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schatz

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

schatz m.

Bd. 14, Sp. 2274
schatz, m. thesaurus. II. Formales und begriffsentwickelung. das wort ist über alle deutsche sprachen verbreitet: goth. skatts, altnord. skattr, n. skat, schwed. skatt, ags. sceat, altfries. sket, schat, alts. skat, mnd. nl. schat, ahd. scaz, mhd. schaz, schatz; es bedeutet in den alten dialekten zuerst überall geld, wenn auch in verschiedenen beziehungen, nämlich als einzelnes geldstück (gloss. obolus, scrupulus, assis, minutum, quadrans, denarius, stater), oder als geldsumme (gloss. talentum, pecunia, aes, summa, summula) oder endlich als auferlegter tribut (gloss. census), dann erst bezeichnet es auch vermögen, reichthum, gewinn (gloss. substantia, mobilia, praetium, lucrum, questus) Graff 6, 557. nicht vor dem mhd. wird es auch von reichthümern mit dem nebenbegriffe des niederlegens und bewahrens gebraucht. die letzte stufe endlich, früher im niederd. als im hochd. nachweisbar, ist der übertragene gebrauch, indem es auf jedes beliebige köstliche gut angewendet werden kann, also auch auf personen. der ursprung des wortes ist noch nicht mit sicherheit ermittelt. sind die altfries. worte schet, vieh, und schet, geld, ein und dasselbe, dann haben wir in dem bedeutungswechsel dieses wortes einen vorgang, welcher dem übergange der bedeutung von 'vieh' zu 'geld' bei dem worte faihu ganz ähnlich ist und der lat. bildung pecunia von pecus sehr nahe kommt. unentschieden bleibt hierbei nur, ob das altslav. skotŭ, vieh, lehnwort aus dem deutschen ist, oder umgekehrt das deutsche wort dem slavischen entstammt, vergl. Fick vergleich. wörterb. d. indogerman. spr.2 898. J. Grimm gesch. d. d. spr. 28. rechtsalt. 565. zu sanskr. skhad, griech. σκεδάννυμι, σχέδος, tafel, blatt, lat. scandula, schindel wird schatz von Müllenhoff bei Curtius grundz. der gr. etymol.3 231 gestellt. der bedeutungsübergang würde hierbei einer besonderen erklärung bedürfen. IIII. In der bedeutung sondert sich eine frühere, die bis jetzt zum theil in resten vorhanden ist, von der heute gewöhnlichen. II@11) schatz in älterer sprache. II@1@aa) geldstück, geld, reichthum: schatz hiesz vor alters geld, nummus, pecunia, von allerley bis auf den geringsten werth, ist aber nicht mehr gebräuchlich. Frisch 2, 166c; enonu iâ coufit man zuênê sparon mit scazzu? Tatian 44, 20; sie ehrete stäts die göttin mit gebett und vielen schenckungen, die viel schatz werth waren. buch d. liebe 189d; dann wir wären im geschrey, als dasz wir sehr grosze güter, ja etliche tonnen schatz bey uns hätten. Olearius pers. reisebeschr. 383a; sie imo sar thuruh thaʒgihiaʒun mihilan scaz (pacti sunt ei pecuniam dare. Luc. 23, 5). Otfrid 4, 8, 23; vrô Jûne diu gehieʒ im (Paris) schaz, sô lopt im Pallas wisheit. Flore 2690. II@1@bb) brautgabe: dasz er selbst, der vater, mit bräutlichem schatze die tochter gäbe, welchem er wollt', und wer ihm gefälliger käme. Voss Odyssee 2, 53. häufiger aber sind hierfür zusammensetzungen, wie braut-, mahlschatz (s. dort); bildlich: der verf. wird zwar mit seinem geschmack, seiner besonnenheit, und seinem mehr gelehrten spar-, als poetischen brautschatz, und mit seiner staaten- und menschenkunde wenig die lesermenge locken und laben. J. Paul kl. bücherschau 1, 159. II@1@cc) auch in den bedeutungen 'kaufpreis, gerichtssporteln, miete, münzabgabe' u. s. w. gebraucht man gewöhnlich die composita kaufschatz, klageschatz, mietschatz, schlagschatz. Campe. doch wird in Kärnten auch noch das einfache wort für den geforderten kaufpreis gebraucht. Frommanns zeitschr. 5, 199. II@1@dd) steuer, abgabe, schatz, census Frisch a. a. o. in dieser bedeutung besonders im niederd. gebräuchlich: schatt, schosz, tribut (neben schott) brem. wörterb. 4, 611; free von schatt un schulden, immunis Schütze 4, 26. namentlich auch in zusammensetzungen, wie brandschat, hûsschat, kaptâlschat, kôschat, kôpschat. ten Doornkaat Koolman 3, 102a; was kann einen landesherrn bewegen, denjenigen mann für den schlechtesten zu halten, der monatlich seinen schatz richtig bezahlt? Möser patriot. phant. 