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Sam

as. bis spez. · 17 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
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30 in 17 Wb.
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Sam

Bd. 3, Sp. 1263
Sam, ein sehr altes Wort, welches die Deutsche Sprache mit vielen andern gemein hat, und welches vornehmlich in einem doppelten Hauptverstande vorkommt. 1. Mit dem Begriffe der Menge, der Vielheit, und deren Verbindung; ein jetzt in dieser Form völlig veraltetes Wort, wovon aber so wohl das Lat. simul, als unser Samen, sammt, sammeln, zusammen, beysammen u. s. f. Abkömmlinge sind. Bey dem Notker ist samoso, zugleich, simul. S. die jetzt angeführten Wörter. Da der Hauch und der Zischlaut mehrmals in einander übergehen, so gehöret auch das Griech. ἁμα, zugleich, mit hierher. Sam ist hier eine unmittelbare Nachahmung des Lautes, welche mehrere neben einander befindliche, oder in einen Punct sich vereinigende Dinge verursachen, und wovon unser summen bloß ein Intensivum ist. 2. Mit dem Begriffe der Gleichheit, der Ähnlichkeit, welcher zunächst eine Figur des Lichtes, des Scheines ist, so wie dieses wieder eine von der schnellen Bewegung übergetragene Bedeutung ist. Zu der Bedeutung des Lichtes, des Scheines, gehöret unser Sommer, und mit dem stärkern Zischlaute das Griech. σχημα, unser Schemen, ein Bild, Schein, Schatten, und Schimmer, und zu dem davon abstammenden Bilde der Ähnlichkeit das Griech. ὁμοιος, das Lat. similis, Simia, das Engl. to seem, scheinen, Franz. sembler, u. a. m. Auf unser sam wieder zu kommen, so war es 1) Ehedem als eine Partikel am üblichsten, welche eine Vergleichung bezeichnete, und für als, wie und das nahe verwandte so gebraucht wurde. So samo stehet bey dem Kero für so wie. Ottfried gebraucht sama für so, also, gleichfalls, und Kero sam sama für so wohl als auch, Lat. tam quam. Ir minneklicher mund Der duhte mih in solher roete Sam ein fuirig flammo entzunt, Markgr. Otto von Brandenburg. Teurdank saget uns alles sam Wie im damit wer geschehen, Theuerd. Will ich thun sam ich gar nit seh, Hans Sachs. Und urtheilt sam sey sie unsinnig, ebend. Doch in dieser Gestalt ist es im Hochdeutschen veraltet, und wir gebrauchen es 2) Nur noch in Zusammensetzungen, wo dieses sam gewissen Hauptwörtern, Zeitwörtern und Partikeln angehänget wird, Bey- und Nebenwörter daraus zu bilden, welche eigentlich und zunächst eine Ähnlichkeit mit dem in der ersten Hälfte bezeichneten Subjecte andeuten. Arbeitsam, bedachtsam, genügsam, achtsam, aufmerksam, betriebsam, behuthsam, biegsam, folgsam, gewaltsam, wegsam, grausam, rathsam, sparsam, wachsam, sorgsam, erfindsam, tugendsam, ehrsam, mühsam, heilsam, friedsam, empfindsam, gleichsam, genugsam, langsam, seltsam, sattsam, bey welchen letztern, welche mit Partikeln zusammen gesetzt sind, es zunächst die Art und Weise bezeichnet, welche die Partikel an und für sich allein nicht hätte ausdrucken können. In[] einsam ist es noch nicht ausgemacht, ob es hierher oder zu einem andern Stamme gehöret, S. dieses Wort. Ich sage, diese Ableitungssylbe bedeute eigentlich und zunächst eine Ähnlichkeit; denn nach sehr bekannten Figuren, bekommt sie oft andere Bedeutungen. Denn sie bezeichnet zuweilen (1) eine Fertigkeit, dasjenige zu thun, oder eine Fähigkeit dasjenige zu leiden, was das Subject in der ersten Hälfte der Zusammensetzung ausdruckt. Arbeitsam, Fertigkeit besitzend, zu arbeiten, mühsam, Fertigkeit besitzend, keine Mühe zu achten, genügsam, Fertigkeit besitzend, sich genügen zu lassen, erfindsam, geschickt etwas zu erfinden, biegsam, fähig sich biegen zu lassen u. s. f. (2) Dasjenige wirklich habend, mit demselben verbunden, was die erste Hälfte der Zusammensetzung besaget. Mühsam, mit Mühe verbunden, Mühe verursachend, bedachtsam, Bedacht nehmend oder anwendend, sorgsam, Sorge tragend, tugendsam, Tugend