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Los

ae. bis spez. · 27 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
Anchors
66 in 27 Wb.
Sprachstufen
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Los

Bd. 2, Sp. 2101
Los, -er, -este, adj. et adv. welches auf doppelte Art gebraucht wird. I. Als ein Bey- und Nebenwort; wo es, 1. im gemeinen Leben, besonders der Niedersachsen, sehr häufig für locker, im Gegensatze dessen was fest ist, gebraucht wird, und zwar so wohl von dem Mangel der Befestigung. Ein loser, lockerer, Zahn. Es ist mir ein Zahn los, locker. Lose Steine in der Mauer, lockere. Ein loses Bret in der Wand, ein lockeres, nicht befestigtes. Die Haare los hängen lassen, ungebunden, uneingeflochten. Die Waaren sind sehr los eingepackt, sehr locker, nicht fest. Als auch von dem Mangel der Dichtigkeit. Loses Erdreich, lockeres. Loses Brot, lockeres Brot. Daher in Niedersachsen die Weißbäcker, welche weißes lockeres Weitzenbrot backen, Losbäcker genannt werden, zum Unterschiede von den Fast- oder Festbäckern, welche derbes Rockenbrot verfertigen, und an andern Orten Schwarzbäcker heißen. 2. Figürlich. 1) Leichtfertig; wo es aber jetzt lose lautet, S. dieses Wort. 2) Einer Sache beraubt, Mangel an derselben leidend; wo es doch nur in Zusammensetzungen gebraucht, und alsdann hinten an Hauptwörter gehängt wird, eine Beraubung, einen Mangel derselben zu bezeichnen. Die meisten Wörter dieser Art können so wohl als Beywörter, als auch als Nebenwörter gebraucht werden, leiden auch die Comparation, weil der Mangel oder die Beraubung allerdings Stufen hat. Ein hülfloses Kind, welches der Hülfe beraubt ist, keine Hülfe hat. Hülflos da liegen, ohne Hülfe. Ein grundloses Wasser, Vorgeben. Der Weg ist grundlos. Ein heilloser Mensch. Sehr kraftlos seyn. Kraftlose Speise. Sprachlos da liegen. So auch sinnlos, sorglos, ruchlos, treulos, trostlos, wehrlos, dienstlos, ehelos, ehrlos, gewissenlos, bodenlos, brotlos, fruchtlos, herrenlos, leblos, lieblos, schlaflos, und tausend andere mehr. In gottlos scheinet die mehr eigentliche Bedeutung des Mangels der Verbindung zum Grunde zu liegen. Dieses Wort ist in der höhern Schreibart von gutem Nutzen, indem sich, mit genauer Beobachtung der Analogie, vermittelst desselben noch täglich neue Wörter bilden lassen. Die endlose Ewigkeit. Du siehest die endlose Tiefe meines Verderbens. Der wolkenlose Himmel. Nahmenlose Schriftsteller, so wohl ungenannte, als unbekannte und unberühmte. Das uferlose Meer. Der träge Körper ruht trieblos von außen her, Dusch. Die Veränderungen, welche das Hauptwort bey die er Zusammensetzung leidet, lassen sich nur durch den Gebrauch bestimmen. Die meisten Hauptwörter auf e werfen dasselbe weg. Hülflos von Hülfe, endlos von Ende, so auch sprachlos, lieblos u. s. f. Einige behalten es, wie ehelos. Andere werfen das en am Ende weg, wie leblos, schadlos, nahmlos, wofür man aber auch nahmenlos sagt; die meisten aber behalten es, wie bodenlos, gewissenlos. Die auf -ung, nehmen noch ein s an, hoffnungslos, nahrungslos, wofür man aber auch sagt nahrlos. Herrenlos, kinderlos und andere sind von dem Plural gebildet. Alle Wörter dieser Art lassen sich vermittelst der Sylbe keit, auch zu Hauptwörtern erhöhen, in welchem Falle sie aber vorher die Sylbe ig annehmen müssen. Die Athemlosigkeit, Gottlosigkeit, Schlaflosigkeit, Kraftlosigkeit, Leblosigkeit, Lieblosigkeit, Trostlosigkeit u. s. f. einen Zustand, und in engerer Bedeutung auch eine Fertigkeit zu bezeichnen. Verwahrlosen ist vielleicht das einzige, wo es ein Zeitwort bilden hilft. II. Als ein Adverbium allein, der Befestigung, des Zusammenhanges mit einem andern Dinge beraubt; wo es nur allein Zeitwörtern zugesellet wird, und keine Comparation leidet.[] 1. Im weitesten Verstande. 1) Eigentlich, von der körperlichen Befestigung, von dem körperlichen Zusammenhange. Ein angebundenes Pferd los binden. Ein angenageltes Bret los machen. Einen Stein los brechen. Jemanden los lassen, den man hielt. Sich von jemanden los reißen. Etwas los schneiden, los hauen. Ein angeschrobenes Ding los schrauben. 