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Kant

ahd. bis sprichw. · 19 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

MeckWB
Anchors
28 in 19 Wb.
Sprachstufen
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Eintrag · Mecklenburgisches Wb.

Kant f.

Bd. 4, Sp. 93
Wossidia Kant f. Kante 1. Ecke, Rand, Seite von Räumen und Gegenständen a. im eigentlichen Sinne: de Hochtidenlüd' stünnen all' in een Kant standen beim Kellentanz alle in einer Ecke HaHagenow@LübtheenLübth; dee sett't 't Mul in de Pünt un 'n Noors in dree Kanten vom Beleidigten Wa; wennihr geiht de Mœhl up drei Kanten? Wenn de Möller Baukweiten mahlt RoRostock@KörkwitzKörkw; se hebben em up de Kanten hulpen den Wurzelblock des gefällten Baumes umgekantet Mür; dat Holt is in de Kant wussen es ist in sich gedreht Wa; häufig um die quadratische Form auszudrücken: de Balken wir œwer jede Kant vier Faut dick RoRostock@RibnitzRibn; dat wir ungefähr 'n Faut in alle Kanten Elm; dat wir so lang in alle Kanten WaWaren@CramonCram; auch von einem wohlbeleibten oder vierschrötigen Menschen: dee hett 't in alle Kanten SchwSchwerin@PinnowPinn; dee is in alle Kanten glik Wa; einen Übergang zum Folgenden bietet die Wendung wat up de hoge Kant setten auf die Schmalseite, z. B. Geldstücke, die man früher auf diese Weise in kleine gestrickte oder gehäkelte strumpfähnliche Behälter, welche ihrem Durchmesser angepaßt waren, schob und in der Schatulle verwahrte; ein Verfahren, das zu zahlreichen, von einem sehr sparsamen Menschen gebrauchten Rdaa. Anlaß gab: hei hett noch wat inne hog' Kant HaHagenow@BelschBelsch; dee stellt alles up de hog' Kant Red; ... leggt ... RoRostock@RibnitzRibn; StaStargard@StrelitzStrel; Hei ümmer mihr tausamen schrapen ded Un Stück för Stück up hoge Kant henläd Reut. 1, 140. b. präp. Verbindungen, denen meist ein erläuterndes Adj. oder Zahlwort beigefügt ist, schildern menschliche Zustände, menschliches Verhalten sowie die durch dieses Verhalten geschaffene Lage: hei hett 't in alle Kanten 'er ist überall gut gedeckt' Mi 39a; sick in de Kant setten sich erheben, sich aufrichten; as Dürten un Mrieken na ehr Kamer gahn süllen, set'ten disse sick in de Kant (widersetzten sich) H. Schröd. Buerh. 2, 119; de nauge Kant ist die Kippe, die gefährliche Lage, daher: dat wir up de nauge Kant das hätte beinahe ein Unglück gegeben RoRostock@LangsdorfLangsd; dee haugen beid' up een Kant hauen in eine Kerbe, sind sich einig Wa; wi snacken von de anner Kant wir meinen es anders Wa. 2. von Örtlichkeiten und Gegenden zur Bezeichnung der Richtung und Lage: Un leewen dehd de Brook an allen sinen Kanten Babst Fest 4; de Stadt hadd sick nah allen Kanten utbugt Reut. 4, 473; dee kem von dee Kant StaStargard@UsadelUsad; up dee Kant von 'n Seestern RoRostock@WarnemündeWarn; in dieser Verwendung häufig statt einer Präp., z. B. diesseits: in dat tweit Hus dirs Kant de Krim