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Fallen

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Campe
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Fallen ntr, trs, intrs

Bd. 2, Sp. 11b
Fallen, v. unregelm. ich falle, du fällst, er fällt, wir fallen ; gebundene Form, ich falle, du fallest, er falle; unlängst verg. Zeit, ich fiel; gebund. Form, ich fiele; Mittelw. d. verg. Z. gefallen; Befehlswort, falle! I) ntr. mit sein, überhaupt, sich vermöge seiner Schwere aus einer Höhe in mehr oder weniger senkrechter Linie in die Tiefe bewegen. Ein schwerer Körper fällt, wenn ihn nichts unterstützt, nach einer senkrechten Linie. Das Obst, das Laub fällt von den Bäumen. Sprichw. der Apfel fällt nicht weit vom Stamme. Etwas aus der Hand fallen lassen. Is Wasser fallen. Uneigentlich. Х Die Hoffnung ist mir in den Brunnen gefallen, ist zu nichte geworden, ist vereitelt worden. I engerer Bedeutung, aus einer stehenden oder sitzenden Stellung plötzlich in eine liegende gerathen oder versetzt werden. Über einen Stein fallen. Von der Treppe fallen. Auf ebner Erde über seine eigene Füße fallen, von einem unvorsichtigen, unbehülflichen Menschen, der über jede Kleinigkeit fällt. Sie fiel entseelt in seine Arme. Vor Schrecken zu Boden fallen. Auf die Nase, auf den Kopf fallen. »Ih weiß nicht, welcher feindselige Dämon (Geist) jetzt unsere Schauspieler, besonders weiblichen Geschlechts, beherrscht, daß sie eine so große Kunst im Fallen, oder soll ich sagen, im Stürzen? suchen.« Engel. Uneigentlich sagt man von einem gescheuten und geschickten Menschen, er sei nicht auf den Kopf gefallen, weil durch das wirkliche Fallen auf den Kopf derselbe oft zum Nachtheil des Verstandes beschädiget wird. Х Mit der Thür ins Haus fallen, plump und unbehutsam etwas thun, sagen. Х Die Häuser fielen über den Haufen, stürzten ein. Unrichtig ist der im gemeinen Leben gebräuchliche Ausdruck, die fallende Sucht, eine Krankheit, bei welcher der Kranke plötzlich hinfällt, welche besser die Fallsucht genannt wird; so auch die fallende Wut der Hunde, wobei sie beständig hinfallen, zum Unterschiede von der fahrenden Wut. Zuweilen wird fallen als ein trs. gebraucht, und bedeutet, durch seinen Fall in einen gewissen Zustand versetzen, oder, verbunden mit sich, durch Fallen in einen gewissen Zustand gerathen. Einen todt fallen, durch Fallen auf einen Andern Ursache seines Todes sein. Der herabstürzende Dachdecker, Maurer fiel eine vorübergehende Person todt. Sich wund, sich todt fallen, durch einen Fall den man thut, verwundet werden, an einem Falle, den man thut, sterben. Sich den Arm aus der Kugel, aus dem Gelenke fallen  Sich fallen lassen gebraucht Wieland für sinken, sich werfen: »Hier läßt sie sich in eine trostlose Lage auf den Sofa (Ruhesitz, Polstersitz) fallen.« Uneigentlich hat fallen vielerlei verschiedne Bedeutungen bekommen, mit welchen bald der Nebenbegriff der verminderten Höhe, bald der Geschwindigkeit, des Unerwarteten, des Unwillkührlichen  verbunden ist. Die vorzüglichsten dieser Bedeutungen sind folgende: I. An Höhe überhaupt abnehmen, verlieren. 1) An Höhe im Raume abnehmen. Das Wasser fällt mit jedem Tage immer mehr, wird niedriger, nimmt ab. Der Rebel fällt, wenn er sich nach der Erde senkt, und nicht aufsteigt. Das Quecksilber, der Weingeist in dem Wetterglase ist sehr gefallen. 2) Sich von einem höhern Ort nach einem niedrigern bewegen. I den Rhein fallen mehrere beträchtliche Flüsse. I der Schifffahrt fällt man ins Boot, wenn man aus dem Schiffe in dasselbe hinabsteigt. I Bergbaue bedeutet es, eine Richtung in die Tiefe bekommen. So sagt man im Bergbaue, ein Gang fällt seiger, erstreckt sich senkrecht in die Tiefe, der Gang fällt donlege, erstreckt sich schräg in die Tiefe. Fallende Gänge, Linien, welche unter der angenommenen Gesichtslinie niedersinken. Das Fallen der Gänge, oder ihr Fallendes, die Richtung derselben unter die Linie des Gesichtskreises. 3) Von den Tönen und von der Stimme, an Höhe und Stärke abnehmen, wofür jedoch sinken gewöhnlicher ist. Den Ton, die Stimme fallen lassen. Das Steigen und Fallen der Stimme. 