1, 150; hätt' ihnen wissenschaft ein groszes buch entrollt, in welches jede zeit den schatz der völker zollt. Gotter 1, 137. II@1@ee) hieraus hat sich dann im niederd. auch die bedeutung 'schatzung, besteuerung' gebildet. Schiller-Lübben 4, 54a: dieser schatz galt sowohl für Bremen wie für Verden. v. Kobbe Bremen u. Verden 1, 312; der sechzehnpfennigschatz 313. II@22) in jetzigem gebrauch, thesaurus, flavissa, divitiae reconditae, gaza Stieler 1740. II@2@aa) eine menge von kostbarkeiten, kleinodien u. s. w. II@2@a@aα) als in die erde, gemäuer u. s. w. verborgen, und dort gefunden. W. Grimm kl. schr. 1, 344: denn sie werden die menge des meers saugen, und die versenckte schatz im sande. 5 Mos. 33, 19; ein weiser mann, der sich nicht brauchen lasst, und ein vergrabener schatz, wozu sind sie beide nütze? Sirach 20, 32; do gruben etlich den guten alten herr Hannsen, truchsessen, bei der nacht haimlichen wider aus und vermainten ain schatz zu finden. Zimmer. chron. 1, 466, 28; die alten haben vermutet, der Adam von Rosenstain, ist ein lediger von Eberstain gewesen, hab vor vil jarn ein schatz ob dem Waintelbronnen vergraben und ain dannen darzu gesetzt. 4, 119, 8; da fieng ich an, die maur vollends einzubrechen und fand von silber, gold und edelgesteinen einen solchen reichen schatz, der mir noch auf diese stunde wol bekäme, wenn ich ihn nur recht zu verwahren und anzulegen gewust hätte. Simpl. 1, 295 Kurz; weszwegen beyde brüder die gefaste hoffnung, disz orts einen schatz zu fischen, allerdings fallen lieszen. ich aber verzagte darum nicht, sondern freuete mich, dermaleins die gelegenheit zu haben, dasz ich probiren könte, was der wunderbarliche Theophrastus Paracelsus in seinen schrifften tom. 9 in philosophia occulta von der transmutation der verborgenen schätze schreibet. 2, 208; ich wolte, ich fände einmahl einen schatz von zehn bis zwölff tausend thalern. Weise erzn. 52 neudr.; da bekümmern sie sich umb den schatz, den sie nimmermehr finden werden, und versäumen hingegen ihre eigene sachen. 54; ich will den unterirdischen schaz aus den klauen des zauberdrachen reiszen und wenn er tausend rothe flammen auf mich speyt. Schiller räuber 4, 5 schausp.; denn der schatz, den der vater gefunden, hat unglück über unser ganzes haus gebracht. Raimund 1, 227; Reinaert sprac 'wilen tere stonde hadde mijn here mijn vader vonden des coninx Hermelinx scat in ere verholnen stat'. Reinaert 2239; in unserm weinberg liegt ein schatz, grabt nur darnach! Bürger 77a; der fröhner, der sucht in der erde schoosz, da meynt er den schatz zu erheben. Schiller Wallenst. lager 11; wie nur dem kopf nicht alle hoffnung schwindet, der immerfort an schalem zeuge klebt, mit gier'ger hand nach schätzen gräbt, und froh ist, wenn er regenwürmer findet. Göthe 12, 39; das übermasz der schätze, das erstarrt, in deinen landen tief im boden harrt, liegt ungenutzt. 41, 67; ich weisz in dieser gegend — und kenne wohl den platz und könnte dahin dich führen — den unermeszlichen schatz. Chamisso 2, 151; dieselbige frau soll einen schatz verscharret haben, einer alten schrift gemäsz, die ich als kind gelesen; doch vergebens grub ich nach in hof und garten, ich entdeckte nichts. Platen 254. für nach schätzen graben auch schätze graben: goldmacherei und lotterie, nach reichen weibern frein, und schätze graben, segnet nie. Bürger 24a. sprichwörtlich: verborgner schatz liegt sicher. verborgner schatz ist der welt nichts werth. aller schatz unter der erde, tiefer als der pflug geht, ist regale. Simrock sprichw. 480. 481; begrabner schatz, verborgner sinn ist verlust ohne gewinn. 481. redensarten wie der schatz blüht oder sonnt sich; wird zeitig, verblüht, d. h. kommt zum vorschein, versinkt, beruhen auf altem volksglauben. J. Grimm mythol.4 810. II@2@a@bβ) schatz als eigenthum von fürsten oder staaten: fürsten schatz, fiscus Dasyp.; auch wil ich ... alle kleinot, und alle schetze der könige Juda in jrer feinde hand geben. Jer. 20, 5; der schatz des Rhampsinit. Platen 196 überschrift; coninc, dien scat was bestolen. Reinaert 2144; darnach kom ich (der gulden) ans fürsten schatz, da unser etlich tausent lagen. H. Sachs 1, 411a; Plutus, ein gott, bin ich genant. reichtumb und schetz seind mir bekant. dessen fastnachtsp. 