Eintrag · Deutsches Rechtswörterbuch
scheiden
scheiden, v.
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halt ok de vader sine kindere in vormuntscap na ir muder dode, svenne se sik von ime scedet, he sal en weder laten unde wider geven al ir muder gut, it ne si ime von ungelücke unde ane sine scult geloset1224/35 (Hs. 1369) SspLR. I 11 Textarchiv: SspLR. I 11
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blyffen [nach dem Tod des Vaters] ock mer kynder nha alse eyn vnde wyl syck de ffrowe ffan den kynderen scheyden, so scholen de kynder nemen de twe del des gudes vnde de ffrowe dath drude del1279 RigaStR. 44 a Faksimile
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efft se [ffrowe] [nach dem Tod ihres Mannes] nympt eynen anderen mann, is se alsus ganslycken gescheyden ffan eren kynderen1279 RigaStR. 45 a Faksimile
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das sich nieman scheiden sol von sim erbe töd oder lebende, won [wo nicht] mit dem dritteil; scheidet er aber von dem erbe lebende mit dem abzug, so sol er unverscheidenlich dritteilen, was er het1296 Schwarzwald/ZGO. 36 (1883) 280 Faksimile
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war lude to samene hebbet erue ... so weleker van deme anderen wil scheden de schal dat erue setten vp penninge vnde schal ienen laten kesen de sine kumpane sint an deme erue also dat se nemen dat erue oder de penningeEnde 13. Jh. LübMndStR. Art. 61
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wolde aver de vrowe sich voranderweiden na sime dode, so scal man ore geuen twintich marc, dar mede scal sie sin gescedet von den kinderen13./14. Jh. HalleSchB. I 39 Faksimile
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blift se [Witwe] aver mit den kinderen ... ungetveiet mit irme gude, svenne se sik dan van in sceidet, se nimt al ir recht an dem gude dat dar denne is, also se't do nemen solde do ir man starfnach 1325 SspLR. I 20 § 3 Textarchiv: SspLR. I 20
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het ein gotzhusman zehun sün, so der vater stirbt, der eltist sun na im der gibt och einen val na dem vater, und die andern alle darna ... werdun sü aber gelantmannot also dz sü sich schident, und dz gut teillunt so git yeclicher einen val vom teil1344 Burckhardt,Hofr. 240 Faksimile
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wo eyn vader mit syme kinde vnfridelich lebet ..., da hait der keyser irleubet des vader neesten frunden, das sy den son scheiden van dem vader, also dat ym dat erbe folgen salum 1350 KlKaiserr.(Hs. Corvey) II 5 Textarchiv: KlKaiserr.(Hs. Corvey) II 5
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eyn wedewe, dey ghescheden were van eren kinderen, dey mach buten ar vǒrsocht ere varende haven gheven unde laten van der hand weme se wel2. Hälfte 14. Jh. DortmStat. 86 Faksimile
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wann ein kind mit seinem gueth von vatter und muetter geschaiden, ... erstirbt ohne leibs-erben, dasselbig gueth ... soll wiederumb ahn mutter oder ahn vatter fallen1413 Buchhorn 310 Faksimile
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sin twe broder, de sick scheidenn willenn in dem erue, so schall de eldeste broder delen, vnnd de jungeste keisenn1438 BremLGProt. 16 Faksimile
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[Testament:] so gheve ik myner suster E. eynen rynschen gulden ... unde wil, dat se myt desser giffte unde gave sy ghescheyden unde affgedelet van alle myme gude1485 MittLübeck 10 (1901/02) 41
