Anmut Meist -th-; einmal ungewöhnl Pl ‘Anmuthen’ GWBB28,318,11 August 2.12.17
Mask nur im Briefw G/Knebel, ed GEGuhrauer, Leipzig 1851,2,17, BrNr 349 v 30.8.10, dagegen fem in WA B21,380,12
(Originalhs nicht überprüfbar). In Übs für engl ‘grace’, ‘pleasantness’, frz ‘agrément’, ‘charme’, ‘grâce’, ital ‘gentilezza’, ‘grazia’, ‘piacevolezza’, ‘vaghezza’, lat ‘gratia’. Häufigeres Auftauchen in Anakreontik; eigentl Entwicklung beginnt im 18. Jh in Theorie u Dichtung, entscheidender Durchbruch bei Wieland: Verschmelzung der Grazien der Anakreontik mit der Anmut im Sinne Shaftesburys, die durch Pyra in die deutsche Dichtung eingeführt worden war. Während bei Schiller (vgl ‘Über Anmut und Würde’) auf sittl Grundlage beruhend, nur auf den Menschen bezogen, bei G alle Lebensbereiche umfassend unter Zurücktreten des sittl Elements, stark individuelle Formung u Ausweitung des Bedeutungsinhaltes u der Anwendungsbereiche. Ebenso wie anmutig komplex für Eigenschaften, die G bei Menschen, Kunstwerken u in der Natur eine Steigerung des Lebensgefühls u Anregung seiner geistigen u seel Kräfte vermitteln. Bis auf wenige Ausnahmen erst nach der ital Reise, bes Wj, DuW, kunst- u literaturkrit Schr sowie Br, wichtiges Kriterium seiner Kunstbetrachtung. Häufig iVbdg mit Begriffen wie Heiterkeit, Liebenswürdigkeit, Schönheit, Geist u Adj wie natürlich, heiter, liebenswürdig, geistreich 1
als Eigenschaft, die Wohlgefallen erregt, von der eine maßvolle, harmonische, auch anregende Wirkung ausgeht a
mBez auf Personen: als Kennzeichnung des Äußeren Ein schöner Fuß ist eine große Gabe der Natur. Diese A. ist unverwüstlich GWB20,125,8 Wv I 11 ein Mädchen .. deren Seele ganz Güte, zugleich mit einer Gestalt ganz A. AAJw3,114,27 FGA PolnJude so hatte ich das Vergnügen, sie bei’m ersten Blick auf einmal in ihrer ganzen A. und Lieblichkeit zu sehn GWB27,352,7 DuW 10 die Gesichtszüge [
von G-s Schwester], welche .. einer gewissen Regelmäßigkeit und A. ermangelten GWB29,98,4 DuW 18 [
für: grazia] GWB43,149,13 Cell I 10 GWBB20,118,22 SZiegesar 22.7.08
uö für Leichtigkeit, Grazie in der Bewegung Willst du schon zierlich erscheinen, und bist nicht sicher? Vergebens! | Nur aus vollendeter Kraft blicket die A. hervor [
Eislauf] GWB1,359 VierJahresz 93(151) Ich weiß, wem euer Stolz beim Tanz den Vorzug gibt: | Dem, der mit A. tanzt GWBLauneVerl 296 wir sahen .. einem Solotanze zu, den ein hübscher Knabe .. mit vieler Gewandtheit und A. aufführte GWB26,150,11 DuW 3 das Mädchen .. vor dem Vater sich herzlich mit A. | Neigend GWBHermDor IX 227 wenn der Blick auf der scheinbaren Mutter verweilte, die mit unendlicher A. einen Schleier aufgehoben hatte GWB20,272,11 Wv II 6 [
die Kosaken] deuteten auf alles ganz nah mit einer gewissen naiven A. hin, berührten aber nichts GWBB23,330,8 Christiane 25.4.13 [
für: gentilezza] GWB43,201,15 Cell II 2 GWB25
1,36,10 Wj II 10
uö auch beim Tier Das Säugen ist eine thierische Function und bei vierfüßigen Thieren von großer A. GWB49
2,8,21 MyronsKuh ―
sich in einem verbindlichen, liebenswürdigen, angemessenen Verhalten (auch in mündl u schriftl Äußerungen) offenbarend [
Aglaia:] Leget A. in das Geben. [
Hegemone:] Leget A. in’s Empfangen, | Lieblich ist’s den Wunsch erlangen GWBFaust II 5300f die A. ihres [
