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Wille

mhd. bis spez. · 22 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
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35 in 22 Wb.
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Wille

Bd. 4, Sp. 1547
Der Wille, des -ns, plur. doch nur in der ersten Bedeutung, und auch hier nur selten, die -n. 1. Das Vermögen, zu wollen, da denn dieses Wort, besonders in der Philosophie, in verschiedenem Umfange der Bedeutung gebraucht wird, und bald nur die obere Kraft der Seele, nach Erkenntniß zu wollen und nicht zu wollen, bedeutet, bald aber auch das ganze Begierden-System des[] Menschen ausdrückt. Verstand und Willen haben. Der Verstand beschließt, der Wille führet aus. Der Wille des Menschen ist verderbt, in der Theologie, wo es auch die Begierden mit in sich schließet. Der freye Wille, das Vermögen, nach eigener Entschließung zu handeln. Seinen freyen Willen haben; jemanden seinen freyen Willen lassen. In der Theologie ist der freye Wille das natürliche Vermögen und Unvermögen in geistlichen Dingen. In dieser Bedeutung wird es zuweilen im Plural gebraucht. Die Liebe ist eine Übereinstimmung zweyer Willen zu gleichen Endzwecken, sagt der Magister bey Gellert. 2. Die Äußerung dieses Vermögens in einzelnen Fällen, es gründe sich nun auf klare, oder dunkele und sinnliche Erkenntniß, so daß es gemeiniglich die gewollte Sache mit einschließet. Auf seinen Willen bestehen. Das ist mein Wille. Er will seinen Willen haben, er verlangt, daß das geschehe, was er will. Du hast darin deinen Willen, kannst nach eigenem Gutdünken, nach eigener Entschließung verfahren. Jemandes Willen brechen, ihn nöthigen, wider seine Begierden zu handeln. Es war nicht mein Wille, daß dieses geschehen sollte. Sein Wille muß geschehen. Den Leithund kurz fassen, damit er nicht so vielen Willen habe, damit er sich nicht nach Willkühr bewegen könne. Besonders, 3. der Vorsatz, Entschluß. Ich habe es mit Willen gethan. Das ist mit Willen ausgelassen worden. Ich habe alles gehöret, ohne daß es mein Wille war. Hierher gehöret auch der adverbische Gebrauch, Willens seyn, entschlossen seyn. Ich bin nicht Willens, zu ihm zu gehen. Dieß ist die einzige gute Hochdeutsche Form, weil das Verbum seyn in mehrern ähnlichen Fällen mit dem Genitive ohne Artikel gebraucht wird, daher die provinziellen, in Willens haben, Willens haben, im Willen haben, in Willen seyn, unanalogisch und unrichtig sind. Auch in Willens mit Auslassung des Verbi seyn, vertauscht man lieber mit üblichern Ausdrücken: ich ging zu ihm, in Willens, mit ihm von der Sache zu sprechen, besser, in der Absicht, mit dem Vorsatze, Entschlusse. 4. Gefallen, Neigung, Wunsch. Etwas wider seinen Willen thun, wider seine Neigung, ungern. Einem zu Willen leben, ihm zu Willen seyn, am häufigsten im gemeinen Leben. Der Wille des Menschen ist sein Himmelreich, die Erfüllung seiner Wünsche, Befriedigung seiner Neigungen. Oft im Gegensatze der That. Den Willen für die That annehmen. Ich sehe doch seinen guten Willen. In der niedrigen und nur im gemeinen Leben üblichen R. A. etwas für Willen nehmen, damit fürlieb nehmen, es sich gefallen lassen: Mit diessem Danke nehmt für Willen, Günth. scheint es nicht unser Substantiv Wille, sondern das noch hin und wieder im Niederdeutschen übliche Adverbium will, angenehm, zu seyn, S. Willkommen. 5. Einwilligung, Beyfall. Es geschiehet mit meinem guten Willen. Mit meinem Willen ist das nicht geschehen. Etwas mit jemandes Willen thun. Er hat seinen Willen darein gegeben. Ohne mein Wissen und Willen, wider mein Wissen und Willen, mit meinem Wissen und Willen. Endlich 6. wird willen oder Willen mit der Präposition um auch häufig adverbisch gebraucht, einen Bewegungsgrund anzudeuten, da denn das Substantiv, von welchem der Bewegungsgrund hergenommen wird, im Genitiv zwischen beyden stehet; woraus erhellet, daß Willen hier zwar als ein Adverbium gebraucht wird, aber doch seine substantivische Eigenschaft nicht ganz abgeleget hat. Ich bitte dich um deines eigenen Besten, um unserer Liebe, um Gottes willen. Es wird in dieser Gestalt am häufigsten in Bitten und Ermahnungen, und mit Pronominibus gebraucht, um meinetwillen, um deinetwillen, um deßwillen, S. davon Dein in der Anmerk. In andern Fällen ist es seltener, obgleich nicht ungewöhnlich. Es geschiehet um Lebens[] und Sterbens willen, d. i. in Rücksicht auf einen möglichen Todesfall. Etwas um Lobes willen thun, besser, um gelobt zu werden, in der Absicht, Lob zu erlangen. Er wird um seiner Nachlässigkeit willen gestraft, besser, wegen. Ich thue es bloß um deines Bruders willen, in Rücksicht auf deinen Bruder, aus Liebe zu ihm. Um des Himmels willen! ein gewöhnlicher Ausdruck der Verwunderung über eine unangenehme Sache. Anm. Dieses überaus alte Wort lautet von des Kero Zeiten an Wille, bey dem Ulphilas Willja, im Angels. Vylla, im Engl. Will, im Slavon. Wüle, Wola, Vola. Das Lat. Voluntas ist genau damit verwandt. S. Wollen.
4706 Zeichen · 73 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    willeswm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +8 Parallelbelege

