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Reis

ahd. bis spez. · 14 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Reis

Bd. 16, Sp. 763
Reis (Oryza L.), Gattung der Gramineen, einjährige oder ausdauernde Gräser mit meist großer, lockerer Rispe, Zwitterblüten, verkümmerten Hüllspelzen und papierartigen bis lederigen, zusammengefalteten, meist begrannten Deckspelzen; die längliche, stumpfe, seitlich zusammengedrückte Frucht wird von den Spelzen eng umschlossen. Etwa sechs Arten in den Tropen beider Hemisphären. Eine in der nördlichen gemäßigten Zone der Alten Welt, auch in Deutschland an Gräben, Ufern wachsende Art, Wilder R. (O. clandestina A. Br.). wird jetzt zur Gattung Leersia gerechnet. Der gemeine R. (O. sativa L., s. Tafel »Getreide III«, Fig. 1), einjährig, mit 1–1,5 m hohem und höherm Halm, 30–35 cm langen, dunkelgrünen, am Rande rauhen Blättern, zusammengezogener und zuletzt einseitig überhängender Rispe mit 30 bis mehr als 100 Früchten und rauhen, vorspringend fünfnervigen Deckspelzen, wächst an feuchten Orten In diens und des tropischen Australien, eine Varietät in Afrika wild und ist in Brasilien verwildert. Er wird in sehr vielen Varietäten als Getreidepflanze in Asien bis 42°, in Europa bis 46° (Poebene), in Nordamerika bis 36° nördl. Br. und auf der Südhalbkugel bis 26° südl. Br. kultiviert. Als Sumpfpflanze verlangt der R. große Feuchtigkeit des Bodens und außerdem eine Sommertemperatur von 20°. Er braucht zu seiner Entwickelung 5–6 Monate. Man baut ihn meist in niedrigen, feuchten, leicht anhaltend unter Wasser zu setzenden Gegenden und hat in Japan, China, auf Java seit alten Zeiten künstliche Bewässerungsanlagen geschaffen, die größere Unabhängigkeit von der Regenzeit und die Gewinnung von zwei Ernten im Jahr ermöglichen. Am meisten ausgebildet ist die Bewässerung in der Poebene. Vielfach ist der Reisbau noch sehr primitiv, in China, Japan, Java, Nordamerika, Oberitalien erzieht man aber auf Saatbeeten junge Pflanzen, stellt diese in kleinen Gruppen auf die bewässerten Felder und sorgt für Fernhaltung des Unkrautes, reichliche Bewässerung und Düngung. Die anhaltende Bewässerung des Bodens erzeugt leicht Sumpffieber, und die Reiskultur ist daher in Europa in der Nähe von Ortschaften verboten. Eine Varietät, der Bergreis (O. montana), der auch auf trocknem Boden gedeiht, kürzerer Vegetationszeit bedarf und nur bei größerer Trockenheit Bewässerung verlangt, wird in Asien gebaut, ist aber viel weniger geschätzt und hat sich in Europa nicht bewährt. Klebreis (O. glutinosa), dessen Körner beim Kochen eine fest zusammenhängende Masse bilden, wird in Japan und China kultiviert und gedeiht auf nassem und trocknem Boden. Vgl. auch Getreidebau. Die wichtigsten Reisländer sind Japan, Korea, China, Vorder- und Hinterindien, Philippinen und Sundainseln, Ceylon und Madagaskar. In Amerika baut man gegenwärtig R. in Carolina, Georgia, Louisiana, Mississippi, in Mittelamerika, Westindien, Brasilien, Paraguay etc., in Europa in Oberitalien, Sardinien, Spanien, Portugal, in der Türkei, in Griechenland, auch noch in der friaulischen Tiefebene in den Bezirken Cervignano und Monfalcone. Für die Ausfuhr nach Europa kommen in Betracht Vorder- und Hinterindien (Birma, Siam, Kotschinchina), Java, Japan. Bei der Ernte werden die Rispen abgeschnitten und die Frucht durch Dreschen, Walzen oder Austreten gewonnen. Der erhaltene rohe R. (Paddy) wird in Europa (besonders in Hamburg und