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Quelle

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Quelle

Bd. 16, Sp. 512
Quelle (hierzu Tafel »Quellen I u. II«), eine Ausströmung vom flüssigem oder gasförmigem Material aus der Erde. Dasselbe ist in weitaus den meisten Fällen Wasser, das bald mehr, bald weniger andre Stoffe gelöst enthält, kann aber auch Gas (Kohlensäure, Schwefelwasserstoff, Kohlenwasserstoff) oder Naphtha (mit oder ohne Wasser, Schlammvulkane, s. d.) sein. Zu den Gasquellen gehören die Mofetten, Fumarolen (s. d.), Solfataren (s. d.) sowie die Borsäure enthaltenden Dampfausströmungen, die sogen. Soffioni Toskanas (Tafel II, Fig. 3). Das Quellwasser ist hauptsächlich atmosphärischen Ursprungs (vgl. Mineralwässer, S. 869) und rührt von demjenigen Teil (etwa einem Drittel) der Niederschläge her, der weder sofort wieder verdunstet, noch oberflächlich abfließt, sondern in das Erdreich gelegentlich bis zu sehr bedeutender Tiefe einsinkt. Das Zustandekommen der Quellbildung beruht auf der abwechselnden Verteilung von wasserdurchlassendem und wassersperrendem Gesteinsmaterial in der Erdkruste. Das erstere (Sande, Sandsteine, Gerölle, Konglomerate und zerklüftete, von Sprüngen und Brüchen, sogen. Lithoklasen, durchzogene Gesteine der verschiedensten Art) setzt dem Versinken des Wassers keinen Widerstand entgegen bis zu dem Punkte, wo es selbst von einer undurchlässigen, wassersperrenden Schicht (Ton, Lehm, Mergel) abgelöst wird. Liegt die undurchlässige Schicht (B) unter dem wasserdurchlassenden Material (A) horizontal, so wird sich das Wasser auf ihr in der untersten Region der durchlassenden Masse sammeln (wasserführende Schicht, Wasserhorizont, Grundwasser) und kann nur zum Austritt kommen, wenn die Kontur des Terrains diese unterste Partie durchschneidet, sie also etwa den Sockel eines als Sammelterritorium dienenden Gebirgsstockes bildet. Rundherum werden sich an den Stellen, wo diese obere Grenze der wassersperrenden Schicht zutage geht, Quellen (Q) bilden können (Fig. 1). Ist das ganze Schichtsystem einseitig geneigt, so wird das Wasser der tiefsten Stelle zustreben: es entsteht eine sog. Schichtquelle (Fig. 2). Bildet die wasserdichte Unterlage etwa eine napfförmige Mulde, so werden die Wasser sich ansammeln, um über dem niedrigsten unter denjenigen Punkten des Randes überzufließen, der in der Gegend entblößt ist (Überfallquelle, Fig. 3). Schneidet bei gleicher Lagerung ein Tal bis zu den wasserführenden Gesteinsschichten, also unter dem Rande der undurchlässigen Schicht, ein, so werden sich Quellen in diesem Tal bilden (Spaltquelle, Fig. 4). Ähnlich entstehen die Verwerfungsquellen (Fig. 5); hier staut sich das auf der wassersperrenden Schicht (rechts) abfließende Wasser an dem (links) längs einer Verwerfung vorgelagerten undurchlässigen Gesteinssystem, bis es aus der Verwerfungsspalte bei Q. zum Ausfluß kommt. Das komplizierteste Verhältnis spielt sich ab, wenn in einem Schichtensystem undurchlässige Schichten wasserführende einschließen und wenn dieses System in der Tiefe liegt und stark gebogen ist. Alsdann wird nach dem Gesetz der kommunizierenden Röhren das Wasser vom Sammelterritorium in dem einen Schenkel nach abwärts fließen und in dem andern bis zur gleichen Höhe ansteigen, resp., wenn die Schichtenfolge an einem tiefer als das Sammelterritorium gelegenen Punkt zutage ausstreicht, als Q. ausfließen (aufsteigende Q., artesische Q.). Als solche Quellen hat man auch die hier und da im Meere nahe der Küste hervortretenden Süßwasserquellen anzusehen. Zapft man derartig gebogene wasserführende Schichten, die keinen natürlichen Abfluß haben und das Wasser in der Tiefe unter hohem Druck enthalten, durch Bohrlöcher an, so entstehen artesische Brunnen (s. Brunnen, S. 502). Auch die sogen. Gipfelquellen, d. h. Quellen, die auf dem Gipfel hoher Berge austreten, sind artesische Quellen; sie