besitzend, tugendhaft u. s. f. Sam hat diese Bedeutungen mit der Sylbe -lich gemein, von welcher es in der Bedeutung nicht verschieden ist, daher es auch häufig für dieselbe gesetzt wird. Friedsam und friedlich sind im Grunde doch einerley, für dienlich sagt man auch diensam, für gemächlich in einigen Bedeutungen gemachsam, für wunderlich in seiner veralteten eigentlichen Bedeutung auch wundersam, für empfindlich, so fern es Leichtigkeit zu empfinden bedeutet, auch empfindsam, für nachdrücklich ist im Oberdeutschen nachdrucksam üblich, für löblich sagte man ehedem lobsam, lobesan u. s. f. Herr Ramler hatte diese Übereinstimmung in seiner Ausgabe des Batteur bereits eingesehen; ein Recensent läugnete dieselbe in der neuen Hamburger Zeitung, und führete z. B. fürchterlich und furchtsam, gräulich und grausam, empfindlich und empfindsam, bildlich und bildsam an. Allein in den beyden ersten Beyspielen ist das Subject verschieden, wie schon aus den verschiedenen Formen erhellet, in dem dritten übersiehet derselbe die erste eigentliche Bedeutung des Wortes empfindlich, welche noch nicht veraltet ist, und im vierten findet wieder eine Verschiedenheit des Subjectes Statt, denn in bildlich ist die erste Hälfte das Hauptwort Bild, in bildsam aber, welches doch wenig gebraucht wird, ist es das Zeitwort bilden. Freylich hat der Gebrauch die mit -lich und -sam gebildeten Wörter auf mancherley Art bestimmt und eingeschränkt, daher man nun nicht allemahl eines für das andere setzen kann; allein in der ersten eigentlichen Bedeutung kommen sie doch mit einander überein. Eben um deßwillen ist es auch nicht ohne alle Einschränkung erlaubt, neue Wörter vermittelst dieser Ableitungssylbe zu bilden, obgleich solches in einigen Fällen Statt finden kann. So hat das von einigen Neuern gebildete Wort überlegsam nichts, was die Analogie oder das Gehör beleidigte. Übrigens ist diese Sylbe in der Prosodie lang. Die dadurch gebildeten Beywörter leiden die Comparation, und lassen in derselben das a unverändert; mühsamer, mühsamste. Ehedem bildete man von diesen Beywörtern vermittelst des angehängten e sehr häufig Hauptwörter, das Abstractum, den Zustand, zu bezeichnen, welche denn ganz natürlich weiblichen Geschlechtes waren. Die meisten davon sind veraltet, einige sind im Hochdeutschen ungangbar, aber noch im Oberdeutschen üblich. Die Gerechtsame, die Gewahrsame, das Oberdeutsche Gewaltsame. Diese Hauptwörter kommen mit den auf -schaft überein, und da diese figürlich auch oft ein Concretum bedeuten, so geschiehet solches auch zuweilen mit jenen. Die Bauersame ist im Oberdeutschen die Bauerschaft, die sämmtlichen Bauern eines Dorfes, einer Gegend, die Genossame die Genossenschaft, wohin auch unser Gerechtsame für Befugniß gehöret. Der Gehorsam macht hier jetzt eine Ausnahme von der Regel; allein ehedem war es richtiger[] im weiblichen Geschlechte üblich, die Gehorsame, welches Geschlecht den Abstractis ihrer Natur nach zukommt. Das Oberd. der Genossam, für ein Genoß, ein Glied einer Genossame, würde eine noch merkwürdigere Ausnahme machen, wenn es nicht verdächtig wäre. Statt dieser Hauptwörter, welche, wie gesagt, größten Theils veraltet sind, sind die vermittelst der Nachsylbe -keit gebildeten Hauptwörter üblicher, welche die meisten Beywörter auf -sam annehmen können; Achtsamkeit, Aufmerksamkeit, Beobachtsamkeit, Rathsamkeit, Biegsamkeit, Folgsamkeit, Grausamkeit, Arbeitsamkeit, Sparsamkeit, Wachsamkeit, Erfindsamkeit, Empfindsamkeit, Mühsamkeit, Heilsamkeit, Einsamkeit, Langsamkeit, Seltsamkeit u. s. f. Einige wenige verstatten selbige nicht, besonders diejenigen, welche nur als Nebenwörter üblich sind, wie gleichsam, genugsam und sattsam. Von Gelehrsamkeit ist das Beywort gelehrsam ungangbar geworden, es war aber ehedem üblich.
7381 Zeichen · 71 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 9.–12. Jh.
    Altsächsisch
    samSuff., Präf.