Friederikes] Betragens schien mit der beblümten Erde .. zu wetteifern GWB28,15,23 DuW 11 Die A. und Freundlichkeit mit der er mich empfing war wohlthätig GWB33,171,7 Camp da er [
G-s Vater] .. im Leben sich wohl mit Würde und A. betragen konnte GWB26,131,21 DuW 3 Sie bat mich mit solcher A., mit einem solchen tiefwünschenden Blick GWB24,29,18 Wj I 2 mit ihrer gewöhnlichen leichten A. sich flüchtig entschuldigen GWB25
1,194,18 Wj III 10 So gewannen sie bald .. | .. die Herzen der Weiber, mit unwiderstehlicher A. GWBHermDor VI 30 Schauspieler gewinnen die Herzen und geben die ihrigen nicht hin; sie hintergehen aber mit A. GWB42
2,527,18 MuR(1407) Er [
Prince de Ligne] belebt durch seine A. jede Gesellschaft in der er sich befindet GWBB21,380,12 Knebel 30.8.10 so waren doch Freunde und Feinde darin einverstanden, daß niemand ihn [
Diderot], bei mündlicher Unterhaltung, an Lebhaftigkeit, Kraft, Geist, Mannichfaltigkeit und A. übertroffen habe GWB45,207,13 RamNeffe Anm die Kinder .. sagten bon soir Papa, bon soir Maman, mit wünschenswerther A. GWB33,110,19 Camp er [
Eduard] suchte sich durch eine Art von Humor zu helfen, der aber, weil er ohne Liebe war, auch der gewohnten A. ermangelte GWB20,148,4 Wv I 13 unsere Briefe wechselten desto lebhafter. Sie [
Friederike] wußte mir ihre Zustände mit Heiterkeit, ihre Gefühle mit A. zu vergegenwärtigen GWB28,81,24 DuW 11 Es fehlt deinen sämmtlichen Briefen zwar nicht an Liebenswürdigkeit im besten Sinne, der vorletzte jedoch thut sich an besonderer Anmuth hervor GWBB47,28,20 Zelter 21.4.30 [
für: grace] GWB24,82,3 Wj I 5 PilgTörin [
für: grazia] GWB44,156,14 Cell IV 2 [
für: piacevolezza] GWB44,129,27 Cell III 10
uö in Cell GWB42
2,125,12u14 MuR(160) GWB32,334,3 ItR GWB25
1,144,18 Wj III 6
uö ―
vorzugsweise auf ein natürliches, liebenswürdiges, ansprechendes Wesen bezogen Frauen-Schönheit will nichts heißen, | Ist gar zu oft ein starres Bild; | Nur solch ein Wesen kann ich preisen | Das froh und lebenslustig quillt. | Die Schöne bleibt sich selber selig; | Die A. macht unwiderstehlich GWBFaust II 7404 Das Talent [
der Mme Szymanowska] würde einen erdrücken, wenn es ihre A. nicht verzeihlich machte GWBB37,176,7 Ottilie 18./19.8.23=GWBB37,182,26 Schultz 9./19.8.23 ihre [
Lilis] A. und Liebenswürdigkeit gehörten mein GWB29,62,15 DuW 17 ihre A. blickte durch ein gesetztes Wesen hindurch GWB23,82,20 Lj VII 7 Es fehlte bei unserm Theater nicht an Frauenzimmern, die schön und jung und dabei von großer A. der Seele waren Gespr Eckerm 22.3.25 daß durch diesen Scherz eine neue .. Wendung in die Gesellschaft kam, und ein jeder angeregt ward, was ihm von Geist und A. beiwohnte an den Tag zu bringen GWB27,34,6 DuW 6 Die Eigenschaften sind mannichfaltig, die man von einem geistvollen Mann fordert .. und die Forderungen der Franzosen sind hierin .. mannichfaltiger als die andrer Nationen .. A., Grazie, Gefälligkeit, Leichtigkeit GWB45,216,11 RamNeffeAnm er [
PhNeri] ist anziehend und ablehnend zugleich, A. und Würde begleiten ihn überall GWB32,186,17 ItR daß .. der Künstler von innen heraus wirken müsse, indem er .. sein Individuum zu Tage fördern wird. Geht er dabei frisch und froh zu Werke, so manifestirt er gewiß den Werth seines Lebens, die Hoheit oder A., vielleicht auch die anmuthige Hoheit, die ihm von der Natur verliehen war GWB42