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leicht ain herre seinem brůder lehen das sy mit gemainer hand empfangen hand vnd geleichen gewer dar an hand, vnd sy sich schaiden mit dem gůt vnd tailen das vnder sich, das tůnd sy wol aun dez herren vrlaube15. Jh. Schwsp. Var./WSB. 74 (1873) 415
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mag weder sein ehefrauw noch seine kind, dieweil sie noch nicht mit der ehe vom vater gescheidet vnd gesteürt sind, ... sömlich kauf zeuchen1541 ArbergStSatzg. 18 Faksimile
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tut ez [einen Toten ausgraben] ein phaffe den shol der pishoshof uon al seinen eren shaiden die pheflich sint vnd shol die nimmer wider gewinnennach 1280 Schwsp.(Langform M) LR. Art. 362
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wër ... vnser cheiserlich bot versmähet vnd nicht hielte, den scheiden wir von gemeinschaft der christenhait vnd von allen seinen ërn vnd rechten1333 Indersdorf I 66 Faksimile
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waͤre jemand, der die vorgeschriben artickel ... uͤberfuͤre, und nicht hielte ... der sal in des heiligen reichs achte ... verfallen, und von allen ehren und wuͤrden gescheiden sin1398 RAbsch. I 98 Faksimile
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neyn borger scal vesten eyn eit buten der stat efte nemen sik antwart to, vnde geit iergen yn neueningen edder santmans ede, he scal sceden wesen van der stat rechte1492 FlensburgStR. Art. 101 (S. 101) Faksimile
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es soll ... kain pawmann, seines herren guͤter darauß er zinnsen ist, ainem anndern pawmann, nit hinlassen oder verleihen, auf zehen jar oder darüber ... one seines herren wissen vnd willen. thette er es aber darüber, so solle ... er ... von allen seinen rechten geschaiden seinTirolLO. 1573 V 7 Volltext (und Faksimile)
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iz ist nicht recht daz der herre sinis mannis len scheide, iz ne si daz her is have von eime andirin herrin ... wirt iz abir wider deme rechtin gescheiden, so sal der minnir teil deme grozirn volginnach 1300 GörlitzRb. 45 Faksimile
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es sol auch der ... hof ... alle weg beliben ein vngeteilt guͤt, also daz ich noch kein miͤn erbe den selben hof oder ihts daz darzu gehoͤrt sullen teilen noch von einander scheiden on geuerde1349 MWirzib. V 382
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das die stobe von dem ackir nicht gescheidin noch der acker von der stobin nicht vorkouft sal werdin1394 DresdUB. 94 Faksimile
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die selben guͤter, ... die sol niemand scheiden denne die scheidluͤtte zuͤ R.Ende 14. Jh. Elsass/GrW. IV 4 Faksimile
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die ober sul schaide die druͤw doͤrfer E., N. und H.1498 HeiligkreuztalUB. II 390
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dat ... dat samende [brutschat] nicht mede gebraken edder gescheden were1499 OberhLüb. 45 Faksimile
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zo waer man ende wijff vergaderen in echtschap ... ende hebben hij of se getroude kinderen, zo sullen de kinderen also na de goede wesen als hij of se, het en ware sake dat hoere goed to vooren gescheden ende gedeelt warewohl 15. Jh. StaverenStR. Art. 110 Faksimile
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wa aber ... M. oder sein erben ... seymig ... würden ..., haben wir [Eigentümer eines Siederechts] ... macht und gewalt, sollich sieden zu unseren handen zu nemmen und pfannen und gewerd schaiden ze lassen1507 Weber,Siedenserbleihen II 117 [ebd. ö.]
