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Rad

ahd. bis spez. · 22 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
Anchors
27 in 22 Wb.
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Rad

Bd. 16, Sp. 545
Rad, eine massive oder durchbrochene Scheibe mit glattem oder gefurchtem Umfang, die stets in Verbindung mit einer zu ihrer Ebene senkrechten Achse (Welle) und zwar auf ihr festsitzend oder drehbar zur Anwendung kommt. Räder dienen zur Kraftübertragung (Transmissionsräder), oder sie werden zwischen zwei gegeneinander unter Druck bewegte Körper eingeschaltet, um die gleitende Reibung in eine teilweise rollende zu verwandeln (Antifriktionsräder, gewöhnlich Friktions- oder Reibräder genannt). Zu erstern gehören die die sogen. Räderwerke bildenden Riemenscheiben (Riemenräder), Seilscheiben, Friktionsräder, Zahnräder (s. Rädergetriebe), zu letztern die Wagenräder, Leit- u. Führungsrollen (s. Rolle). Meist haben die Räder kreisförmigen Umfang, doch kommen zur Hervorbringung von ungleichmäßigen Bewegungen auch andre Formen vor (exzentrische, Ellipsen-, Polygonal-, unrunde Räder). Die Räder der Fuhrwerke etc. bestehen aus der die Achse umfassen den Nabe, aus einem äußern Kranz (Felge) und den beide Teile verbindenden Speichen, die auch durch eine Scheibe ersetzt sein können. Gewöhnlich dreht sich die Nabe der Wagenräder um die Achse, nur bei Eisenbahn- und Straßenbahnrädern, bei einigen landwirtschaftlichen Maschinen und bei den Rädern der Schubkarren ist sie oft mit der Achse fest verbunden; im erstern Fall ist die Achse nicht drehbar, im letztern in Lagern drehbar am Fahrgestell angebracht. Die drehbare Nabe der Straßenfuhrwerke besteht gewöhnlich aus dem Stammkern einer Ulme oder Eiche. Bei Lastwagen, Lokomobilen, Kanonenlasseten etc. benutzt man häufig gußeiserne Naben, auch werden die hölzernen in der Regel mit einer eisernen oder bronzenen Ausfütterung (Achsbüchse, Nabenbüchse) versehen. Das Loch der Nabe ist zylindrisch oder konisch gebohrt, entsprechend dem hineingesteckten Ende der schmiedeeisernen (stählernen, früher auch hölzernen) Achse (Achsschenkel). Durch eine am innern Ende des Achsschenkels sitzende Stoßscheibe und eine am äußern Ende durch einen vorgesteckten Splint oder eine Schraubenmutter befestigte Scheibe wird die Nabe in ihrer Stellung erhalten. Gute Schmierung zwischen Achsschenkel und Nabe ist wesentliches Erfordernis. Die bei Wagen zum Personentransport fast ausschließlich verwendeten Patentachsen gestatten die Anwendung flüssiger Schmiermittel und schützen die sich reibenden Flächen vor Staub und Schmutz. Diese staubsichern Naben finden jetzt auch bei landwirtschaftlichen Geräten immer mehr Anwendung. Zur Verminderung der Reibung werden auch häufig Kugeln oder Rollen eingeschaltet, auf denen der Achszapfen läuft. Die Achsschenkel erhalten nach außen hin eine geringe Neigung (die Schenkelstürzung), durch die das Schwanken der Räder vermieden werden soll. Die Speichen, in der Regel aus Eichen-, Eschen- oder Hickoryholz, bei Lokomobilen, Pflügen und öfters auch bei andern landwirtschaftlichen Geräten aus Eisen, bei Fahrrädern und andern leichten Rädern aus eingespanntem, auf Zug beanspruchtem Stahldraht hergestellt, erhalten außer den letztern ebenfalls eine Stürzung (d. h. Anordnung in einer stumpfen Kegelfläche [Radsturz]), durch die der Schenkelstürzung in der Weise entgegengewirkt wird, daß die untersten Speichen, welche die Last des Wagens momentan zu tragen haben, die zur Druckaufnahme günstigste Vertikalstellung haben. Bei den Stahldrahtspeichen hängt die Nabe an den obern Speichen. Der Kranz der hölzernen Wagenräder wird aus bogenförmig zugeschnittenen Stücken aus Buchen- oder Eichenholz (Felgen, Radfelgen) zusammengesetzt (bei leichten Rädern aus einem Stück gebogen), die unter sich durch eingesetzte Zapfen verbunden und durch einen warm ausgezogenen und durch Radnägel befestigten schmiedeeisernen Radreifen zusammengehalten werden. Bei Luxuswagen umgibt man das R. mit einem Gummiring (Gummiräder), um den Lärm beim Fahren zu vermeiden, bei Fahrrädern und Kraftwagen mit einem aufgeblasenen hohlen Gummiring (Pneumatik). Bei