Bremen), in neuester Zeit aber auch in einigen Ausfuhrländern, in Indien, Birma etc., auf Reismühlen enthülst (geschält). Der geschälte R. (Braß, Bray) wird schließlich auf Poliermaschinen poliert. Letztere bestehen entweder aus einem einfachen Bürstenapparat oder aus einem um die Vertikalachse drehbaren Kegel mit unbeweglichem Mantel, wobei der Kegel mit Schaffell, der Mantel aber mit Drahtnetz ausgeschlagen ist. Um dem geschälten R. eine blendend weiße Farbe zu geben, bläut man ihn wohl auch auf der Poliermaschine mit Indigolösung. Bei Arakanreis rechnet man nach der Bearbeitung gewöhnlich 531/3 Proz. Ganzreis, 262/3 Proz. Bruchreis und 20 Proz. Abfall. Von allen Getreidearten ist R. am ärmsten an eiweißartigen Stoffen, dagegen ist er am reichsten an Stärkemehl. R. enthält: 400@@break Die beim Schälen abfallende Kleie, die als Reisfuttermehl in den Handel gebracht und als Viehfutter benutzt wird, enthält im Durchschnitt 12,90 Wasser, 11,20 Stickstoffsubstanz, 7,85 Fett, 62,10 stickstofffreie Extraktstoffe, 1,60 Rohfaser, 4,35 Asche. Beim R. findet also in noch höherm Grad als beim Weizen eine ungleiche Verteilung der einzelnen Bestandteile statt, die Eiweißstoffe sind vorzugsweise in den äußern Schichten abgelagert und werden beim Schälen zum größern Teil in die Kleie übergeführt. Von den verschiedenen Handelssorten gilt der Carolinareis, unter welchem Namen alle im Süden Nordamerikas gebaute Frucht geht, ein länglich-schmales, glattes, hartes, eckiges, mattweißes oder durchscheinendes Korn, als die vorzüglichste. Der Bengalreis, der in größter Menge produziert und in Indien sehr geschätzt wird, ist großkörnig, rötlich, wohlschmeckend, schwer zu enthülsen; der Patnareis, die andre Hauptforte Ostindiens, ist kleinkörnig, langgestreckt und dünn, sehr weiß; der Rangunreis, aus Britisch-Birma oder Pegu, ist eine gute Mittelsorte, der Arakanreis sehr wohlfeil; auch Siam liefert viel R. Die größten Ausfuhrplätze des indischen Reises sind: Rangun, Akyab, Maulmain und Kalkutta. Der Javareis ist meist von guter Qualität, geriefte, lange, durchscheinende Körner, weißer als Carolinareis und nächst diesem am teuersten. Unter Tafelreis verstand man sonst besten Javareis, jetzt aber auch vielfach andre gute Sorten. Der italienische R. hat dicke, rundliche, weiße Körner. Außerdem gelangen nach England levantiner, ägyptischer, brasilischer, westindischer R., R. von Mauritius, Südafrika und Britisch-Guayana. – Der R. dient ganz besonders im Orient und in Asien als mehr oder weniger ausschließliches Nahrungsmittel. Die in kochendem Wasser erweichten Körner sind, fast ohne alle Zutat, als Pilaw im ganzen Orient ein Hauptteil aller Mahlzeiten, ebenso mit Fischen, Hühnern etc., mit Gewürzen vermischt, als Curry ein Lieblingsgericht in ganz Ostasien; aus gemahlenem R. werden in Indien die verschiedensten Speisen, auch Brot, bereitet. Reismehl dient auch als Zusatz zu Schokolade, zu Waschpulvern und als Stärkesurrogat. Bei uns ist Reisgrieß gebräuchlicher. Sehr viel R. wird in der Bierbrauerei und zur Gewinnung von Stärkemehl benutzt. In Japan stellt man das bierähnliche Saké aus R. dar und außerdem einen Branntwein: Schochiu (chines. Samschu). In Ostindien dient R. auch zur Darstellung von Arrak, und dort wie auch in der Türkei und Westindien werden noch andre alkoholische Getränke aus R. bereitet. Die Abfälle vom Polieren des Reises (Schalenreste, zerbrochene Körner etc.) liefern das Reismehl, das viel reicher an Fett