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im wendischen rechte werd ein bur mit sinem ehegaden beervet, dat kind, so balde it up de werlt kumpt, samet und scheidet de gueder der olderen: it samet also, dat de öldern und kinder werden like rike; if scheidet edder delet also, dat dem vader höret ein deel, der moder dat ander, dem kinde dat druddevor 1531 RügenLR. Kap. 47 § 1 Textarchiv: RügenLR. Kap. 47
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scheidet die mitte deß stroms zwey souverainiteten oder lands-oberkeiten, so gehoͤrt die insul, wann sie in der mitte deß stroms gelegen, beiden souverainiteten zu1709 Mutach 43 Faksimile
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sollen die von der alpe Z. ankommende schaafe ... in einem herzustellenden einfang eingetrieben und dort mit ordnung geschieden werden1801 Tirol/ÖW. III 227 Faksimile
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hweer soe sibbe synena sint ende dam hiara sonda riouwath, soe schelleth hia ti hiara decken gaen ende bieda him riochte ban, dat hi se sceda wille, thre scillingen [wenn zwei (zu nahe) verwandte Eheleute da sind und sie ihre Sünden bereuen, so sollen sie zu ihrem Dekan gehen und ihm die gesetzmäßige Bannbuße, drei Schillinge, anbieten, damit er sie scheiden möge]10. Jh.? (Hs. 1464) WesterlauwersR. I 192 Textarchiv: WesterlauwersR. I 192
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wirt en wif mit rechte von irme manne gesceiden, sie behalt doch ire lifgetucht1224/35 (Hs. 1369) SspLR. III 74 Textarchiv: SspLR. III 74
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sve wif to echte nimt unwetene, der he nicht hebben ne mut, unde kindere bi ere gewint, werdet sie seder gesceiden mit rechte, it ne scadet den kinderen to irme rechte nicht, die er der scedunge geboren sin1224/35 (Hs. 1369) SspLR. III 27 Textarchiv: SspLR. III 27
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vvirt der man von sinem wibe gescheiden. vnd daz si beidiv niht entwissen daz si bi ein ander ze vnrehte sazen. si behaltent ir selber gvͦt vnd ir morgengabeum 1275 Schwsp.(Langform Z) LR. Art. (L.) 24
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dat welich wif van erme echten manne gescheden wirt vor deme gheistliken gerichte umme unkuscheit, dat sei mit eren echten manne nicht en wonet, de vorluset ere medeghave1369/74 Homeyer,Klenkok 420 Faksimile
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daz heymlich globde entscheidit keyne e. daz uffinbar globde scheidit alle eEnde 14. Jh. EisenachRB.(Rondi) I 45 § 1 Textarchiv: EisenachRB.(Rondi) I 45
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nympt eyn man myt wytschopp eyn [wyff] de by eynem echten manne handelinge hefft ... werden se ... gescheyden na rechte der hilgen kercken so scholen se allyke vele nemen van dem yngedome wente se wusten beyde wol de vnardum 1400 JyskeLov I 24
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jef disse foirscriouwen liode, deer aldus onredelika libbet ende god nath ontfruchtet ende dat aefta nath wollet halda ner weer wrfulla ende willet jn dae aefta scede, soe scelze de decken sceda ney dae gaestelika riucht [wenn diese vorhin erwähnten Leute, die so ungebührlich leben und Gott nicht fürchten, die Ehe weder aufrechterhalten noch wieder fortsetzen wollen, sondern die Ehe lösen möchten, so soll sie der Dekan dem geistlichen Rechte gemäß scheiden]1404 WesterlauwersR. I 604 Textarchiv: WesterlauwersR. I 604
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hweer soe en man fan zijn aefte zijd sceda wil and dat aelda lioda sint ende om gastlicheid dat aefte ende, hia schelleth da decken jaen tree scillingen. ende sintet jonge lioed ende sent onredelick togara ... soe scelze di decken sceda ney dae gaestelicka riuchte ende hia scellet den decken jaen en marck [wenn sich ein Mann von seiner Gattin scheiden lassen will und es alte Leute sind, welche die Ehe wegen Eintritts in den geistlichen Stand auflösen wollen, so sollen sie dem Dekan drei Schillinge geben. Und sind es junge Leute, die ungebührlich miteinander leben ... so soll sie der Dekan dem geistlichen Rechte gemäß scheiden, und sie sollen dem Dekan eine Mark geben]1404 WesterlauwersR. I 610 Textarchiv: WesterlauwersR. I 610