1, 24, 72; er läszt des staates schatz sich auf das land ergieszen, wie aus dem herzen sonst der glieder kräfte flieszen. Haller 90 Hirzel; uns war denn auch der himmel günstig, dasz unser schiff ein türkisch fahrzeug fing, das einen schatz des groszen sultans führte. Göthe 12, 154; wohin ein alter kastilianscher könig seine schätze geflüchtet hat, als über Spanien die furcht der Mauren kam. Schiller 5, 1, 14; gieb mir von allen schätzen nur die alte rostige krone! (sagt der königssohn zu seinem vater). Uhland ged. 383; er kehrt sich lächelnd um, und fragt mich aus, ob ich der mann gewesen, der den schatz des königs so getreu bewacht. Platen 216. II@2@a@gγ) schatz, mit bezug auf wert und wichtigkeit für den menschen: ein solch gebet mit fasten und almosen ist besser, denn viel golds zum schatz samlen. Tobias 12, 9; und achtet die schmach Christi für gröszer reichthum, denn die schetze Egypti. Hebr. 11, 26; allerdings ist diesz eine glückseligkeit, die man sich durch keine schätze erkaufen kann. Weisze kom. op. 2, 105; bey allen schäzen des mammons! ich möchte das nicht zum zweytenmal erleben. Schiller räuber 2, 3 schausp.; aber gebt acht, gebt acht! wenn die noth an mann geht, wenn euch das wasser an die seele geht, ihr werdet alle schäze der welt um ein christliches seufzerlein geben. 5, 1; du borger, ein olt dôr van vorkêrden sinnen, machstu gelt unde titlîk gût gewinnen, darup hefstu al dîn herte gesat, unde is doch man ein sundich schat, den gewinnet men doch mit arbeide unde smerte; so wôr dîn schat is, dar is ôk dîn herte. dodes danz 900; din schacz ist kleines raides wert noch richtum, den die wernt hot. Alsf. passionssp. 1189; ehre, pracht und grosze schätze, sind versichert nur die netze, die man eitlen sinnen stellt. Menantes ged. 1, 56; der strom flieszt schwer von gold und wirft gediegne körner, wie sonst nur grauer sand gemeines ufer schwärzt. der hirt sieht diesen schatz, er rollt zu seinen füszen, o beispiel für die welt! er siehts und läszt ihn flieszen. Haller 40 Hirzel; o könnt auch ich, durch Herculs gunst und fügen, wie jener knecht, mir einen schatz erpflügen. Hagedorn 1, 74; denn ein poet, den auch sein herz erhebt, beklagt das volk, das nur nach schätzen strebt. 1, 80; und sollten schätze, reich und kronen den wechsel tausendfach belohnen, so heisz ich, aus getreuem sinn, weit lieber deine buhlerinn, als eine grosze königinn. 2, 87; verflucht sey mammon, wenn mit schätzen er uns zu kühnen thaten regt. Göthe 12, 82; nur lasse du das leben mir! mein allerbeste schätze die will ich geben dir. wunderhorn 1, 69 Boxberger; o Mawi, werden mir die schätze frommen, wann mich das dunkle haus hat aufgenommen? Rückert 4, 94; der kampf ist kurz, der sieg soll ewig sein! und sehnt ich mich nach ungemeinen schätzen, ich musz das ungemeine daran setzen. Körner Zriny 1, 11; kein schatz wird hochgeachtet, wenn es das unschätzbare kleinod gilt! 3, 5; ha! soll ich vielleicht ihm gönnen das glück? aufopfern zugleich den metallenen und rotlockigen schatz? Platen 256; dort (in Tirol) nutzen ein' die schätz nix, da bringt man's nicht an, da macht ein treu's herz nur zum glücklichsten mann. Raimund 1, 22; wo ewer schatz ist, da ist auch ewer hertz. Matth. 6, 21, und danach sprichwörtlich Simrock 480. II@2@a@dδ) schatz als gegenstand der sorgfalt und vorsichtigen aufbewahrung: als man elliu edeliu dinc in grôʒer huote spulget ze halten, als edele vrouwen, edeln schatz, edliu buoch. d. myst. 1, 337; sie (die Heymonskinder) freueten sich, und gaben ihm dafür ihren schatz in verwahrung, den sie mit sich gebracht hatten. Tieck 13, 21; verriegle nur dein haus, bewahre deinen schatz, du sollst uns nicht entkommen. Göthe 11, 125; kaum verschlosz ich meinen schatz in jenes sichre haus, so meldet Psammis, dasz er einige kleinodien vermiszt. Platen 200. II@2@a@eε) sein glanz betont: den wahren glanz erkauft kein falber schatz; er liebt nicht stets erhabene gemächer. Dusch verm. schriften 412; fernher aus geheimem schreine winkt ein schatz so wunderbar. weisz allein nur, wen er meine und den ort, den er bewahrt. Chamisso 1, 353. II@2@bb) übertragen, der aufbewahrungsort der kostbarkeiten mit seinem inhalt, aerarium Dasyp.: und legts in den schatz des hauses des herrn. 1n. 7, 51; man kann ihnen dann später aus meinem schatz einige goldene geschirre an den kopf werfen. Raimund 1, 20; zwölff jar lag ich (der gulden) an seinem schatz, ward darnach eim wechsler zu thail. H. Sachs 1, 411a; denn sein schatz ist jeden tag mit sonnenuntergang viel leerer noch als leer. Lessing 2, 208; sire! es ist kein geld in deinem schatze mehr vorhanden. Schiller jungfr. v. Orl. 1, 2; diesz bin ich sehr begierig zu erfahren, denn er ward mir heute nacht aus meinem schatz entwendet. Platen 206; ich ging in deinen schatz, die falle wieder mit herauszunehmen. 209; noch bist du nicht gewisz, dasz er es war, der deines vaters schatz erbrochen. 