Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geiten
geiten , geizen, alem. gîten, mhd. einmal bezeugt ( Lexer 1, 1024 ): Keiî sprach: sehet den wîgant, wie rehte gerne er strîtet und wie er dar nâch gîtet! krone 24530 . im 15. jh. bezeugt in eergeidung ( so ), ambitio Dief. 29 a , Frisch 1, 336 c aus Altenstaig 13 d ( neben gytig 44 b ), wol auch in ' livido geiten' bibelgl. von 1418 Schm. 2, 82 . s. auch geitigen. noch schweiz. gîten Stalder 1, 439 , Tobler 222 a ( vergl. geiter), im 16. jh. im Tellenspiel vorr. 15, geit für geitet, gîtet: darumb er seinem kind muoszt schieszen ein öpfel klein mit einem pfeil, darumb das er da was subtyl ( geü…