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daz man si scheiden solte zů bette und zu tische1417 SchlettstStR. 119 Faksimile
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want een echtschap geschedt wordt, de ghene kynder enhebben, ... soe sall elck synn eghen ghuedt weder hebben1. Hälfte 15. Jh. Richth. 305 Faksimile
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wo eelüt zu bett vnd tisch geschieden werden, dann so sol jetweders dem andern ... nützit pflichtig noch ze antworten haben1489 Luzern/WillisauAmtR. 104 Faksimile
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es sy froͮwe oder man, der me denne eines eliche gemechide nimet, die wile das ander lebet ..., sy weren denne von erst von einander gescheiden mit recht, der vnd die suͥllent von vͥnser stat vnd stat zil varn ein gantz jar vnd fuͥnf phunt ze eynunge geben15. Jh. BernStR. I/II² 144
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ob bayde eemenschen wellen williglichen geen in einen gaystlichen orden, den so wirt geschieden die ee, wan ytz sein sie der welt gestorben [si ambo conjuges volunt ingredi relgionem, tunc matrimonium separa(re)tur, quia (ambo) jam mortui sunt mundo]um 1500 Summa legum 185
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wa sie geschaiden weren, alßdan moͤchte die fraw, mit dem iren, vnnd vmb daß ir, ohne den man wol rechten1510 Fischer,Erbf. II 143 Faksimile
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ehelüde van ein ander tho scheidende, edder twistige saken tho ordelende, höret der avericheit mit rade der visitatoren tho richtende mit richteshandel1526 Lauenburg/Sehling,EvKO. V 470 Faksimile
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war frouwe und man sich scheedet, de eyn kindt eder meere kyndere achter leythe1530 MünsterStat. 231 Faksimile
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so eine frawe ane erben isth vnd von irem manne gescheiden wirt, so mag der frawen vom gutte nicht mehr volgenn alleine was ir vor gerichte gegeben ist vnnd ire gerade1546 Wasserschleben,SuccO. 145 Faksimile
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wo aber das knäbly oder meitly das obgemelt alter [sechzechen jar] nit hetten, dan soll die ee nüt gälten und sol man sy scheiden1561 GraubdnRQ. II 97 Faksimile
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wirdt ein weib auch mit rechte von jrem manne gescheiden, sie behelt jre leibzucht1561 Rotschitz 144v Faksimile
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ob der man das weib auch hernach berurt habe, nachdem er gewust hett, daß sie zuvor von einem andern beschlafen seye, und so man solches befindet, ... solle man sie nit scheiden1563 Kurpfalz/Sehling,EvKO. XIV 307 Faksimile
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daz die ee nichts scheidt, dann der eebruch1564 FRAustr. 43 S. 215 Anm. 1 Faksimile
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dieweil ... gott die eheleute also hart mit einandern verknüpfet, dass kein mensche die zu scheiden recht oder macht hat1585 Hadeln/Sehling,EvKO. V 442 Faksimile
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ferners werden die ... stände ... bezüchtiget, als ob sy die verbottne ehe zu copuliern und entgegen die rechten unzeitig zu scheiden und also unehe- und unehrliche beywohnungen ... gestatten1600 Graz/AktGegenref.² I 741
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wuͤrde sie zu bett und tisch von ihm billich geschieden und abgesondert1626 Carpzov,PractNov. I 59 Faksimile
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ob sich ein vnglaubiger wil von seinem glaubigen weibe scheiden wegen des glaubens, dehme soll mans zue laßen1628 Apel,Collect. 43
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vier stück [Gründe] so nur daz bett vnd nicht die ehe scheyden1628 Apel,Collect. 44