4) Vom Preise, von der innern Güte, Stärke, für abnehmen, vermindert werden. Bald steigt, bald fällt der Preis dieser Waaren. Diese Waare fällt immer mehr, nämlich im Preise. Sein Ansehen ist schon sehr gefallen und wird noch immer mehr fallen. Ih lasse noch nicht allen Muth und alle Hoffnung fallen; gewöhnlicher sinken. »Ih bitte Sie recht sehr, lassen Sie deswegen nichts von Irer Hochachtung gegen mich fallen.« Gellert. 5) Aus einem vollkommnern, guten Zustande in einen unvollkommnern, schlechten gerathen, besonders an Macht, Ansehen, Achtung  verlieren. Der Günstling ist gefallen. Auch sagt man wol, aus der Gunst fallen. Dieses sonst so berühmte Handelshaus ist gefallen (ist banquerout geworden). »Babel ist gefallen.« Jer. 51, 8. Die Handwerker verstehen unter fallen, das gesuchte Meisterrecht aus eigner Schuld nicht erlangen, und unter, einen fallen lassen, ihm das gesuchte Meisterrecht versagen. Dann, im sittlichen Verstande, besonders bei den Gottesgelehrten. Adam fiel, da er seiner Vernunft und dem Willen Gottes zuwider handelte, sündigte. »Ein Gerechter fällt sieben Mahl.« Sprichw. 24, 16. »Du strafst säuberlich, die so gefallen sind.« Weish. 12, 2. Die gefallenen Engel, die vorher guten dann aber bös gewordenen Engel. — in ihr (der Gestalt der Erbarmung) mein gefallnes Geschlecht zu versöhnen. Klopstock. So sagt man auch von einer geschwängerten Jungfrau sie sei gefallen, gewöhnlicher zu Falle gekommen und nennt sie daher eine Gefallene. 6) △ Verloren gehen, vernichtet werden. »I ihm fiel unsre Hoffnung, unser Schutz.« Dusch. Dann, umkommen, sterben. Für sterben überhaupt ist es außer der Bibel ungewöhnlich. »Keiner von den Sperlingen fällt ohne des Vaters Willen.« Matth. 10, 29. »Durch Pestilenz fallen.« 1 Chron. 22, 14. Gewöhnlicher ist es von großen Thieren. Im ist das schönste Pferd, Rind  gefallen. An dieser Seuche ist vieles Vieh gefallen. Gefallenes Wildbret nennen die Jäger solches, das an Krankheit oder vor Hunger gestorben ist; Fallwildbret. Auch Leder von gefallenem Vieh nennt man uneigentlich gefallene Leder. Von Menschen wird es gebraucht, wenn sie in einer Schlacht umkommen und sonst gewaltsam getödtet werden. △ Er fiel durch die Hand eines Meuchelmörders, wurde durch einen Meuchelmörder getödet. Viele Edle fielen in diesem blutigen Treffen. Durch das Schwert fallen, umkommen. 2. Unvermuthet und schnell in einen gewissen Zustand gerathen. I eine Krankheit, Ohnmacht fallen. I einen tiefen Schlaf, in Anfechtung fallen. I einen Hinterhalt, in ein gelegtes Netz fallen. Unter die Mörder fallen. I eines Ungnade, in Strafe fallen. Einem in die Hände fallen, in seine Gewalt  kommen. Dem Gerichte in die Hände fallen. Seinen Verfolgern in die Hände fallen. Dem Arzte in die Hände fallen, seiner Hülfe bedürftig sein. Wenn er in gute Hände fällt, so kann etwas aus ihm werden, wenn er gute Erziehung und Anleitung bekömmt. »O fallen Sie nicht wieder in Ire alte Schwermuth.« Cronegk. So auch von Gedanken, die von ungefähr, unvermuthet entstehen, mit dem Verhältnißworte auf. Wie sind Sie auf diesen Gedanken gefallen? Wie können Sie darauf fallen? Warum fallen Sie auf mich? d. h. warum muthmaßen Sie auf mich. »Ih würde vielleicht selbst darauf gefallen sein.« Gellert. Auch von leblosen Dingen, die unerwartet und ohne unsre Veranlassung oder Mitwirkung geschehen. Der Brief fiel durch einen Zufall in meine Hände. Das fiel mir sogleich in die Augen. Das Gut fällt an den ältesten Sohn, kömmt durch Erbschaft an ihn. Das Loos, die Wahl ist auf ihn gefallen. 3. Ohne die vorigen Nebenbegriffe oder doch nur dunkel und ungewiß mit einem oder dem andern dieser Nebenbegriffe. 1) Für kommen, von den Lichtstrahlen, womit ein Nebenbegriff von einem Kommen aus der Höhe verbunden zu sein scheint. Das Licht fällt durch eine Öffnung in der Kuppel in das Inere. Man lasse sich das Licht von der linken Seite auf das Blatt fallen. »Wenn schrägere Strahlen der Sonne auf diese Ebene fallen.« Dusch. Dann auch von Gegenständen, welche vermittelst des Lichtes wahrgenommen werden. Das fällt gut, übel in die Augen. Wer nicht sehr in die Augen fällt, Den beneidet nicht die Welt. Weiße. Auch bloß, das fällt in die Augen, hat ein gutes Ansehen, oder auch, zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Ferner auch von andern Dingen, für kommen, treffen. Der Argwohn wird dann auf mich fallen. Alle Schuld fällt auf die Ältern. Ire Liehe ist auf einen unwürdigen Gegenstand gefallen. »Lassen Sie das Verbrechen eines Einzigen nicht auf unser ganzes Geschlecht fallen.