213. mundartlich: etwas in den schatz legen, sich geld sparen, auch obst zum reifen ins stroh legen. Spiesz 207. II@2@cc) bildlich, von andern dingen, vorzüglich hochgeschätzter, reicher vorrat: die gedächtnusz ist ein schatz und gehalter aller dingen, thesaurus rerum omnium memoria. Maaler 348b. besonders in zusammensetzungen, wie kunstschatz, gemäldeschatz, kornschatz, wortschatz, sprachschatz, liederschatz, sprichwörterschatz u. s. w. Adelung; wann aber das gelehrtenlexicon zugleich ein exempelschatz seyn soll. Lessing 3, 362. aber auch das einfache wort wird häufig so gebraucht: dem gottlosen ist gottes wort ein grewel, denn es ist ein schatz der weisheit, der jm verborgen ist. Sir. 1, 31; samle dir einen schatz nach dem gebot des allerhöchsten, der wird dir besser sein, denn kein gold. 29, 14; was bekümmerts dem engel, welcher über den schatz der winde verordnet, dasz die fackel eines alten weibes durch das anblasen des windes erstirbet und verlischet. pers. rosenth. 8, 97; sie müssen also einen rechten schatz der mannigfaltigsten erfahrung besitzen. Lessing 1, 348; so ist mir die Messiade als ein schatz elegischer gefühle und idealischer schilderungen theuer. Schiller 10, 475: dat ik ju brachte in mîn gat mit gunste unde ôk in sulke stat, daran lach miner spise schat. Gerh. v. Minden 3, 42; dasz dein mund ist viler sprachen wol erfahren, und deiner reden kurtz und rund, die deines haupts schatz offenbaren. Weckherlin 368; ihr werdet alles schön und doch verschieden finden und den zu reichen schatz (der naturwunder) stäts graben, nie ergründen! Haller 36 Hirzel; dann kömmt der bewundrung reih, an den schatz von küch und keller. Gotter 1, 50; das spiel des lebens sieht sich heiter an, wenn man den sichern schatz (der ideale) im herzen tragt. Schiller Piccol. 3, 4; mir ist ein schatz der freude unser Semler. Chamisso 1, 318; wohlan! so schwöre mir den preis zu, Faust; und öffnen will ich dir der wahrheit schätze. 347; du packe nun zu deinen andern schätzen auch diesen schatz von närrischen gedichten! Platen 93; geschieht's, dasz je den innern schatz ich mehre, so bleibt der fund, wenn längst dahin der finder, ein sichres eigenthum der deutschen ehre. 99. II@2@dd) sinnbildlich, höchstes gut, grösztes glück, liebster gegenstand: in genere omne id quod pretiosum, excellens, desiderabile, gratum et acceptum est. Stieler 1740. dinge, denen man einen ausgezeichneten wert beilegt. Campe: wann das blut ist der schatz des lebens. H. v. Braunschweig chirurgie (1498) 25a; diesen schatz (das wort gottes) kan kein dieb stelen, kein rost oder schab verzeren. S. Franck lob d. göttl. worts 162; das ist mein schatz, das ich deinen befelh halte. ps. 119, 56; ein trewer freund ist ein starcker schutz, wer den hat, der hat einen groszen schatz. Sir. 6, 14; wir (die apostel) haben aber solchen schatz (von gottvertrauen) in irdischen gefeszen, auf das die uberschwengliche krafft, sey gottes, und nicht von uns. 2 Cor. 4, 7; aber der bauren glückseligkeit ist ein gemeiner schatz, ein fundament der cassa, und ein erhalterin aller anderer ständ. Schuppius 711; ein herrliches geschöpf! sie wissen nicht, welchen schatz sie in ihr besitzen. Gotter 3, 63; nun sind alle unsre schätze beisammen und wir können nun, auch von dieser seite beruhigt und erfreut, unsern weg antreten. Göthe an Schiller 14. oct. 1797; aber ich habe sie (die lieder) bisher als einen schatz an meinem herzen getragen. der junge Göthe 1, 297; dar hebbik ûs forwâre forworwen ênen grôten schat. spil v. d. upstandige 383; so sind die suppen der Schwaben schatz, darzu die klapperey und schwatz. H. Sachs 4, 3, 92a; Elisa welche als der schatz und wunder Albiens geboren, bald durch des firmaments gesatz fur unsers lands kleinot erkoren. Weckherlin 341; so nem ein jeder sein geschütz (den becher) und eh wir es zugleich hinrichten, musz er mir den reichen schatz (des weins) zu loben singend nicht verachten. 531; halt, dasz den höchsten schatz dort in dem andern leben des höchsten milde hand dir werd aus gnaden geben. P. Gerhardt 5, 55 Gödeke; ein züchtig herz, ein reiner mut, von denen angeboren, die ihnen gottesfurcht zum gut und schätzen auserkoren. 13, 95; er (gott) ist dein schatz, dein erb und theil, dein glanz und freudenlicht. 