2) Figürlich, der moralischen oder bürgerlichen Verbindung beraubet, von einer Verbindung, und in engerer Bedeutung, von einer Einschränkung, von einem Zwange befreyet. Einen Gefangenen los lassen, ihn in Freyheit setzen. Einen Leibeigenen, einen Gefangenen los geben, ihm die Freyheit geben. Einen Schuldner los bürgen, ihm durch seine Bürgschaft die Freyheit verschaffen. Einen Sklaven los kaufen. Sich von jemanden los machen, sich der beschwerlichen Verbindung mit ihm entledigen. Sich von einer Schuld, von einer Person los sagen, sich aller Ansprüche darauf mündlich begeben. Jemanden von einem Verbrechen los sprechen, los zählen. Sich von einer Person los reißen. Jemanden los bitten, dessen Freyheit erbitten. Los kommen, in Freyheit kommen. Von jemanden los kommen, aus der beschwerlichen Verbindung mit ihm kommen. Jemanden los helfen. Sich los schwören. Besonders mit den Zeitwörtern seyn und werden, von der beschwerlichen Verbindung mit einer Sache befreyet werden; am häufigsten, besonders in der anständigern Sprechart, mit der zweyten Endung der Sache. Einer Sache los seyn. Nun bin ich der Last los. Jetzt bin ich seiner los. Auf diese Art werden ich und du vieler Sorge los, Gell. Im gemeinen Leben auch mit der vierten. Um nur die Sache los zu werden. Jetzt bin ich ihn los. Denn sagt, was thut man nicht, ein Übel los zu seyn? Gell. Ingleichen mit dem Vorworte von. Nun bin ich von ihm los. 2. In engerer Bedeutung, von Dingen, welche an einer schnellen Bewegung, an ihrem Laufe durch einen körperlichen Zwang zurück gehalten werden, wenn man diesen Zwang wegnimmt, und sie ihrer Geschwindigkeit überläßt. 1) Eigentlich. Die Hunde los lassen. Den Bogen los drücken. Los schnellen. Besonders von Schießgewehren. Ein Gewehr los schießen, los brennen. Los drücken, durch Drücken an der Zunge los schießen. Das Gewehr gehet los, wenn das Pulver Feuer fängt. 2) Figürlich, von Dingen, welche plötzlich in eine schnelle Bewegung gerathen. Nun geht das Zanken los, der Zank bricht aus. Nun geht es los, nun nimmt die Sache einen raschen Anfang. Los beichten, ohne längere Zurückhaltung heraus beichten. Los schlagen, ausschlagen, ohne längere Zrückhaltung zuschlagen. Auf jemanden los ziehen, ihn ohne Nachsicht tadeln, verleumden u. s. f. Es hätte nicht viel gefehlet, so wäre ich los geplatzet, hätte es ohne Zurückhaltung heraus gesagt. Und andere ähnliche mehr. Anm. 1. Wenn dieses Wort den Zeitwörtern beygesellet wird, folglich ein eigentliches Nebenwort ist, so wird es mit denselben oft als Ein Wort geschrieben; losmachen, lossprechen, losgehen u. s. f. Das ist allem Ansehen nach ein Mißbrauch. Das Vorrecht der Zusammenziehung mit Zeitwörtern haben unter den Partikeln nur die Vorwörter hergebracht; einige wenige Nebenwörter ausgenommen, von welchen sich aber großen Theiles erweisen lässet, daß sie ehedem auch als Vorwörter üblich gewesen. Von los läßt sich das nun nicht darthun. So wenig man also locker machen, fest halten, leise gehen, schlaff werden, und andere ähnliche Nebenwörter mit ihren Zeitwörtern zusammen ziehet, so wenig sollte man es auch hier thun. Man muß daher diejenigen R. A. welche etwa einen besondern Nebenbegriff haben, bey den jedesmahligen Zeitwörtern aufsuchen.[] Anm. 2. Dieses alte Wort lautet bey dem Ottfried, der es schon für frey gebraucht, los, im Nieders. gleichfalls los, im Schwed. s. Auch in der Zusammensetzung ist es schon sehr alt, indem es in dieser Form bey dem Ulphilas -laus, im Angels. -leas, im Holländ. -loos, im Isländ. -laus, und im Engl. -less lautet. Es gehöret unstreitig zu dem Geschlechte der Wörter laß, lassen, ledig, so fern es schlaff bedeutet, locker, und ursprünglich auch zu allen denen, in welchen der Begriff einer schnellen Bewegung der Stammbegriff ist; S. Fleiß, Fließen, Leiten u. s. f. Das Griech. αλασσειν, befreyen, das Latein. laxus, laxare, das Hebr. חלץ, frey machen, das Wendische lozhem, absondern, und andere dieser Art sind gleichfalls damit verwandt.
7828 Zeichen · 141 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    losst. N. (a)