wahnt de Vaagt RoRostock@WarnemündeWarn; up dirs Kant Kopenhagen stünnen twei Baken Wustr; jenseits: up dee Kant de Brügg' Ribn; seem. Himmelsrichtung: dat bölkt so up in de südlich Kant von aufsteigenden Wetterwolken Wustr; wenn he nah de westlich Kant dreiht wenn wir Westwind bekommen Warn; dat weiht von de westlich Kant ebda; wenn de Wind von de anner Kant in de Sägel föllt AHag; Stür südlich du un nuurdlich Kant Bri. 1, 59; sin verfluchtiges Scheilog' schuult ... nah de oostliche Kant hen 5, 40; südlich Kant Less. Hell. 23; Bartels Kant Norden Wa; Küste: Van Tripolizza's nördlich Kant Less. Hell. 112; Landstrich: as wi von uns' Kant hierher tröcken SchöSchönberg@SchlagsdorfSchlagsd; von ne anner Kant her is hier mal 'n Hochtidenbidder wääst WiWismar@PoelPoel; das Jenseits, wenn es von einem Toten heißt: dee is anne gaud' Kant RoRostock@DierhagenDierh; Seite eines Weges in der Aufforderung, Platz zu machen: hei rep, ick süll mi 'n bäten an de Kant wohren RoRostock@GresenhorstGres; gah ... an de Kant Bri. 2, 172; 180; Meister Kuhlmann ... stödd' sin annern gauden Frünn' ... an de Kant (stieß sie beiseite) 5, 93. 3. modaler Gebrauch: in een Kant is dat gaut in einer Beziehung LuLudwigslust@Groß LaaschGLaasch; in alle Kanten hüren dor Kräften tau vor allen Dingen Menk; Hei leet ... ok hüt en poor Drüddel springen, Dat deed hei up anner Kant wedder inbringen (auf andere Weise) Camm. Bil. 126; Geld darf man nich annähmen, œwer wenn se nah ne anner Kant got don willen sich auf eine andere Art dankbar erzeigen MaMalchin@GnoienGnoi; hei säd', hei wull em deinen in alle Kanten in jeder Hinsicht, auf alle Weise RoRostock@VölkshagenVölksh; Un muter di rut nah jede Kant (putze dich auf jede Weise auf) Seem. And. 10; Un lawen den Pudel nah allen Kanten (auf jede Weise) Reut. 5, 248; in dieser Verwendung zuweilen zum Adv. erstarrt mit der Bedeutung völlig, gänzlich: de Kapteihn hadd ... sick einen in allen Kanten fasten Plan utdacht 4, 391; gründlich: wil ick kein Schaulkind bün, möt ick de Sak irst nah allen Kanten äwerlegen 6, 209. Bei Zeit- und Zahlenangaben etwa, höchstens: dee is an de Kant viertig Johr HaHagenow@RedefinRed; se hebben an de Kant tweidusend Daler ebda. 4. Zss.: Achter-, Af-, Baben-, Binnen-, Bläder-, Bom-, Busch-, Buten-, Disch-, Drei-, Lei-, Luw-, Nuurden-, Schor-, See-, Unner-, Vier-, Vör-, Water-, Westerkant; hochkant. FN.: Bäudnerkant; Kantsoll. — Mnd. kant m., kante f. — Br. Wb. 2, 733; Dä. 217a; Kü. 2, 74; Me. 3, 39; Schu. 74.
4796 Zeichen · 76 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    kantst. m. n.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    ? kant st. m. n. ; vielleicht aus mlat. cantus in der Bed. ‘ Rand ’, vgl. Splett, Stud. S. 378. — Graff IV,455. kant: no…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    kantstfm.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +9 Parallelbelege

