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¹Tand

as. bis sprichw. · 12 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

WWB
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13 in 12 Wb.
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Eintrag · Westfälisches Wb.

¹Tand m.

Bd. 5, Sp. 804
¹Tand m. [allg.] 1. Zahn; Kau-, Beißwerkzeug im Mund von Lebewesen. ’n huälen Tān (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs). Deei Tehne sind stump nach dem Genuss von unreifen Äpfeln (Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@FrotheimFr). De Tann tuckt mi ich habe ein schmerzhaftes Klopfen in dem Zahn (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh). Hä hïet noch guede Teäne (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Hä hïet känn’n Tān mä inn’e Kīm’m (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Ik heff mīne Tiäne (mein künstliches Gebiss) nich in (Kr. WarendorfWdf Kr. Warendorf@EverswinkelEv). Tiäne kroeigen (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@LippborgLi). Tiane iawer de Bost kruigen (von Kindern) unter starken Schmerzen die Zähne bekommen (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). Täne uttäien (Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa). Ih müet düfdig de Teän beweggen! tüchtig kauen (Kr. MünsterMün Kr. Münster@AmelsbürenAm). Hei schellt de Tianne er (der Hund) zeigt die Zähne, macht Anstalten zum Beißen (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@OesterauOa). Hai hiät et ann’e Tiäne hat Zahnschmerzen (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs). Dat is wat föör Löö met gudde Tande z.B. zu hartes Gebäck (WmWb). Opp’en Tiänen knappen vor Wut oder Schmerzen (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr). De Hoor hanget em ümme de Tiänen unordentliches Haar (Kr. SoestSos Kr. Soest@SchonebergSb). — Ra.: Frāisen dǟ se, ad iä de Tiäne opäin klappern sie fror heftig (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs). So souer, dat äm dat Water um de Tiäne löpp sehr sauer schmeckend (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@NeubeckumNb). Et maut all ’n hatt Wt seïen, bat meï en Tān iutstött ich bin nicht so leicht beleidigt (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@DeilinghofenDh). Diam däut kein Tahn mähr wäih er ist verstorben (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || mehrf.). Dao daoht em de Tiähne von weh solch ein Reden kann man nicht anhören (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@SchöppingenSc). Heu hät Tehne hat Zahnschmerzen (Lippe WWB-Source:219:OesterhOesterh). Hai hiät ümmer de Tiäne blank ständig den Mund offen haben (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@ElkeringhausenEl). Dai olle Grüggel es däot, un dai junge heät noch kāine Teäne ich habe keine Angst vor Gespenstern (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@AltenaAl). De Tiäne wüsen lachen (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@NiedersfeldNf). Dai wuiset sik de Tïene zanken sich (Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm || mehrf.). Hei maket lange Tiane wenn jmdm. das Essen nicht schmeckt oder sonst etwas nicht passt (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || mehrf.). De stot de Tiäne düör de Backen hat ein mageres, spitzes, hohläugiges Gesicht (Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@RöckinghausenRö). Den Tann inn’e Wand slon hungern, darben (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh || mehrf.). Do well hai siek de Tiähne nit ane iutbeïten von einer schweren Aufgabe oder Arbeit, an die sich jmd. nicht heranwagt (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). Saou wat behelt me biätter ächter da Tiänne davon spricht man besser nicht (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@HalingenHa). Äinen düör dä Tiähne trecken verleumden, Übles nachreden (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@LimburgLb). He lääwt van den Hand in de Tand lebt ohne finanziellen Rückhalt (WmWb || mehrf.). Dat is wat föör’n haollen Tand zu wenig (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@StadtlohnSt || mehrf.). ’m Bīten hinner’n Tān stopp’m ein bisschen schnabulieren, essen (Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@SandebeckSb). Hä kritt wat in dä Tänne kriegt Schläge (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). Met gnuistern Tähn’n (mit knirschenden Zähnen, d.h. machtlos) moss ’e teokuiken (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@GohfeldGo). Hoei kregg ’t Fell nich meia owa de Tähne ist sehr ausgehungert und mager (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@GohfeldGo || mehrf.). Niks tüsken de Tande hämm’m nichts zu essen haben, Hunger leiden (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@StadtlohnSt). Sai was helle op’me Tāne hatte ein flottes Mundwerk (Kr. SoestSos WWB-Source:256:SchmBSchmB || mehrf.). Frēt upp’em Tant im Streiten nicht auf den Mund gefallen (bes. von Frauen) (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@RheineRh). Heu ess nau jümmer geot up’n Tahne ist noch immer rüstig (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs). He löet sik op de Tänne kïeken hat keine Furcht vor anderen Menschen und nimmt keine Rücksicht (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@HattingenHt). Ik sall em up’n Tand föhlen ihn prüfen, seine wahre Einstellung ermitteln (WmWb || mehrf.). Dat mot man nich ôll’n ub’m Tahn hangen das muss man nicht allen Leuten erzählen (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@GohfeldGo || mehrf.). — Sprichw.: Wo de Tande, so de Hande wie einer isst, so arbeitet er auch (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@StadtlohnSt || mehrf.). Tiäne dauet woeih, wenn se kummet unn wenn se gott (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr). — 2. zahnartiger Gegenstand; Zinke, Scharte z.B. an Harken, Forken, Eggen. He häff Tande an de Säiße houen hat Scharten beim Dengeln geschlagen (WmWb). — Ra.: He häff an jeeden Tand eene dran hangen hat viele Freundinnen (WmWb). — 3.1. Häkchen an der Spindel (Frbg.) [Kr. SteinfurtStf Mün]. — 3.2. Zahn des Webkammes (Ravensbg WWB-Source:264:SchonLSchonL). — 4. Person. Bist all en ollen Tan (Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn He). ⟨Tant [Münsterl (außer Kr. WarendorfWdf Kr. LüdinghausenLhs Bek) Kr. DetmoldDet die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Enr], ›Tān‹ [OWestf (außer Kr. LemgoLem Kr. HalleHal Kr. BielefeldBie Wbg) SWestf (außer die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch Wit)], Tāⁿt (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@WessumWe), Tānt (Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@RöckinghausenRö), Tan [Kr. SteinfurtStf Kr. WarendorfWdf Kr. HalleHal die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel Kr. LüdinghausenLhs Kr. BeckumBek Kr. WiedenbrückWie die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch Dor]. — Pl.: ›Teªne‹: a) mit Kürzendiphthong [allg. (außer WMünsterl Lippe Kr. BielefeldBie die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel Bch)], b) Tänne bzw. Tenne [Kr. DetmoldDet Kr. HöxterHöx sowie Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Enr], c) Tǟne [Kr. LübbeckeLüb Kr. MindenMin Kr. HerfordHfd Kr. LemgoLem Kr. LippstadtLst Bri], d) Tēne [Kr. LübbeckeLüb Lippe Bri]; ›Tiᵉne‹ [Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Sos], Tande [WMünsterl Rek], Tände [Rek]. — Differenzierung: Tān ‘Zahn als Beißwerkzeug’ vs. Tant ‘Zahn auf dem Leiterchen, der die Spule rechts und links wirft’ (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Sw)⟩ ¶ WWB-Source:238:RhWbRhWb 9,695: Zahn; WWB-Source:207:NdsWbNdsWb 12,21: Tān, Tǟn; HnVwb 4,761: Zahn¹, Zahnt. Zus.:→ Ålders~, Bakken~, Bēr~, Bīt~, Blāgen~, Drē¹~, Ek~, Flē²sk~, Füᵉlen~, Furken~, Gaffel~, Gawel~, Gift~, Gno¹pen~, Grē²pen~, Gūle~, Hāken~, Harken~, Hengest~, Heªrken~, Hiᵉkel~, Hitten~, Holt~, Iᵉgede~, Kāse~, Kau~, Kē¹wen~, Kīmen~, Kin~, Kin-bakken~, Kīwen~, Kūsen~, Kunden~, Ledderkes~, Lekke~, Lowen~, Māl~, Middel~, Miᵉlek~, Mūse~, Narren~, Ō²gen~, Piᵉrde~, Rappe~, Riᵉpe~, Rūnen~, Rüᵉden~, Schacht~, Schaft~, Schelde~, Schelle~, Schoªr~, Slikker~, Slukker~, Snīde~, Snukke~, Ssug~, Ssukker~, Stāpel~, Stok~, Stō²t~, Stūten~, Suᵉge~, Sūge~, Sǖger~, Tangen~, Wallaken~, Wangen~, Wessel~, Wulwes~.
5147 Zeichen · 96 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 9.–12. Jh.
    Altsächsisch
    tandst. M. (i)