« Gellert. Die eine Messe fällt in den Winter, die andre in den Sommer. Weihnachten fällt diesmahl auf einen Sonntag. Die Einkünfte, die von diesem Gute fallen  einkommen. Wie es fällt! wie es geräth, wie es sich trifft. Man muß es nehmen wie es fällt. 2) Sein, vorkommen, durch die Sinne empfunden werden. Das fällt mir schwer. Einem lästig, beschwerlich fallen. Einem zur Last fallen, lästig, beschwerlich werden. »Nichts fiel ihr zu bekennen schwer.« Rost. »Wenn mir nur das Reden nicht so beschwerlich fiele.« Gellert. Der Beweis dürfte ihm wol nicht leicht fallen. Es fällt mir unmöglich, jetzt zu kommen. An Höfen fällt es schwer, das Alter zu erreichen. Hagedorn. Es fiel ein Schuß. Man hörte einen Schuß fallen, man hörte schießen. »Besinnt euch, was damahls für Reden fielen.« Reiske. I einander fallen, uneigentlich, zu gleicher Zeit geschehen (coincidiren). Die Begebenheiten fallen ineinander. 3) Geboren, erzeugt werden, vorzüglich von größern Thieren und gewöhnlich mit einem Beisatze. Von schönem Vieh fallen schöne Junge. Es sind ihm von der Stute zwei Füllen gefallen. Es sind von der Sau zehn schöne Ferkel gefallen. Der Hase ist da am liebsten wo er fällt. 4) Ein Wort fallen lassen, zufällig etwas sagen, merken lassen, oder doch so, daß es zufällig oder gelegentlich zu sein scheint. Er hat kein Wörtchen davon fallen lassen, er hat nicht das geringste davon geäußert. Läßt man auch einmahl ein Wort fallen, so darf dies nicht so streng genommen werden. Ein Gespräch fallen lassen, es nicht fortsetzen, durch Schweigen endigen. »So oft sie davon zu reden anfing, ließ er das Gespräch fallen.« Göthe. »Da nun der Kunstrath — schon an mehrern Orten deutliche Winke fallen lassen,« da er deutliche Winke gelegentlich gegeben hatte. I P. Richter. 4. Ähnlichkeit haben, Ähnlichkeit bekommen, besonders von Farben. Diese Farbe fällt mehr ins Grüne, hat mehr Ähnlichkeit mit einer grünen Farbe. Es fällt theils ins Röthliche theils ins Bläuliche. Sein Scherz fällt ins Niedrige, Pöbelhafte. Sein Witz fällt ins Matte, Schale. Das fällt ins Lächerliche, Possenhafte. Ungewöhnlich und unrichtig aber ist, in den Possenreißer fallen, für, zum Possenreißer werden. »Wenn man den Spaßhaften machen will, so ist nichts leichter, als daß man stolpert, und in den abgeschmackten Possenreißer fällt.« Bertuch. II) intrs. mit sein. 1) Etwas schnell, unvermuthet thun, womit zuweilen der Begriff der Leidenschaftlichkeit verbunden ist. Einem zu Fuße, einem um den Hals fallen. Auf die Knie fallen. Mit Begierde auf etwas fallen, etwas mit Leidenschaft ergreifen, anfangen, thun. Dem Pferde in den Zügel fallen, schnell den Zügel ergreifen und das Pferd halten. I dem Augenblicke, da er den tödtlichen Stich thun wollte, fiel ich ihm in den Arm, hielt ich seinen Arm zurück. Oft ist auch der Begriff der Gewaltthätigkeit damit verbunden. Dem Feinde in das Land fallen. Der rechte Flügel fiel dem Feinde in den Rücken, griff ihn von hinten an. Einem in die Haare fallen. Einem ins Amt fallen, etwas thun, das zum Amte eines Andern gehört. Einem Andern in den Kauf fallen, etwas, das schon ein Andrer behandelt, für sich zu kaufen suchen. 2) Von einer Partei oder Sache fallen, sie verlassen, ihr entsagen; ungewöhnlich. »Von David fiel jedermann.« 2 Sam. 20, 2. »Sie fielen nicht von ihrem Vornehmen,« sie ließen davon nicht ab. Richt. 2, 19. 3) Х Von Thieren, für laufen, fliegen, springen. Die Sau fällt in den Zeug, läuft hinein. Die Vögel fallen auf das Aas, fliegen hinzu. Von größern Vögeln sagt man, sie fallen auf einen Baum, für, sie setzen sich darauf. Die Falken fallen in ein fremdes Land, heißt bei den Jägern, sie verirren sich. Das Wildbret fällt über den Graben, springt über denselben. So auch, der Hirsch fällt über den Zeug. III) imp. aus einer höhern Gegend zur Erde herabkommen. Es ist ein tiefer Schnee gefallen. Es fällt ein starker Thau, Reif. Es fiel ein Hagel, der großen Schaden anrichtete. Es fiel ein heftiger Regen. — Das Fallen. S. auch der Fall.
12478 Zeichen · 228 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    fallenst. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    fallen , st. V. Vw.: s. vallen (1)