ist als der geschälte R. und zum Füttern und Mästen des Viehes benutzt wird. Stengel und Stroh benutzt man zu Geflechten und in der Papierfabrikation. R. wird seit etwa 5000 Jahren in China kultiviert. Der Kaiser Jao ließ 2356 v. Chr. am Jantsekiang Bewässerungswerke anlegen und regelte die Verteilung der Einkünfte von den Reisfeldern. Der Sanskritname des Reises war vrihi, das in den iranischen Sprachen zu brizi wurde, und aus dieser altpersischen Form machten die Griechen oryza, welch letzteres Wort der bei allen neueuropäischen Völkern vorhandenen Benennung zugrunde liegt. Von China gelangte der Reisbau nach Innerasien, Korea und Japan, nach dem östlichen Hinterindien und den Philippinen, von Indien aus nach Ceylon, dem westlichen Hinterindien, den Sundainseln und Persien. Im Abendland wurde der R. wohl erst durch die Feldzüge Alexanders d. Gr. genauer bekannt, als er bereits am obern Oxus und in den untern Euphrat- und Tigrisländern kultiviert wurde. Schon damals wurde er in derselben Zubereitung genossen wie noch heute überall im Orient. Seit der Gründung des ägyptisch-griechischen Reiches tritt der R. als Handelsware auf; die Ärzte benutzten ihn zu einem schleimigen Getränk, aber als Speise diente er zur Zeit des Horaz noch nicht. Erst die Araber versuchten, den Reisbau im Nildelta und mit großem Glück in Spanien einzuführen, wo die kunstvoll bewässerten Felder reiche Ernten lieferten. Um 1530 baute man auch in Italien R., und so groß war der Gewinn, daß die neuen Reisfelder sich von dem Mündungsland der Alpenflüsse bis in die Romagna, nach Piemont etc. ausdehnten. Die dadurch geschaffenen ausgedehnten Sumpfflächen erzeugten aber Fieber und Malaria, und nun begannen die Regierungen, den Reisbau durch Verbote mehr und mehr einzuschränken, und bis in die Gegenwart sind Verordnungen in Kraft geblieben, durch welche die Anlage und der Betrieb von Reisfeldern geregelt wird. Nach Amerika kam der Reisbau erst 1701; durch ein Schiff aus Madagaskar gelangte eine kleine Quantität Saatreis nach Carolina, und bald darauf erhielt man auch R. aus Ostindien. 1724 wurden bereits 18,000 Faß ausgeführt; doch blieb auch später Mais und Weizen das Nahrungskorn der Bevölkerung, während in Asien der R. fast ausschließliches Nahrungsmittel ist. Man kann annehmen, daß über 750 Mill. Menschen in China, Japan, auf dem Malaiischen Archipel, in Indien, Persien, Arabien, in der Türkei, in Nordafrika und Portugal mehr oder weniger ausschließlich von R. leben. Keine andre Getreideart kommt in dieser Beziehung dem R. gleich. Britisch-Ostindien erntet jährlich 25 Mill. Ton. und führt 1,700,000 T. aus. Auf Java beträgt die Produktion etwa 3 Mill. T., Kotschinchina führt 700,000, Siam 500,000 T. aus. Japan erntet ca. 3 Mill. T., die Vereinigten Staaten 64,000, wovon 10,000 T. zur Ausfuhr gelangen. In Deutschland wurde eingeführt 400@@break und ausgeführt 400@@break Der Verbrauch an R. in Europa hat sich im 19. Jahrh. außerordentlich gesteigert. Es betrug: 400@@break In Deutschland betrug der Verbrauch für den Kopf 1851–55 nur 0,87 kg, in Italien am Beginn der 1880er Jahre 22,8 kg. Der Verbrauch ist wesentlich abhängig vom Preise der landwirtschaftlichen Produkte, so daß bei großer Billigkeit derselben der Reisverbrauch trotz des Preisrückganges des Reises sinkt. Ebenso sind die Zölle von großem Einfluß. Vgl. Oppel, Der Reis (Brem. 1890).
10156 Zeichen · 137 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    reis