119, 53; Fabric. wer uns nicht haben will, wird ehstens uns verliren. Flavia. ein trefflicher verlust, seht diesen schatz doch an! Gryphius Dornrose 44; drum so verweigert uns ihr lieben kinder nicht, was die natur euch pflegt an schätzen mitzutheilen. Menantes ged. 1, 26; die freyheit ist der beste schatz, weg Amor aus dem hertzen! 1, 185; weil deine jugend lernen musz, so lasz dich meinen öftern kusz die menge deiner schätze lehren. Hagedorn 3, 93; ach, süszes glück der liebe, wer dich nicht kostet, des lebens freude kennt er nicht, des lebens besten schatz. Fr. Müller 3, 163; auf meinem busen lastet unendliche begierde nach jenen schätzen allen, die lieb' und lust erwecken. Platen 83; er ist für uns, beschenkt ihr uns damit (mit eurem beifall), ein gröszrer schatz, als der des Rhampsinit. 218. II@2@ee) besonders von personen gebraucht, so viel als liebster, liebste. mein schatz, dann auch freier, soviel als mein lieber, meine liebe. das wort in dieser bedeutung ist mindestens seit dem 15. jh. nachweisbar, auffallend daher, dasz es die wörterbücher bis auf Stieler übergehen. bis ins 18. jahrh. der sprache der gebildeten angehörig, ist es nach Adelung hier aufgegeben und dem groszen haufen überlassen worden. dagegen ist es nach Vilmar 342 in Althessen der allein herrschende ausdruck für geliebter, geliebte, da das wort lieben mit seinen ableitungen nur noch in obscönem sinne gebraucht wird: unnd fieng Theagenes an zu reden, sprach also: mein allerliebster schatz, mein höchste freud, und schöne Chariclia. buch d. liebe 199b; lieber schatz, bringe mir doch auch einen bogen papier mit. pol. stockfisch 85; ihr wiszt, mein schatz, dasz ich euretwegen keine schmach der welt achte. 347; nachdem ich auf ihr sehnliches bitten versprochen, alle mühe und kunst anzuwenden, den verunglückten cörper ihres werthen schatzes (ehemanns) herauf zu schaffen. Felsenburg 1, 203; nachdem mich nun mein schatz (bräutigam), vielleicht aus falschen hertzen, ein wenig becomplimentiret, liesz er sich mit ins spiel ein! 3, 154; mein liebster schatz, ich bin vor freuden auszer mir. Weise kom. op. 2, 104; aber mein schatz, wann wollen sie zu uns kommen? Möser patriot. phant. 2, 41; ich sage dir, mein schatz, wenn meine sinnen gar nicht mehr halten wollen, so lindert all den tumult, der anblick eines solchen geschöpfs. Göthe 16, 20; hilff, schatz, das ich dein schön gestalt kürtzlich seh in des maien wald. O. v. Wolkenstein 34, 3, 13; sy sprach: mein schatz und trost, hett uns der galg der gest erloszt, so wölt wir fräden begynnen. Hätzlerin 2, 33, 21; das sol sein, mein lieber schatz! fastn. sp. 400, 33; ich sprach, du must mein schatze sein, er sprach, viel leicht bring ich dir pein. H. Sachs 1, 410c; der knab der sprach mit züchten, mein schatz ob allem gut, ich will dich freundlich bitten, schlag dirs aus deinem mut. Ambras. liederb. 230; dein sohn hat mich jhm selbst vertraut, er ist mein schatz, ich bin sein braut, sehr hoch in jhm erfrewet. Wackernagel kirchenl. 5, 258; fand einer keine lust, den eignen schatz zu herzen, so stellte sich dafür des andern mädchen ein. Hagedorn 2, 94; es stund wohl an ein vierteljahr, dem grafen träumts gar schwer, als ob sein herzallerliebster schatz ins kloster zogen wär. knaben wunderh. 1, 112 Boxberger; da will ich bei meinem herzliebsten schatz in seinem arm erstehen. 1, 95; mit wem ich mich traute, das sag' ich euch nicht. mein schatz ist lieb und gut. Göthe 1, 204; nun, schöner schatz, sind wir allein. gestehe mir nun, was dich quälet. 11, 145; du fabelst, kleiner schatz. 158; wüszt' ich meine kleinen schätze (von zwei kindern) irgend jemand zu vertrauen, der mir sie spazieren führte; mir geschäh' ein groszer dienst! 246. in ironischer verwendung: auf ehre, mein schaz, das war ein schelm oder ein dummkopf, der sie dem Fiesko kuppelte (Julia zu Leonore). Schiller 3, 44 (Fiesko 2, 2); schatz, so knallts desto lauter, und das ist ja doch wol das erste geräusch, das du in der welt machst! 451 (kabale 4, 3). II@2@ff) in der landwirtschaft masz für ein stück land, das ungefähr ein drittel juchert grosz ist. Jacobsson 3, 553a. in einigen oberdeutschen gegenden auch ein getreidemasz. Schmid 454. II@2@gg) nach Schmid 455 aus einer quelle von 1477 im sinne von pudenda muliebria. vielleicht nur umdeutung eines rotwelschen schossa, pudenda, das Nemnich 4, 1083 anführt und das auch als schasse bezeugt ist: wan mein mueter zu kirichen was, so hastu geaylt zu meiner schasz. fastn. sp. 994.
22087 Zeichen · 353 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    schatz

