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Kant

ahd. bis sprichw. · 19 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Herder
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28 in 19 Wb.
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Eintrag · Herder (Konv.-Lex., 1854–57)

Kant

Bd. 3, Sp. 537
Kant, Immanuel, der größte u. jedenfalls einflußreichste Philosoph der Neuzeit, geb. 1724 zu Königsberg, der Sohn eines Sattlers, studierte seit 1740 Theologie, nebenbei besonders Mathematik und Philosophie, wurde Hauslehrer, 1755 Magister in seiner Vaterstadt, erlangte erst 1770 den Lehrstuhl der Logik u. Metaphysik und nunmehr rasch einen europ. Namen, legte 1794 seine Stelle nieder, wurde kindisch u. st. 1804: nachdem er 70 größere u. kleine Schriften geschrieben. Keiner hat die Beschränktheit des menschlichen Denkens in den höchsten Fragen des Wissens u. Lebens besser dargethan als K. in seiner „Kritik der reinen Vernunft” (1781), keiner zugleich ein gewichtigeres, obwohl indirectes Zeugniß für die Nothwendigkeit des religiösen Glaubens abgelegt als derselbe K. durch seine „Kritik der practischen Vernunft” (1788). Gegen Locke, die franz. Materialisten u. Wolf sich wendend und an Hume (s. d.) anknüpfend, brachte er den seit Descartes (s. d.) herrschenden Dogmatismus der Philosophie zum Bewußtsein und hob denselben auf, indem er unser Erkenntnißvermögen der schärfsten aller bisherigen Untersuchungen unterwarf. K. gründete sein System auf die Anthropologie; er findet in den 12 Urtheilsformen des Verstandes die 12 Grundbegriffe desselben. Empfindungen geben dem Verstande Inhalt u. Stoff zu Vorstellungen; nimmermehr aber gelangen wir über die Empfindungen hinaus zu den Dingen, wie diese an sich, ihrem Wesen nach sind. Die Kategorien (s. d.) sagen nur, wie die Verhältnisse der Dinge unter sich gedacht werden müssen und daß sie dieses allen gesund organisirten Menschen gleichmäßig sagen — ist das Einzige, was K. dem Skepticismus entgegenzusetzen weiß. Selbst die Möglichkeit, das thatsächliche Vorhandensein von Dingen außer uns und in uns zu beweisen, kritisiert er so scharf hinweg, daß man gar nicht mehr einsieht, wie seine Philosophie zu sich selbst den Eingang fand u. andern trotz der abstrusen Form vorgetragen werden konnte. Sogar die allgemeinsten Formen aller Sinnenobjecte, nämlich Raum u. Zeit, läßt K. nicht einmal als Abstractionen vom Außer-, Neben- und Nacheinandersein der Dinge geschweige als objectiv bestehend, sondern lediglich als todtes Fachwerk. als Handlungsweisen des Gemüthes im Zustande der Anschauung, kurz als „Schemata der sinnlichen Anschauung” gelten. Der Verstand hat es mit Begriffen und Urtheilen, die Vernunft mit Ideen u. Schlüssen zu thun; im weitern Sinne umfaßt der Verstand jedoch das gesammte Erkenntnißvermögen, ist daher mit der „reinen Vernunft” eins, doch nimmt K. eine reine Vernunft im engern Sinne an. welche durch ihre Regeln Einheit und Zusammenhang in den Verstandesgebrauch bringt. Der Verstand strebt nach den Ideen der Vernunft im engern Sinne, weil diese Ideen Unbedingtheit und absolute Vollständigkeit geben sollen, allein sie sind nichts als leere Verfahrungsweisen der Vernunft, in letzter Instanz eben auch nur Denkgesetze. Wie viel Verbindungsweisen der Urtheile zu Schlußformen soviel