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so aber durch gottes schickung die gescheidenen es seye vor oder nach dem jahr sich mit einander versühnen wurden, so sollend sie sich zwar deßhalb dem ehe-gericht anzeigen, aber darumb kein neuer kirchgang vorgenommen werden1709 Mutach 22 Faksimile
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wenn eine guͤltige ehe aus verschulden des ehemanns ... zu tisch und zu bett geschieden wird, so nimmt die frau alles zu sich, was ihr ... gebuͤhrt1756 CMax. I 6 § 43 Faksimile (Abschnittsbeginn)
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sie [ehe] kann aber auch durch ehebruch, boͤsliche veranlassung, todsfeindschaft ... geschieden werden1789 Thomas,FuldPrR. II 75 Faksimile
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geschiedene ehefrauen haben den gerichtsstand an ihrem wohnorte1815 Gönner,EntwGesB. I 17 Faksimile
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sannath hia omme dae ieer, soe scheede hit di prester, deer hiara bedera faedir is [streiten sie sich über die (Zahl der) Jahre, so entscheide es der Priester, der ihrer beider Beichtvater ist]um 1080 (Hs. 1464) WesterlauwersR. I 142 Textarchiv: WesterlauwersR. I 142
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wil ... ein man ze vil půzze daz sol stan an ir paider vreunde. mugen ez die niht geschaiden, so nem der rihter weiz læute zů im vnd schaide ezum 1275 Dsp.(Eckh.1971) LR. Art. 102 § 1
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wölte der bisschof ... der kinde lüte enhain annsprahe hen, dar über sint gesezzet schidelüte die ez suln rihten und schaiden1284 Mohr,Cod. II 29 Faksimile
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dô giengen die schidliut zuo im dar / und schieden, daz er Ôsterrich / scholt enphâhennach 1284 EnikelFB. V. 869
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daz der chriek, der zwischen minen herren ... vnt mir gewesen ist vmbe die hůbe ... geschaiden ist mit vnser baider gutem willen1285 OÖUB. IV 33
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dez sol der rate an nemen ze scheidenne1291 SchaffhRbf. 42 Faksimile
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die habent vns also gescheiden, vnd den chriech verslihte1299 SeitenstettenUB. 125 Faksimile
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wan daz gerichte scheidet, so sal der schuͤlteß ... gen zü der stat ... und besehen, ob daz also sy, als er [buͤrger] geclaget hat13./14. Jh. Kohler-Koehne,Worms 21
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swer der burger am rate sitzet und ein urteil von dem schultheissen fuͥr den selben rat zuͥhet, der sol von sinen gesellen gan, swenne sie die selben urteil scheiden wellent1319 ZürichStB. I 17 Faksimile
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wie die uns scheydint eyndrechtliche mit minnin abir mit reythe, des solle wir gescheydin sin umme sollich gůt1326 DOrdHessenUB. II 369 Faksimile
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so syn wi ... umme desse schelinghe ... vrůntlike unde leflike mit der abbedissen ... ghescheyden1343 CTradWestf. I 134 Faksimile
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were dat also dat lude weren dey lant tho zamane hedden, wůrden dey twitalich umme aferen eder umme afgraven, dey mochten ere vrent maken eder ere nabůre, de mochten sey mit mynnen scheden1. Hälfte 14. Jh. DortmStat. 71 Faksimile
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een twist ... tusschen ... den ghemeynen borgheren van D. op ene side, unde den rikes luden oppe dee anderen side, dee schedde dee raetMitte 14. Jh. DortmUB. I 372 Faksimile
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dat wir [commendur und die brudere ... des dudeschen huses zu Covelentze] van beiden siten mit unserm wist und willen van allen tzweyungen und dedingen, die thuschen uns ... erstanden sint, ... gescheiden sin1356 DOrdenUB. I 411
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sprechen czwen man czu widerstrit ein gut an ... so sol man sy daruz scheiden mit einem wasserurteile1357/87 MeißenRB.(Oppitz) I 30 Dist. 5