Laufrädern, von denen ein Antrieb abgeleitet wird, wie z. B. bei landwirtschaftlichen Maschinen, wird der Laufkranz mit Vorsprüngen versehen, um die Reibung auf dem Erdboden zu erhöhen und das Gleiten zu verhindern. Diese Vorsprünge sind zum Fahren auf harter Fahrbahn abnehmbar oder durch glatte Reisen zu überdecken. Auch sind sie zuweilen selbstreinigend eingerichtet, indem sie sich oben hinter die Lauffläche zurückziehen oder durch besondere Einrichtungen von der anhaftenden Erde befreit werden. Bei den Felgen ist die Richtung der Holz fasern parallel mit der Sehne des Bogens, den der Abschnitt des Kranzes bildet. Die Speichen sind mit der Nabe einerseits und den Felgen anderseits durch Zapfen verbunden, auch setzt man sie in besondere gußeiserne Tüllen ein. Bei eisernen Naben sind diese Z. spsen sektorenförmig und so breit ausgebildet, daß sie sich ohne Zwischenräume aneinanderlegen, wobei sie an zwei zu beiden Seiten angebrachten Scheiben der Mutter mittels durchgehender Schraubenbolzen befestigt werden, oder sie werden eingeschraubt oder sonstwie befestigt. Radkränze aus Eisen oder Stahl kommen, von den Eisenbahnwagenrädern abgesehen, nur selten bei ganz schweren oder ganz leichten Fuhrwerken (z. B. Fahrrädern) oder in der Form von kleinen Scheibenrädern (z. B. bei transportabeln Schmiedefeuern etc.) vor, weil sie für gewöhnliches Fuhrwerk bei genügender Steifigkeit zu schwer ausfallen würden. Vorteilhaft werden die Radkränze breit gemacht, um die Straßen zu schonen und den Widerstand gegen die Bewegung zu vermindern, weil ein breiter Radkranz die Unebenheiten der Straßen einigermaßen zudeckt. Für weiche Fahrbahn ist vorgeschlagen worden, gelenkig am R. befestigte breite Laufschienen zu verwenden, die also vom Gefährt mitgenommen werden. Der Durchmesser (die Höhe) der Räder soll tunlichst groß genommen werden, weil höhere Räder weniger Achsenreibung hervorbringen und Unebenheiten der Straße leichter überwinden, also leichter laufen; doch darf die Stabilität und das Gewicht der Fuhrwerke nicht wesentlich beeinträchtigt werden. Die Herstellung der Wagenräder geschieht jetzt vielfach mittels Spezialmaschinen. Die Räder der Eisenbahn- und Straßenbahnwagen werden in der Regel ganz aus Eisen und Stahl hergestellt. Die Naben werden auf ganz schwach konische Ansätze der Achsen mittels hydraulischer Pressen (Räderpressen) gewaltsam ausgetrieben und durch die dadurch erzeugte sehr große Reibung festgehalten, so daß immer zwei Räder mit einer Achse ein zusammenhängendes Stück bilden. In ähnlicher Weise werden die Radreifen (Bandagen, Tires [spr. tairs]) auf den Rädern befestigt. Das R. als volle Scheibe, auch vier- und mehrspeichig, ist ein uraltes Symbol der Sonne und des Sonnengottes in weit auseinander liegenden Ländern und als solches noch jetzt z. B. bei den Indianern gebräuchlich. Zwischen den Speichen stehen oft wellenförmige Strahlenbüschel, auch verbreitern sich die Speichen nach dem Rande hin, auf assyrischen Denkmälern besitzt das R. große Flügel, auch wird es am Kranz mit drei hintereinander springenden Beinen (Triquetrium) oder gleichmäßig gebogenen Linien (Hakenkreuz) versehen. Auf Runenstäben bezeichnet das R. den Weihnachtstag, den Tag der Geburt der Sonne, und bis in die Gegenwart werden Räder bei den Feuern der Walpurgis- und Johannisnacht benutzt. Bei Einführung des Christentums behielt das R. seine Bedeutung als Symbol des Göttlichen, so das vierspeichige R. an alten syrischen Kirchen, auf Bildern und Skulpturen (Kreuzesglorie hinter dem Haupte des Gekreuzigten), und bisweilen wird es durch ein Sonnenbild ersetzt. Im ganzen Mittelalter erscheint das R. auf Grabsteinen, Kirchenglocken, Patenen, Prozessionsstäben, und auch die Radfenster gehören hierher.
7668 Zeichen · 65 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    radadj.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    rad , [ h ] rad , [ h ] rat adj. ( zum Mehrfachansatz u. zum Zusammenfall zweier Wörter vgl. Schwentner, Beitr. 48,79 f.…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    radstn., swm.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    rad , rade s. rat stn. rate. swm.