2,106,17 Wort f jgDichter [
für: les charmes] GWB24,82,19 u 85,2 Wj I 5 PilgTörin GWB24,273,4 Wj II 3 GWBB50,90,11 ChStein [Ende 15/Anf 16 Korr Fränkel
2 2,468]
uö b
im Bereich der Natur, für Lieblichkeit u Schönheit, von der meist eine beruhigende, lindernde Wirkung ausgeht wenn die A. einer herrlichen Gegend uns lindernd umgibt GWB24,363,28 Wj II 7 als ich .. die A. eines wahrhaften Lustortes [
Dornburg] still in mich aufzunehmen begann GWBB44,206,22 Beulwitz [18.7.28] das geräumige Thal .. in dessen Fülle und A. man sich wohl gern verloren hätte GWB25
1,75,28 Wj III 1 das .. am Flusse [
Elze] sich hinabziehende enge Thal .. dessen sanft oder steil aufsteigende Höhen zu Gärten angelegt, in Terrassen abgestuft und mit Lusthäusern belebt sind, von wo aus man auf die steilsten Felsen, auf hochgethürmte Mauern [
Luxemburgs] .. hinaufschaut. Hier findet sich so viel Größe mit A., so viel Ernst mit Lieblichkeit verbunden, daß wohl zu wünschen wäre, Poussin hätte sein herrliches Talent in solchen Räumen bethätigt GWB33,145,20 Camp [
für: pleasantness] GWB46,165,8 Hackert TgbKnight GWB33,198,27 Camp
uö Der helle Mondschein .. hielt .. uns .. auf dem Altan. Die Beleuchtung war sonderbar, Ruhe und A. groß GWB31,88,23 ItR Die Heiterkeit der Nebel war ein Vorbote der Sonne. Unaussprechliche A., sobald nur einzelne Sonnenblicke hier- und dahin streifen GWBT2,166,17 v 30.9.97 die A. des beruhigenden Abendgestirns .. die aufregende Schönheit des Morgens GWB24,150,7 Wj I 8 Was aber dem Ganzen die wundersamste A. verlieh, war ein starker Duft, der sich über alles gleichförmig verbreitete GWB31,106,6 ItR GWB34
1,56,25
uö den Hopfenbau zu besingen, dessen Ausbreitung, A. und Nützlichkeit ihm stets vor Augen .. steht GWBT8,284,20 v 3.8.22 GWBN7,77,2 c
im ästhetischen Urteil: in grundsätzl Aussage, Gleichsetzung mit sinnl Schönheit Anmuth. Der Gegenstand aber und die Art ihn vorzustellen, sind den sinnlichen Kunstgesetzen unterworfen, nämlich der Ordnung, Faßlichkeit, Symmetrie, Gegenstellung
etc., wodurch er für das Auge schön, das heißt, anmuthig wird GWB47,103,4 Laokoon Jedes Kunstwerk muß sich als ein solches anzeigen; und das kann es allein durch das, was wir sinnliche Schönheit oder A. nennen GWB47,104,5 Laokoon GWB48,76,24 Kunstausstellg 1804
bes mBez auf Inhalt, Komposition, Ausführung u Gesamtwirkung, das Strenge, Steife, Heftige ausschließend unverzeihlich wäre es .. zu behaupten, daß dem hohen Myron .. bei der Vollendung seines Werks das Seelenvolle, die A. des Ausdrucks gemangelt habe GWB49
2,13,5 MyronsKuh Ruysdael wegen dem Gehalt und der A. seiner Erfindung, schöner Wirkung und Übereinstimmung des Ganzen GWBB36,29,1 Carus 25.4.22 die Größe seines [
Raffaels] Talents, die A. und Lieblichkeit desselben GWB47,41,4 PropylAnz Tischbein .. Leichtigkeit und A. im Skizziren GWB30,303,23 ItR Plp Weichheit der Bildung und A. der Farbe verbreiten über jene byzantinische Gestalten eine eigene A., wobey zugleich die Charaktere der Figuren zwar zart aber doch bedeutend dargestellt sind GWB34