können nur dann entstehen, wenn das Schichtsystem mit seinem kürzern aufsteigenden Schenkel auf einer Höhe zutage ausstreicht, während das noch höher gelegene Sammelterritorium von dieser Höhe durch eine das System nicht verritzende Niederung getrennt ist. Bei heißen Quellen oder Thermen (s. d.), die aus großen Tiefen aufsteigen, wo das Wasser die daselbst herrschende hohe Temperatur angenommen hat, kann unter Umständen der aufsteigende Schenkel länger sein als der absteigende, weil in dem aufsteigenden Schenkel das Wasser erwärmt, also spezifisch leichter ist als das kalte in dem absteigenden Schenkel, so daß eine kürzere Wassersäule in letzterm eine längere im aufsteigenden Schenkel im Gleichgewicht halten kann (s. Geifer, S. 494). Die meisten der größern Quellen sind permanente, d. h. die Schwankungen in der Wassermenge sinken nicht bis zum absoluten Ausbleiben herab oder doch nur ausnahmsweise in besonders trocknen Jahren. Die Entstehung der periodischen, d. h. mit Unterbrechungen fließenden Quellen (März-, Maibrunnen, Hungerquellen, s. d.) ist nicht immer klar; vielfach versucht man sie mit dem Ausfließen von Wasser aus Höhlen durch einen heberartigen Ausflußkanal zu erklären. Intermittierende Quellen sind solche, bei denen auf gewöhnlich stunden-, bisweilen auch tagelage Ruhepausen heftige, explosionsartige Wasserausbrüche folgen; hierher zählen namentlich die Geiser (s. d.). Häufig sind Gase im komprimierten Zustande die Ursache aufsteigender Quellen; z. B. bei den kohlensäurehaltigen Quellen, den sogen. Säuerlingen, ist meistens die Kohlensäure das treibende Gas. Die Wassermengen, welche die Quellen an die Erdoberfläche liefern, sind außerordentlich verschieden und namentlich abhängig von der Größe der Sammelterritorien und der auf das Quellgebiet fallenden Regenmenge. Daher der Gegensatz zwischen der Wasserarmut auf der Höhe. z. B. in der Schwäbischen Alb und dem schweizerisch-französischen Jura, und dem Wasserreichtum in den Tälern. So liefert der Blautopf bei Blaubeuren 280–3000 hl, die Q. des Schwarzen Kochers 423 hl, die durch Petrarca so berühmt gewordene Vaucluse, die Q. der Sorgue, 4440–13,360 hl in der Minute. Die letztgenannte Q. entspringt aus einem großen, fast kreisrunden Becken, das in einer tiefen Grotte endet (Tafel I, Figur 2). Ihr Wasserstand ist je nach der Jahreszeit ein verschiedener; im Frühjahr, zur Zeit der Schneeschmelze, ist derselbe so hoch, daß die Grotte bis an das Gewölbe ausgefüllt ist, im Oktober enthält das Becken einen kleinen See mit ganz ruhiger Oberfläche. Der Abfluß erfolgt durch zahlreiche Schluchten im Kalkfelsen, aus dem sich in kurzer Entfernung davon 20 rauschende Bäche bilden (Tafel I, Fig. 1). Die Temperaturen der Quellen schwanken zwischen 0 und 100°, doch ist der Wärmegrad der einzelnen Quellen, sofern sie nicht ganz an der Oberfläche verlaufen, gewöhnlich konstant. Die mittlere Temperatur liegt meist ein wenig über der mittlern Temperatur des Ortes, auf die man am richtigsten alle Temperaturmessungen an Quellen bezieht. Übersteigt die Temperatur der Q. die mittlere Ortstemperatur, so nennt man sie Thermalquelle oder Therme (s. Mineralwässer); kommt die Temperatur dem Kochpunkt (Siedepunkt) nahe, so nennt man sie heiße Q., Kochbrunnen. Man bringt diese hohe Temperatur mit der Temperaturzunahme in den Erdtiefen in Zusammenhang und erblickt in den Thermen aus großer Tiefe aufsteigende Quellen. Die geologische Wichtigkeit der Quellen beruht besonders in dem Transport mineralischer Stoffe aus den Erdtiefen. Die oberflächlich verlaufenden Quellen (Rasen-, Bodenquellen), die sich nach Regengüssen vorübergehend trüben, transportieren wohl, wie die Flüsse, mechanisch fortgerissenen Schlamm; aber die aus der Tiefe aufsteigenden Wasser enthalten nur gelöste Stoffe. Ihre Menge ist sehr variabel und von der Natur der Gesteine abhängig, die das Wasser bei seinem unterirdischen