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Wille

mhd. bis spez. · 22 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
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35 in 22 Wb.
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Wille

Bd. 20, Sp. 649
Wille, im (gewöhnlichen) engern Sinne die Fähigkeit des Menschen, durch Zweckvorstellungen (Motive) sich zur Ausführung einer Handlung bestimmen zu lassen. Beim einzelnen Wollen lassen sich drei Hauptstadien unterscheiden: das Auftreten einer oder mehrerer auf bestimmte Ziele gerichteter Begehrungen, die Überlegung, d. h. die geistige Betrachtung dieser Ziele mit Rücksicht auf ihren Wert und ihre Erreichbarkeit, sodann der eigentliche Willensakt oder Entschluß, durch den ein einzelnes Begehren zur alleinigen Herrschaft in der Seele gelangt. Der Entschluß endlich drängt unmittelbar zur Ausführung einer entsprechenden Handlung, durch welche die Willenstätigkeit nunmehr in die Außenwelt übergreift, wofern nicht das zu erreichende Ziel von vornherein als ein in der Zukunft liegendes gedacht war. Entschluß und Handlung werden begleitet von einem ausgeprägten Tätigkeitsgefühl, wodurch sich das Wollen von den passiven Zuständen der Empfindung und des Gefühls wesentlich unterscheidet. Nicht immer ist das Ergebnis des Wollens, wie zunächst angenommen wurde, eine äußere Handlung, es kann auch, wie beim Denken, in einer Veränderung innerhalb der Vorstellungswelt bestehen, und man unterscheidet daher eine äußere und eine innere Willenstätigkeit (die Apperzeption, s. d.). In beiden Fällen läßt sich aber diese Tätigkeit nur in der Abstraktion von den seelischen Zuständen und Vorgängen trennen, mit denen sie bei jedem einzelnen Wollen verbunden ist. Daraus erklärt es sich, daß die verschiedenen Psychologen in ihren Ansichten über das Verhältnis des Willens zu den Vorstellungen, Gefühlen und Trieben (Begierden) sowie zu den äußern Willens handlungen erheblich voneinander abweichen. Gewisse (rein negative) Theorien lassen den Willen überhaupt nicht als etwas Selbständiges gelten, leugnen also überhaupt den Begriff der seelischen Tätigkeit, indem sie entweder (wie Herbart und seine Anhänger) das Wollen (ebenso wie die Trieberscheinungen und Begierden) als besondere Wirkungen des Mechanismus der Vorstellungen betrachten (also auf Verhältnisse der Vorstellungen zurückführen), oder (wie Spencer, Münsterberg u. a.) das Hauptgewicht auf die äußere Handlung legen und das Wollen als eine durch Einschiebung psychischer Zwischenglieder zwischen Reiz und Reaktion komplizierter gewordene Form der Reflextätigkeit (s. Reflexerscheinungen) betrachten. Von denen, die in dem Willen eine wirkliche Tätigkeitsäußerung der Seele (des Subjekts) sehen, betrachten einige (z. B. Lotze) die Entscheidung zwischen mehreren klar erkannten Motiven als die eigentliche Leistung des Willens, heben ihn also als eine wählende Tätigkeit deutlich von den Trieben und Begierden ab, bei denen von einer Wahl keine Rede ist (heterogenetische Theorie), während nach Wundt der Wahlakt zu den Trieben und Begierden nicht als etwas relativ Neues hinzutritt, sondern aus ihnen als eine höhere Entwickelungsform der schon in den einfachsten Regungen seelischen Lebens enthaltenen Spontaneität hervorgeht. Der W. ist hiernach eine nicht weiter abzuleitende Grunderscheinung des seelischen Lebens, die uns in den eindeutig bestimmten Triebhandlungen in ihrer einfachsten, in den mehrdeutig bestimmten (aus einem Wettstreit verschiedener Antriebe hervorgehenden) Willenshandlungen im engern Sinne des Wortes in ihrer verwickeltsten Form entgegentritt (autogenetische Theorie). Die negativen Theorien scheitern an der Unerklärbarkeit des in ihrem Sinn als Täuschung aufzufassenden Tätigkeitsbewußtseins; der heterogenetischen Theorie bereitet es Schwierigkeiten, die äußern Willenshandlungen (die Entstehung zweckmäßiger Körperbewegungen) zu erklären, denn wenn der W. nicht von vornherein zu den Bewegungen des Körpers in Beziehung steht, so ist nicht ersichtlich, wie ihm die Erfahrungen, die das Subjekt in bezug auf die Erfolge seiner einzelnen Körperbewegungen macht, die Fähigkeit verschaffen könnten, dem Körper die jeweilig zweckmäßigen Bewegungsimpulse mitzuteilen. Nach der auto genetischen Theorie bietet diese Erklärung keine Schwierigkeit, da ihr zufolge für die einfachsten Formen der Willenstätigkeit, die in gewissem Sinne die Merkmale der Willenshandlung und des Reflexes gleichzeitig an sich tragen, eine in der psycho-physischen Organisation vorgebildete Verknüpfung zwischen den die Willenstätigkeit erregenden Reizen (Empfindungen) und bestimmten Bewegungsantrieben vorausgesetzt werden darf. Im Sinne gewisser Metaphysiker (Schopenhauer, v. Hartmann) ist der W. eine unbewußt treibende (blinde) Macht, die nicht nur in den beseelten Wesen, sondern, als metaphysischer Grund alles Seins und Geschehens, in der ganzen Natur wirksam ist. Vgl. Münsterberg, Die Willenshandlung (Freiburg i. Br. 1888); G. H. Schneider, Der tierische W. (Leipz. 1880) und Der menschliche W. (das. 1882); Pfänder, Phänomenologie des Wollens (das. 1900); Schwarz, Psychologie des Willens (das. 1900); Lipps, Vom Fühlen, Wollen und Denken (2. Aufl., das. 1907); K. Fischer, Das Verhältnis zwischen W. und Verstand im Menschen (3. Aufl., Heidelb. 1906); Ribot, Der W. (deutsch von Pabst, Berl. 1893). – Der W. hat auch in rechtlicher Beziehung große Bedeutung; über private Willenserklärungen s. Rechtsgeschäfte, über den verbrecherischen Willen s. Dolus und Strafrecht (III).
5273 Zeichen · 52 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    willeswm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +8 Parallelbelege