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +2 Parallelbelege

    schatz s. schaz;

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schatz

    Adelung (1793–1801) · +8 Parallelbelege

    Der Schatz , des -es, plur. die Schätze, ein Wort, welches das Intensivum eines veralteten Schad oder Schat ist, und so …

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Schatz

    Goethe-Wörterbuch

    Schatz in früheren Werken u (eigenh) Briefen auch -az, Dat wiederholt ‘Schazze’; in den Punkten 1-3 bes auch ‘einen S./S…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Schatz

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Schatz , im Boden gefunden, gehörte im Mittelalter dem Landes- od. Grundherrn; nach röm. und neuerem Recht kommt die Häl…

  5. modern
    Dialekt
    Schatz

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    Schatz [ʿSàts allg.; Demin. ʿSatslə Mü. , ʿSatsl Ruf. , ʿSatsələ Illz. Ruf. Co. Dü. U. ] m. 1. Schatz. 2. Flächenmass fü…

  6. Sprichwörter
    Schatz

    Wander (Sprichwörter)

    Schatz 1. All' Schatz gehört in das Reich. – Graf, 129, 352. Mhd. : Alle schat horet in dat rike. ( Glosse zum Sachsensp…

  7. Spezial
    Schatz

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Schatz m. (-es, Schätze) 1 (Kostbarkeit) tesur (-s) m. 2 (Reichtum) tesur (-s) m. , richëza (-zes) f. 3 (netter Mensch) …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schatz