    Köbler As. Wörterbuch

    tand , st. M. (i) nhd. Zahn ne. tooth (N.) ÜG.: lat. dens H Hw.: vgl. ahd. zan (st. M. i); anfrk. tand Q.: H (830) E.: g…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Tand

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Tand , des -es, plur. car. 1. Ein Geschwätz, eine grundlose Rede. Alter Weiber Tand, Pict. Bey andern Oberdeutschen …

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Tand

    Goethe-Wörterbuch

    Tand [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  4. modern
    Dialekt
    Tand

    Bayerisches Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    Tand Band 3, Spalte 3,1157f.

  5. Sprichwörter
    Tand

    Wander (Sprichwörter)

    Tand Nürnberger Tand 1 und treue Hand, gehn durch's ganze Land. 1 ) Nürnberger Spielwaaren.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit tand

439 Bildungen · 93 Erstglied · 345 Zweitglied · 1 Ableitungen

tand‑ als Erstglied (30 von 93)

tand* 2 tant

KöblerAnfrk

tand* 2 tant , st. M. (i) nhd. Zahn ne. tooth (N.) ÜG.: lat. dens MNPs Hw.: vgl. as. tan, ahd. tand* Q.: MNPs (9. Jh.) E.: germ. *tanþs, M.,…

Tandǟrs

WWB

Tand-ǟrs Person, die bei Kleinigkeiten gleich große Gefühlsausbrüche hat ( Bri Mb).

tandaradei

Lexer

tandaradei interj. Walth. 109,15 ff. vgl. tant, tender u. Wack. voces 2,26 anm.

Tandarnas

BMZ

Tandarnas geogr. n. W. Wh. 240. 243. 245. 249. 263. 328. 329. 334. 362. 363. 397. 401. 433. 440.

Tandbändeken

WWB

Tand-bändeken n. [verstr.] Band, das Kindern das Zahnen erleichtern soll (Frbg.). ⟨ Tān ( Bri Bk ), Tande ( Bor He) ⟩

Tandbakke

WWB

Tand-bakke f. Tänne - Kinnlade (Unterkiefer) (Frbg.) ( Bri Rf).

Tandbalke

WWB

tand·balke

Tand-balke m. [verstr.] Querbalken einer Harke, in dem die Zähne oder Zinken sitzen (Frbg.). ⟨ ›Teªne‹- ⟩

Tandblombe

WWB

Tand-blombe f. Tām - Zahnplombe ( Dor Wl).

Tandb¹ke

WWB

tand·boke

Tand-bo¹ke f. Tān - Buche, aus deren zähem Holz die Zähne für die Zahnräder, bes. in den Mühlen, gemacht werden ( Det Is).