2,29,32 KuARheinMain Plp scheint es die A. des Ganzen würde dadurch .. gewinnen können, wenn die Gebärden der beyden Weiber und des Knaben, der sich an die Mutter lehnt, weniger heftig, inniger und zarter wären GWBB16,217,17 RLanger 12.4.03 [
für: grace] GWB46,175,17 Hackert TgbKnight [
für: gratia] GWB46,44,12 Winckelm [
für: vaghezza] GWB44,391,5 CellAnh XVII [
für: grazia] GWB44,263,6 Cell IV 9
uö in Cell GWB47,105,8 Laokoon GWB49
1,81,18
uö Ohne daß ich im Stande bin ein Kunsturtheil über jene [
Lied-] Compositionen zu fällen, darf ich doch soviel sagen, daß mir sowohl ihre A. als eine gewisse Eigenheit des Charakters sehr viel Vergnügen gemacht hat GWBB22,113,19 Dietrichstein 23.6.11 Die Lieder zum Roman sind voll A. und Bedeutung GWBB10,351,10 Reichardt 21.12.95
uö Die A. solcher [
biogr] Aufsätze beruht auf einem natürlichen, fast mehr noch als die Rede selbst, losen und ungezwungenen Stil GWB46,325,9 HackertNachtr [
Lustige Person zum Dichter:] Doch in’s bekannte Saitenspiel | Mit Muth und A. einzugreifen .. | Das, alte Herrn, ist eure Pflicht GWBFaust I 207 der Dichter allein kann wissen was in einem Gegenstande liegt, und was er für Reiz und A. bei der Ausführung daraus entwickeln könne GWB35,71,9 TuJ Wie man .. unserm Dichter durchaus die Lieblichkeit absprechen könne, will mir nicht zu Sinne. Sollte nicht
z. B. im Wallenstein sich das Verhältniß zwischen Max und Thekla und was daher entspringt in hoher, wünschenswerther A. darstellen? GWBB17,198,24 Eichstädt 15.9.04 Wenn man Wielands poetische Schriften .. in eine Hexenpfanne neben einander setzte und .. über einem gelinden Feuer so lange schmorte, bis Naturell, Geist, A., Heiterkeit mit allen übrigen lebendigen Eigenschaften völlig abgeraucht wären .. so würde ungefähr ein Athenor entstehen GWB40,332,11 Rez:Athenor andere Gedichte, die .. mit großer A. der Erfindung und Ausführung, auf eine heitere Weise vom Unsittlichen ab- und zum Sittlichen hinleiten sollen GWB40,300,25 Rez:Hebel, Ged [
betr Knebels Lukrez-Übs] habe ich .. empfunden, welches Verdienst es sey, uns diese tiefen .. Vorstellungen .. mit solcher Klarheit und A. in einer neuern faßlichern Sprache vorzutragen, so daß man nirgends anstößt GWBB49,124,1 Knebel [21.10.31] Es wird schwer seyn ihm [
dem 2. Bd von DuW] die Mannigfaltigkeit und A. des ersten zu geben GWBB22,267,12 Reinhard 13.2.12 Uns steht er als Repräsentant mancher seiner Zeitgenossen da, die das Wissen mit A. behandelten, und der A. etwas Gewußtes unterzulegen nöthig fanden GWBN3,196,17 FlH IV Thylesius [
für: charme] GWB40,206,3 u 212,21 Staël,Dichtgn [
für: agrément] GWB40,206,5 u 215,23 ebd GWB27,92,27 DuW 7 GWB40,203,10 Staël,Dichtgn GWBN4,118,15 FlH VI
uö vereinzelt mit Einschränkung eine solche Person [
Louise Brachmann] lernte, was doch zu lernen ist, in Absicht auf innere und äußere Form des Gedichts [
Idylle “Die Capelle im Walde”]; so könnte daraus was recht gutes entstehen, an statt daß es jetzt bey einer gewissen gleichgültigen A. bewenden muß GWBB13,53,11 Schiller 3.2.98 GWB47,200,7 Samml 8
uö gelegentl auch mBez auf Farbwirkungen Die Wirkung dieser Farbe [