Ideen, folglich 3 Ideen, von denen jede auf ihre Weise Vollständigkeit des Erkennens anstrebt. Auf Begriffe gebracht und mit Hauptwörtern benannt ergeben sich die 3 Ideen oder Vernunftkategorien als: 1) Idee der Substantialität = Seele; 2) Idee der absoluten Bedingtheit — Welt u. 3) Idee des Inbegriffes alles Möglichen und diese als Wirklichkeit gedacht = ens realissimum, Gott. Auf solchem Fundamente ließe sich eine rationale Psychologie, Kosmologie und Theologie, kurz eine Metaphysik schon aufbauen, wenn nur die 3 Ideen etwas Wesenhaftes in der Wirklichkeit wären. Aber es sind nur „regulative Principien des Verstandes”. Gesetze der subjectiven Vernunftthätigkeit, welche dem Verstande befehlen, nach absoluter Vollständigkeit des Erkennens zu streben, während der Verstand die Vernunft niemals in sein Gebiet der Erfahrung dringen und sie niemals die Dinge erfassen läßt, wie dieselben an sich sind. So ist die Substanz ohne Sein, sobald ihre Accidenzen hinweggenommen werden, selbst die Wirklichkeit der Seele beruht nur darauf, daß wir keine Accidenzen ohne tragende Substanz zu denken vermögen, aber der hiebei gemachte Schluß ist zugleich ein Fehlschluß, insofern nur die Modificationen u. niemals die Substanz der Seele rein an sich uns bewußt werden. Hinsichtlich des Weltganzen ergeben sich die merkwürdigen Antinomien (s. Antinomie), in Folge deren wir einen Anfang oder eine Gränze der Welt, endlose Theile der Substanz, endlose Ursachen und eine oberste immanente Ursache der Welt gerade so gut zu beweisen als zu widerlegen vermögen. Gott endlich, K.s Ideal der reinen Vernunft, ist gar nichts als die Form des disjunctiven Schlusses in abstracto, der logische Begriff der absoluten Vollständigkeit u. Vollkommenheit eines Ganzen, und daß reale Existenz keineswegs zu den Prädikaten der Vollkommenheit gehöre, hat K. selber gegen den ontologischen Beweis für das Dasein Gottes geltend gemacht. — Was K.s Kriticismus aus dem Reiche des Daseins in das Nichts hineindekretierte, suchte er in der Kritik der praktischen Vernunft wieder herbeizuholen und stellt als Postulate derselben Freiheit, Unsterblichkeit und Gott auf, für Dessen Dasein zugleich den sog. moralischen Beweis; aber so scharfsinnig seine Schriften in dieser Richtung sind, so gewaltigen Einfluß sein sittlicher Rigorismus und seine politische Freisinnigkeit, seine Gedanken über den ewigen Frieden, Humanität, Religion innerhalb der Gränzen der Vernunft, Harmonie der Welt u.s.w. auf Herder, Schiller, auf die wissenschaftliche und schöne Literatur überhaupt ausübten — man gelangt nur durch einen gewaltigen Sprung aus der Sahara der theoretischen Vernunft in die grünen Auen der praktischen. K.s Werke durch Rosenkranz (12 B.), die Kritik der reinen Vernunft neuestens durch Hartenstein (Leipzig 1853); vgl. Chalybäus: Histor. Entwicklung der specul. Philos. von K. bis Hegel. 4. Aufl. Dresd. 1848.
5864 Zeichen · 70 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    kantst. m. n.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    ? kant st. m. n. ; vielleicht aus mlat. cantus in der Bed. ‘ Rand ’, vgl. Splett, Stud. S. 378. — Graff IV,455. kant: no…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    kantstfm.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +9 Parallelbelege