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dat sie sceyden wurden in vruntscuppen edder in rechte1360 BremGQ.(L.) 135 Faksimile
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dat gi vns der sake scheden schullen mit vruntschap eder mit rechte1361 LübUB. III 409 Faksimile
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were ok dat disser stede ... mit der anderen schelhaftich wǒrde, de schǒlden ǒrer beyder sake klaghe unde antworde bescreven senden an den rad van M., de scholden ... wesen dat scheel unde de sake to schedende mit vruntschap eder mit rechte1370 HamelnUB. I 425 Faksimile
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daz vns vmb diz sache in alle wise alz vorgeschriben ist kunt vnd wissend ist, won wir si selber also geschaiden vnd getaͤdinget haben1372 MZoll. I 225 Faksimile
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waͤr aber die ansprach ob drissig pfunden, so ... sond denne die beid raͤte die vrteilen verhoͤren vnd scheiden by jren eyden1384 BadenArgStR. 35 Faksimile
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scheiden wir, das vnser herren dem ... H.F. vnd sinen erben geben sullen tzwei hundert pfunt heller ... fur sin dinst1389 MWirzib. VIII 104 Faksimile
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hebben se ... schelinge vnder sick, so scholen vnse mester myt en ghan vor de weddeheren, de scholen se scheyden1390 Wehrmann,Zftr. 384 Faksimile
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were ock, dat unse man tho unwillen quemen mit unsen steden, dat wille wy und scholet scheten in vrunschop1397 Freudenstein,WaldSchaumburg 73 Faksimile
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weret dat ... unser borgere ... schellinge hedden, wo de geschapen weren, und de rad ... dat schedede mit dem recht1403 DortmStat. 237 Faksimile
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so scheide ich, daz ... E. und S. von Munster und ir erben rechte vogtherren sein sollen1407 Franken/GrW. VI 89 Faksimile
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gescheiden unde gerichtet1414 MarburgRQ. I 134 Faksimile
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was och vrteillen stössig werden, der sol ein twingher von R. scheiden, wölt der sy aber nit scheiden, so mag einer sin vrteil zien gen Basel1423 Luzern (Kt.)/GrW. I 172 Faksimile
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wann vrteilen stoͤssig werden vff dem geding zů meyen oder ze herpst, dieselben vrteilen soll man ziechen in das nachgedinge, vnd da soll si dann ein twingher oder richter scheiden mit den genossen1424 ArgauLsch. I 663 Faksimile
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dat de radt van Q. de ören ... gesandt hadden, de dat [twydracht] eindrechliken ... na örer beyder wilköre in leve und witliker vrüntschop gededinghet gescheiden und gedeilet hebben1429 QuedlinbUB. I 288 Faksimile
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[auf dem tag zu Briesk war man sich] bis uff das scheiden nahe komen1435 Brest (Weißrussland)/DOrdStaatsvertr. I 196
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want men recht mit recht niet scheiden noch deilen en mach1447 NijmegenStR. 142 Faksimile
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darmit [Teilung des Ackers] sullen die gebrechen gescheiden und ufgehoben sein1497 MansfeldKlUB. 65 Faksimile
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kumen leut für eynen rat, die man scheiden sol vmb ein sach, ... so sal nymant herfür zu in treten in ir gesprech15. Jh. LeutenbergStR. 445 Faksimile
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sollen de meysters [des ampts der murlude] sich jegen de knechte ... geborlich holden ... unnd so darinne twistich, sollen se van beiden deilen vor de herrn kemerers komen, de sollen se scheiden1546 Stieda-Mettig 431 Faksimile
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twischen steff-kinder oͤverst ... so dar kyff under entsteit, den schoͤlen de sampt-fruͤnde scheden unde uthleggen, wat vaderlike unde wat moderlike erve ... is1593 JütLow.³ I 16 § 2 Faksimile