330 Bildungen · 200 Erstglied · 117 Zweitglied · 13 Ableitungen

Zerlegung von schatz 2 Komponenten

sch+atz

schatz setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schatz‑ als Erstglied (30 von 200)

schatzære

Lexer

schatz·aere

schatzære , schetzære , schatzer stm. BMZ schatz-, geldsammler. schatzære, -er Msh. 2, 248 b . Teichn. A 211 d . Hans 1384 ; schetzer, exact…

schatzamt

DWB

schatz·amt

schatzamt , n. staatliche behörde zur verwaltung des schatzes.

schatzbar

DWB

schatz·bar

schatzbar , adj. 1) zinspflichtig, stipendiarius, vectigalis Stieler 1742 : hat der schatzbare unterthan ein umschränktes eigenthum: so kann…

Schatzbarkeit

Adelung

schatzbar·keit

Die Schatzbarkeit , plur. die -en, die Eigenschaft eines Dinges, da es schätzbar ist, d. i. einen vorzüglichen Grad der Achtung verdienet; o…

Schatzbauer

DRW

schatz·bauer

Schatzbauer, m. seinem Grundherrn abgabepflichtiger Bauer vgl. Schatzgut werden deß churfürsten schatzbauren nit allein mit hunderten und so…

schatzbehälter

DWB

schatz·behaelter

schatzbehälter , m. behältnis zum aufbewahren eines schatzes: bald wirst du eine viereckige steinplatte eingemauert finden, eine elle hoch u…

schatzbehalter

DWBQVZ

schatz·behalter

schatzbehalter oder schrein der waren reichtümer des heils vnnd ewyger seligkeit. ( titel in fine ). Nürnberg (A. Koberger) 1491. -- QV I --…

Schatzbei(n)

Idiotikon

Schatzbei(n) Band 4, Spalte 1303 Schatzbei(n) 4,1303

schatzbeladen

GWB

schatz·beladen

schatzbeladen unter Mitnahme eines (erbeuteten) Schatzes finden wir einen absoluten monstrosen Helden..Einer unglücklichen Mohrenprinzeß, we…

schatzbeschwörung

DWB

schatz·beschwoerung

schatzbeschwörung , f. beschwörung, die angestellt wird, um einen schatz zu heben: ( zu den übertretern des ersten gebots gehört auch ) wer …

Schatzbewußte

GWB

Schatzbewußte für: Prospektor, erfahrener (Boden-)Schatzsucher Was für Gewölbe sind zu sprengen,|In welchen Klüften, welchen Gängen|Muß sich…

schatzbewuszt

DWB

schatzbewuszt , adj. der den aufenthaltsort eines schatzes kennt: was für gewölbe sind zu sprengen, in welchen klüften, welchen gängen musz …

schatzbrief

DWB

schatz·brief

schatzbrief , m. brief, schriftlicher befehl zur erlegung von steuern: ( herr König ) sprach sich, wie von einem aufgeklärten manne zu erwar…

Schatzbriefgewölbe

DRW

Schatzbriefgewölbe, n. wie Schatzgewölbe verzaichnus ... wohin aus dem schatzbrieff gwelb ettliche genomne schriften gegeben worden 1574/88 …

schatzbuch

DWB

schatz·buch

schatzbuch , n. buch, in das die steuern ( s. schatz 1, d ) eingetragen werden: schatz- und schoszbücher, vulgo gabellarum et collectarum li…

Schatzbürer

RhWB

Schatz-bürer šatbrər Geld-Pont Sevelen Straelen m.: dass.

schatzbær

KöblerMhd

schatzbær , Adj. Vw.: s. schazbære

schatzbære

KöblerMhd

schatzbære , Adj. Vw.: s. schazbære

Schatzchind

Idiotikon

Schatzchind Band 3, Spalte 348 Schatzchind 3,348

Schátz-Collēgium

Adelung

schatz·collegium

Das Schátz-Collēgium , des -gii, plur. die -gia, in einigen Ländern, ein Collegium, welches den öffentlichen Schatz, d. i. die Einnahmen und…

Schatz der Kirche

Meyers

Schatz der Kirche ( Thesaurus ecclesiae oder meritorum supererogationis Christi et perfectorum ), nach katholischer, von Alexander von Hales…

schatz als Zweitglied (30 von 117)

Ackerschatz

DRW

acker·schatz

Ackerschatz I Grundsteuer und Pfluggeld im Marschland 1573 Mensing QFSchleswHG. IV 11 II Abgabe für Schweinemast durch Eckerichnutzung 1459 …

Aufschatz

DRW

auf·schatz

Aufschatz Abgabe, Zuschlag, Aufgeld vgl. Aufgeld, Aufwechsel foedum ... soluit ... ii metretas marchfuͤter, i denarium ze aufschatz, ii case…