Lauf überrieselt. Schon Plinius sagt: »Tales sunt aquae, quales terrae, per quas fluunt«. Nächst den Chlorverbindungen (Steinsalz etc.) und Karbonaten (von Kalk, Eisen etc.) sind unter den im Quellwasser gelösten Mineralsubstanzen die schwefelsauren Salze (Gips und schwefelsaures Natron) die häufigsten; auch kieselsaure Alkalien, Silikate von Kalk, Magnesia etc., sowie salpetersaure Salze und organische Substanzen kommen in vielen Quellwässern vor. Diejenigen Wässer, die besonders reich an gelösten Stoffen sind oder mehr davon enthalten als das gewöhnliche Trinkwasser (wie die Solquellen, Säuerlinge oder Sauerquellen), heißen Mineralwässer (s. d.). Am wenigsten Stoffe enthalten die dem Buntsandstein und Granit entspringenden Quellen, auch manche heiße Quellen (Plombières, Gastein, Pfäfers) sind arm an gelösten Substanzen. Die folgende kleine Tabelle gibt ein Bild von den Schwankungen, die sich in der Gesamtmenge der gelösten Stoffe abspielen. Auf 10,000 Teile Wasser kommen an gelösten Stoffen: 400@@break Berücksichtigt man zugleich die großen Wassermengen, die diesen Quellen entströmen, so erkennt man, welch große Massen an festen Stoffen dem Erdinnern durch die Quellen nach und nach entzogen werden. So liefert beispielsweise die Hauptquelle von Karlsbad, der Sprudel, jährlich an 12 Mill. hl Wasser mit etwa 61/2 Mill. kg festen Bestandteilen. Davon sind 2,4 Mill. kg schwefelsaures Natron (entsprechend 6 Mill. kg Glaubersalz), 1 Mill. kg Chlornatrium und 1,4 Mill. kg kohlensaures Natron. Ja selbst an Fluor gelangen, obgleich erst in 300,000 Teilen Wasser ein Teil dieses Elements enthalten ist, jährlich 4200 kg in Form von Fluorcalcium (CaF2) an die Erdoberfläche. Andern sich bei Austritt des Quellwassers die für die Löslichkeit der mitgeführten Stoffe in der Tiefe der Quellkanäle herrschenden günstigen Verhältnisse, so entstehen Quellabsätze. So schlägt sich durch Entweichen der Kohlensäure das nur in kohlensäurehaltigem Wasser leicht lösliche Calciumkarbonat als Kalksinter oder Aragonit (Sprudelstein, s. d.) ab, aus Eisensäuerlingen scheidet sich braunes Eisenhydroxyd aus, aus Schwefelquellen mehliger Schwefel; aus heißen, an Kieselsäure reichen Quellen entstehen durch Verdunstung des Wassers Ablagerungen von Kieselsinter (s. d.). Beispiele bilden die Inkrustationen der heißen Quellen (95°) von Hamam Meskutin in Algerien (Tafel II, Fig. 4) und die Sinterterrassen des Mammutgeisers im Yellowstone-Park (s. Tafel zum Art. »Geifer«). Der Nachweis und die Erschließung unterirdischer Wasserhorizonte setzt die genaueste Kenntnis der den Untergrund bildenden Formationen und ihrer Lagerung voraus. Die von einzelnen Individuen (Quellfindern, Wasserschmeckern) als Spezialität ausgebildete Aufsuchung unterirdischer Wasserhorizonte wird deshalb nur dann die Beachtung des Gebildeten verdienen, wenn sie auf wissenschaftlichen Grundsätzen, gepaart mit einem durch zahlreiche Erfahrungen geschärften Blick, beruht. Als Typus eines solchen Praktikers sei der Abbé Paramelle genannt, dessen »Quellenkunde« von Cotta ins Deutsche übersetzt wurde (2. Aufl., Leipz. 1865). In neuester Zeit haben einzelne Persönlichkeiten die mittelalterliche Wünschelrute (s. d.) wieder zu Ansehen zu bringen gesucht. Am besten wird der nach Wasser suchenden Bevölkerung durch streng wissenschaftliche Zusammenstellungen gedient, die sich die präzise Darstellung der unterirdischen Wasserverhältnisse für kleinere Landesabschnitte zur Aufgabe machen. Ein Muster in dieser Beziehung ist Regelmanns Werk »Die Quellwasser Württembergs« (Stuttg. 1874). Vgl. auch Heim, Die Quellen (Basel 1885); Haas, Quellenkunde (Leipz. 1895); Daubrée, Les eaux souterraines (Par. 1888, 3 Bde.); Gärtner, Die Q. in ihren Beziehungen zum Grundwasser (Jena 1902); Pochet, Études sur les sources (Par. 1905).
11471 Zeichen · 137 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    quelle