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Fallen

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Fallen , verb. irreg. neutr. welches das Hülfsw. seyn erfordert. Ich falle, du fällst, er fällt; Imperf. ich fiel; Mitte…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    fallen

    Goethe-Wörterbuch

    fallen A zur Bezeichnung einer Bewegung, Richtung nach unten 1 herab-, herunter-, hinunterfallen, -kommen, -stürzen (im …

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Fallén

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Fallén , Karl , s. Fall .

  5. modern
    Dialekt
    fallen

    Elsässisches Wb. · +7 Parallelbelege

    falle n [fàlə Illz. Co. Dü. Bf. Str. Ndrbetschd. Wh. ; fèlə Bisch. Breitenb. Z. ] Part. allg. gfalle n ; gfall en W. 1. …

  6. Sprichwörter
    Fallen

    Wander (Sprichwörter)

    Fallen 1. All as 't fallt, säd de Jung, as de oll Frû mit'n Näsdrüppel an de Nös em frog; op he 'n Pankôken hebben wull.…

  7. Spezial
    fallen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    fal|len (fällt, fiel, gefallen) vb.intr. 1 (aus der Höhe) tomé (toma) 2 (hinfallen) tomé (ia por tera), (schwer) splunfé…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit fallen

99 Bildungen · 19 Erstglied · 70 Zweitglied · 10 Ableitungen

Zerlegung von fallen 2 Komponenten

fal+len

fallen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

fallen‑ als Erstglied (19 von 19)

Fallen(d)tor

Idiotikon

Fallen(d)tor Band 13, Spalte 1283 Fallen(d)tor 13,1283

Fallen(d)türli

Idiotikon

Fallen(d)türli Band 13, Spalte 1389 Fallen(d)türli 13,1389

Fallenbube

PfWB

fallen·bube

Fallen-bube m. : ' Arbeiter, der die Falle 2 a zu bedienen hatte ', Fallebub [ KL-Trippstdt ].