    Althochdeutsches Wörterbuch

    reis Sprachwiss. 42,165 s. reiz.

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    reisstf.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +1 Parallelbeleg

    reis stf. prät. s. reise, rîsen.

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Reis

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    Der Reis , Oryza, S. Adelung Reiß .

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    1Reis

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    1 Reis mask; -ß N9,145,7 1 Getreidepflanze aus der Familie der Süßgräser Botanik..R., heraufgeruckter Umbilicalpunkt [ V…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Reis

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +5 Parallelbelege

    Reis , türk., Anführer, Hauptmann.

  6. modern
    Dialekt
    reis

    Schweizerisches Idiotikon · +5 Parallelbelege

    reis Band 6, Spalte 1297 reis 6,1297

  7. Spezial
    Reis2

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    Reis 2 n. (-es,-er) (Ableger) pelter (-tri) m. , pelza (-zes) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit reis

1.328 Bildungen · 1.171 Erstglied · 147 Zweitglied · 10 Ableitungen

reis‑ als Erstglied (30 von 1.171)

Reis I

SHW

Reis I Band 4, Spalte 1339-1340

Reis II

SHW

Reis II Band 4, Spalte 1341-1342

Reisauflauf

SHW

Reis-auflauf Band 4, Spalte 1343-1344

Reisbesem

SHW

Reis-besem Band 4, Spalte 1343-1344

Reisbrei

SHW

Reis-brei Band 4, Spalte 1343-1344

Reisgemüse

SHW

Reis-gemüse Band 4, Spalte 1345-1346

Reisholz

SHW

Reis-holz Band 4, Spalte 1345-1346

Reismehl

SHW

Reis-mehl Band 4, Spalte 1345-1346

Reisprügel

SHW

Reis-prügel Band 4, Spalte 1345-1346

Reisstange

SHW

Reis-stange Band 4, Spalte 1347-1348

Reissuppe

SHW

Reis-suppe Band 4, Spalte 1351-1352

reis

KöblerMhd

reis... , . Vw.: s. reise...

reisach

FWB

1. ›Anzahl dünner Zweige, Ruten; Reisig‹ (überwiegend als Baumaterial und Brennholz); 2. ›mit Buschwerk bestandenes Land‹.

reisader

DWB

reis·ader

reisader , f. , dimin. reisäderlein, n. kleine ader, die sich wie ein reis vom stamm, von einer groszen ader abzweigt: beginnet die leber in…

reisære

BMZ

reis·aere

reisære stm. der reisige, kriegsmann, der zu felde zieht. der in einer guoten veste ist, der erschricket niht vor den reisæren myst. 317,5.

reisammer

DWB

reis·ammer

reisammer , f. emberiza oryzovora, in Amerika lebender, reisfressender vogel ( s. reisdieb, reisvogel), auch als mascul. gebraucht Nemnich 1…

reisan

AWB

rei·san

reisan st. n. ( ? ); ae. wrásen f. — Graff II,543. reisan-: dat. pl. -um H 20,7,2; acc. pl. - ] Gl 2,248,58 ( Berl. Lat. 4 ° 676, 9. Jh.; od…

reis als Zweitglied (30 von 147)

allawēreis?

KöblerGot

*allawēreis? , Adj. (ja), Adj. (a) nhd. redlich ne. sincere, completely agreeing, completely agreeable Hw.: s. allawērei* Q.: Regan 8, Schub…

blōstreis?

KöblerGot

*blōstreis? , st. M. (ja) nhd. Verehrer ne. worshipper Vw.: s. gud- E.: s. germ. *blōstra-, *blōstram, st. N. (a), Opfer; vgl. idg. *bʰlād-,…

hiureis

KöblerGot

*hiureis , Adj. (ja) Vw.: s. *un- E.: germ. *hiurja-, *hiurjaz, *hiura-, *hiuraz, Adj., geheuer, traut, vertraut

mēreis

KöblerGot

*mēreis , Adj. (i/ja) nhd. groß, berühmt ne. famed, reputed Vw.: s. waila-, waja- Q.: Komposita, PN E.: germ. *mērja-, *mērjaz, *mǣrja-, *mǣ…

sparwāreis?

KöblerGot

*sparwāreis? , st. M. (ja) nhd. Sperber ne. sparrowhawk Q.: afrz. esprevier, prov. esparvier, kat. esparver, Holthausen, Gotisches etymologi…

treis?

KöblerAhd

*treis? , Sb. nhd. Acker, Brache ne. field (N.) Q.: ON

tuzwēreis

KöblerGot

*tuzwēreis , Adj. (ja)? Vw.: s. *tuzwērs

unhiureis

KöblerGot

*unhiureis , Adj. (ja) Vw.: s. unbiari* E.: s. un-, *hiureis Son.: Bedeutung nach Regan „wild“.

unwēreis?

KöblerGot

*unwēreis? , Adj. (ja)? Vw.: s. *unwērs

wajamēreis?