    kant stfm. s. kanne, s. kanz.

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    kantM., N.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +5 Parallelbelege

    kant , M., N. nhd. Kante, Ecke, Winkel, Seite, Rand, Grenze, Küste Vw.: s. bī-, sē- Hw.: s. kante; vgl. mnl. cant E.: s.…

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    kant

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    kant für kante, kannte, auch für gekannt, s. kennen .

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Kant

    Goethe-Wörterbuch

    Kant Gen ‘Kantens’ B13,82,21 Schiller 28.2.98 , ‘Kanten’ zweimal Dat ( N11,49,28 EinwirkgNeuPhilos u 5 1 ,167,10 ), einm…

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Kant

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Kant , Immanuel, der größte u. jedenfalls einflußreichste Philosoph der Neuzeit, geb. 1724 zu Königsberg, der Sohn eines…

  7. modern
    Dialekt
    Kantf.

    Mecklenburgisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Kant f. Kante 1. Ecke, Rand, Seite von Räumen und Gegenständen a. im eigentlichen Sinne: de Hochtidenlüd' stünnen all' i…

  8. Sprichwörter
    Kant

    Wander (Sprichwörter)

    Kant Es ist besser en graent Kant 1 , as 'ne leere Hand. ( Oderbruch. ) – Engelien, 222. 1 ) Ein grober Kanten.

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118 Knoten, 115 Kanten

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit kant

349 Bildungen · 267 Erstglied · 71 Zweitglied · 11 Ableitungen

kant‑ als Erstglied (30 von 267)

Kanthaken

SHW

Kant-haken Band 3, Spalte 1089-1090

Kantring

SHW

Kant-ring Band 3, Spalte 1089-1090

kantum

SHW

kant-um Band 3, Spalte 1089-1090

Kántabrer

Meyers

Kántabrer ( Cantabri ), altes iberisches Volk in Nordspanien, dessen rauhes Gebirgsland westlich von den Asturiern, östlich von den Vaskonen…

Kantābrisches Gebirge

Meyers

Kantābrisches Gebirge , allgemeine Bezeichnung des Küstengebirges von Nordspanien (s. Karte »Spanien«), das, zum pyrenäischen System gehörig…

Kantābrisches Meer

Meyers

Kantābrisches Meer , Teil des Atlantischen Ozeans, an der Nordküste Spaniens.

Kantakuzēnos

Meyers

Kantakuzēnos , griech. Fürstenfamilie, die im 14. Jahrh. den byzantinischen Thron bestieg, unter den Osmanen zu den vornehmsten Fanariotenfa…

kantala

AWB

kant·ala

? kantala st. f. ( ?; vgl. Splett, Ahd. Wb. I,1,442 ); vielleicht aus lat. cantalena. cantale: nom. sg. ( ? ) Gl 1,80,32 ( PaK ) ; oder lieg…

kantale

KöblerAhd

kant·ale

kantale , st. F. (ō) nhd. Lied, Gesang ne. song ÜG.: lat. cantilena Gl Q.: Gl (nach 765?) I.: Lw. lat. cantilēna? E.: s. lat. cantilēna, F.,…

kantalstab

KöblerAhd

kantalstab , st. M. (a?, i?) Vw.: s. kentilastab*

kantapfel

DWB

kant·apfel

kantapfel , m. eine art äpfel, gerippt, kantig. pomum Claudianum Stieler 1378 .

Kantappel

MeckWB

kant·appel

Kantappel m. eine Apfelsorte mit längs laufenden Kanten Ro Dob ; Mi 39 a ; Kantappel der weiße und rote Wintercalvill Wred. Flora 2, 418; de…

kantar

Lexer

kan·tar

kantar stm. ein ital. centner Chr. 1. 101,6. 103,13. — aus mlat. cantarus.

Kantara, El

Meyers

kantar·ael

Kantara, El (El Kantarat el Chazne , d. h. »die Brücke des Schatzes«), Ort auf der gleichnamigen Landenge in dem ägypt. Gouvernorat Kanal am…

kantarakāpa

KöblerAn

kantarakāpa , sw. F. (n) nhd. Chormantel, Mantel des Leiters des Chorgesangs Hw.: vgl. ae. cantercappe I.: Lw. ae. cantercappe, Lw. mlat. ca…

kantar(i)

AWB

kant·ari

kantar ( i ) st. n. ( ? ); zur möglichen Verbindung mit lat. cantherius vgl. Frings, Germ. Rom. II,156 f. — Graff IV,460. Alle Belege im Nom…

Kantart

GWB

kant·art

Kantart aus der mittelniederdt Vorlage übernommener (sprechender) Name eines Hahns in ‘Reineke Fuchs’ 50,11 ReinF I 191 Rüdiger Welter R.W.

Kantate

Pfeifer_etym

kant·ate

Kantate f. ‘mehrsätziges Gesangsstück für Einzelstimmen und Chor mit Instrumentalbegleitung’. Um 1700 wird ital. cantata, gleichsam ‘Singstü…

Kantātemesse

Meyers

kantate·messe

Kantātemesse , die am Sonntag Cantate (s. d.) beginnende Buchhändlermesse in Leipzig; s. Buchhandel , S. 545 f.

kantbære

Lexer

kant·baere

kant-bære adj. bekannt Chr. 8. 452,23. kanpêr ib. 3. 275,29. vgl. Dwb. 5,531.