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ist, daz sich lute werren mit einander unde werden des gescheidenum 1300 FreibergStR. 33 § 6 Textarchiv: FreibergStR. 33
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wehr durch rechtes schaiden schwert oder messer zuckhet, der bewär das mit seinem ayd, damit ist er lödig1321 (Hs. 2. Hälfte 15. Jh.) Neuötting 21 Faksimile
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wär das die burger mit ain ander zerwerffen wöltint oder zerwurffint, so sol mänlich zů löffen vnd das wenden vnn schaiden ân alle gevärd bi dem ayd14./15. Jh. SGallenRatsSatzg. 25 Faksimile
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wenn ainer ain fridpreͣch wunden sticht ainem, der schaidet und ist, das der schaider das klegt, so wirt die wund gericht, als ob er sin dem seher [Widersacher] getan hett1436 IsnyStR. 186
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wäre ouch, das ... yemant heimliche vyentschaft vernimptt, ... vnd innen notürftig bedunkt, zeuorkommen, darzu sol yederman lauffen, frid vff nemmen, vnd scheiden vnd frid geben, denen so die sach angatt1465/81 GlarusLB. I 134 Faksimile
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ob zwen an ainander sluegen und ainer schaiden wolt oder frid put von wegen der herrschaft und die sluegen auf in, daz er sich weren must und schaden tet, der ist der herrschaft nicht verfallen, und die auf in sliegend, ist jeder verfallen1519 Unterengadin/GraubündenRQ. B I 2 S. 610
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so doch der hochen oberkait [abt, decan und convent] ze strafen zustat, als ... frid versagen, parteyen oder im schaiden wunden1569 SGallenOffn. I 90 Faksimile
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[Übschr.:] wie man schaͤiden und frid machen solle1585 LBAppenzIR. Art. 13 Faksimile
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wer aber [waffen] rucket umb schaidens wegen und bestett das wie recht ist, der ist des wandels vertragenEnde 16. Jh. NÖsterr./ÖW. VII 748 Faksimile
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welcher fridt eruorderte, vffneme oder schiede, vnnd dardurch an sinem lyb verletzt oder geschediget wurdeum 1608 UriLB. 23 Faksimile
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so ... jemands zů einer zerwürffung kaͤme, vnd scheiden woͤlte, vnd in soͤlchem von der parthyen einern verletzt wurde, sol die schuld vff den vrheber deß gestüchels fallen1616 WaadtStat. 198 Faksimile
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wan es sich aber erfunde, das er [welcher zů einem stoß ... gath] parthyisch gescheyden hette, so soll er zächen pfund pfennig zebůß gäben1620/21 BruggStR. 218 Faksimile
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wann jemand stössig ... wurde, so sollen alle die darzu kommen, trewlich scheiden, und friden, bei ihren eyden, und sich niemands partheyen1713 ChurBund. 280
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dc er ... denne von dem ... gůte sich scheiden sol, niemer darumb me zi bittenne, wan an alle widerrede dervon an zůversicht zi schiedenne1297 ZürichUB. VII 7 Faksimile
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wan wer das vberfuͤre, der ist ze stunde maynaide vnd rechtlose, er habe zuo dem nuͤen rate geschworen, oder er sie als denn anhaim gewesen oder nit, vnd darzuo sol des selben wib vnd kind, die nicht vßgeben vnd dennocht bi jm waͤren ... vs der statt schaiden vnd daryn nymermer kome aͤne alle geuaͤrde1396 MemmingenStR. 267 Faksimile
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weren dar ein edder mer kinder afgeraden edder van der heerschop gescheidenvor 1531 RügenLR. Kap. 50 § 5 Textarchiv: RügenLR. Kap. 50
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wer aber die buͤrgerschaft gewinnen will, der muß uns mit einem besessenen buͤrger einen vorstand bestellen, daß er ein teutsch gebohren frey mann und wohl geschieden sey, von der gegend, da er her ist1577/83 LünebRef. 811 Faksimile
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dieser [vaͤtterlichen] gewalt endiget sich, wan ... der sohn von wegen erlangter ansehenlicher aemptern oder auß anderen ehrlichen ursachen mit gut von dem vatter scheidet1709 Bern/Mutach 25 Faksimile