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +3 Parallelbelege

    quelle s. quël.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    quelleM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    quelle , M. nhd. Quelle, Ursprung Hw.: vgl. mhd. quelle, mnl. quelle E.: s. as. kwella* 1, quella*, sw. F. (n)?, Quelle;…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Quêlle

    Adelung (1793–1801) · +9 Parallelbelege

    Die Quêlle , plur. die -n, Dimin. das Quellchen. 1. Eigentlich, das aus der Erde sichtbar hervor springende Wasser, und …

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Quelle

    Goethe-Wörterbuch

    Quelle fem; zehnmal so häufig wie ‘Quell’, Belegschwerpunkt in 1c; ‘Controversien Q.’ ( B2,155,26 ) evtl auch als Kompos…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Quelle

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Quelle (hierzu Tafel »Quellen I u. II«), eine Ausströmung vom flüssigem oder gasförmigem Material aus der Erde. Dasselbe…

  6. modern
    Dialekt
    Quëll(e)

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Quëll(e) [Kwalə Hi. ; Kwál Felleri. ; Kwal Ensish. Dü. Co. Bf. Lobs. W.; Pl. –ə] f. 1. Quelle. s. auch Zwëll. 2. Ursprun…

  7. Sprichwörter
    Quelle

    Wander (Sprichwörter)

    Quelle 1. An der Quelle ist (schmeckt) das Wasser am reinsten (besten). Die Russen: Aus dem Quell schöpft man das reinst…

  8. Spezial
    Quelle, literarischef

    Dt.-Russ. phil. Termini · +4 Parallelbelege

    Quelle , f , literarische источник , м , литературный

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit quelle

114 Bildungen · 98 Erstglied · 14 Zweitglied · 2 Ableitungen

quelle‑ als Erstglied (30 von 98)

quellegemurmel

DWB

quelle·gemurmel

quellegemurmel , n. , vgl. quellengemurmel: und dem schlummer entzittert, wer am quellegemurmel schlief. Clodius ged. 20 .