    Köbler Ae. Wörterbuch

    los , st. N. (a) nhd. Verlust, Verderben ÜG.: lat. perditio Gl Hw.: s. *léosan Q.: Gl E.: germ. *lusa-, *lusam, st. N. (…

  2. 8.–14. Jh.
    Altnordisch
    losst. N. (a)

    Köbler An. Wörterbuch

    los , st. N. (a) nhd. Auflösung Hw.: s. losa E.: germ. *lusa-, *lusam, st. N. (a), Verlust; s. idg. *leus-, V., schneide…

  3. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    ..los

    Althochdeutsches Wörterbuch · +9 Parallelbelege

    ..los.. Glaser, Griffelgl. S. 574,10 s. êrlôsida, Nachtrag.

  4. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    lôsadj.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +4 Parallelbelege

    lôs adj. 1. los und ledig. s. die zusammensetzungen. 2. anmutig, lieblich, reizend. a. ohne einen übeln nebenbegriff. si…

  5. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    losSb.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +9 Parallelbelege

    los , Sb. nhd. Gesetz ÜG.: lat. lex, statutum Hw.: s. loi (1) E.: s. loi (1) L.: Lü 210a (los)

  6. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Los

    Adelung (1793–1801) · +13 Parallelbelege

    Los , -er, -este, adj. et adv. welches auf doppelte Art gebraucht wird. I. Als ein Bey- und Nebenwort; wo es, 1. im geme…

  7. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Los

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    Los weit überwiegend ‘Loos’; immerhin 36 von 138 exzerpierten Belegen iSv Lotterielos(Bed 1c) 1 der Bestimmung des Zufal…

  8. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Los

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Los ( Loos ), das unverdiente Glück oder Unglück. insofern beides als Schickung betrachtet wird, daher auch jede Entsche…

  9. modern
    Dialekt
    los

    Elsässisches Wb. · +18 Parallelbelege

    los k. frei werden: von de n Soldate n l. k. Dehli. Nächt is t die Satans Ku h schun wi e d e r los ge kumme n ! von der…

  10. Spezial
    los

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +2 Parallelbelege

    los I adj. 1 (nicht mehr fest) löcher (löcri, löcra), lascé do 2 (frei) lëde (lëdi, lëdia) 3 (locker) löcher (löcri, löc…

Verweisungsnetz

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit los

1.135 Bildungen · 762 Erstglied · 357 Zweitglied · 16 Ableitungen

los‑ als Erstglied (30 von 762)

los (3)?

KöblerMnd

los (3)? , Adj. Vw.: s. lōs (1)

Los I

SHW

Los I Band 4, Spalte 381-382

Los II

SHW

Los II Band 4, Spalte 383-384

Los(en)sau

SHW

Los(en)-sau Band 4, Spalte 389-390

losbacken

SHW

los-backen Band 4, Spalte 385-386

losbickeln

SHW

los-bickeln Band 4, Spalte 385-386

losbinden

SHW

los-binden Band 4, Spalte 385-386

losbrennen

SHW

los-brennen Band 4, Spalte 385-386

losbringen

SHW

los-bringen Band 4, Spalte 385-386

losdrehen

SHW

los-drehen Band 4, Spalte 387-388

loseisen I

SHW

los-eisen I Band 4, Spalte 387-388

losfahren

SHW

los-fahren Band 4, Spalte 389-390

losfangen

SHW

los-fangen Band 4, Spalte 389-390

losfeuern

SHW

los-feuern Band 4, Spalte 389-390

losflitzen

SHW

los-flitzen Band 4, Spalte 389-390

losgehen

SHW

los-gehen Band 4, Spalte 389-390

losgondeln

SHW

los-gondeln Band 4, Spalte 391-392

loshacken

SHW

los-hacken Band 4, Spalte 391-392

loshauen

SHW

los-hauen Band 4, Spalte 391-392

losheben

SHW

los-heben Band 4, Spalte 391-392

loshenken

SHW

los-henken Band 4, Spalte 391-392

Losholz

SHW

Los-holz Band 4, Spalte 391-392

loshoppeln

SHW

los-hoppeln Band 4, Spalte 391-392

losjuckeln

SHW

los-juckeln Band 4, Spalte 391-392

los als Zweitglied (30 von 357)