Ba(nn)schatz

Idiotikon

Ba(nn)schatz Band 8, Spalte 1658 Ba(nn)schatz 8,1658

Beschatz

Idiotikon

Beschatz Band 8, Spalte 1658 Beschatz 8,1658

Bodenschatz

Adelung

boden·schatz

* Der Bodenschatz , des -es, plur. inus. an einigen Orten, eine Abgabe von demjenigen Weine, welcher aus fremden Orten eingeführet wird, und…

brandschatz

DWB

brand·schatz

brandschatz , m. was brandschatzung: sie glauben auch an Jesum Crist, daʒ brantschaz ganz nit sünd ist. Hätzl. 286 b .

brautschatz

DWB

braut·schatz

brautschatz , m. dos, arrha dotalitia, mahlschatz, heiratsgut. vocab. 1482 e 3 b ; Henisch 487 ; der brautschatz ist ein gottesheller; arbei…

brenn-, bern(e)-, birnschatz

MWB

brenn-, bern(e)-, birnschatz stM. ‘Geldzahlung, um sich von Plündern und Niederbrennen freizukaufen’ (s.a. brantschatzunge stF.): allit dat …

Bërli(n)schatz

Idiotikon

Bërli(n)schatz Band 8, Spalte 1661 Bërli(n)schatz 8,1661

Chaufschatz

Idiotikon

Chaufschatz Band 8, Spalte 1655 Chaufschatz 8,1655

Chilche(n)schatz

Idiotikon

Chilche(n)schatz Band 8, Spalte 1655 Chilche(n)schatz 8,1655

eheschatz

DWB

ehe·schatz

eheschatz , m. 1) was brautschatz, dos. 2) kosewort unter ehleuten für beide geschlechter, wie ehliebste, ehliebster, besonders üblich in de…

ehrenschatz

DWB

ehren·schatz

ehrenschatz , m. copia honorum: vor einem schändenden worte versinkt der glanz und ehrenschatz langer jahre. J. P. nachdämm. 79.

eigenschatz

DWB

eigen·schatz

eigenschatz , m. magna sui aestimatio: sich, wie unsere gerechtigkeit zuo hochmuot dienet. denn eigenschatz ist die recht sündig art wider g…

Friedeschatz

Adelung

friede·schatz

Der Friedeschatz , des -es, plur. inus. der Friedeschilling, des -es, plur. die -e, der Friedewein, des -es, plur. inus. S. das vorige.

Ableitungen von schatz (13 von 13)

Beschatz

Idiotikon

Beschatz Band 8, Spalte 1658 Beschatz 8,1658

beschatze

BMZ

beschatze swv. 1. belege mit schwerer steuer, contribution, lösegeld. depecuniare Conr. fundgr. 1, 360. a. pecuniare H. zeitschr. 5,414. exa…

beschatzen

DWB

beschatzen , beschätzen , aestimare, imperare tributum. 1 1) mit abgabe belegen, vgl. brandschatzen : stadt und land beschatzen; den lebendi…

erschatz

DWB

erschatz , m. wurde nach der heutigen schreibung ehrschatz sp. 72 eingetragen. er erscheint als abgabe vom lehngut bei eintretendem wechsel …

erschatzen

DWB

erschatzen , pecuniam in aerarium invehere, gebildet wie abschatzen, beschatzen, brandschatzen: die groszen potentaten thun itzt nichts denn…

geschatz

DWB

geschatz , n. das schätzen: jetzt faselt der vogt schon mit seinem geschatz, und springt darin von einem ast auf den andern. Pestalozzi 12, …

geschatze

BMZ

geschatze swv. belege mit schwerer steuer. Ludw. 85,32.

geschatzen

Lexer

ge-schatzen swv. BMZ schätze sammeln. swâ er vil geschatzen mac, unz er wol gefüllt sîn schrîn Helbl. 5,27 ; mit schwerer steuer belegen Lud…

schatze

BMZ

schatze , schetze swv. 1. sammele schätze. ahd. scazôm Graff 6, 559. die ze allen zîten schatzent als si immer leben sulen Leys. pred. 11, 3…

urschatz

DWB

urschatz , m. (ur- C 4 c); mhd. urschaz thesaurus principalis, copia, abundantia eximia Oberlin 1909 ; mhd. wb. 2, 2, 91 a : was das individ…

verschatze

BMZ

verschatze swv. versteuere. dâmit hât er sîn erbe sînem rechten erbe verschatzet Gr. w. 1,32.

verschatzen

Lexer

ver-schatzen swv. BMZ versteuern Rudolst. r. 224,105. Gr.w. 1,32 ; ver schetzen, für verloren halten Zimr. chr. 1. 279,25; 4. 234,6.