolle(n)wërch Band 16, Spalte 1247 Rolle(n)wërch 16,1247

Rolle(n)ërdepfel

Idiotikon

Rolle(n)ërdepfel Band 1, Spalte 381 Rolle(n)ërdepfel 1,381

Rolle(n)öl

Idiotikon

Rolle(n)öl Band 1, Spalte 182 Rolle(n)öl 1,182

Rolle(n)ölsāmeⁿ

Idiotikon

Rolle(n)ölsāmeⁿ Band 7, Spalte 932 Rolle(n)ölsāmeⁿ 7,932

Rollebǟr

WWB

rolle·baer

Rolle-bǟr m. [ Kr. Soest Sos Kr. Iserlohn Isl Arn] verschnittener Eber: a) Eber, dessen Hoden innen liegen. — b) Eber, dem der Schweineschne…

Rollebāne

WWB

rolle·bane

Rolle-bāne f. 1. drehbare Kappe in der Windmühle ( Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm Unn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@Unna Un ). — 2. IdW…

rollebasse

KöblerMnd

rolle·basse

rollebasse , M. Vw.: s. rullebasse L.: MndHwb 2, 2208 (rollebasse)

rolle als Zweitglied (30 von 307)

trolle?

KöblerMhd

*trolle? , sw. F. Vw.: s. winter- E.: Herkunft ungeklärt?

Hauptrolle

RDWB1

Hauptrolle f основная роль, главная роль, ведущая роль, главенствующая роль (не в театре!) sie spielt im Film die ~ - она играет в фильме гл…

Kontrolle

RDWB1

Kontrolle f контроль (в рус. нетмн.ч. Kontrollen" - контроль, проверки, способы контроля) (zum Arzt) zur Kontrolle gehen - идти на (врачебно…

ackertrolle

DWB

acker·trolle

ackertrolle , m. wiederum schimpfname der bauern: die armen ackertrollen. Kirchhof wendunm. 448 b . H. Sachs III . 3, 18 d . 26 a . grober a…

Akkerrolle

WWB

Akker-rolle ⟨ › akkerrullen ‹ ⟩ Ackerwalze ( Kr. Cloppenburg Klo Kr. Cloppenburg@Hemmelte He ) (s. Abb. 5, 6).

altenmannesrolle

DWB

altenmannesrolle , f. fabula, argumentum senis: er fordert nichts dafür als höchstens einen kus, mit einem wort er spielt die — altenmannesr…

Amtsrolle

Adelung

amts·rolle

* Die Amtsrolle , plur. die -n, in Niedersachsen, Urkunden, welche die Gesetze oder Freyheiten eines Handwerksamtes enthalten; Gildebriefe, …

Anschweifrolle

Campe

anschweif·rolle

Die Anschweifrolle , Mz. die — n, bei den Bortenwirkern, die Spulen oder Rollen, worauf die Anschweifsfäden gewickelt sind.

Aufzugsrolle

GWB

aufzug·s·rolle

Aufzugsrolle Rolle eines Darstellers im Maskenzug Mittag zu vier. Ward die Besetzung der A-n besprochen GWB Tgb 23.10.1818 Isabel Engel I. E…

Bandrolle

RhWB

band·rolle

Band-rolle Eif f.: R. gewobenen Bandes, das zum Schmucke dient.

Bedientenrolle

GWB

bediente·n·rolle

Bedientenrolle Rollenfach als Bedienter Amberg. B-n, singt wenig GWB 34 1 ,236,4 Reise Schweiz 1797 Isabel Engel I. E.

Bierrolle

PfWB

bier·rolle

Bier-rolle f. : 'flacher Brauereiwagen', -roll [verbr.]. SHW Südhess. I 837 . —

Bindrolle

PfWB

bind·rolle

Bind-rolle f. : = PfWB Bindachse , Binnroll [KU-A'glan KL-Gimsb (1957)]. —

Blockrolle

Adelung

block·rolle

Die Blockrolle , plur. die -n, eine aus einem ganzen Blocke, d. i. dem Stamme eines Baumes, geschnittene Rolle, Lasten vermittelst derselben…

bombenrolle

DWB2

bomben·rolle

bombenrolle f .: 1906 Dessoir ästhetik 346. 2008 mannh. morgen (21.4.), IdS‐arch.