ankulos

KöblerIdg

*ankulos , M. Vw.: s. *ankulo-

ankúlos

KöblerIdg

*ankúlos , M. Vw.: s. *ankulo-

aulos

KöblerIdg

*aulos , Sb. nhd. Röhre, längliche Höhlung ne. pipe (N.), conduit; RB.: Pokorny 88 (137/137), arm., gr., ital., germ., balt., slaw. W.: gr. …

bandilos

KöblerAhd

*bandilos , Sb. Pl. Vw.: s. husu-

edʰlos

KöblerIdg

*edʰlos , Adj. nhd. stechend ne. stabbing (Adj.); RB.: Pokorny 289 Vw.: s. *edʰ- (1) E.: s. *edʰ- (1)

geulos

KöblerIdg

*geulos , Sb. nhd. Gefäß, Kugel ne. vessel; RB.: Pokorny 396 Hw.: s. *gēu- E.: s. *gēu- W.: gr. γύαλον (gýalon), N., Höhlung, Wölbung, Schlu…

kēilos

KöblerIdg

*kēilos , Adj. nhd. bewegt ne. moved (Adj.); RB.: Pokorny 539 Vw.: s. *kēi-, *kēilo- E.: s. *kēi-<o:p></o:p>

k̑apelos

KöblerIdg

*k̑apelos , Sb. Vw.: s. *k̑opelos<o:p></o:p>

k̑apʰelos

KöblerIdg

*k̑apʰelos , Sb. Vw.: s. *k̑apelos<o:p></o:p>

k̑opelos

KöblerIdg

*k̑opelos , Sb. nhd. Karpfen ne. type of carp; RB.: Pokorny 614 (961/193), ind., gr., balt. W.: ? gr. κυπρῖνος (kyprinos), M., eine Karpfena…

k̑opʰelos

KöblerIdg

*k̑opʰelos , Sb. Vw.: s. *k̑opelos<o:p></o:p>

k̑ou̯əlos

KöblerIdg

*k̑ou̯əlos , Adj. nhd. hohl, tief ne. hollow (Adj.); RB.: Pokorny 592 Vw.: s. *k̑eu- (1) E.: s. *k̑eu- (1)<o:p></o:p>

putlos

KöblerIdg

*putlos , Sb. nhd. Kind ne. child; RB.: Pokorny 842 Hw.: s. *pōu- E.: s. *pōu-<o:p></o:p>

pōlos

KöblerIdg

*pōlos , Sb. Vw.: s. *pōulos<o:p></o:p>

pōulos

KöblerIdg

*pōulos , Sb. nhd. Junges ne. young (N.); RB.: Pokorny 842 Hw.: s. *pōu- E.: s. *pōu- W.: germ. *fulō-, *fulōn, *fula-, *fulan, sw. M. (n), …

su̯elplos?

KöblerIdg

*su̯elplos? , Sb. nhd. Schwefel ne. sulphur; RB.: Pokorny 1046 (1805/277), ital., germ. Hw.: s. *sā́u̯el- (?) W.: lat. sulphur, sulpur, sulf…

upélos

KöblerIdg

*upélos , Adj. nhd. übel ne. evil (Adj.), bad (Adj.); RB.: Pokorny 1107 Hw.: s. *upo E.: s. *upo W.: germ. *ubila-, *ubilaz, Adj., übel, sch…

u̯ailos

KöblerIdg

*u̯ailos , M. nhd. Wolf (M.) (1) ne. wolf (N.); RB.: Pokorny 1110 Hw.: s. *u̯ai- E.: s. *u̯ai-<o:p></o:p>

u̯eg̑ʰslos

KöblerIdg

*u̯eg̑ʰslos , Adj. nhd. fahrend ne. driving (Adj.), moving (Adj.); RB.: Pokorny 1118 Hw.: s. *u̯eg̑ʰ- E.: s. *u̯eg̑ʰ-<o:p></o:p>

u̯olos

KöblerIdg

*u̯olos , Adj. nhd. rund ne. round (Adj.); RB.: Pokorny 1140 Hw.: s. *u̯el- (7) E.: s. *u̯el- (7) W.: germ. *wala- (1), *walaz, Adj., rund; …

ēulos

KöblerIdg

*ēulos , Sb. Vw.: s. *aulos

abschiedlos

DRW

abschied·los

abschiedlos vgl. Abschied (III 2) bei welcher herrschaft ein dergleichen abschiedloser unterthan sich aufhaltet 1753 Chorinsky,Mat. III 93

achtlos

DWB

acht·los

achtlos , negligens, unaufmerksam: scherzt achtlos mit Auroren. Wieland 5, 188 ; bist du so gar einfältig, o fremdling, oder so achtlos? Vos…

Älternlos

Adelung

aeltern·los

Älternlos , adj. et adv. der Ältern beraubt. Älternlose Kinder, Waisen. Daher die Älternlosigkeit.

