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Luke

mhd. bis sprichw. · 11 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Campe
Anchors
12 in 11 Wb.
Sprachstufen
5 von 16
Verweise rein
11
Verweise raus
13

Eintrag · Campe (1807–1813)

Luke Die

Bd. 3, Sp. 168a
Die Luke, Mz. — n, eine Öffnung an einem Gebäude, durch welche das Licht eingelassen wird, und die bloß mit einem Laden verschlossen wird. Eine Bodenluke, Dachluke. Dann auch eine Fallthür. So heißen auf den Schiffen, die viereckigen Löcher in den Verdecken, welche mit Fallthüren, die man Lukendeckel, Lukenklappen nennt, verschlossen werden können, Luken. Sowol diese Öffnungen als auch die Deckel und Klappen heißen Luken. Die große Luke, die mittelste Luke auf einem Schiffe mit drei Luken. Um nicht nöthig zu haben die Luken auf dem obersten Deckgange zu öffnen, bringt man in denselben zuweilen noch kleine Luken an, durch welche eine Person hinuntersteigen kann, und nennt diese lose Luken oder Springluken. Zuweilen verstehet man unter Luke auch den Laden oder die Fallthür einer solchen Öffnung.
811 Zeichen · 9 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    lukeadj.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +1 Parallelbeleg

    luke adj. s. lüge.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    lukeF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    luke , F. Vw.: s. lūke

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Luke

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Die Luke , plur. die -n, so wohl ein mit einem bloßen Laden verschlossenes Fenster ohne Glas, als auch eine Fallthǖre. E…

  4. modern
    Dialekt
    ¹Lūkef.

    Westfälisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    ¹Lūke f. [verbr.] 1. (verschließbare, viereckige) Öffnung in Boden (bzw. Decke) oder Wand zum Heuboden. — Ra.: Hoä hät d…

  5. Sprichwörter
    Luke

    Wander (Sprichwörter)

    Luke 1. Wer nicht kann vor die Luke stahn, der soll des Weibes müssig gahn. – Eiselein, 438. 2. Einen andern für die Luc…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit luke

28 Bildungen · 23 Erstglied · 5 Zweitglied · 0 Ableitungen

luke‑ als Erstglied (23 von 23)

lūkelō¹kelos

WWB

lūke-lō¹kelos Adj. lukelokeloß etwas offen ( Rek Ha).

luken1

MeckWB

luken 1 Korn in die Luke schaffen: Dei künn noch ümmer facken un luken Seem. Bew. 48. — Me. 3, 524.

luken2

MeckWB

luken 2 zupfen, ziehen in der fachlichen Bedeutung den Flaß luken aus dem Erdboden ziehen Ro All ersdorf, für sonstiges Flaß uptrecken. Das …

luken3

MeckWB

luken 3 einen Schlag versetzen: bet hei (der Hund) poor mit dei afbraken Latt lukt kreg Seem. Leb. 116; 160. Dazu gleichbedeutendes luuschen…

luken4

MeckWB

luken 4 spähen, schauen, lugen: bi dat Stillen lukte dei Krank nipp tau Puls in Meckl. 25, 9; Egg. Trems. 124 ist lug't geschrieben: denn lu…

Lūkenbakke

WWB

Lūken-bakke f. [ Höx Wbg] Raum zu beiden Seiten der Bodenluke.

Lūkenfreªter

WWB

Lūken-freªter m. a) hohes Pferd. — b) große dünne Person ( Pad Da).

Lukenspill

MeckWB

luken·spill

Lukenspill n. löcheriges, unzusammenhängendes Spiel beim Kartenspiel Mi 51 b .

Lūkenstāke

WWB

luken·stake

Lūken-stāke [Kos] lange Stange, mit der man die Bodenluke schließt ( Kos Ow).

Lukensüll

MeckWB

luken·suell

Lukensüll m. auf dem Schiffsdeck Schwelle, d. i. Rahmen um die Luke, worauf der Lukendeckel gelegt wird Ro; Kluge Seem. 557.

lukezhudi

AWB

lukezhudi Gl 4,84,33 s. loskeshût.

luke als Zweitglied (5 von 5)

Kǘchenluke

Adelung

kachen·luke

Die Kǘchenluke , plur. die -n, auf den Schiffen, eine Luke, d. i. Öffnung, im Verdeck, zwischen dem Besanmaste und großen Maste, durch welch…

vensterluke

KöblerMnd

venster·luke

vensterluke , F. nhd. Fensterluke E.: s. venster, luke L.: Lü 480b (vinsterluke)