Fallendal

GWB

fallen·dal

Fallendal Name des Landguts in Ifflands ‘Die Hagestolzen’ 13 1 ,142 NachspIffland,Hagestolzen 136 [Peucer/G] Rose Unterberger R. U.

Fallen der Schichten

Meyers

fallend·er·schichten

Fallen der Schichten ( Einfallen der Schichten ), auch der Gänge , die Neigung der Schichten oder der Gänge gegen den Horizont. Die Schicht …

Fallendkrankheit

PfWB

fallend·krankheit

Fallend-krankheit f. : ' Epilepsie ', die Fallendkranket [KB-Kerzh Lambert Penns 53]; vgl. fallend 1, fallig , Fallsucht . Volksgl.: En Stri…

fallendsüchtig

DWB

fallend·suechtig

fallendsüchtig , epilepticus: folgends hett er ein schlachtordnung von ... faulen, mürben, würmwiblenden und fallendsüchtigen käsen. Garg. 5…

fallendung

DWB

fallen·dung

fallendung , f. casus, böhm. pád: lateinische und griechische fallendungen. J. P. aesth. 2, 225.

fallenlassen

RDWB1

fallen·lassen

fallenlassen auch fallen lassen оставлять / оставить, переставать / перестать, прерывать / прервать, прекращать / прекратить, бросать / брос…

fallenohr

DWB

fallen·ohr

fallenohr , n. das was den riegel im schlosse bewegt, gleichsam ohr der falle.

fallensüchtisch

DWB

fallensüchtisch , epilepticorum more: wie die Spanier, die auf cilicisch und fallensüchtisch aus der erschlagenen wunden blut saufen. Garg. …

fallenwillig

DWB

fallen·willig

fallenwillig , ruinae proximus: bedenket den verfaulten grund der schon gelenkten seulen die fallenwillig sein. Schottel, eine falsche wortb…

fallen als Zweitglied (30 von 70)

anegefallen?

KöblerMnd

*anegefallen? , Adj. nhd. angefallen, angegriffen Vw.: s. un- E.: s. ane, fallen

pfallen

KöblerMhd

*pfallen , st. V. Vw.: s. en- E.: s. en, vallen W.: nhd. DW-

Gefallen

RDWB1

Gefallen m услуга одолжение j-m einen Gefallen tun - делать / сделать одолжение устойч. , потрафить устар. , не в службу а в дружбу идиом. d…

Wohlgefallen

RDWB1

Wohlgefallen n sein ~ an etw. haben что-л. или кто-л. кому-л. нравится; что-л. или кто-л. кому-л. по нраву устойч. ; что-л. или кто-л. кому-…

abe enpfallen

MWB

abe enpfallen stV. → abe entvallen MWB 1 12,61;

abfallen

DWB

abfallen , delabi, decidere, von etwas niederfallen, in allen bei abfall dargelegten bedeutungen. der apfel fällt ab ( dem baum ), die reife…

Abgefallen

Wander

Abgefallen Ein Abgefallener und ein Mameluck sind der Christen grösste Verfolger. – Opel, 394.

anerfallen

DRW

aner·fallen

anerfallen durch Erbschaft zufallen die zwêne gulden ... der grâischaf anervallen sîn 1411 Aachen/LSchrP. 198 Faksimile 1572 Grünberg(Glaser…

anfallen

DWB

anfal·len

anfallen , nnl. aanvallen, wiederum 1 1) incidere, aggredi, irruere, ingruere: der hund fällt alle leute an; der feind hat das land angefall…

angefallen

DRW

ange·fallen

angefallen I [im Erbgang, durch Lehenrecht] zufallen, zustehen 1294 Amberg/Gengler,CIM. 34 Faksimile swaz daz gerihte ... angevallet 1294 Wi…

anheimfallen

DWB

anheim·fallen

anheimfallen , obvenire, devolvi, lucro cedere: die krone in Scheschian ist aus mangel eines gesetzmäszigen thronfolgers der nation anheimge…

anverfallen

DRW

anverfallen was jetwäders in der ee erblich anvervallt 1559 SGallenOffn. II 564 Faksimile

auffallen

DWB

auf·fallen

auffallen , incidere, afficere, nnl. opvallen, 1 1) niederfallen: der platzregen fällt stark auf, schlägt auf den boden; auffallende tropfen…

ausfallen

DWB

aus·fallen

ausfallen , excidere, elabi, exire, ausgehen, nnl. uitvallen. 1 1) sinnlich, von haaren, federn, zähnen, körnern, blumen: die haare fallen i…

befallen

DWB

befallen , ahd. pifallan ( Graff 3, 461 ), alts. bifallan, ags. befeallan, engl. befall, mhd. mnl. unüblich, aber möglich, nnl. bevallen. 1 …

beifallen

DWB

bei·fallen

beifallen , nnl. bijvallen. 1 1) dabei, daneben fallen, hinfallen: und alle threne in gottes sack gefasset, das nicht einer sol beifallen od…