    kant stfm. s. kanne, s. kanz.

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    kantM., N.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +5 Parallelbelege

    kant , M., N. nhd. Kante, Ecke, Winkel, Seite, Rand, Grenze, Küste Vw.: s. bī-, sē- Hw.: s. kante; vgl. mnl. cant E.: s.…

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    kant

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    kant für kante, kannte, auch für gekannt, s. kennen .

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Kant

    Goethe-Wörterbuch

    Kant Gen ‘Kantens’ B13,82,21 Schiller 28.2.98 , ‘Kanten’ zweimal Dat ( N11,49,28 EinwirkgNeuPhilos u 5 1 ,167,10 ), einm…

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Kant

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Kant , Immanuel, der größte u. jedenfalls einflußreichste Philosoph der Neuzeit, geb. 1724 zu Königsberg, der Sohn eines…

  7. modern
    Dialekt
    Kantf.

    Mecklenburgisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Kant f. Kante 1. Ecke, Rand, Seite von Räumen und Gegenständen a. im eigentlichen Sinne: de Hochtidenlüd' stünnen all' i…

  8. Sprichwörter
    Kant

    Wander (Sprichwörter)

    Kant Es ist besser en graent Kant 1 , as 'ne leere Hand. ( Oderbruch. ) – Engelien, 222. 1 ) Ein grober Kanten.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit kant

349 Bildungen · 267 Erstglied · 71 Zweitglied · 11 Ableitungen

kant‑ als Erstglied (30 von 267)

Kanthaken

SHW

Kant-haken Band 3, Spalte 1089-1090

Kantring

SHW

Kant-ring Band 3, Spalte 1089-1090

kantum

SHW

kant-um Band 3, Spalte 1089-1090

Kántabrer

Meyers

Kántabrer ( Cantabri ), altes iberisches Volk in Nordspanien, dessen rauhes Gebirgsland westlich von den Asturiern, östlich von den Vaskonen…

Kantābrisches Gebirge

Meyers

Kantābrisches Gebirge , allgemeine Bezeichnung des Küstengebirges von Nordspanien (s. Karte »Spanien«), das, zum pyrenäischen System gehörig…

Kantābrisches Meer

Meyers

Kantābrisches Meer , Teil des Atlantischen Ozeans, an der Nordküste Spaniens.

Kantakuzēnos

Meyers

Kantakuzēnos , griech. Fürstenfamilie, die im 14. Jahrh. den byzantinischen Thron bestieg, unter den Osmanen zu den vornehmsten Fanariotenfa…

kantala

AWB

kant·ala

? kantala st. f. ( ?; vgl. Splett, Ahd. Wb. I,1,442 ); vielleicht aus lat. cantalena. cantale: nom. sg. ( ? ) Gl 1,80,32 ( PaK ) ; oder lieg…

kantale

KöblerAhd

kant·ale

kantale , st. F. (ō) nhd. Lied, Gesang ne. song ÜG.: lat. cantilena Gl Q.: Gl (nach 765?) I.: Lw. lat. cantilēna? E.: s. lat. cantilēna, F.,…

kantalstab

KöblerAhd

kantalstab , st. M. (a?, i?) Vw.: s. kentilastab*

kantapfel

DWB

kant·apfel

kantapfel , m. eine art äpfel, gerippt, kantig. pomum Claudianum Stieler 1378 .

Kantappel

MeckWB

kant·appel

Kantappel m. eine Apfelsorte mit längs laufenden Kanten Ro Dob ; Mi 39 a ; Kantappel der weiße und rote Wintercalvill Wred. Flora 2, 418; de…

kantar

Lexer

kan·tar

kantar stm. ein ital. centner Chr. 1. 101,6. 103,13. — aus mlat. cantarus.

Kantara, El

Meyers

kantar·ael

Kantara, El (El Kantarat el Chazne , d. h. »die Brücke des Schatzes«), Ort auf der gleichnamigen Landenge in dem ägypt. Gouvernorat Kanal am…

kantarakāpa

KöblerAn

kantarakāpa , sw. F. (n) nhd. Chormantel, Mantel des Leiters des Chorgesangs Hw.: vgl. ae. cantercappe I.: Lw. ae. cantercappe, Lw. mlat. ca…

kantar(i)

AWB

kant·ari

kantar ( i ) st. n. ( ? ); zur möglichen Verbindung mit lat. cantherius vgl. Frings, Germ. Rom. II,156 f. — Graff IV,460. Alle Belege im Nom…

Kantart

GWB

kant·art

Kantart aus der mittelniederdt Vorlage übernommener (sprechender) Name eines Hahns in ‘Reineke Fuchs’ 50,11 ReinF I 191 Rüdiger Welter R.W.

Kantate

Pfeifer_etym

kant·ate

Kantate f. ‘mehrsätziges Gesangsstück für Einzelstimmen und Chor mit Instrumentalbegleitung’. Um 1700 wird ital. cantata, gleichsam ‘Singstü…

Kantātemesse

Meyers

kantate·messe

Kantātemesse , die am Sonntag Cantate (s. d.) beginnende Buchhändlermesse in Leipzig; s. Buchhandel , S. 545 f.

kantbære

Lexer

kant·baere

kant-bære adj. bekannt Chr. 8. 452,23. kanpêr ib. 3. 275,29. vgl. Dwb. 5,531.