    wille swm. wille. goth. vilja , ahd. willo Ulfil. wb. 192. Graff 1,822. 1. das wollen, entschluß oder neigung etwas zu t…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    willeM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    wille , M. nhd. Wille, Wunsch, Verlangen, Absicht, Erlaubnis, Zustimmung, Ermächtigung, Zuneigung, Gunst Vw.: s. ēgen-, …

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Wille

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    Der Wille , des -ns, plur. doch nur in der ersten Bedeutung, und auch hier nur selten, die -n. 1. Das Vermögen, zu wolle…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Wille

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    Wille [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Wille

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Wille , letzter, letzte Willensverordnung , lat. ultima voluntas. Anordnung auf den Todesfall, so viel wie Testament, Ve…

  6. modern
    Dialekt
    Willem.

    Lothringisches Wb. · +6 Parallelbelege

    Wille [wìlə fast allg.; welən, wel Bo. D. Si. ] m. Willen: wammer de Kinner de W. dut, do hile se nit Fo. De W. fur's We…

  7. Sprichwörter
    Wille

    Wander (Sprichwörter)

    Wille 1. Aller wille ist, haben viel. – Lehmann, II, 26, 11; Franck, II, 63 a ; Simrock, 11609; Mayer, I, 207. 2. Alles …

  8. Spezial
    Willem

    Dt.-Russ. phil. Termini · +1 Parallelbeleg

    Wille , m воля , ж

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit wille

316 Bildungen · 257 Erstglied · 52 Zweitglied · 7 Ableitungen

wille‑ als Erstglied (30 von 257)

wille 1 und häufiger

KöblerAfries

wille 1 und häufiger , Adj. nhd. genehm ne. pleasing (Adj.) Vw.: s. un- E.: s. willa (1) L.: Hh 130a

Wille N

Idiotikon

Wille N. Band 15, Spalte 1325 Wille N. 15,1325

Wille(n)

SHW

Wille(n) Band 6, Spalte 557-558

wille(n) I

Idiotikon

wille(n) I Band 15, Spalte 1301 wille(n) I 15,1301

wille(n) II

Idiotikon

wille(n) II Band 15, Spalte 1306 wille(n) II 15,1306

wille(n) III

Idiotikon

wille(n) III Band 15, Spalte 1325 wille(n) III 15,1325

wille(n) IV

Idiotikon

wille(n) IV Band 15, Spalte 1325 wille(n) IV 15,1325

willebrief

DWB

wille·brief

willebrief , m. , schriftliche einwilligung, die eine obrigkeit zu etwas gab Frisch 2, 448 c ; das wort findet sich noch nicht im ahd., wohl…

Willebroeck

Meyers

Willebroeck (spr. -bruk, fläm. Willebroek ), Gemeinde in der belg. Provinz Antwerpen, Arrond. Mecheln, Knotenpunkt der Staatsbahnlinie Boom-…

willebrêf

LW

wille-brêf, Consensbrief, Einwilligungsschein.