Kantbäumchen

RhWB

kant·baeumchen

Kant-bäumchen -bø·m.kə MGladb , Kref n.: Webbaum in der Handweberei. RA.: Hatte der Weber Lieveranz (Ablieferung), dann worte och wahl de K.…

Kantbeitel

Meyers

kant·beitel

Kantbeitel , ein Stechbeitel zum Ausstechen tiefer Löcher mit einer auf dem Rücken hinlaufenden Rippe.

Kantbred

WWB

kant·bred

Kant-bred n. Stirnbrett, Verkleidung an winkligem Gegenstand (z.B. an der Windfeder) ( WmWb ).

kantbære

KöblerMhd

kantbære , Adj. nhd. „kantbar“, bekannt Vw.: s. un- Q.: Chr (14./15. Jh.) E.: s. kant, bære (3) W.: nhd. (ält.) kantbar, Adj., „kantbar“, ke…

Kante I

SHW

Kante I Band 3, Spalte 1087-1088

Kante II

SHW

Kante II Band 3, Spalte 1089-1090

kant als Zweitglied (30 von 71)

bīkant?

KöblerMnd

*bīkant? , Adj. nhd. ungefähr Hw.: s. bīkant (2) E.: s. bīkant (2)?

Ankant

Wander

ank·ant

Ankant Er hat keinen Ankant. – Frischbier, I, 81. Keinen Anhang, keine Zuneigung. »De Diewel heft keinen Ankant an mi.« ( Frischbier, I, 81.…

bekant

MNWB

bek·ant

bekant (-d-) , part. prt. adj. , (s. bekennen) 1. bekannt, kennend, wissend; vertraut mit; bekannt, gekannt. bekande vründe Verwandte . 2. a…

bĩkant

MNWB

bik·ant

bĩkant , bĩkantes , bĩkans , adv. , etwa, beinahe , ungefähr.

bīkant

KöblerMnd

bīkant , Adv. nhd. etwa, ungefähr, beinahe Hw.: s. bīkant (1), bīkantes, bīkans E.: s. bī, kant? L.: MndHwb 1, 274 (bīkant), Lü 53b (bikant)

Diskant

Pfeifer_etym

disk·ant

Diskant m. ‘höchste Stimmlage, Sopran, höchste Tonlage (bei Instrumenten)’. Mlat. discantus ‘Gegengesang’ (zu lat. cantus ‘Gesang’) wird ber…

erkant

Lexer

erk·ant

er-kant part. adj. BMZ bekannt, berühmt Nib. Iw. Parz. er was erkantes herzen gein got Helbl. 1,517. die den burgern erkant und vertraulich …

Fablikant

Idiotikon

Fablikant Band 1, Spalte 636 Fablikant 1,636

fabrikant

DWB

fabri·kant

fabrikant , m. fabricator, verfertiger, macher; man hört in Östreich kammerzeuger, siegellackserzeuger.

fiūwerkant

KöblerAfries

fiūwerkant , Adj. nhd. viereckig ne. square (Adj.) E.: s. fiūwer, *kant L.: Hh 28a, Hh 157, Rh 745a

Gëltpra(k)tikant

Idiotikon

Gëltpra(k)tikant Band 5, Spalte 574 Gëltpra(k)tikant 5,574

hochkant

DWB

hoch·kant

hochkant , m. bauholz, wie es beim hausbau als balken zwischen zwei stockwerken auf die hohe kante gelegt werden kann ( vgl. th. 5, 174): im…

hôchbekant

MWB

hôchbekant Part.-Adj. ‘sehr bekannt’ da von din nam ist hochbekant Frl 8:20,10 MWB 2 1622,23; Bearbeiter: Plate

hōchbekant

KöblerMhd

hōch·bekant

hōchbekant , (Part. Prät.=)Adj. nhd. „hochbekannt“, berühmt, sehr bekannt Q.: Frl (1276-1318) E.: s. hōch (1), bekant W.: nhd. hochbekannt, …

irkant

KöblerAhd

irkant , (Part. Prät.=)Adj. nhd. erkannt ne. recognized Vw.: s. un- Hw.: s. irkennen*

kalkant

MNWB

kalk·ant

+ kalkant (-t-) , m. , Bälgetreter für die Orgel.