Kantbäumchen

RhWB

kant·baeumchen

Kant-bäumchen -bø·m.kə MGladb , Kref n.: Webbaum in der Handweberei. RA.: Hatte der Weber Lieveranz (Ablieferung), dann worte och wahl de K.…

Kantbeitel

Meyers

kant·beitel

Kantbeitel , ein Stechbeitel zum Ausstechen tiefer Löcher mit einer auf dem Rücken hinlaufenden Rippe.

Kantbred

WWB

kant·bred

Kant-bred n. Stirnbrett, Verkleidung an winkligem Gegenstand (z.B. an der Windfeder) ( WmWb ).

kantbære

KöblerMhd

kantbære , Adj. nhd. „kantbar“, bekannt Vw.: s. un- Q.: Chr (14./15. Jh.) E.: s. kant, bære (3) W.: nhd. (ält.) kantbar, Adj., „kantbar“, ke…

Kante I

SHW

Kante I Band 3, Spalte 1087-1088

Kante II

SHW

Kante II Band 3, Spalte 1089-1090

kant als Zweitglied (30 von 71)

bīkant?

KöblerMnd

*bīkant? , Adj. nhd. ungefähr Hw.: s. bīkant (2) E.: s. bīkant (2)?

Ankant

Wander

ank·ant

Ankant Er hat keinen Ankant. – Frischbier, I, 81. Keinen Anhang, keine Zuneigung. »De Diewel heft keinen Ankant an mi.« ( Frischbier, I, 81.…

bekant

MNWB

bek·ant

bekant (-d-) , part. prt. adj. , (s. bekennen) 1. bekannt, kennend, wissend; vertraut mit; bekannt, gekannt. bekande vründe Verwandte . 2. a…

bĩkant

MNWB

bik·ant

bĩkant , bĩkantes , bĩkans , adv. , etwa, beinahe , ungefähr.

bīkant

KöblerMnd

bīkant , Adv. nhd. etwa, ungefähr, beinahe Hw.: s. bīkant (1), bīkantes, bīkans E.: s. bī, kant? L.: MndHwb 1, 274 (bīkant), Lü 53b (bikant)

Diskant

Pfeifer_etym

disk·ant

Diskant m. ‘höchste Stimmlage, Sopran, höchste Tonlage (bei Instrumenten)’. Mlat. discantus ‘Gegengesang’ (zu lat. cantus ‘Gesang’) wird ber…

erkant

Lexer

erk·ant

er-kant part. adj. BMZ bekannt, berühmt Nib. Iw. Parz. er was erkantes herzen gein got Helbl. 1,517. die den burgern erkant und vertraulich …

Fablikant

Idiotikon

Fablikant Band 1, Spalte 636 Fablikant 1,636

fabrikant

DWB

fabri·kant

fabrikant , m. fabricator, verfertiger, macher; man hört in Östreich kammerzeuger, siegellackserzeuger.

fiūwerkant

KöblerAfries

fiūwerkant , Adj. nhd. viereckig ne. square (Adj.) E.: s. fiūwer, *kant L.: Hh 28a, Hh 157, Rh 745a

Gëltpra(k)tikant

Idiotikon

Gëltpra(k)tikant Band 5, Spalte 574 Gëltpra(k)tikant 5,574

hochkant

DWB

hoch·kant

hochkant , m. bauholz, wie es beim hausbau als balken zwischen zwei stockwerken auf die hohe kante gelegt werden kann ( vgl. th. 5, 174): im…

hôchbekant

MWB

hôchbekant Part.-Adj. ‘sehr bekannt’ da von din nam ist hochbekant Frl 8:20,10 MWB 2 1622,23; Bearbeiter: Plate

hōchbekant

KöblerMhd

hōch·bekant

hōchbekant , (Part. Prät.=)Adj. nhd. „hochbekannt“, berühmt, sehr bekannt Q.: Frl (1276-1318) E.: s. hōch (1), bekant W.: nhd. hochbekannt, …

irkant

KöblerAhd

irkant , (Part. Prät.=)Adj. nhd. erkannt ne. recognized Vw.: s. un- Hw.: s. irkennen*

kalkant

MNWB

kalk·ant

+ kalkant (-t-) , m. , Bälgetreter für die Orgel.