willebrēf

KöblerMnd

wille·brēf

willebrēf , M. nhd. „Willebrief“, Konsensbrief, Einwilligungsschein Hw.: vgl. mhd. willebrief E.: s. wille, brēf W.: s. nhd. (ält.) Willebri…

willebār

KöblerMnd

wille·bār

willebār , Adj. nhd. willig, gern E.: s. wille, bār (2) L.: Lü 582b (willebar)

willecheit

Lexer

willec·heit

willec-heit stf. BMZ guter wille, bereit-, freiwilligkeit Wwh. 234,15. armuot mit willicheit Teichn. A. 192 b .

willeclich

Lexer

willec·lich

willec-lich adj. ib. = willec Walth. Hartm. ( daʒ er ie habe gesehen kein willeclîchern freundlicheren antphanc Er. 10015 ). mit williclîche…

willeclîche

Lexer

willec·liche

willec-lîche , willec-lîchen adv. ib. willig, gut-, bereit-, freiwillig, gern, zieml. allgem. s. noch Gudr. 171,4. Part. B. 6425. Troj. 9088…

willeclīche

KöblerMhd

willeclīche , Adv. Vw.: s. williclīche

willegebende

KöblerMhd

wille·gebende

willegebende , (Part. Präs.=)Adj. nhd. „willegebend“ Q.: FvSonnenburg (1. Hälfte 13. Jh.) E.: s. wille, geben W.: nhd. DW- L.: MHDBDB (wille…

Willegis

Wander

wille·gis

Willegis O Willegis, o Willegis, deiner Abkunft nicht vergiss! – Kurfürst von Mainz; Simrock, 11633; Eiselein, 643; Hesekiel, 13. »Ein Bisch…

Willegō²s

WWB

wille·gos

Wille-gō²s f. [ Det Mes Bri Wal] Gans (Kinderspr.). ⟨ -›gō²s‹ [Wal], -›go²seken‹ [ Det Mes Bri] ⟩

willegunst

KöblerMhd

wille·gunst

willegunst , st. F. nhd. Zuneigung Q.: WvÖst (1314) (FB willegunst) E.: s. wille, gunst W.: nhd. DW- L.: Lexer 321c (willegunst), FB 470a (w…

Willehad

Meyers

Willehad , Heiliger, Angelsachse aus Northumberland, gest. 8. Nov. 789 in Blexen an der Weser, wurde von Karl d. Gr., dessen Aufmerksamkeit …

Willehalm

BMZ

wille·halm

Willehalm , Willalm n. pr. graf von Orangis, wegen der wunde, die er auf der nase erhielt, als er mit dem kaiser Karl Rom einnahm, ehkurneiʒ…

wille als Zweitglied (30 von 52)

dancwille?

KöblerMhd

*dancwille? , Adj. nhd. „freiwillig“ Hw.: s. dancwillen E.: s. dancwillen W.: nhd. DW2-

mōtwille?

KöblerMnd

*mōtwille? , Adj. nhd. mutwillig, aus freiem Wille handelnd Hw.: s. mōtwillenes; vgl. mhd. muotwille (2) E.: s. mōtwille (1); vgl. mhd. muot…

Unwille

RDWB1

Unwille m недовольство, неудовольствие, раздражение, неохота Und mit großem Unwillen schied ich von ihm. - Я расстался с ним с большой неохо…

arcwille

KöblerMhd

arc·wille

arcwille , sw. M. nhd. „Argwille“, Übelwollen Q.: Kirchb (1378/1379) E.: ahd. argwillo*, sw. M. (n), „Argwille“, Böswilligkeit, Bosheit; s. …

būchwille

KöblerMhd

būchwille , sw. M. nhd. Völlerei, Schlemmerei ÜG.: lat. gastrimargia Gl Q.: Gl E.: s. būch, wille (1) W.: nhd. DW- L.: LexerHW 1, 376 (bûchw…

dancwille

Lexer

danc·wille

danc-wille swm. BMZ freier wille Tund. ; dancwillen dat. adv. gerne Spec. 51.

dienestwille

KöblerMhd

dienest·wille

dienestwille , sw. M., st. M. nhd. Dienstwille Q.: Krone (um 1230) E.: s. dienest, wille (1) W.: nhd. DW- L.: MHDBDB (dienestwille)

eigenwille

DWB

eigen·wille

eigenwille , m. arbitrium, contumacia, an eigensinn und eigendünkel grenzend: so es mehr ein faulheit und freier eigenwille ist. Luther 5, 1…

erbeloubewille

KöblerMhd

erbeloubewille , sw. M., st. M. nhd. Erbelaubwille Q.: DRW (1451) E.: s. erbe (2), loube (2), wille (1) W.: nhd. DW- L.: DRW

ganzwille

KöblerMnd

ganz·wille

ganzwille , M. nhd. Vorsatz, Absicht E.: s. ganz (1), wille L.: Lü 109a (ganzwille)

gewille

DWB

gewille I , gewil , n. , ältere form zu gewelle s. d., vgl. sp. 5463.