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dat O.S. heft untfanghen van dem rade twe pundere, de sal he wedder upantworden ... waner he uter waghe schedet1349 RigaLibr.red. 67 Faksimile
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eyn ieglich knecht, der eyme manne dienet biz an die zit, die er ym gelobit hat, dem sal man synen lon geben ie er usz synes meisters husz scheide1. Hälfte 14. Jh. (Hs. 1473) KlKaiserr.(Munzel) 218
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welch molfurer von eyme comppan scheidet, den sal keyn andir comppan zcu dinste uffnemen denn obir acht tage1434 DresdUB. 160 Faksimile
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wandel gesellen solent ... in solicher massen scheiden von ihrem meister und von den hütten, also dasz sie niemans schuldig blibent1459 Straßburg/Wissell,Steinmetz 93
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dat ein geselle ... upstod makede mit sinem meister ... und also mit unwillen van sinem meister schedede, desulvige schall van uns vor einen vorlopenen gesellen geholden und eme to arbeiden nicht vorgünt werden1540 LünebZftU. 179 Faksimile
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welcher meister ein gesellen animmbt, der mit guten willen von seinen vorigen meister gescheiden ist, der sol ihm auf ein halb jahr annehmen16. Jh. Stieda-Mettig 497 Faksimile
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kriegent zwene burger sament, die beide von gewalte und dur über muot dem rate ungehorsame sint, so sol man si beide von der stat scheiden1304 ZürichRBf. 180 Faksimile
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A.G. quam vor dat rychte unde clagede up enen zulverne kop, den hee under M. vant, dat hee siner moder dufliken vorstolen were. so quam M. unde schedede dar van myt rechte, dat, do hee den kop kofte, noch dufte noch rof dar ane wuste1380 StralsVerfestB. 52 Faksimile
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will ... de antwordesman syn recht dar to doen, dat he nicht mer dan de kleder vnde eyne halue tunnen vleisches entfangen hebbe, dar mede mach he van em scheden1485 OberhLüb. 243 Faksimile
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darup bidde ick ordel vnde recht, indeme T.T. des nicht gestendich is, oft he mit sinen schlichten worden dar van scheden schole1556 Dittmer,Sassenrecht 113 Faksimile
unterscheiden
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vnd ob sich gleich die gaistlichen vnd weltlichen recht an mer ennden vergleichen. so schaiden sy sich doch in manigen weg von ainanderLayensp. 1511 Vorrede
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daz dritte lit an deme ende des vingirs bezeichint de sestin sippe ... an der sivenden [am Fingernagel] scheidit sich du sippeAnf. 14. Jh. GörlitzLR. Kap. 45 § 10 Faksimile
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wie mag einem todten schmacheit geschehen, so doch der todt alle ding scheidet1436 (ed. 1516) Klagsp.(Brant) 41v Faksimile
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so ainer silber gen Mayland bringt, das da gold helt, sey silbergeschir oder an stuckn und es in die zecha legt, so muß er gebn 16 ß per marcha zu schaiden und 20 ß, als oft man ain onz gold findt am schaiden1504 DHandelsakten V 127
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hefft E.B. sick vorwillekort de selscop mit M.B. hyr bynnen L. to slichten vnde scheden, vnde hefft denne M. syn fulmechtiger nene macht van der selscop int besunder gehat, den eyn ghemeyn beuell schulde tomanen vnde derhaluen rekenscop to nemen, so is sodan macht vnde beuell tor selscop to scheden nicht nochsam1503 OberhLüb. 328 Faksimile
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[er] hevet vertegen sines vader erue also beschedeliken, of he sic an dobelspele oder an anderm vnrechte vnde of men dat getivgen moge mit des knechtes vrunden, so sal he gescheden sin von sines vader erve1325 HalleSchB. I 6 Faksimile