Rot] ist so einzig wie ihre Natur. Sie gibt einen Eindruck sowohl von Ernst und Würde, als von Huld und A. GWBN1,319,7 FlD 796 dahingegen die beschmutzten, getödteten, sogenannten Modefarben unendlich viele abweichende Grade und Schattirungen zeigen, wovon die meisten nicht ohne A. sind GWBN1,334,20 FlD 845 der Schleier Liliens gab auch ein sanftes Licht von sich, das .. ihre blassen Wangen und ihr weißes Gewand mit einer unendlichen A. färbte GWB18,257,21 Märchen GWBB11,103,13 Meyer 20.9.96
uö d
mit best Erlebnissen, Vorfällen u Lebensumständen verbundene Annehmlichkeit, auch in Berührung mit 2 Knebels Geburtstag ist ganz munter gefeiert worden .. Es sind noch allerley Artigkeiten und Anmuthen vorgefallen GWBB28,318,11 August 2.12.17 hatte er [
der Hauptmann] wegen des Bettelns und andrer Unbequemlichkeiten, wodurch die A. eines Festes gestört wird .. Vorsorge genommen GWB20,153,8 Wv I 14 Jenaische Geselligkeit .. Neue .. hinzutretende Glieder vermehrten die A. GWB35,139,9 TuJ Klopstock sei von dem Markgrafen Karl von Baden berufen worden .. um durch seine Gegenwart A. und Nutzen der höheren Gesellschaft mitzutheilen GWB28,112,13 DuW 12 Lassen Sie uns .. der A. einer nachbarlichen schnellen Communication genießen GWBB48,204,8 Rochlitz 28.5.31 Die Gastfreiheit und A. dieses Hauses [
in Sesenheim] ward immer dabei höchlich gerühmt GWB27,347,1 DuW 10 Die Wanderung durch eine herrliche klare Nacht war voll A. und Erfreulichkeit GWB25
1,116,25 Wj III 5 Das Wetter war leidlich, die Fahrt ruhig und man erkannte die A. dieser Wohlthat um so mehr, je mühseliger auf dem Landwege .. die Colonnen dahinzogen GWB33,172,2 Camp Ende Mays gehn wir nach Eisenach. Die große Karawane des Hofes .. wird bey dieser Gelegenheit mehr Beschweerde als A. haben GWBB6,270,12 Knebel 24.4.84 Ein neuer Schreibtisch .. giebt auch meinem häuslichen Wesen mehr A. und Bequemlichkeit GWBB7,118,2 ChStein 8.11.[85] jener [
des Salzes] Gabe Wohlthat .. | Die erst mit A. würzet, was die Nothdurft heischt GWB13
1,174 ProlHalle 1811 Vs 82 Ihre kostbare Gabe [
ein Eisbärenschädel] .. deren A. sich verdoppelt, indem sie so schnell eintrifft GWBB31,192,19 Welden [18.6.19] K GWB10,448 NatT Schema GWBB43,39,13 ALevetzow 29.8.27
uö 2
angenehme Empfindung, mit versch, ineinander übergehenden Nuancen wie Behagen, Wohlgefallen, Freude des Tiefurter Aufenthaltes mit A. gedacht GWB16,237,7 Maskenz 1818 Vorbem Ew. Hochwohlgeboren haben in meine Umgebung .. eine große A. gebracht, indem Sie mir einen authentischen Abguß des erwünschten Basreliefs übersenden wollen GWBB42,274,2 Beuth 23.7.27 K seit ich Ew. Majestät höchster Gunst und Gnade, Theilnahme und Mittheilung, Auszeichnung und Bereicherung, wodurch ich frische A. über meine hohen Jahre verbreitet sah, mich zu erfreuen hatte GWBB46,106,11 Ludw I vBayern 18.10.29=GWB42
1,183,6 Wer, in groß- und kleinen Kreisen, | Freud’ und A. ausgebreitet GWB13
1,20 PaläophronNeoterpe 310 daß ja nichts Übertriebenes noch Verletzendes erscheine, sondern alles in dem Kreise der A. und des Wohlwollens sich bewege GWB13
2,244,2 VorspEröffnHbgTheat Schema A. und Zufriedenheit GWB21,187,1 Lj II 9 GWB47,163,9 Samml 5 GWB42
2,163,21 MuR(388) GWB29,160,1 DuW 19
uö prägnant [
Aglaia:] A. bringen wir in’s Leben GWBFaust II 5299
vgl dagegen Sp 620,58
→ GWB
Frauenanmut GWB
Gartenanmut Syn GWB
Annehmlichkeit GWB
Grazie GWB
Leichtigkeit GWB
Liebenswürdigkeit GWB
Lieblichkeit GWB
Liebreiz GWB
Reiz GWB
(sinnl)Schönheit GWB
ZierlichkeitIrmgard NickelI.
N.