goteswille

KöblerMhd

gotes·wille

goteswille , sw. M., st. M. nhd. Gotteswille Hw.: vgl mnl. godeswille Q.: Urk (1439) E.: s. got (1), wille (1) W.: mhd. Gotteswille, M., Got…

gôtwille

MNWB

got·wille

° gôtwille , guͦt- , m. , guter Wille, Freundlichkeit .

grōzwille

KöblerMhd

grōzwille , sw. M. nhd. starker Wille, großer mächtiger Wille Q.: Kröllwitz (1252-1255) E.: s. grōz, wille W.: nhd. DW- L.: Lexer 403a (grōz…

gōtwille

KöblerMnd

gōtwille , M. nhd. „Gutwille“, guter Wille, Freundlichkeit E.: s. gōt (1), wille W.: s. nhd. Gutwille, M., Gutwille, guter Wille, DW 9, 1485…

gūtwille

KöblerMnd

gūtwille , M. Vw.: s. gōtwille L.: Lü 132b (gûtwille)

herzenwille

KöblerMhd

herzen·wille

herzenwille , sw. M. nhd. „Herzenswille“, ernstlicher Wille Q.: Mlb (nach 1280) E.: s. herze (1), wille (1) W.: nhd. DW- L.: MWB 2, 1468 (he…

hërzenwille

MWB

hërzenwille swM. ‘ernstlicher Wille’ west ich niht daz ez wære / sîn [Gottes] herzenwille, ich riete ez niht MarlbGr 217 MWB 2 1468,1; Bear…

kinderwille

DWB

kinder·wille

kinderwille , m. kindisches wollen und streben ( s. kinderwunsch): kinderwille ist drecks werth. sprichwort Frommann 2, 410 . Mones anz. 7, …

mitewille

KöblerMhd

mite·wille

mitewille , sw. M. nhd. „Mitwille“, Zustimmung Q.: EckhII (vor 1326) (FB mitewille) E.: s. mit, wille W.: nhd. DW- L.: Hennig (mitewille)

muotwille

Lexer

muot·wille

muot-wille swm. BMZ muotwillen stm. gen. muotwillens Mgb. 300,31 : der eigene freie wille, antrieb sowol zum guten als zum bösen ( in der re…

Muthwille

Adelung

muth·wille

Der Muthwille , des -ns, oder der Muthwillen, des -s, plur. inus. eines der ältesten zusammen gesetzten Wörter in der Deutschen Sprache, wel…

mutwille

DWB

mut·wille

mutwille , m. , ahd. muotwillo, mhd. muotwille, in mehreren bedeutungen, die sich aus dem allgemeinen begriffe eines zu etwas treibenden ode…

mōtwille

KöblerMnd

mōtwille , M. nhd. Mutwille, freier Wille, Freiwilligkeit, freies Belieben, eigennütziges Wünschen, Willkür, Unrechtmäßigkeit, schlechte Abs…

Ableitungen von wille (7 von 7)

bewille

BMZ

bewille stv. wälze in oder um etwas herum, bedecke durch wälzen. 1. eigentlich. diu vohe bewillet sich in der rôten erde Karaj. 93,10. bewil…

erwille

BMZ

erwille stv. rolle auf, woge auf. du sich erwal der gruoʒ in dînem brunnen Musk. 1,17.

gewille

DWB

gewille I , gewil , n. , ältere form zu gewelle s. d., vgl. sp. 5463.

Mißwille

Campe

✱ Der Mißwille , — ns , oder Mißwillen, — s , o. Mz . der böse Wille. Oberlin.

unwille

DWB

unwille , -willen , m.; s. wille(n) und un IV A, B. ahd. unwillo neben unwillido; mhd. mnd. unwille; mnl. onwille; nl. onwil; ags. unwilla; …

urwille

DWB

urwille , m. ( desgl. ): irgends anfangen und stillstehen musz man, mit einem urglauben, urwillen Novalis 3, 83 M.; ob es einzelne dinge sin…

verwille

BMZ

verwille stv. mich wundert hiute und immer mêr, wâ sô mæʒigeʒ wîp næme alsô schœnen lîp, sô veiʒt und sô gedrollen. du hâst sô rehte verwoll…