Tandbreªker

WWB

Tand-breªker m. [verstr.] 1. Zahnarzt (scherzh.). — 2. Marktschreier. — Ra.: He röpp es ’n Tiänebriäker ruft sehr laut ( Stf Rh || ähnl. meh…

Tandbürstel

WWB

tand·buerstel

Tand-bürstel m. [verstr.] Zahnbürste. ⟨ Tām - ( Dor Wl ), Tan - ( Bek Al ), Tant - ( WmWb ), Tande - [WMünsterl] ⟩

Tanddokter

WWB

tand·dokter

Tand-dokter m. [verstr.] Zahnarzt. ⟨ Tān - [Lippe Dor Unn], Tan - ( Hal Bh ), Tande - [WMüns terl] ⟩

Tanddrāke

WWB

tand·drake

Tand-drāke m. Tān - unleidliche, streitsüchtige, zänkische Frau ( Wbg Nh).

tandeken

MNWB

tande·ken

° tandeken, n. ( Pl. tandeken ) : Zinke an der Hechel, de hēkele ōvermits ēr scharpe t. gât dȫr dîn vlas (Veghe ? Lect. 70).

Tandelein

PfWB

tande·lein

Tandelein , Tändelein n. : 1. 'hochmütiges Mädchen', Dandele [ PS-Petbch ]. — 2. 'Gartenstiefmütterchen', Dändle [ LA-O'hochstdt ]. Syn. s. …

Tandem

Pfeifer_etym

tan·dem

Tandem n. ‘leichter Wagen mit zwei hintereinandergespannten Pferden’ (Ende 18. Jh.), danach auch ‘Fahrrad mit zwei hintereinander angeordnet…

tandemanco

LDWB1

tande·manco

tandemanco [tạn·de·mạn·co] adv. umso weniger, geschweige denn, erst recht nicht, ganz zu schweigen von, noch viel weniger, schon gar nicht. …

Tandemcart

Meyers

Tandemcart (engl.), hochgebauter, zweiräderiger Selbstfahrer mit geraden Scherbäumen, bei dem die Balance durch ein Gewicht unter dem Hinter…

tanden

DWB

tan·den

tanden , tänden , verb. tand (1) treiben, spätmhd. tanten, tänten, nugari Lexer 2, 1402 , schweiz. danten, tanten Maaler 86 c . 398 d . Stal…

tandeplü

LDWB1

tande·plue

tandeplü [tạn·de·plü] I adv. umso mehr, nichtsdestotrotz, je ... desto ... II conj. umso, desto. ▬ sëgn tandeplü ! jetzt erst recht!

Tander

Campe

tan·der

† Der Tander , — s, Mz . gl; die — inn , eine Person, welche gern schwatzet.

Tanderagee

Meyers

Tanderagee (spr. tänndĕrĕgī), Stadt und Schloß, s. Gilford 1).

Tanderei

Campe

tande·rei

† Die Tanderei , Mz. — en . 1) Das Schwatzen; ohne Mehrzahl. 2) Das Geschwätz.

tanderer

DWB

tand·erer

tanderer , m. tirol. tanterer was tantler, trödler Schöpf 736 .

tand als Zweitglied (30 von 345)

Abstand

RDWB1

Abstand m mit ~ с отрывом; что-л. или кто-л. не идёт ни в какое сравнение с другими; значительно; самый; заметно das ist im Moment mit ~ uns…

Aufstand

RDWB1

Aufstand m Aufstand machen idiom. , umg. - устроить хай груб. , устроить сцену устойч. , устроить сцену у фонтана идиом. , учинить скандал у…

Ausstand

RDWB1

Ausstand m (Lakune) Wann machst du deinen ~? - Когда ты устраиваешь отвальную?