    wille swm. wille. goth. vilja , ahd. willo Ulfil. wb. 192. Graff 1,822. 1. das wollen, entschluß oder neigung etwas zu t…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    willeM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    wille , M. nhd. Wille, Wunsch, Verlangen, Absicht, Erlaubnis, Zustimmung, Ermächtigung, Zuneigung, Gunst Vw.: s. ēgen-, …

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Wille

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    Der Wille , des -ns, plur. doch nur in der ersten Bedeutung, und auch hier nur selten, die -n. 1. Das Vermögen, zu wolle…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Wille

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    Wille [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Wille

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Wille , letzter, letzte Willensverordnung , lat. ultima voluntas. Anordnung auf den Todesfall, so viel wie Testament, Ve…

  6. modern
    Dialekt
    Willem.

    Lothringisches Wb. · +6 Parallelbelege

    Wille [wìlə fast allg.; welən, wel Bo. D. Si. ] m. Willen: wammer de Kinner de W. dut, do hile se nit Fo. De W. fur's We…

  7. Sprichwörter
    Wille

    Wander (Sprichwörter)

    Wille 1. Aller wille ist, haben viel. – Lehmann, II, 26, 11; Franck, II, 63 a ; Simrock, 11609; Mayer, I, 207. 2. Alles …

  8. Spezial
    Willem

    Dt.-Russ. phil. Termini · +1 Parallelbeleg

    Wille , m воля , ж

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit wille

316 Bildungen · 257 Erstglied · 52 Zweitglied · 7 Ableitungen

wille‑ als Erstglied (30 von 257)

wille 1 und häufiger

KöblerAfries

wille 1 und häufiger , Adj. nhd. genehm ne. pleasing (Adj.) Vw.: s. un- E.: s. willa (1) L.: Hh 130a

Wille N

Idiotikon

Wille N. Band 15, Spalte 1325 Wille N. 15,1325

Wille(n)

SHW

Wille(n) Band 6, Spalte 557-558

wille(n) I

Idiotikon

wille(n) I Band 15, Spalte 1301 wille(n) I 15,1301

wille(n) II

Idiotikon

wille(n) II Band 15, Spalte 1306 wille(n) II 15,1306

wille(n) III

Idiotikon

wille(n) III Band 15, Spalte 1325 wille(n) III 15,1325

wille(n) IV

Idiotikon

wille(n) IV Band 15, Spalte 1325 wille(n) IV 15,1325

willebrief

DWB

wille·brief

willebrief , m. , schriftliche einwilligung, die eine obrigkeit zu etwas gab Frisch 2, 448 c ; das wort findet sich noch nicht im ahd., wohl…

Willebroeck

Meyers

Willebroeck (spr. -bruk, fläm. Willebroek ), Gemeinde in der belg. Provinz Antwerpen, Arrond. Mecheln, Knotenpunkt der Staatsbahnlinie Boom-…

willebrêf

LW

wille-brêf, Consensbrief, Einwilligungsschein.