    Köbler As. Wörterbuch

    sam , Suff., Präf. nhd. sam (Suff.) ne. some (Suff.), ful (Suff.) Vw.: s. arvêd-*, *frithu-?, *gihôr-, gilôf-*, *ginuht-…

  2. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    sam

    Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA) · +2 Parallelbelege

    -sam komp.suff. zur Bildung von Adj. der Neigung. – Mhd. -sam, frühnhd. -sam, nhd. -sam.

  3. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    SAMadj.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +14 Parallelbelege

    SAM adj. gleich, ähnlich. altn. samr , goth. sa sama , ahd. der samo derselbe, dann ahd. und mhd. in zusammensetzungen; …

  4. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    samAdv.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    sam , Adv. nhd. ebenso, als, wie, so wahr, bei, in gleicher Weise (F.) (2) Vw.: s. alle-, begrīp-, bōch-, böge-, bōt-, b…

  5. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Sam

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Sam , ein sehr altes Wort, welches die Deutsche Sprache mit vielen andern gemein hat, und welches vornehmlich in einem d…

  6. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Sam

    Goethe-Wörterbuch

    Sam einmal ‘Saam’ FfA I 3 1 ,656,4 Held der persischen Mythologie u Figur in Ferdusis ‘Schahnameh’ S. erzeugt Sal, setzt…

  7. modern
    Dialekt
    Samm.

    Lothringisches Wb.

    Sam [zám fast allg.; sám Ri. Ha. ; zám u. zǽm Fa. ; zóïmən Falk. ; zôm Lix. — Pl. zǽm] m. Saum eines Kleidungsstückes. —…

  8. Spezial
    сам

    Russ.-Dt. Übers. (ru-de)

    сам in Person, Inbegriff m , Ausbund m само прилежание - ein Inbegriff von Fleiß, ein Ausbund an Tüchtigkeit сама невинн…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit sam

2.868 Bildungen · 1.929 Erstglied · 925 Zweitglied · 14 Ableitungen

sam‑ als Erstglied (30 von 1.929)

sam I

Idiotikon

sam I Band 7, Spalte 902 sam I 7,902

sam II

Idiotikon

sam II Band 7, Spalte 907 sam II 7,907

sam'mæle

DRW

sam'mæle, adj. zweites Wortglied zu ae. mælan, vgl. ¹mahlen (II) zu einer Übereinkunft gekommen gif hy þonne ælces þinges sammæle beon, ðonn…

Sam(e)ner

Idiotikon

Sam(e)ner Band 7, Spalte 915 Sam(e)ner 7,915

Sam(e)neten

Idiotikon

Sam(e)neten Band 7, Spalte 916 Sam(e)neten 7,916

Sam(e)nung

Idiotikon

Sam(e)nung Band 7, Spalte 918 Sam(e)nung 7,918

Sam(e)nunger

Idiotikon

Sam(e)nunger Band 7, Spalte 920 Sam(e)nunger 7,920

Sam(e)thans

Idiotikon

Sam(e)thans Band 2, Spalte 1473 Sam(e)thans 2,1473

sam(m)er

Idiotikon

sam(m)er Band 7, Spalte 904 sam(m)er 7,904

Samel

SHW

Sam-el Band 5, Spalte 51-52

sameln

SHW

sam-eln Band 5, Spalte 53-54

sama⊢afta

AWB

sama ⊢ afta Gl 2,706,22 s. samahafto.

sam(a)bringan

AWB

sama·bringan

sam(a)- bringan an. v. Praes.: sam-pringe: 1. sg. Gl 4,232,28; -p i nge: 1. sg. 231,15 ( beide cgm 187, 12. Jh. ). zusammenbringen: zusammen…

Samachonītis

Meyers

Samachonītis , antiker Name des Bahr el Huleh; s. Merom .