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    radM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    rad , M. Vw.: s. rāt (1)

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Rad

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Das Rad , des -es, plur. die Räder, Diminut. das Rädchen, (Plur. Räderchen,) Oberd Rädlein, ein überaus altes Wort, welc…

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Rad

    Goethe-Wörterbuch

    Rad 1 techn: kreisrunder, in der Mitte drehbar gelagerter (durch Speichen stabilisierter od scheibenförmiger) Körper a a…

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Rad

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Rad (lat. rota ), in der Mechanik runder, auf einer Achse beweglicher Körper, einfache Maschine, auch Bestandtheil viele…

  7. modern
    Dialekt
    Rad

    Elsässisches Wb. · +5 Parallelbelege

    Rad [Rât S. O. M. Bf. Str. ; Ràt Dunzenh. Z. Han. Betschd. Schleit. Lützelstn. Lohr Wh. — Pl. Rétər S. O.; Rêtr M. ; Rèt…

  8. Sprichwörter
    Rad

    Wander (Sprichwörter)

    Rad 1. An einem Rade, das sich dreht, wächst kein Moos. Holl. : Daar wast geen mos aan een' draaijenden molenkam. ( Harr…

  9. Spezial
    Rad

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    Rad n. (-[e]s, Räder) 1 roda (rodes) f. 2 (Fahrrad) roda (r odes) f. 3 (Foltergerät) roda (rodes). ▬ ein Rad schlagen (G…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit rad

1.163 Bildungen · 965 Erstglied · 187 Zweitglied · 11 Ableitungen

rad‑ als Erstglied (30 von 965)

rad(a)skîba

EWA

rad(a)skîbaAWB f. ōn-St., im Abr (1,259,27 [Kb, Ra]): ‚Reifen, Rad; trochus‘ (ält. nhd. rad- scheibe f. ‚Rad in Scheibenform‘ [bei Campe; Dt…