Bestand

RDWB1

Bestand m запас (на складе, на предприятии), инвентарь, наличие Bestände berücksichtigen - учитывать запасы Bestände kalkulieren - рассчитыв…

Einstand

RDWB1

Einstand m (Lakune) сабантуй (на работе) по случаю вступления кого-л. в должность

Missstand

RDWB1

Missstand m häufigerMissstände Pl. неполадки, несообразности, неудовлетворительное положение (дел), непорядок (с чем-л.), непорядки, нелады …

Mittelstand

RDWB1

Mittelstand m средний слой

Prüfstand

RDWB1

Prüfstand m etw. auf den Prüfstand stellen idiom. - перепроверить, пересмотреть, подвергнуть тщательной проверке устойч. , подвергнуть детал…

Rückstand

RDWB1

Rückstand m остаток (который требуется погасить по счёту), непогашенная сумма, долг, задолженность, недоимка устар. след, наличие Rückstände…

Tatbestand

RDWB1

Tatbestand m (Lakune) состав (преступления) Und das war der ~ seiner Schuld? - И в этом заключалась его вина?

Umstand

RDWB1

Umstand m bitte machen Sie sich keine Umstände idiom. - пожалуйста, не беспокойтесь; не хлопочите; не извольте беспокоиться устойч., устар. …

Vorruhestand

RDWB1

Vorruhestand m выход на пенсию ранее положенного срока, отставка ранее положенного срока (тж. уходить "на выслугу")

Widerstand

RDWB1

Widerstand m сопротивление, противостояние, отпор, противодействие auf Widerstand stoßen - наткнуться на сопротивление устойч. , получать / …

Wissensstand

RDWB1

Wissensstand m (Lakune) mein ~ ist, dass ... - насколько мне известно, ...; насколько я знаю ...

Zustand

RDWB1

Zustand m das ist kein ~ - это ненормально, это ненормальное состояние, куда это годится устойч. , это никуда не годится устойч. , так дело …

A(n)stand

Idiotikon

A(n)stand Band 11, Spalte 975 A(n)stand 11,975

Abendstillstand

Adelung

abendstill·stand

Der Abendstillstand , des -es, plur. inusit. bey den Astronomen, wenn ein Planet Abends in einem Puncte des Thierkreises einige Tage stille …

Aberbestand

DRW

aber·bestand

Aberbestand Afterpacht vgl. Afterbestand all aberpestand sullen verpoten sein, es sei dann mit willen des des der weingarten ist 1555 Werder…

abstand

DWB

abs·tand

abstand , m. distantia, nnl. afstand: der abstand des mondes von der erde, der sterne von einander, des hauses von dem wald, des knechts von…

adelstand

DWB

adel·stand

adelstand , m. nnl. adelstand, der könig hat den mann in den adelstand erhoben. neben diesem jetzt gebräuchlichen ausdruck sind adelheit, ad…

Afstand

MeckWBN

Wossidia Afstand m. Abstand Müll. Reut. 3 b .

afterbestand

DWB

after·bestand

afterbestand , m. was aftermiethe: selbes ( das gut ) seinem jüngsten bruder in afterbestand zu überlassen. Abele 4, 449 .

Altverstand

Wander

alt·verstand

Altverstand 1. Olverstand, göff de Ko e Posshand. ( Memel. ) – Frischbier, II, 55. Zu überklugen Kindern. 2. Seht mol den Ohltverstand möt d…

Amtshinterstand

DRW

amts·hinterstand

Amtshinterstand Rückstand seinen amtshinterstand nicht von denen amtsgeföhlen ... ersötzen 1686 MittSalzbLk. 24 (1884) 149

Amtsstand

DRW

amts·stand

Amtsstand Handwerkerstand 1666 CCOldenb. VI 160 Lasch-Borchling I 70

Amtsvorstand

DRW

amts·vorstand

Amtsvorstand Zunftvorstand 1750 DürenWQ. 361 Faksimile 1820 Gutzeit,Livl. I 34 Faksimile

Ableitungen von tand (1 von 1)

Tande

Adelung

Die Tande , plur. die -n, ein nur in einigen Mundarten übliches Wort, eine Klaue oder einen Haken zu bezeichnen. So werden die Klauen oder e…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „tand". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 11. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/tand/wwb
MLA
Cotta, Marcel. „tand". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/tand/wwb. Abgerufen 11. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „tand". lautwandel.de. Zugegriffen 11. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/tand/wwb.
BibTeX
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