Affêctlos

Adelung

affect·los

Affêctlos , -er, -este, adj. et adv. der Affecten beraubt, ohne Affect. So auch die Affectlosigkeit.

AGRAVLOS

Hederich

AGRAVLOS , i , ( Tab. XVII .) Cekrops des I und der vorhergehenden Agraulos Tochter, mit welcher Mars die Alcippe zeugete. Apollod. lib. III…

Ahnungslos

Campe

ahnung·s·los

Ahnungslos , adj. u. adv. ohne Ahnungen, ohne Böses zu ahnen. Die Unglückseligen! Wie ahnungslos Sie in das ausgespannte Mordnetz stürzen. S…

Allmendlos

DRW

Allmendlos Stück Land als Bürgernutzen BadWB. I 33

amtlos

DWB

amt·los

amtlos , munere vacans, remotus a munere: dem amtlosen anstellung, dem arbeitlosen arbeit zu verschaffen. Fichte sittenl. 398 .

Ableitungen von los (16 von 16)

Belos

Meyers

Belos , im griech. Mythus Sohn des Poseidon und der Libya, der Enkelin der Jo, Vater des Ägyptos, Danaos, Kepheus und Phineus (s. d.).

entlosen

KöblerMnd

entlosen , sw. V. Vw.: s. entlȫsen

êrlôs

Lexer

êr-lôs adj. BMZ ehrlos, entehrt Iw. Trist. Roseng. H. 1813. Swsp. 61,1. êrelos Neidh. 87,23. Msh. 3,60 a . 104 b . Buch d. r. 1245. Ga. 1. 3…

Erlosen

Campe

Erlosen , v. trs. durch das Ziehen eines Loses erhalten. — so viel sie selber erloseten. — Voß. Dies Wort kann auch als ntr. mit der Fügung …

gelos

DWB

gelos , n. weidmännisch der koth aller thiere und vögel, die raubvögel ausgenommen, wo er das geschmeisz heiszt. Adelung, geloosz öcon. lex.…

Gelose

Campe

Gelose , des — s , o. Mz. s. Ge — 2. 2).

gelosen

DWB

gelosen , los werden, mhd. gelôsen, doch wesentlich md. ( mhd. mit âne werden gegeben, s. 2, a ); auch mnd. gelosen neben dem einfachen lose…

lose

DWB

lose , f. mutterschwein; ein im Oberdeutschen altbezeugtes und noch lebendes wort: porca losa. voc. opt. 44, 86; losze, vulg. more, scroffa.…

unlôs

Lexer

un-lôs adj. BMZ nicht leichtfertig, nicht verschlagen od. arglistig Wolfr. j.Tit. 3335. 958.

Unlose

Campe

Unlose , adj . u. adv . nicht lose.

urlos

DWB

urlos , adj. , gekürzt aus urbarlos wie urmann u. dgl.; 'urles (urlos) ists gth. von urbar, d. h. einträglich, was nutzen einträgt ' Schmidt…

urlôse

Lexer

ur-lôse stf. BMZ erlösung. unser urlôse ist getân Diem. 329,21 ;

verlôs

Lexer

ver-lôs prät. s. verliesen.

verlôse

BMZ

verlôse swv. sein trew die ist verpôset, verlôgen und verlôset erheuchelt Suchenw. 21,138.

verlosen

DWB

verlosen , verb. 1 1) durch losen in eines menschen besitz bringen. in der ältern sprache nicht nachgewiesen. erst bei Adelung vers. 4, 1474…

verlosung

DWB

verlosung , f. : omen eyn verlosung durch eyns menschen stimm. Dasyp. 161 a .

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „los". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/los/adelung?formid=L01638
MLA
Cotta, Marcel. „los". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/los/adelung?formid=L01638. Abgerufen 9. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „los". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/los/adelung?formid=L01638.
BibTeX
@misc{lautwandel_los_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
  title        = {„los"},
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  urldate      = {2026-05-09},
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