Kravattenfabrikant

Wander

kravatte·n·fabrikant

Kravattenfabrikant Er ist ein Kravattenfabrikant. (S. Kravatte 3.) ( Breslau. ) Verhüllend, euphemistisch für: Halszuschnürer. (Vgl. darüber…

larikant

Lexer

lari·kant

larikant stm. ein kostbarer, wol nach einer stadt benannter stoff. geworht ûʒ einem larikant Wh. v. Öst. 43 a . ouch was nâch listes siten i…

Larkant

BMZ

lar·kant

Larkant geogr. n. daʒ waʒʒer Larkant W. Wh. 40 — 42. 49. 58. 59. 70. 177. 319. 398. 403. 404. 423. 425. 436. 438. 458. 463.

Malefikant

DRW

Malefikant, m. zu Malefiz Straftäter, Verbrecher 1559 OÖsterr./ÖW. XII 844 solle ... zue handhab der maleficanten mit ehistem ein stock gema…

markant

Pfeifer_etym

mark·ant

markant Adj. ‘auffallend, ausgeprägt, hervorstechend’, Übernahme (19. Jh.) von gleichbed. frz. marquant, Part.adj. zu frz. marquer ‘zeichnen…

mendikant

KöblerMnd

mendi·kant

mendikant , M. nhd. Mendikant, Bettelmöch I.: Lw. lat. mendīcāns E.: s. lat. mendīcāns (2), lat., (Part. Präs.=)M., Bettler; vgl. lat. mendu…

mokant

Pfeifer_etym

mok·ant

mokieren Vb. reflexiv ‘sich lustig machen, sich abfällig oder spöttisch äußern’, entlehnt (17. Jh.) aus gleichbed. frz. se moquer, das wahrs…

musikant

DWB

musi·kant

musikant , m. der musik ausübt, namentlich berufsmäszig: der musikant, plur. musikanten, alias sänger, saitenspieler, sive donkünstler, musi…

музыкант

RDWB2

музыкант Musikant m Бременские музыканты - die Bremer Stadtmusikanten Он музыкант-виртуоз, он умеет играть на всех инструментах. - Er ist ei…

Ableitungen von kant (11 von 11)

bekant

MNWB

bekant (-d-) , part. prt. adj. , (s. bekennen) 1. bekannt, kennend, wissend; vertraut mit; bekannt, gekannt. bekande vründe Verwandte . 2. a…

bekanten

DWB

bekanten , angulos demere, was beecken.

bekantlich

Lexer

be-kant-lich , bekentlich adj. BMZ erkennbar Tit. Loh. Kreuzf. 45,14 ; bekantlicheu ding Mgb. 4,26. 34. eines ding. bek. sîn es eingestehen …

entkanten

DWB

entkanten , margine, angulo privare: der granit verwittert sehr gern in kugel- und eiform. man hat daher keineswegs nöthig, die in Norddeuts…

erkant

Lexer

er-kant part. adj. BMZ bekannt, berühmt Nib. Iw. Parz. er was erkantes herzen gein got Helbl. 1,517. die den burgern erkant und vertraulich …

erkante

Lexer

er-kante swm. ib. der bekannte Griesh.

erkantlich

Lexer

er-kant-lich adj. BMZ erkennbar, bekannt Tit. Barl. Mart. j.Tit. 1160.

kante

DWB

kante , f. margo, ora, rand, ecke, scharfe seite, ein nd. wort, erst im 17. jh. wie es scheint in die schriftsprache eingeführt, mnl. cant m…

urkante

DWB

urkante , f. , kante des urgesteins J. G. Kohl Alpenreisen 3, 250 . —

vêrkant

MNWB

vêrkant (veer-) , adj. , vierkantig, viereckig, rechteckig, quadratisch, quaderförmig, würfelförmig , int vêrkante in viereckiger Gestalt; v…

verkanten

DWB

verkanten , verb. ausdruck im militärischen schieszdienste, beim zielen das im anschlage befindliche gewehr nach rechts oder links verdrehen…