Radabzieher

SHW

Rad-abzieher Band 4, Spalte 1177-1178

Radbeil

SHW

Rad-beil Band 4, Spalte 1179-1180

Radbüchse

SHW

Rad-büchse Band 4, Spalte 1179-1180

Raddampfer

SHW

Rad-dampfer Band 4, Spalte 1179-1180

Radfahrer

SHW

Rad-fahrer Band 4, Spalte 1181-1182

Radgestell

SHW

Rad-gestell Band 4, Spalte 1181-1182

Radgrube

SHW

Rad-grube Band 4, Spalte 1181-1182

Radheim

SHW

Rad-heim Band 4, Spalte 1181-1182

Radkapsel

SHW

Rad-kapsel Band 4, Spalte 1183-1184

Radkasten

SHW

Rad-kasten Band 4, Spalte 1183-1184

Radkaute

SHW

Rad-kaute Band 4, Spalte 1183-1184

Radkranz

SHW

Rad-kranz Band 4, Spalte 1183-1184

Radmantel

SHW

Rad-mantel Band 4, Spalte 1183-1184

Radnabe

SHW

Rad-nabe Band 4, Spalte 1183-1184

Radnagel

SHW

Rad-nagel Band 4, Spalte 1183-1184

Radrennen

SHW

Rad-rennen Band 4, Spalte 1183-1184

Radschuh

SHW

Rad-schuh Band 4, Spalte 1183-1184

Radspeiche

SHW

Rad-speiche Band 4, Spalte 1183-1184

Radstift

SHW

Rad-stift Band 4, Spalte 1183-1184

rada1

AWB

rada 1 sw. f. oder rado 1 sw. m. — Graff II,469 ; Etymologie unklar, zu rad st. n. gehörig ( ? Vgl. Splett, Ahd. Wb. I,2,721 sowie das Zweit…

rada2

AWB

rada 2 sw. f. , nhd. rade f. rada: nom. sg. Gl 1,721,15 ( Jd ). 3,371,4 ( Jd ). 719,38 ( Berl. Lat. fol. 735, 12. Jh. ). ein Ackerunkraut, i…

radabl

LDWB1

radabl [ra·dābl] m. (-i) Ofenkrücke f., Glutschieber m. ◆ radabl dala nëi Schneeräumer m. ; radabl de stala Kotkrücke f.

Radabstand

LDWB2

rad·abstand

Rad|ab|stand m. (-[e]s, ...abstände) destanza danter les rodes f. , lerch danter les rodes f.

Radabwīser

Idiotikon

Radabwīser Band 16, Spalte 1937 Radabwīser 16,1937

rad als Zweitglied (30 von 187)

wintrad

KöblerAfries

*win·trad

*wintrad , Adj. Vw.: s. twelef- E.: s. winter L.: Hh 116b, Rh 1097b

Fahrrad

RDWB1

Fahrrad n ~ fahren: ехать на велосипеде (целенаправленно, напр., на работу, в магазин) кататься на велосипеде (без цели, для удовольствия)

Glücksrad

RDWB1

Glücksrad n колесо фортуны (а не "колесо счастья") идиом.

Hamsterrad

RDWB1

Hamsterrad n übertr. (kein Bezug zu "хомяк") беличье колесо устойч.

Verwandschaftsgrad

RDWB1

Verwandschaft·s·grad

Verwandschaftsgrad m (nicht immer "степень родства") In welchem Verwandschaftsgrad steht er zu dir? - Кем он тебе доводится? Кем он тебе при…

Abdoppelrad

Idiotikon

Abdoppelrad Band 6, Spalte 494 Abdoppelrad 6,494

Achthäspelirad

Idiotikon

Achthäspelirad Band 6, Spalte 495 Achthäspelirad 6,495

Ackerrad'

MeckWBN

acker·rad

Wossidia Ackerrad' f. Kornrade, agrostemma githago Ha Hagenow@Wittenburg Witt .