Samachschari

Meyers

Samachschari , Abul'Kasim Mahmûd ben Omar , arabisch-pers. Gelehrter, geb. 1075 zu Samachschar in Charesm, gest. 1144 in Dschordschânîja, de…

samad

KöblerAs

samad , Adv. nhd. zusammen, zugleich ne. together (Adv.) ÜG.: lat. (cum) H Hw.: vgl. ahd. samant Q.: Gen, H (830) E.: s. germ. *samaþa, Adv.…

Samaden

Meyers

sama·den

Samaden (ladinisch Samedan ), Pfarrdorf und Luftkurort im schweizer. Kanton Graubünden, Bezirk Maloja, Kreis Oberengadin, am Inn, 1728 m ü. …

samadrukken

KöblerAhd

sama·drukken

samadrukken , sw. V. (1a) nhd. zusammendrücken ne. compress (V.) ÜG.: lat. collidere Gl Q.: Gl (11. Jh.) I.: Lüs. lat. comprimere? E.: s. sa…

Samadum

Meyers

sama·dum

Samadum , Ort in der ägypt. Provinz (Mudirieh) Menufieh in Unterägypten, mit (1897) 6788 Einw.

Samadēli

Idiotikon

Samadēli Band 7, Spalte 928 Samadēli 7,928

samafirezzan

KöblerAhd

sama·firezzan

samafirezzan , st. V. (5) nhd. anfressen, zur Hälfte verzehren, verzehren, vernichten, ankohlen ne. gnaw (V.), consume ÜG.: lat. ambedere Gl…

sam(a)flehtan

AWB

sama·flehtan

sam(a)- flehtan st. v. Praes.: sam-flihte: 1. sg. Gl 4,232,5 ( cgm 187, 12. Jh. ). verflechten, zusammenknüpfen: conecto.

samafraþjis

KöblerGot

samafraþjis , Adj. (ja) nhd. gleichgesinnt ne. identically-minded, of the same mind ÜG.: gr. τὸ ἐν φρονῶν; ÜE.: lat. idipsum sentiens Q.: Bi…

sam als Zweitglied (30 von 925)

achtsam

KöblerMnd

*achtsam , Adj. nhd. achtsam, aufmerksam Vw.: s. un- E.: s. acht (3), sam

ahtsam

KöblerMhd

*ahtsam , Adj. nhd. achtsam Vw.: s. un- E.: s. ahte, sam W.: nhd. achtsam, Adj., achtsam, DW 1, 170, DW2 1, 1405

bedachtsam

KöblerMnd

*bedachtsam , Adj. nhd. bedachtsam Hw.: s. bedachtsamhēt E.: s. bedenken?, sam (2)

behulpsam

KöblerMnd

*behulpsam , Adj. nhd. behilflich Vw.: s. un- E.: s. behulpen

behȫdetsam

KöblerMnd

*behȫdetsam , Adj. nhd. behutsam Hw.: s. *behȫdetsamhēt? E.: s. behȫdet, sam Son.: langes ö

beitsam

KöblerMhd

*beitsam , Adj. Vw.: s. ge- E.: s. beiten

belōnsam

KöblerMnd

*belōnsam , Adj. nhd. belohnbar, Lohn einbringend Vw.: s. un- E.: s. belōnen, sam (2)

besorcsam

KöblerMhd

*besorcsam , Adj. nhd. „besorgsam“ E.: s. besorcsamic, besorcsamkeit W.: nhd. (ält.) besorgsam, Adj., besorgsam, DW 1, 1637

besorgsam

KöblerMhd

*besorgsam , Adj. Vw.: s. besorcsam

dulsam

KöblerMhd

*dulsam , Adj. Vw.: s. ge- E.: s. dol (?) W.: nhd. DW2-

dōchsam

KöblerMnd

*dōchsam , Adj. nhd. geduldig Vw.: s. ge- E.: s. dōgen (1), sam (2)

entsam?

KöblerMhd

*entsam? , Adv. Vw.: s. all- E.: s. ent, sam

folgsam?

KöblerAhd

*folgsam? , Adj. Vw.: s. gi-

frithusam

KöblerAs

*frithusam , Adj. nhd. „friedsam“, friedlich ne. peaceful (Adv.) Hw.: s. frithusamo*; vgl. ahd. fridusam? E.: s. frithu*, sam L.: Seebold, C…

fuogsam?

KöblerAhd

*fuogsam? , Adj. nhd. „fügsam“ ne. pliant Vw.: s. gi-

fuorsam?

KöblerAhd

*fuorsam? , Adj. Vw.: s. gi-

gamansam?