Kravattenfabrikant

Wander

kravatte·n·fabrikant

Kravattenfabrikant Er ist ein Kravattenfabrikant. (S. Kravatte 3.) ( Breslau. ) Verhüllend, euphemistisch für: Halszuschnürer. (Vgl. darüber…

larikant

Lexer

lari·kant

larikant stm. ein kostbarer, wol nach einer stadt benannter stoff. geworht ûʒ einem larikant Wh. v. Öst. 43 a . ouch was nâch listes siten i…

Larkant

BMZ

lar·kant

Larkant geogr. n. daʒ waʒʒer Larkant W. Wh. 40 — 42. 49. 58. 59. 70. 177. 319. 398. 403. 404. 423. 425. 436. 438. 458. 463.

Malefikant

DRW

Malefikant, m. zu Malefiz Straftäter, Verbrecher 1559 OÖsterr./ÖW. XII 844 solle ... zue handhab der maleficanten mit ehistem ein stock gema…

markant

Pfeifer_etym

mark·ant

markant Adj. ‘auffallend, ausgeprägt, hervorstechend’, Übernahme (19. Jh.) von gleichbed. frz. marquant, Part.adj. zu frz. marquer ‘zeichnen…

mendikant

KöblerMnd

mendi·kant

mendikant , M. nhd. Mendikant, Bettelmöch I.: Lw. lat. mendīcāns E.: s. lat. mendīcāns (2), lat., (Part. Präs.=)M., Bettler; vgl. lat. mendu…

mokant

Pfeifer_etym

mok·ant

mokieren Vb. reflexiv ‘sich lustig machen, sich abfällig oder spöttisch äußern’, entlehnt (17. Jh.) aus gleichbed. frz. se moquer, das wahrs…

musikant

DWB

musi·kant

musikant , m. der musik ausübt, namentlich berufsmäszig: der musikant, plur. musikanten, alias sänger, saitenspieler, sive donkünstler, musi…

музыкант

RDWB2

музыкант Musikant m Бременские музыканты - die Bremer Stadtmusikanten Он музыкант-виртуоз, он умеет играть на всех инструментах. - Er ist ei…

Ableitungen von kant (11 von 11)

bekant

MNWB

bekant (-d-) , part. prt. adj. , (s. bekennen) 1. bekannt, kennend, wissend; vertraut mit; bekannt, gekannt. bekande vründe Verwandte . 2. a…

bekanten

DWB

bekanten , angulos demere, was beecken.

bekantlich

Lexer

be-kant-lich , bekentlich adj. BMZ erkennbar Tit. Loh. Kreuzf. 45,14 ; bekantlicheu ding Mgb. 4,26. 34. eines ding. bek. sîn es eingestehen …

entkanten

DWB

entkanten , margine, angulo privare: der granit verwittert sehr gern in kugel- und eiform. man hat daher keineswegs nöthig, die in Norddeuts…

erkant

Lexer

er-kant part. adj. BMZ bekannt, berühmt Nib. Iw. Parz. er was erkantes herzen gein got Helbl. 1,517. die den burgern erkant und vertraulich …

erkante

Lexer

er-kante swm. ib. der bekannte Griesh.

erkantlich

Lexer

er-kant-lich adj. BMZ erkennbar, bekannt Tit. Barl. Mart. j.Tit. 1160.

kante

DWB

kante , f. margo, ora, rand, ecke, scharfe seite, ein nd. wort, erst im 17. jh. wie es scheint in die schriftsprache eingeführt, mnl. cant m…

urkante

DWB

urkante , f. , kante des urgesteins J. G. Kohl Alpenreisen 3, 250 . —

vêrkant

MNWB

vêrkant (veer-) , adj. , vierkantig, viereckig, rechteckig, quadratisch, quaderförmig, würfelförmig , int vêrkante in viereckiger Gestalt; v…

verkanten

DWB

verkanten , verb. ausdruck im militärischen schieszdienste, beim zielen das im anschlage befindliche gewehr nach rechts oder links verdrehen…