Ausrad

DRW

aus·rad

Ausrad Wasserrad der Mühle als Steuereinheit ussraide 15. Jh. Koeniger,SendQ. 159

Baumwulle(n)rad

Idiotikon

Baumwulle(n)rad Band 6, Spalte 495 Baumwulle(n)rad 6,495

Belgrad

Wander

bel·grad

Belgrad Lieber Belgrad stürmen als solch Zeug trinken, sagte Prinz Eugen. Diese Rede soll folgende Entstehung haben. In den Weinlanden wehrt…

Bockrad

Idiotikon

bock·rad

Bockrad Band 6, Spalte 490 Bockrad 6,490

Bode(n)rad

Idiotikon

Bode(n)rad Band 6, Spalte 490 Bode(n)rad 6,490

bodenrad

DWB

boden·rad

bodenrad , n. das in gewichtuhren unmittelbar vom gewicht bewegte rad.

bolzg(e)rad

Idiotikon

bolzg(e)rad Band 6, Spalte 515 bolzg(e)rad 6,515

Brêmsrad

Adelung

brems·rad

Das Brêmsrad , des -es, plur. die -räder, S. Adelung Bremse 2. Das Bremsrad wird durch die Bremsbäume, oder Bremszungen, oder Bremsschwellen…

brunnenrad

DWB

brunnen·rad

brunnenrad , n. rota putei. 1 1) rad, das man auf den brunnen zu decken pflegte, damit niemand hineinfalle. das friesische gesetz verordnete…

büssenrad

KöblerMnd

büssenrad , N. Vw.: s. büssenrat

bīlig(e)rad

Idiotikon

bīlig(e)rad Band 6, Spalte 515 bīlig(e)rad 6,515

camerad

DWB

camerad , m. contubernalis, commilito, gesell, genosz, nach dem it. camerata, sp. camarada, franz. camarade, wie bursch nach bursa ( sp. 547…

Cham(b)rad

Idiotikon

Cham(b)rad Band 6, Spalte 489 Cham(b)rad 6,489

Charre(n)rad

Idiotikon

Charre(n)rad Band 6, Spalte 489 Charre(n)rad 6,489

Cherze(n)rad

Idiotikon

Cherze(n)rad Band 6, Spalte 489 Cherze(n)rad 6,489

Ableitungen von rad (11 von 11)

Berad'

MeckWB

Berad' f. Beratung: in Berade nehmen in Überlegung nehmen Jeppe 17. Mnd. berât. Br. Wb. 1, 78; 3, 417; Me. 1, 295.

²berâden

MNWB

2 berâden , swv. ( prt. beradde), bedenken, überlegen. sik b. sich beraten, beratschlagen mit.

entrâden

MNWB

entrâden , stv. , 1. erraten. 2. abraten. 3. entraten, entbehren.

errâden

MNWB

errâden , stv. , erraten.

gerad

DWB

gerad , gerade , adj. und adv. , verkürzt grad, oberd. auch krat ( Uhland volksl. 654 ), im adv. weiter gekürzt zu gad, sogleich Stalder 1, …

gerade

DWB

gerade , geräde , f. , substantiv zu beiden gerad. 1 1) gleichheit: geräde, egalité, paritas dict. Genf 1695 136. 2 2) schlankheit, wohlgest…

gerâden

Lexer

ge-râden stv. s. gerâten.

geradlich

DWB

geradlich , adverb., gar geradlich, precise voc. 1482 k 2 b . s. gerad 3, c sp. 3544.

Rade

Pfeifer_etym

Rade f., auch Raden m. Name einer vor allem auf Getreidefeldern wachsenden meterhohen Blume (Unkraut) mit purpurnen Blüten, ahd. ratan (9. J…

Unrd

WWB

Un-rad m. [südl. OWestf SWestf, sonst verstr. bes. nördl. OWestf] Dreck, Schmutz; Abfall. — Paarformel: Unrot un Unflot ( Wbg Nh ). — Ra.: H…

verraden

LothWB

ver-raden [-rádən, Ptc. –rát Bo. ; –ródən Ri. D. Si. ] tr. v. wie hd. verraten.