KöblerAhd

*gamansam? , Adj. Vw.: s. gamansamo*

gedōchsam

KöblerMnd

*gedōchsam , Adj. nhd. geduldig Vw.: s. un- Hw.: s. gedōchsamhēt, gedōchsāmich, gedōchsāmichlīk E.: s. ge, dōchsam, dōgen (1), sam (2)

gelückesam

KöblerMnd

*gelücke·sam

*gelückesam , Adj. nhd. „glücksam“, glücklich Vw.: s. un-* Hw.: s. gelücksāmich, lückesām E.: s. gelücke, sam (2) W.: s. nhd. (ält.) glücksa…

gemēnsam

KöblerMnd

*gemēnsam , Adj. nhd. gemeinsam Hw.: s. gemēnsāmhēt; vgl. mhd. gemeinsam, mnl. gemeensam E.: s. gemēne, sam (2) W.: s. nhd. gemeinsam, Adj.,…

genüegesam

KöblerMhd

*genüegesam , Adj. nhd. „genügsam“ Hw.: s. genüegesamen; vgl. mnd. genȫgesam E.: s. genüege, sam W.: nhd. (ält.) genügsam, Adj., genügsam, l…

gihōrsam?

KöblerAnfrk

*gihōrsam? , Adj. nhd. gehorsam ne. obedient Vw.: s. -heid* Hw.: vgl. as. *gihōrsam?, ahd. gihōrsam E.: s. gihōren*, *sam?

giloubsam?

KöblerAhd

*giloubsam? , Adj. Hw.: vgl. as. gilōfsam*

giminnisam?

KöblerAhd

*giminnisam? , Adj. Hw.: vgl. anfrk. giminnesam

gimuotsam?

KöblerAhd

*gimuotsam? , Adj. Vw.: s. gimuotsamo*

haltsam

KöblerMhd

*halt·sam

*haltsam , Adj. nhd. „haltsam“ Vw.: s. be- E.: s. halten, sam W.: nhd. (ält.) haltsam, Adj., haltsam, führend, tragend, zusammenhaltend, DW …

hellesam

KöblerMhd

*hellesam , Adj. nhd. „einhellig“ Vw.: s. ge- E.: s. hellen (4) W.: nhd. DW-

hugsam

KöblerMhd

*hugsam , Adj. Vw.: s. ge- E.: s. hügen (1)

Ableitungen von sam (14 von 14)

besamen

DWB

besamen , besämen , conserere, obserere, semine propagare, 1 1) befruchten, schwängern: wenn ein weib besamet wird und gebirt ein kneblin. 3…

besamung

DWB

besamung , f. consitio, besäung: besamung des feldes, gartens. Pierot 2, 252. 263.

entsam

BMZ

entsam adv. zusammen, insgemein, gesammt; aus ensam. Jerosch. 59. c. 90. a. mit in intsam das. 117. d.

entsamen

KöblerMhd

entsamen , Adv. Vw.: s. all-, s. ensamen

êrsam

Lexer

êr-sam adj. BMZ ehrbar, ehrenvoll, geehrt Kchr. Ulr. Ath. C * 129. D 20. F 152. Wack. pr. 43,112. êrsame vrûnde Pass. 120, 77. êrs. knehte i…

êrsame

Lexer

êr-same stf. ib. ehrbarkeit Oberl. ; ebenso .

ersamen

KöblerMhd

ersamen , sw. V. nhd. ehren, Ehre erweisen E.: s. ērsam W.: nhd. DW2- L.: Lexer 48a (ersamen)

gesâme

FindeB

* gesâme stn. Samen PsM.

gesamen

Lexer

ge-samen adv. zusammen Chr. 4. 155,2 ;

same

DWB

same , m. semen; mhd. sâme, ahd. alts. sâmo. eine ableitung aus der europäischen wurzel sê ' säen ', vgl. saat und säen , mit demselben suff…

Unsame

Campe

† Der Unsame , — ns, Mz . u. in der Schweiz, das Unkraut.

unsamen

DWB

unsamen , m. (un IV B, sp. 25) ' unkraut ' Nemnich wb. d. naturgesch. 610 ; Campe ; ungesam Staub-Tobler 7, 939 ; vgl. untersamen 7, 932, un…

ursame

DWB

ursame , m. , same 3 mit ur- C 4 c: die elementen müssen einer beständigen art seyn, wann sie den namen eines ursamens behaupten sollen Hohb…