Quelleis

RhWB

quel·leis

Quell-eis (s. S.) Sieg-Altenr , Gummb-Berghsn Driesch n.: E. auf abschüssiger Wiese, s. Quall-.

quellen I

SHW

quellen I Band 4, Spalte 1149-1150

quellen II

SHW

quellen II Band 4, Spalte 1149-1150

quellen1

PfWB

quellen 1 st. : 1. '(aus dem Boden) hervorfließen, hervorquellen, hervorsprudeln', quelle [KU-Bedb Hundh RO-Dielkch Obd KB-Bubh Kriegsf NW-F…

quellen2

PfWB

quellen 2 schw. : ' in kochendem Wasser sieden ', bes. von ungeschälten Kartoffeln, quelle [verbr., Schandein Ged. 246 Wilde 116 Don-Tscherw…

quellenartig

GWB

quellen·artig

quellenartig hinsichtlich langfristiger Unerschöpflichkeit, iUz den (von der Konstanz bestimmter Gegebenheiten abhängigen) ‘stagnierenden Su…

quellenbach

DWB

quellen·bach

quellenbach , m. aus quellen entstehender bach ( der quellenbach in Würzburg hat sich ursprünglich aus den nun für die städtische wasserleit…

quellenbad

DWB

quellen·bad

quellenbad , n. , vgl. quellbad : dann stürzte sie sich in ihr quellenbad, dasz die wellen in goldnem feuer herumsprudelten. Heinse Hildegar…

quellenband

DWB

quellen·band

quellenband , n. einem bande gleich herabflieszende quelle: an der ( felsen- )wand ein niederflatternd quellenband wogt nun wie schleifen, b…

quellenbezirk

DWB

quellen·bezirk

quellenbezirk , m. : derjenige landstrich, aus welchen die gewässer zu einem flusse zusammen flieszen, und wo deren quellen liegen, heiszt q…

quellenboden

DWB

quellen·boden

quellenboden , m. quelliger boden, vgl. quellengrund : ein quellenboden ist in deines leibes gründen, wo sich fluszäderchen dreihundert sech…

quellenbraucher

DWB

quellen·braucher

quellenbraucher , m. , nach quelle 3, d: was sagen sie zu einem solchen quellenbraucher, der aus der ersten der besten pfütze schöpft, ohne …

quellenfassung

DWB

quellen·fassung

quellenfassung , f. : weil sie geld bewilligt haben zur neuen quellenfassung ( des bades ). Auerbach ges. schriften 14, 218 .

quellenflut

DWB

quellen·flut

quellenflut , f. , vgl. quellflut : heftiger im innern bewegt, ging er wieder zu der wasservertiefung. o, wie die quellenfluth ihm so liebli…

quellenforscher

DWB

quellen·forscher

quellenforscher , m. einer der nach oder in quellen (3, d ) forscht Schiller 11, 123 überschrift. O. Müller Göttinger gel. anz. 1840 s. 1063…

quellengebiet

DWB

quellen·gebiet

quellengebiet , n. was quellenbezirk: land im Nilquellengebiet. Dümichen Aeg. 1, 7 . vgl. quellgebiet.