Beyfallen

Adelung

bey·fallen

Beyfallen , verb. reg. neutr. (S. Adelung Fallen ,) welches das Hülfswort seyn zu sich nimmt, und nur in figürlicher Bedeutung gebraucht wir…

bīfallen

Idiotikon

bīfallen Band 1, Spalte 757 bīfallen 1,757

Dreinfallen

Wander

drein·fallen

Dreinfallen Er fällt drein wie der Marder in den Taubenschlag. Holl. : Hij valt er in als de vos in het hoenderhok. ( Harrebomée, II, 407. )…

durchfallen

DWB

durch·fallen

durchfallen , 1 1. untrennbar, zerfallen, zerreiszen, mhd. Ben. 3, 218 b . 2 . trennbar, durch eine öffnung fallen. 1@a a. es war ein loch i…

einfallen

DWB

ein·fallen

einfallen , mhd. în vallen, nnl. invallen, schw. infalla, dän. indfalde, in zahlreichen bedeutungen. 1 1) collabi, corruere: es war als woll…

empfallen

DWB

empfallen , excidere, mhd. enphallen, schreibt Luther verschiedentlich, doch in der bibel zuletzt nur entfallen: wenn ich sie angriffen habe…

enpfallen

Lexer

enpfallen , ent-vallen stv. red. I, 1. BMZ entfallen, nieder fallen. ir hende enpfîlen ûf ir knie Elis. 4817 ; mit dat. entfallen, verloren …

entfallen

DWB

ent·fallen

entfallen , elabi, delabi, excidere, schwächer als entfahren. ahd. intfallan, infallan, inphallan, mhd. enpfallen, nhd. bis ins 16 jh. noch …

erfallen

DWB

erf·allen

erfallen , decidere, ahd. arfallan, irfallan, mhd. ervallen, ags. âfeallan. 1 1) intr. zu tode fallen : Tewrdank der held stund unverzagt, g…

Ableitungen von fallen (10 von 10)

befallen

DWB

befallen , ahd. pifallan ( Graff 3, 461 ), alts. bifallan, ags. befeallan, engl. befall, mhd. mnl. unüblich, aber möglich, nnl. bevallen. 1 …

empfallen

DWB

empfallen , excidere, mhd. enphallen, schreibt Luther verschiedentlich, doch in der bibel zuletzt nur entfallen: wenn ich sie angriffen habe…

entfallen

DWB

entfallen , elabi, delabi, excidere, schwächer als entfahren. ahd. intfallan, infallan, inphallan, mhd. enpfallen, nhd. bis ins 16 jh. noch …

erfallen

DWB

erfallen , decidere, ahd. arfallan, irfallan, mhd. ervallen, ags. âfeallan. 1 1) intr. zu tode fallen : Tewrdank der held stund unverzagt, g…

gefallen

DWB

gefallen , verstärktes fallen, mhd. gevallen, ahd. gifallan, ags. gefeallan, altengl. ifallen, mnd. mnl. gevallen. im praet. auch geful, wie…

gefallene

DWB

gefallene , f. ein gefallenes mädchen: sonst halt ich sie für einen meineidigen, der mich als eine gefallene ansieht .. der er mitspielen ka…

Mißfallen

Adelung

Das Mißfallen , des -s, plur. car. der Gegensatz des Gefallens oder Wohlgefallens, die Unlust. Mißfallen an etwas haben, das Unangenehme, Un…

unfallen

DWB

unfallen sine casu?: so mögen es die lüfft nimmer erhalten unfallen Paracelsus 2, 101 A. —

verfallen

DWB

verfallen , n. , substantivischer infinitiv des vorigen, in den verschiedenen bedeutungen des zeitworts vorkommend: das verfallen der gebäud…

zerfallen

DWB

zerfallen , verb. , ahd. za-, zifallan ( Graff 3, 462 ), as. tefallan, mhd. ze-, zervallen, mnd. to-, mnld. tevallen; Maaler 514 d ; Stieler…