willebrēf

KöblerMnd

wille·brēf

willebrēf , M. nhd. „Willebrief“, Konsensbrief, Einwilligungsschein Hw.: vgl. mhd. willebrief E.: s. wille, brēf W.: s. nhd. (ält.) Willebri…

willebār

KöblerMnd

wille·bār

willebār , Adj. nhd. willig, gern E.: s. wille, bār (2) L.: Lü 582b (willebar)

willecheit

Lexer

willec·heit

willec-heit stf. BMZ guter wille, bereit-, freiwilligkeit Wwh. 234,15. armuot mit willicheit Teichn. A. 192 b .

willeclich

Lexer

willec·lich

willec-lich adj. ib. = willec Walth. Hartm. ( daʒ er ie habe gesehen kein willeclîchern freundlicheren antphanc Er. 10015 ). mit williclîche…

willeclîche

Lexer

willec·liche

willec-lîche , willec-lîchen adv. ib. willig, gut-, bereit-, freiwillig, gern, zieml. allgem. s. noch Gudr. 171,4. Part. B. 6425. Troj. 9088…

willeclīche

KöblerMhd

willeclīche , Adv. Vw.: s. williclīche

willegebende

KöblerMhd

wille·gebende

willegebende , (Part. Präs.=)Adj. nhd. „willegebend“ Q.: FvSonnenburg (1. Hälfte 13. Jh.) E.: s. wille, geben W.: nhd. DW- L.: MHDBDB (wille…

Willegis

Wander

wille·gis

Willegis O Willegis, o Willegis, deiner Abkunft nicht vergiss! – Kurfürst von Mainz; Simrock, 11633; Eiselein, 643; Hesekiel, 13. »Ein Bisch…

Willegō²s

WWB

wille·gos

Wille-gō²s f. [ Det Mes Bri Wal] Gans (Kinderspr.). ⟨ -›gō²s‹ [Wal], -›go²seken‹ [ Det Mes Bri] ⟩

willegunst

KöblerMhd

wille·gunst

willegunst , st. F. nhd. Zuneigung Q.: WvÖst (1314) (FB willegunst) E.: s. wille, gunst W.: nhd. DW- L.: Lexer 321c (willegunst), FB 470a (w…

Willehad

Meyers

Willehad , Heiliger, Angelsachse aus Northumberland, gest. 8. Nov. 789 in Blexen an der Weser, wurde von Karl d. Gr., dessen Aufmerksamkeit …

Willehalm

BMZ

wille·halm

Willehalm , Willalm n. pr. graf von Orangis, wegen der wunde, die er auf der nase erhielt, als er mit dem kaiser Karl Rom einnahm, ehkurneiʒ…

wille als Zweitglied (30 von 52)

dancwille?

KöblerMhd

*dancwille? , Adj. nhd. „freiwillig“ Hw.: s. dancwillen E.: s. dancwillen W.: nhd. DW2-

mōtwille?

KöblerMnd

*mōtwille? , Adj. nhd. mutwillig, aus freiem Wille handelnd Hw.: s. mōtwillenes; vgl. mhd. muotwille (2) E.: s. mōtwille (1); vgl. mhd. muot…

Unwille

RDWB1

Unwille m недовольство, неудовольствие, раздражение, неохота Und mit großem Unwillen schied ich von ihm. - Я расстался с ним с большой неохо…

arcwille

KöblerMhd

arc·wille

arcwille , sw. M. nhd. „Argwille“, Übelwollen Q.: Kirchb (1378/1379) E.: ahd. argwillo*, sw. M. (n), „Argwille“, Böswilligkeit, Bosheit; s. …

būchwille

KöblerMhd

būchwille , sw. M. nhd. Völlerei, Schlemmerei ÜG.: lat. gastrimargia Gl Q.: Gl E.: s. būch, wille (1) W.: nhd. DW- L.: LexerHW 1, 376 (bûchw…

dancwille

Lexer

danc·wille

danc-wille swm. BMZ freier wille Tund. ; dancwillen dat. adv. gerne Spec. 51.

dienestwille

KöblerMhd

dienest·wille

dienestwille , sw. M., st. M. nhd. Dienstwille Q.: Krone (um 1230) E.: s. dienest, wille (1) W.: nhd. DW- L.: MHDBDB (dienestwille)

eigenwille

DWB

eigen·wille

eigenwille , m. arbitrium, contumacia, an eigensinn und eigendünkel grenzend: so es mehr ein faulheit und freier eigenwille ist. Luther 5, 1…

erbeloubewille

KöblerMhd

erbeloubewille , sw. M., st. M. nhd. Erbelaubwille Q.: DRW (1451) E.: s. erbe (2), loube (2), wille (1) W.: nhd. DW- L.: DRW

ganzwille

KöblerMnd

ganz·wille

ganzwille , M. nhd. Vorsatz, Absicht E.: s. ganz (1), wille L.: Lü 109a (ganzwille)

gewille

DWB

gewille I , gewil , n. , ältere form zu gewelle s. d., vgl. sp. 5463.

