Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
lallen verb.
lallen , verb. mit ungelenker zunge und undeutlich sprechen, mhd. lallen und lellen; lallare laln, leln Dief. 316 b . 1 1) intransitiv, von den sprechversuchen der kinder: wie ein natürlicher vatter mit seinen leiblichen kindern lallet. Mathes. Sar. 53 a ; die rede ist oft ein kindisches, abgebrochenes lallen. Schlosser weltg. 5, 294 ; vom lallen und iauchzen des kindes. Göthe 20, 217 ; aber weisze schaumwellen zischten und es platschte immer ans ufer, und die wellen lallten wie kinder. Bettine briefe 1, 38 ; da rieseln die bäche nieder ins sanfte gras und lallen wie wiegenkindchen. tageb. 12;…