KöblerGot

*wajamēreis? , Adj. (ia) nhd. übelberüchtigt, übel berufen (Adj.) ne. defaming (Adj.), speaking abusively, speaking ill of Hw.: s. wajamerei…

wēreis

KöblerGot

*wēreis , Adj. (ia/a) nhd. wahr ne. agreeing (Adj.), agreeable Vw.: s. *alla-, *tuz- Q.: PN, Wera, Wereka, Gilvira, Gilvir, Requiviro, Verem…

Engrosspreis

RDWB1

Engrosspreis m оптовая цена etw. zum ~ haben - купить что-л. по оптовой цене

Freundschaftspreis

RDWB1

Freundschaftspreis m (Lakune) заниженная цена (для друга, хорошего знакомого, по-дружески)

Mondpreis

RDWB1

Mondpreis m umg. (Lakune) намеренно завышенная цена, которая служит для того, чтобы с помощью последующей скидки с цены внушить покупателю п…

Schleuderpreis

RDWB1

Schleuderpreis m бросовая цена идиом. etw. für einen Schleuderpreis verkaufen - продать за понюшку табака идиом.

Spottpreis

RDWB1

Spottpreis m дешёвка, смешные деньги идиом. , копейки (что-л. стоит)

Tattergreis

RDWB1

Tattergreis m (Lakune) кто-л., из кого уже песок сыплется идиом. ; древний старик; в чём только душа держится идиом. ; кто-л. на ладан дышит…

Teufelskreis

RDWB1

Teufelskreis m порочный круг идиом.

A(n)g(e)reis

Idiotikon

A(n)g(e)reis Band 6, Spalte 1301 A(n)g(e)reis 6,1301

AESCHRÉIS

Hederich

aesch·reis

AESCHRÉIS , ĭdos, Gr . Αἰσχρηΐς, ίδος, eine von des Thestius funfzig Töchtern, mit welcher Herkules den Leukones zeugete. Apollod. l. II. c.…

Afreis'

MeckWBN

Wossidia Afreis' f. Abreise S. Neum. Volksm. 291.

Allmendkreis

DRW

Allmendkreis Bereich der Allmende 1483 ZGO. 1 (1850) 435 Faksimile

Amtskreis

Campe

amts·kreis

◎ Der Amtskreis , des — es, Mz. die — e, eigentlich der Kreis, Bezirk, welcher zu einem Amte gehört; dann, derjenige Bezirk, in welchem ein …

Anreis

Idiotikon

Anreis Band 6, Spalte 1327 Anreis 6,1327

Anschlagpreis

DRW

anschlag·preis

Anschlagpreis veranschlagter Wert materialien ... für den anschlagpreis liefern 1794 PreußALR. I 21 § 530

baldgreis

DWB

bald·greis

baldgreis , senecio, die kreuzwurz, deren samen bald grau werden soll, woher der name.

Beckichreis

Idiotikon

Beckichreis Band 3, Spalte 853 Beckichreis 3,853

beerreis

DWB

beer·reis

beerreis , n. reis mit vogelbeeren, das die vogler auslegen.

Ableitungen von reis (10 von 10)

bereisen

DWB

bereisen , befallen, vom mhd. rîsen fallen: blümlein, mit süszem tau beriesen. Spee trutzn. 37 (39).

bereisung

DWB

bereisung , f. peragratio: die bereisung der salzwüsten. Kant 5, 437 .

entreisen

DWB

entreisen , elabi, excidere, ahd. intrîsan ( Graff 2, 537 ), nnl. ontrijzen, praet. ontrees: wie im sîn wort wêre entrisen mit luge ûʒ aller…

erreise

BMZ

erreise swv. hieher? auf der reise erlangen. aber swer mit kunst erreist herren gâbe unde ir segen, der ist dâhin niht ze wegen, daʒ er guot…

erreisen

DWB

erreisen , emetiri: ein land erreisen, itinere assequi.

gereis

DWB

gereis , n. subst. zu reisen, rüsten, ordnen, zu einer gewissen absicht fertig, geschickt machen Stalder 2, 268 , s. reisen 1 th. 8, 735. 1 …

Gereise

Campe

Gereise , des — s , o. Mz. s. Ge — 2. 2).

reise

DWB

reise , f. iter, expeditio. 1 1) reise gehört zu dem gemeingermanischen verbum rîsan ( s. unter reisen), dem in den urverwandten sprachen ni…

unreislich

DWB

unreislich , adj. , gth. von reislich ( Staub-Tobler 6, 1327 ; Fischer 5, 280 ): unfährlich ( dasselbe wie unfährig, impeditissimus ad iter …

verreisen

DWB

verreisen , substant. infin. des vorigen: kamen wir gon Chamberg, dohin die Teutschen von Monpelier pflegen einander im verreisen das gleidt…