quellengebirg

DWB

quellen·gebirg

quellengebirg , n. quelliges gebirg, vgl. quellgebirge : wie vom quellengebirg rinnt segen von da und dort in die keimende seele dem volke. …

quellengebraus

DWB

quellen·gebraus

quellengebraus , n. : seht dort den mächt'gen felsberg, der 'mönch' heiszt er im land ... der spricht im lavinendonner, im rauschenden quell…

quellengemurmel

DWB

quellen·gemurmel

quellengemurmel , n. , vergl. quell-, quellegemurmel : liebliche kühle und träumerisches quellengemurmel. H. Heine 1, 73 .

quelle als Zweitglied (14 von 14)

Alaunquêlle

Adelung

alaun·quelle

Die Alaunquêlle , plur. die -n, eine Quelle, deren Wasser aufgelöseten Alaun bey sich führet.

brunnenquelle

DWB

brunnen·quelle

brunnenquelle , f. fons, gewöhnlicher brunquelle: wo es dürre gewesen ist, sollen brunnequellen sein. Es. 35, 7 .

Brunnquêlle

Adelung

brunn·quelle

Die Brunnquêlle , plur. die -n, die Quelle eines Brunnens, und in weiterer Bedeutung eine jede Quelle; ein im gemeinen Leben ungebräuchliche…

gequelle

KöblerMhd

gequelle , st. N. nhd. Quelle E.: s. ge, quelle W.: nhd. DW- L.: Hennig (gequelle)

Hülfsquêlle

Adelung

hulf·s·quelle

Die Hülfsquêlle , plur. die -n, ein figürlicher Ausdruck, eine Quelle der Hülfe, d. i. ein wirksames Hülfsmittel zu bezeichnen; Franz. Resso…

hungerquelle

DWB

hunger·quelle

hungerquelle , f. was hungerbrunnen: ( ein thurm in Halle ) hat einen quellbrunnen, .. welcher vor eine hungerquelle ausgegeben und aus dess…

salzquelle

DWB

salz·quelle

salzquelle , f. quelle mit salzigem wasser, solquelle, foris salsus, scaturigo aquae salsae. Frisch 2, 145 c . Jacobsson 3, 496 a . über ihr…

santquelle

MNWB

sant·quelle

*° santquelle, f. : Sandbank?, up êne blinde wāterklippe rēf edder s. lôpen (Nic. Gryse Laienbibel 2, R 2 ∨ ).

Sequelle

DRW

Sequelle, f., Sequel, f., n.? I Folge, Konsequenz daß sie [praesident und assessores des reichs-cammer-gerichts] an allem dem unheil und boͤ…

springquelle

DWB

spring·quelle

springquelle , f. , dasselbe wie das vorhergehende, doch seltener als dieses und neben ihm heute kaum noch gebräuchlich: springquelle, vena,…

thränenquelle

DWB

thraenen·quelle

thränenquelle , f. , dasselbe, s. quelle 2: ach das ich wasser gnug hette in meinem heubte und meine augen threnenquelle weren. Jer. 9, 1 ; …

trostquelle

DWB

trost·quelle

trostquelle , f. , besonders im barock sehr beliebtes compositum. 1 1) geistlich, mehr oder minder bildhaft, öfter in direkter personifikati…

Wasserquêlle

Adelung

wasser·quelle

Die Wasserquêlle , plur. die -n, eine Quelle, welche Wasser giebt, und welche am häufigsten Quelle schlechthin genannt wird.

Ableitungen von quelle (2 von 2)

gequelle

KöblerMhd

gequelle , st. N. nhd. Quelle E.: s. ge, quelle W.: nhd. DW- L.: Hennig (gequelle)

urquelle

DWB

urquelle , f. , ist später als urquell, m. ( s. d. ) entwickelt, seit Kramer (1702) 2, 1221 c verzeichnet und erst gegen ende des 18. jhs. h…

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Cotta, M. (2026). „quelle". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 18. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/quelle/meyers
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Cotta, Marcel. „quelle". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/quelle/meyers. Abgerufen 18. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „quelle". lautwandel.de. Zugegriffen 18. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/quelle/meyers.
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