goteswille

KöblerMhd

gotes·wille

goteswille , sw. M., st. M. nhd. Gotteswille Hw.: vgl mnl. godeswille Q.: Urk (1439) E.: s. got (1), wille (1) W.: mhd. Gotteswille, M., Got…

gôtwille

MNWB

got·wille

° gôtwille , guͦt- , m. , guter Wille, Freundlichkeit .

grōzwille

KöblerMhd

grōzwille , sw. M. nhd. starker Wille, großer mächtiger Wille Q.: Kröllwitz (1252-1255) E.: s. grōz, wille W.: nhd. DW- L.: Lexer 403a (grōz…

gōtwille

KöblerMnd

gōtwille , M. nhd. „Gutwille“, guter Wille, Freundlichkeit E.: s. gōt (1), wille W.: s. nhd. Gutwille, M., Gutwille, guter Wille, DW 9, 1485…

gūtwille

KöblerMnd

gūtwille , M. Vw.: s. gōtwille L.: Lü 132b (gûtwille)

herzenwille

KöblerMhd

herzen·wille

herzenwille , sw. M. nhd. „Herzenswille“, ernstlicher Wille Q.: Mlb (nach 1280) E.: s. herze (1), wille (1) W.: nhd. DW- L.: MWB 2, 1468 (he…

hërzenwille

MWB

hërzenwille swM. ‘ernstlicher Wille’ west ich niht daz ez wære / sîn [Gottes] herzenwille, ich riete ez niht MarlbGr 217 MWB 2 1468,1; Bear…

kinderwille

DWB

kinder·wille

kinderwille , m. kindisches wollen und streben ( s. kinderwunsch): kinderwille ist drecks werth. sprichwort Frommann 2, 410 . Mones anz. 7, …

mitewille

KöblerMhd

mite·wille

mitewille , sw. M. nhd. „Mitwille“, Zustimmung Q.: EckhII (vor 1326) (FB mitewille) E.: s. mit, wille W.: nhd. DW- L.: Hennig (mitewille)

muotwille

Lexer

muot·wille

muot-wille swm. BMZ muotwillen stm. gen. muotwillens Mgb. 300,31 : der eigene freie wille, antrieb sowol zum guten als zum bösen ( in der re…

Muthwille

Adelung

muth·wille

Der Muthwille , des -ns, oder der Muthwillen, des -s, plur. inus. eines der ältesten zusammen gesetzten Wörter in der Deutschen Sprache, wel…

mutwille

DWB

mut·wille

mutwille , m. , ahd. muotwillo, mhd. muotwille, in mehreren bedeutungen, die sich aus dem allgemeinen begriffe eines zu etwas treibenden ode…

mōtwille

KöblerMnd

mōtwille , M. nhd. Mutwille, freier Wille, Freiwilligkeit, freies Belieben, eigennütziges Wünschen, Willkür, Unrechtmäßigkeit, schlechte Abs…

Ableitungen von wille (7 von 7)

bewille

BMZ

bewille stv. wälze in oder um etwas herum, bedecke durch wälzen. 1. eigentlich. diu vohe bewillet sich in der rôten erde Karaj. 93,10. bewil…

erwille

BMZ

erwille stv. rolle auf, woge auf. du sich erwal der gruoʒ in dînem brunnen Musk. 1,17.

gewille

DWB

gewille I , gewil , n. , ältere form zu gewelle s. d., vgl. sp. 5463.

Mißwille

Campe

✱ Der Mißwille , — ns , oder Mißwillen, — s , o. Mz . der böse Wille. Oberlin.

unwille

DWB

unwille , -willen , m.; s. wille(n) und un IV A, B. ahd. unwillo neben unwillido; mhd. mnd. unwille; mnl. onwille; nl. onwil; ags. unwilla; …

urwille

DWB

urwille , m. ( desgl. ): irgends anfangen und stillstehen musz man, mit einem urglauben, urwillen Novalis 3, 83 M.; ob es einzelne dinge sin…

verwille

BMZ

verwille stv. mich wundert hiute und immer mêr, wâ sô mæʒigeʒ wîp næme alsô schœnen lîp, sô veiʒt und sô gedrollen. du hâst sô rehte verwoll…