Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
artigkeit f.
artigkeit , f. geschick, manier: artigkeit geht vor schönheit; der glieder artigkeit. Günther 175 ; und eines zwerges bild die artigkeit verliert, wenn es wird in gestalt des riesen aufgeführt. Canitz 97 . einem mädchen artigkeiten sagen ( artiges, schmeichelhaftes ); alle die artigkeiten, die sie mir sagten, nahm ich stolz für schuldigen weihrauch auf. Göthe 19, 276 ; widerwillige artigkeit. 28, 281. in den zusammensetzungen gutartigkeit, bösartigkeit, kalkartigkeit ist artig wie in dem zum grund liegenden adj. zu fassen. mittelgut von menschen, die welt und eine fabrikartigkeit besitzen. Hip…